Ärztepapier: Bizarre Enthüllung der FAZ. Wer ist die Leopoldina?

Nun ist auch die Stellungnahme der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, unter­stützt von über 50 ärzt­li­chen Fachverbänden und den Professoren Schmidt-Chanasit und Streeck, von der FAZ wahr­ge­nom­men wor­den.

Dem Blatt ist es gelun­gen, einen der Verbände, den Berufsverband Deutscher Anästhesisten e.V. (BDA), mit einem Widerruf zu zitie­ren: "Wir ste­hen jetzt schon mit dem Kinn im Wasser, des­halb gibt es zur Einschränkung von Kontaktmöglichkeiten der­zeit kei­ne Alternative."

Ausgerechnet in der FAZ zu lesen, daß die FDP hin­ter dem Papier ste­cken soll, ist wit­zig:

»Hauptgeschäftsführer des Verbandes ist der frü­he­re FDP-Bundestagsabgeordnete Lars Lindemann. Dem Bonner Virologen Hendrik Streeck und dem KBV-Vorstand Andreas Gassen wird fer­ner ein ein guter Draht zur FDP-Führung nach­ge­sagt.«

Bei dem genann­ten Verband han­delt es sich um den Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V.

Keine Interessen erkennt die FAZ offen­bar bei einem Gegenpapier.

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Grüezi mitenand! Welcome to the World Economic Forum’s newsletter.

Mit die­sen freund­li­chen Worten wer­den LeserInnen begrüßt, die sich über das wohl­tu­en­de Handeln eines der größ­ten glo­ba­len Akteure zu Corona berich­ten las­sen wol­len. Um wel­che Themen es u.a. in der aktu­el­len Ausgabe geht, sie­he unten.

Ein beson­ders wider­li­cher Beitrag ist dies­mal "50 homeless peop­le got over $5000 each, with beau­ti­ful­ly sur­pri­sing results." Wir lesen dort:

»Wenn die Menschen durch eine ein­ma­li­ge Barzahlung in die Lage ver­setzt wer­den, ihr eige­nes Geld selbst zu ver­wal­ten, könn­te dies einen nach­hal­ti­gen Einfluss auf die Obdachlosigkeit haben, wenn man sich die "schön über­ra­schen­den" Ergebnisse einer kana­di­schen Initiative vor Augen hält.

Im Rahmen des New Leaf Project, eines von den in Vancouver ansäs­si­gen Foundations for Social Change (FSC) gelei­te­ten Programms, erhiel­ten 50 obdach­lo­se Erwachsene eine ein­ma­li­ge Zahlung von 7.500 CAD (etwa 5.600 Dollar), wäh­rend eine Kontrollgruppe von 65 Obdachlosen kein Geld erhielt.

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Drosten: "Regulative Dinge außer Kraft setzen"

Untaugliche Impfstoffe rücken bedroh­lich nahe, ob es zu einem Impfzwang oder mehr oder weni­ger sanf­tem Druck kommt (Reisen, Schwimmbad, Theater nur mit Impfung…), ist noch offen.

Da lohnt es, sich C. Drostens Engagement für die Lockerung der Prüfbedingungen neu­er Impfstoffe anzu­se­hen. (Es han­delt sich hier im Wesentlichen um Teile eines Beitrags vom 9.6.)

Der Mann, dem wir unsterb­li­che Sätze ver­dan­ken wie "Wir sind jetzt gera­de in der anstei­gen­den Flanke einer expo­nen­ti­el­len Wachstumskinetik", hat­te schon am 18.3. erklärt:

»"Wenn wir nicht eine erhöh­te Todesrate in der älte­ren Bevölkerung akzep­tie­ren wol­len, dann müs­sen wir, was den Impfstoff angeht, regu­la­ti­ve Dinge außer Kraft set­zen – und schau­en, wo kön­nen wir einen Impfstoff her­bei­zau­bern, der schon rela­tiv weit ent­wi­ckelt ist, der viel­leicht schon kli­nisch aus­pro­biert wur­de", erklärt Drosten. Dies sei aber sei­ne ganz per­sön­li­che Meinung, betont er in dem Podcast.

Für sol­che Risiken bei einer ver­än­der­ten Zulassung müss­te dann der Staat haf­ten Link

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Skandal-Labor MVZ Augsburg hat sich wohl übernommen und schon immer falsch getestet

Das Augsburger Labor, das mit 58 von 60 falsch-posi­ti­ven Ergebnissen glänz­te (s. Nochmal zu MVZ (58 von 60 falsch posi­tiv). Olfert Land im Spiel), konn­te den Hals wohl nicht voll genug bekom­men. Fehlerquellen gab es schon immer.

Noch am 22.10. warb das Labor:

»Wenn Sie einen Test auf das Coronavirus im Rahmen des Bayerischen Testkonzeptes wün­schen, so kön­nen Sie zur Abstrichentnahme auch direkt in unser Labor in Augsburg, August-Wessels-Straße 5, kom­men…

Bitte beach­ten Sie:
Dieses Angebot gilt nur für asym­pto­ma­ti­sche Personen, die sich auf der Basis des Bayerischen Testkonzeptes tes­ten las­sen wol­len und in Bayern wohn­haft sind. Die Probennahme im Labor ist nicht mög­lich, wenn Sie sym­pto­ma­tisch sind oder eine Warnmeldung von der Corona-App erhal­ten haben. In die­sen Fällen blei­ben Sie bit­te zu Hause und wen­den sich tele­fo­nisch an Ihren Hausarzt oder kon­tak­tie­ren Sie die 116117. Dieses Vorgehen dient dem Schutz der ande­ren Patienten und des Laborpersonals. Sollten Sie auf­grund einer Anordnung des Gesundheitsamtes unter Quarantäne ste­hen, orga­ni­siert das Gesundheitsamt die Abstrichentnahme. In die­sen Fällen dür­fen Sie den Ort der Quarantäne nicht ver­las­sen.«

Am 26.10. hieß es dann:

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Nochmal zu MVZ (58 von 60 falsch positiv). Olfert Land im Spiel

Wie berich­tet muß­te das Augsburger Labor MVZ zuge­ben, daß es bei einer Testreihe 58 von 60 Ergebnissen als falsch posi­tiv aus­ge­ge­ben hat­te. de.reuters.com ergänzt:

»Die ange­wand­ten PCR-Tests gel­ten eigent­lich zu mehr als 99 Prozent als zuver­läs­sig. Dem Bericht zufol­ge sind die fal­schen Ergebnisse aber kein Einzelfall. Auch ande­re Labore hät­ten Schwierigkeiten, wegen Personalmangels und feh­len­der Reagenzien in der gewohn­ten Qualität zu tes­ten. Vor dem ver­gan­ge­nen Wochenende waren zahl­rei­che falsch posi­ti­ve Tests bei Profifußballern bekannt­ge­wor­den, unter ande­rem bei Nationalspieler Serge Gnabry vom FC Bayern München und meh­re­ren Spielern der Würzburger Kickers sowie des Drittligisten Türkgücü München.«

So viel zu "eigent­lich".

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Was hat Drosten mit youtube zu schaffen?

Auf den ers­ten Blick nichts. Schließlich wird er ja wohl nicht ver­an­laßt haben, daß das Video "Wissenschaftsbetrug und Korruption? Der Fall Drosten" auf you­tube gelöscht wur­de.

Und auch die nach­fol­gend geschil­der­ten Verbindungen sind vage und schei­nen dem Hirn eines Verschwörungstheoretikers ent­sprun­gen zu sein. Nun ist aber so eini­ges in der cau­sa Drosten der­art undurch­sich­tig, daß man geneigt ist, vie­les zunächst Unglaubwürdiges für mög­lich zu hal­ten.

Worum geht es?

Susan Diane Wojcicki  war ab 1999 ers­te Marketingmanagerin von Google und ist seit Februar 2014 CEO von YouTube.

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"Jetzt ist die Stunde der privatwirtschaftlich organisierten Forschung"

»Für Anleger ist der Healthcare-Sektor aktu­ell in mehr­fa­cher Hinsicht von Interesse: Zum einen zeigt die Scope-Studie, dass der Gesundheits­sektor gene­rell als defen­si­ves, kri­sen­re­sis­ten­tes Marktsegment gel­ten kann, weil die Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen weit­ge­hend kon­junk­tur­un­ab­hän­gig ver­läuft.

Die gro­ße Beschleunigung
Zum ande­ren beschleu­ni­gen sich im Moment vie­le Dinge, die nor­ma­ler­wei­se sehr viel län­ger brau­chen. "Noch nie haben Pharma-Unternehmen und Forschungseinrichtungen so schnell auf einen neu­en Erreger reagiert wie auf das neue Coronavirus", schreibt der Verband der for­schen­den Pharma-Unternehmen (vfa) auf sei­ner Homepage.

Interessant ist das für Anleger, weil nicht nur Forschungsinstitute, son­dern auch Pharma-Firmen am Wettlauf um den Corona-Impfstoff teil­neh­men. "Jetzt ist die Stunde der pri­vat­wirt­schaft­lich orga­ni­sier­ten Forschung", heißt es bei "Pharma Fakten", einer Initiative von Arzneimittelherstellern in Deutschland. Die Hoffnung, den Impfstoff zuerst zu fin­den, hat die Fantasie der Investoren ent­facht. Seit der deut­sche Staat Miteigentümer der Tübinger Impfstofffirma Curevac ist, ste­hen dort wei­te­re Investoren Schlange, das Unternehmen ist Mitte August an der Nasdaq gestar­tet. Innerhalb von einem Tag hat sich der Kurs ver­fünf­facht.«

Das schrieb focus.de bereits am 9.10.

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Für Geld gehen sie über Leichen

»Eine Forschergruppe des Zentrums für Molekularbiologie der Entzündung (ZMBE) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) hat die Möglichkeit unter­sucht, das Antidepressivum Fluoxetin gegen Covid-19 ein­zu­set­zen. Dabei kam das Team um Ursula Rescher in einer Vorab-Studie zu der Erkenntnis, dass das bes­ser als Prozac bekann­te Medikament eine ent­schei­den­de Rolle in der Behandlung von Corona-Patienten spie­len könn­te.«

Das mel­det n‑tv am 23.10. Bei Fluoxetin han­delt es sich um ein Medikament, bei dem die Liste der Warnhinweise rie­sig ist. Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, Gegenanzeigen fin­den sich in Hülle und Fülle (s. Stiftung Warentest, Wikipedia, netdoktor.de usw.) 2007 berich­te­te in der taz ein ehe­ma­li­ger Geschäftsführer des Pharmakonzerns, der über das Fluoexetin-Patent ver­fügt, über kri­mi­nel­le Machenschaften:

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Apotheken-Crashs wegen betrügerischen Bankrotts?

Es klingt wie die Bestätigung der alten attac-Losung "Gesundheit ist kei­ne Ware", was sei­ner­zeit eher als Forderung denn als Beschreibung gemeint war.

»… Die Insolvenz des Rezeptabrechnungszentrums AVP aus Düsseldorf hat für des­sen Kunden, zu denen mehr als 3000 der rund 19.000 Apotheken in Deutschland zäh­len, schwer­wie­gen­de Folgen. Viele ste­cken jetzt in aku­ten finan­zi­el­len Schwierigkeiten, nicht weni­ge ban­gen um ihre Existenz – die beruf­li­che und die pri­va­te. Denn Apotheken betrei­ben ihr Geschäft in der Regel als ein­ge­tra­ge­ne Kaufleute, sie haf­ten mit ihrem Privatvermögen.…

Durch die Insolvenz von AVP sind die Apotheken – die über die Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln ein wich­ti­ger Teil der öffent­li­chen Daseinsvorsorge sind – unver­schul­det in Not gera­ten. Inzwischen beschäf­tigt sich auch die Politik mit dem Fall.

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