Einfluß von Konzernen, Banken, Hedgefonds auf "Corona-Hilfen" (II)

Gerade geht ein finan­zi­el­ler Platzregen auf Firmen nie­der, die der Welt Impfstoffe gegen Corona besche­ren sol­len. Deshalb sei hier noch ein­mal ein Blick gewor­fen auf die Organisationen, die neben staat­li­chen Institutionen über die Verteilung der Milliarden befin­den.
Eine aus­führ­li­che Darstellung fin­det sich hier als PDF, eine Grafik der Verflechtungen hier als JPG.

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Könnten Rüstungskonzerne Interesse an politischen Spannungen haben?

Jedem den­ken­den Menschen wird die­se Frage absurd vor­kom­men. Man muß Rüstungsfirmen gar nicht unter­stel­len, daß sie krie­ge­ri­sche Konflikte anzet­teln. Sie bie­ten auf einem Markt Waren und Dienstleistungen an, die dann nach­ge­fragt wer­den, wenn bewaff­ne­te Streitigkeiten ent­ste­hen.

Die Marketingabteilungen ver­brei­ten die Botschaft, die­se Angebote sei­en – ganz im Gegenteil zu ewai­gen Vorwürfen – bes­tens geeig­net, Konflikte zu dees­ka­lie­ren. Wenn alle gut bewaff­net sind, wird nie­mand Andere angrei­fen.

Man kann kei­ne Zweifel an einer effek­ti­ven Lobbyarbeit der Branche haben. Sie ver­fü­gen über Think Tanks und Stiftungen und den kur­zen Draht zu Regierungen und Medien.

Warum scheint vie­len Menschen schwer vor­stell­bar, daß Konzerne im Gesundheitsbereich ähn­lich agie­ren?

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Eine Nachricht als solche

Man kann als Zeitung eine Nachricht so brin­gen und lügt damit nicht:

"Am 24. April rief die Weltgesundheitsorganisation gemein­sam mit der »Bill & Melinda Gates Foundation« und ande­ren Organisation [so im Original] zu einem gemein­sa­men Handeln in Sachen Corona auf. Daraufhin kam es zu einer Konferenz, an der EU-Repräsentanten, Emissäre Deutschlands, Frankreichs, Japans, Saudi-Arabiens und wei­te­rer Länder teil­nah­men, die USA und Russland waren aller­dings nicht ver­tre­ten. Gemeinsam sam­mel­te man 7,4 Milliarden Euro für die Impfstofforschung und ‑dis­tri­bu­ti­on ein." Link

Hat die Zeitung auf­merk­sa­me LeserInnen, dann kann man auf einen Leserbrief hof­fen, in dem unab­ding­ba­re Fragen gestellt wer­den: „Eine Nachricht als sol­che“ wei­ter­le­sen

Milliardengewinne mit Impfstoffen

Vor ziem­lich genau 10 Jahren konn­te sich der Deutschlandfunk noch mit Profiten der Pharmaindustrie zu beschäf­ti­gen, ohne dem Vorwurf der Verschwörungstheorie aus­ge­setzt zu wer­den.

Unter dem Titel "Zwischen Alarmismus und Wirklichkeit
Eine Bilanz zur Schweinegrippe" stell­te ein Bericht die Frage:

'Warum wur­de die soge­nann­te Schweinegrippe vor einem Jahr zur gefähr­li­chen Pandemie erklärt, obwohl sie zehn­mal weni­ger töd­li­che Erkrankungen ver­ur­sacht hat als eine nor­ma­le Wintergrippe? Kritiker wer­fen der WHO vor, nur dar­auf gewar­tet zu haben, eine über Jahre auf­ge­bau­te Maschinerie in Gang zu set­zen. „Milliardengewinne mit Impfstoffen“ wei­ter­le­sen

Wie war das noch mit der Schweinegrippe?

Im Rückblick auf die "Schweinegrippe" von 2009 fin­den sich ver­blüf­fen­de Ähnlichkeiten zur heu­ti­gen Situation, aber auch Unterschiede.

Im Juni 2009 stuf­te die WHO die Krankheit als Pandemie ein. Diese Phase wur­de im August 2010 been­det. Es hat­te sich her­aus­ge­stellt, daß welt­weit weni­ger Erkrankte gezählt wur­den als bei "nor­ma­len" sai­so­na­len Influenzaerkrankungen. (lt. Wikipedia)

Verblüffende Parallelen zu heu­te fin­den sich im Ablauf. Am 27.4.2009 erklär­te das Robert-Koch-Institut: „Wie war das noch mit der Schweinegrippe?“ wei­ter­le­sen

RKI gegen Schulschließungen – 2009

In einer Zeit, als 2009 die "Schweinegrippe" von der WHO als Pandemie aus­ge­ru­fen wur­de und über Erkrankungsraten von etwa 10 % bis zu 60 % in Gemeinschaftseinrichtungen und Schulen berich­tet wur­de, for­mu­lier­te das Epidemiologische Bulletin des Robert-Koch-Instituts:

"Als Fazit kann gesagt wer­den, dass in der aktu­el­len epi­de­mio­lo­gi­schen Situation pro­ak­ti­ve Schließungen von Kindergemeinschaftseinrichtungen nicht als sinn­voll erach­tet wer­den. Ein nach­hal­ti­ger epi­de­mio­lo­gi­scher Effekt auf den Verlauf der pan­de­mi­schen Welle durch reak­ti­ve Schließungen, Teilschließungen von Gemeinschaftseinrichtungen oder ande­re vor­über­ge­hen­de Einschränkungen des Unterrichts kann nicht erwar­tet wer­den. Entsprechende Entscheidungen soll­ten daher von der loka­len Gesamtsituation abhän­gig gemacht und zwi­schen Gesundheitsamt und der Einrichtung bespro­chen wer­den." Link

Eine emotionale Herausforderung ungeahnten Ausmaßes

Die Historkerin Bettina Hitzer wirft in der FAZ vom 5.5. einen Blick auf die Geschichte der Pandemien in Deutschland. Dort heißt es:

'Mit je 30 000 bis 50 000 Toten in der Bundesrepublik immer noch schwer­wie­gend ver­lie­fen die "Asiatische" und die "Hongkong-Grippe" 1957/1958 und 1968/1970. Doch sowohl die Medien als auch die Politiker reagier­ten damals beschwich­ti­gend. Die Grippe war kein Thema der Titelseiten.

An die­ser Leerstelle änder­ten die drei Pandemien im ersen Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts wenig. Als 2003 die ers­ten Sars-Fälle ideni­fi­ziert wur­den, war die Berichterstattung zwar groß, und man­che Blätter insze­nier­ten den Wettlauf gegen die ers­te glo­ba­le Seuche als Wissenschaftskrimi. Doch in Europa gab nur weni­ge Fälle, die "Seuche" blieb ein fer­nes Schauspiel. Die "Schweinegrippe" von 2009 ver­lief in Europa mil­der als man­che Grippewelle. Dennoch stuf­te die WHO sie als Pandemie ein. In Deutschland wur­den in höchs­ter Eile fünf­zig Millionen Impfdosen bereit­ge­stellt. Die Vorsorge stell­te sich als über­flüs­sig her­aus. Aufs Neue hat­te sich die ange­kün­dig­te Katastrophe aus euro­päi­scher Sicht als harm­lo­ses, aber teu­res Schreckgespenst her­aus­ge­stellt… „Eine emo­tio­na­le Herausforderung unge­ahn­ten Ausmaßes“ wei­ter­le­sen

Verhältnismäßigkeit / Hunger-Pandemie

"Die Corona-Pandemie droht nach UN-Angaben die Hungerkrise in Westafrika erheb­lich zu ver­schär­fen. Ohne Hilfe von außen könn­te sich die Zahl der Hungernden in der Region in den nächs­ten sechs Monaten auf 43 Millionen Menschen ver­dop­peln, warn­te Elisabeth Byrs, Sprecherin des Welternährungsprogramms (WFP) am Dienstag in Genf. Dies trä­fe auch Millionen Kinder unter fünf Jahren." Link

Laut WHO haben wir bis heu­te welt­weit 243.540 Corona-Tote zu bekla­gen.

Nein, sie wer­den schon nicht alle ver­hun­gern in Westafrika. Nach der Statistik von Unicef sind in die­sem Jahr welt­weit wahr­schein­lich bereits 800.000 Kinder unter 5 Jahren an Mangelernährung gestor­ben (s. Heucheln sie noch oder meu­cheln sie schon? und Solidaritätsgeheuchel und bit­te­re Realität).

Hat jemand aus die­sen Gründen jemals einen Lockdown ins Auge gefaßt? „Verhältnismäßigkeit / Hunger-Pandemie“ wei­ter­le­sen

WHO lobt Schweden

Deutschlands Medien sind irri­tiert über die Position der Weltgesundheitsorganisation. Bevor in weni­gen Worten die eigent­li­che Nachricht ver­mit­telt wird, kom­men in aller Regel aus­führ­lichs­te Bedenken. Dazu pas­sen Überschriften wie "Plötzlich wird Schwedens Corona-Strategie zum Vorbild" (Focus), "WHO lobt plötz­lich Corona-Sonderweg" (Merkur)

'Bis Ende April sind in Schweden 2586 Menschen mit einer Corona-Infektion gestor­ben. Auf eine Million Einwohner kom­men 248 Corona-Tote. . Damit liegt der aktu­el­le Wert um mehr als das Dreifache höher als in Dänemark (76 Todesfälle pro Million Einwohner) und Deutschland (78).…

Doch den obers­ten Seuchenbekämpfer in Schwedens Gesundheitsbehörde ficht die­se Relation nicht an. Stoisch steht Staatsepidemiologe Anders Tegnell, 64, fast täg­lich in einem sei­ner Wollpullover vor der Presse, selbst­ge­wiss wie ein Mathelehrer beim Unterrichten des Einmaleins."

Hierzulande käme ver­mut­lich kein seriö­ses Medium auf die Idee, einen Christian Drosten als "Staatsvirologen" zu bezeich­nen. Der trägt ja auch den wei­ßen Kittel und kei­nen Wollpullover. Wenigstens an Selbstgewißheit kann er aber mit­hal­ten. Dafür stim­men nur sei­ne Behauptungen nicht:

"Die Sterbezahlen gehen rapi­de nach oben."

Das sind die Zahlen der WHO von heu­te (3.5.): Link

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Afrikanische WissenschaftlerInnen kritisieren WHO

In der Nacht sen­de­te der Deutschlandfunk einen kri­ti­schen Beitrag zum Umgang afri­ka­ni­scher Staaten mit Corona. Darin ist zu hören:

'Ausgangssperren, wohin man schaut: Auch über­all auf dem afri­ka­ni­schen Kontinent sind Bürger gezwun­gen, zuhau­se zu blei­ben – so wie es inter­na­tio­nal emp­foh­len wird. Es ist ein Modell für alle, ob es passt oder nicht. Im Norden erdacht, dem Süden über­ge­stülpt, kri­ti­siert Amy Niang, Dozentin für inter­na­tio­na­le Beziehungen an der Johannesburger Witwatersrand-Universität:
Kein Raum für afri­ka­ni­sche Krisenlösungen

„Afrikanischen Staaten wur­de kei­ne Möglichkeit ein­ge­räumt, einen eige­nen Weg im Umgang mit der Pandemie zu ent­wi­ckeln. Stattdessen gibt die WHO Anweisungen und damit indi­rekt die Länder des Nordens. „Afrikanische WissenschaftlerInnen kri­ti­sie­ren WHO“ wei­ter­le­sen