Jens Spahn, eine Lobbyistin und zwei Schweizer Schnösel

Das ist die Überschrift eines Artikels auf spiegel.de am 15.1. Da er hin­ter der Bezahlschranke steht, hier eine Zusammenfassung von apotheke-adhoc.de:

»Berlin – Der Skandal um die Beschaffung von Schutzausrüstung durch das Bundesgesundheitsministerium (BMG) ist gera­de um eine Facette rei­cher gewor­den: Wie der „Spiegel“ berich­tet, küm­mer­te sich Ressortchef Jens Spahn (CDU) per­sön­lich um das sünd­haft teu­re Angebot einer Firma aus der Schweiz. Eingefädelt hat­te die Sache dem­nach eine Lobbyistin aus München: Andrea Tandler, Tochter des früheren CSU-Generalsekretärs Gerold Tandler. „Jens Spahn, eine Lobbyistin und zwei Schweizer Schnösel“ weiterlesen

Biontech: Leopoldina-Berater von Webseite entfernt

Nach der Scheindebatte über Käufe nicht vor­han­de­ner Impfstoffe, die kei­ne Abnehmer fin­den, nun dies. Diese Fabrik wirkt so, als ob sei­ner­zeit die Treuhand für sie ver­mut­lich kei­ne müde Mark bekom­men hät­te, doch sie soll das Problem für Biontech lösen.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/pfizer-lieferkuerzungen-103.html

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„Faktische Grenzschließung“ – Spediteure frustriert über neue Corona-Einreiseregeln

Auf handelsblatt.com ist am 13.1. zu erfah­ren, daß es anschei­nend Rechte für Menschen und sol­che für Waren gibt. Letztere haben Fürsprecher:

»Berlin. Die Bundesregierung hat eine neue Einreiseverordnung erlas­sen, die kei­ne Ausnahmen für das Transportgewerbe vor­sieht. Die Entscheidung sorgt für hef­ti­ge Kritik. Florian Eck, Geschäftsführer des Deutschen Verkehrsforums, des sek­tor­über­grei­fen­den Interessensverbands der Verkehrsunternehmen, sprach von einer „fak­ti­schen Grenzschließung“, die sich aus der Verordnung ergebe.

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Lobbyismus zahlt sich aus: Schnelltests jetzt auch in Apotheken

Das ist die Überschrift eines Artikels auf rp-online.de vom 15.1., aller­dings nur der Teil hin­ter dem Doppelpunkt. In Apotheken-Funktionär kann den Hals nicht voll­krie­gen wur­de gezeigt, wie die Lobby tätig war. Auch Drosten wirkt mit.

»Die Bundesregierung will die Nutzung von Corona-Schnelltests aus­bau­en. Inzwischen dür­fen Apotheken auch bei Privatkunden einen soge­nann­ten PoC-Antigentest durch­füh­ren, der bin­nen 15 Minuten ein Ergebnis lie­fert. „Das hat der Gesetzgeber kurz vor dem Jahreswechsel klar­ge­stellt. Auch im Rheinland bie­ten immer mehr Apotheken die­sen Service an, vor allem auch im länd­li­chen Raum, wo es weni­ger Testmöglichkeiten als in Großstädten gibt“, sagt Thomas Preis, Chef des Apothekerverbands Nordrhein. Diese Tests müs­sen die Verbraucher selbst zah­len.«

Der Mann heißt tat­säch­lich so. Was begrüßt er?

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Warum die Handball-WM stattfinden muß

Während "wegen des Infektionsgeschehens" Schulen und Kitas weit­ge­hend dicht gemacht wer­den, müs­sen die Spiele wei­ter­ge­hen. Trotz allen Geredes über "infi­zier­te" Spieler und nicht ein­ge­hal­te­ne "Hygienemaßnahmen" kön­nen schließ­lich die Werbeeinnahmen nicht ent­fal­len. Allein beim ZDF kommt da mit bis zu 32.000 € für 20 Sekunden eini­ges zusammen:

zdf-werbefernsehen.de/

"Ich bin jetzt nicht viel schlauer als vorher"

Auf spiegel.de ist am 12.1. zu lesen:

»Geheime Dokumente
EU-Abgeordnete bekom­men teils geschwärz­ten Impfstoffvertrag zu sehen
Die Verträge der EU mit den Herstellern von Corona-Impfstoffen sind geheim. Jetzt hat Curevac erst­mals Europaabgeordneten Einblick gewährt – doch das Ergebnis lässt nichts Gutes ahnen für die Transparenz der EU-Bestellungen.

Im Europaparlament spie­len sich seit heu­te Szenen ab, als gehe es um Staatsgeheimnisse. Die Abgeordneten müs­sen ihre Handys abge­ben, bevor sie den Leseraum betre­ten. Sie dür­fen nur allein kom­men, Assistenten sind nicht zuge­las­sen. Ganze 45 Minuten haben sie, um die 60 Seiten des Vertrags zwi­schen der EU und dem Impfstoffhersteller Curevac zu stu­die­ren. Währenddessen sind nur hand­schrift­li­che Notizen erlaubt.

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Bauwirtschaft kämpft für kostenlose FFP2-Masken und Impfung

Damit die Gewinne wei­ter spru­deln (s.u.), möch­ten die Bauunternehmen Masken, Schnelltests und Impfungen ein­set­zen, wie heu­te auf faz.net zu lesen ist:

»Auf Baustellen soll es nach dem Willen der Unternehmen kos­ten­lo­se oder zumin­dest ver­bil­lig­te FFP2-Masken für die Beschäftigten geben. „Wir wer­den gemein­sam mit der Gewerkschaft und der Berufsgenossenschaft dafür kämp­fen, dass es kos­ten­lo­se oder zumin­dest ver­bil­lig­te FFP2-Masken über­all auf den Baustellen gibt“, sag­te der Hauptgeschäftsführer des baden-würt­tem­ber­gi­schen Bauwirtschaftsverbandes, Thomas Möller, am Donnerstag dem SWR-Radio.

Darüber hin­aus sei man gera­de dabei, Konzepte für Corona-Schnelltests zu ent­wi­ckeln, sag­te Möller und for­der­te außer­dem, die Berufsgenossenschaft in die Überlegungen für ein Impfkonzept ein­zu­be­zie­hen. „Und wir wol­len eine Kampagne star­ten, um die Impfbereitschaft der Bauarbeiter zu erhö­hen.“ Die Unternehmen hät­ten selbst ein Interesse dar­an, die Beschäftigten zu schüt­zen. Im Fall von Infektionen auf einer Baustelle müs­se die gesam­te Truppe in Quarantäne.«

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Lockdown: Wirtschaftsflügel moppert

»Forderung nach Lockdown-Ende
Palmer und Merz: "Es reicht jetzt. Wir müs­sen kon­trol­liert wie­der aufmachen!"
11.01.21 – Seit Montag gel­ten in Hessen die neu­en Corona-Verordnungen. Die Verschärfungen sol­len bis min­des­tens 31. Januar gehen – eini­ge Politiker for­dern aber schon jetzt eine Verlängerung des Knallhart-Lockdowns. Nicht aber Wirtschaftspolitiker Friedrich Merz (CDU) und Tübingens Bürgermeister Boris Palmer (Grüne), denn die­se haben dazu eine ganz ande­re Meinung: "Es reicht jetzt. Anfang Februar müs­sen wir kon­trol­liert wie­der auf­ma­chen", so der Grünen-Politiker im Gespräch mit der BILD-Zeitung.

Er fin­det noch deut­li­che­re Worte: "Wir müs­sen auch leben. Meiner Auffassung nach stei­gen jetzt aber die Schäden an der Wirtschaft, an der Gesellschaft, auch expo­nen­ti­ell. Der Innenstadthandel ist schon auf der Intensivstation, der fällt bald ins Koma. Die Insolvenzen wer­den anrol­len. Ich mei­ne, wir hal­ten das nicht durch."…

Merz blickt mit Sorge auf Unternehmen

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Biontech-Chef verplappert sich

Der Artikel auf n‑tv.de vom 8.1. ist als PR für RNA-Impfstoffe ange­legt. Doch dabei ver­rät Uğur Şahin unwil­lent­lich, war­um sein Corona-Mittel mit äußers­ter Vorsicht zu bewer­ten ist.

»Deutlicher Effekt bei Mäusen
RNA-Vakzin hilft bei Autoimmun-Erkrankung

RNA-Impfstoffe wer­den bereits gegen Covid-19 ein­ge­setzt. Nun zei­gen Forscher um Biontech-Gründer Şahin, dass eine sol­che Impfung auch Autoimmun-Erkrankungen wie Multiple Sklerose bes­sern könn­te. Sie könn­te sogar noch brei­ter genutzt wer­den, etwa gegen Tumor- und Gefäßerkrankungen.

RNA-Impfstoffe schüt­zen vor der Infektionskrankheit Covid-19 und wer­den auch gegen Krebs getes­tet. Nun zei­gen Forscher um den Mainzer Mediziner und Biontech-Gründer Uğur Şahin, dass der­ar­ti­ge Wirkstoffe mög­li­cher­wei­se auch bei Autoimmun-Erkrankungen wie Multipler Sklerose (MS) hel­fen könn­ten. In einer Studie bes­ser­ten sie bei Mäusen die Symptome einer MS-ähn­li­chen Krankheit deut­lich, wie die Forscher in der Zeitschrift "Science" berich­ten.

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