Wie war das noch… mit dem Virus, das sich verdünnt?

In mei­ner Eitelkeit habe ich mir ein­ge­bil­det, daß nur auf die­sem Blog der exqui­si­te Sprachwitz des Christian Drosten doku­men­tiert wür­de (s. hier). Durch Zufall ist mir heu­te ein frü­her Beitrag der "Fakten-Checker" von correctiv.org in die Finger gefal­len. Darin wim­melt es von Perlen, die den MacherInnen aller­dings nicht auffielen:

»Wenn jemand hus­te oder nie­se, wür­den fei­ne Tröpfchen in der Luft ste­hen, erklärt Drosten. Die Reichweite betra­ge etwa zwei Meter. Die „klei­ne Virus-Wolke in der Luft“ fal­le in etwa fünf Minuten zu Boden. „Und wenn man durch die­se Wolke in die­sen fünf Minuten durchläuft und die ein­ge­at­met hat, dann wird man sich mit eini­ger Wahrscheinlichkeit infi­zie­ren.“ (Podcast vom 27. Februar) „Wie war das noch… mit dem Virus, das sich ver­dünnt?“ weiterlesen

Wie war das noch… mit dem Lockdown wegen der Grippewelle 2017?

Wir erin­nern uns doch sicher alle an den har­ten Lockdown. Wenn nicht, das war am 7.2.2017 auf muenchen.tv zu lesen:

»Grippewelle: Bayerische Kliniken sind überlastet

Die Grippewelle geht um und macht auch vor Kliniken nicht halt. Die Notaufnahmen meh­re­rer Krankenhäuser in München und Nürberg sind der­zeit überlastet.

Die Grippewelle 2017 ver­läuft unge­wöhn­lich schwer. Erkrankungen auf­grund von Influenza- und Noro-Viren häu­fen sich extrem und füh­ren in den Notaufnahmen der baye­ri­schen Kliniken zur Zeit ver­ein­zelt zu Überlastungen. „Wie war das noch… mit dem Lockdown wegen der Grippewelle 2017?“ weiterlesen

Wie war das noch, Herr Fauci… mit "Covid-19 letztlich eher ähnlich einer schweren saisonalen Influenza"?

Im März 2020 sag­te der Berater aller ame­ri­ka­ni­schen Präsidenten seit Ronald Reagan, Anthony Fauci:

»Wenn man davon aus­geht, dass die Zahl der asym­pto­ma­ti­schen oder mini­mal sym­pto­ma­ti­schen Fälle um ein Vielfaches höher ist als die Zahl der gemel­de­ten Fälle, dürf­te die Sterblichkeitsrate [case fata­li­ty rate] deut­lich unter 1 % lie­gen. Dies deu­tet dar­auf hin, dass die kli­ni­schen Folgen von Covid-19 letzt­lich eher denen einer schwe­ren sai­so­na­len Influenza (mit einer Sterblichkeitsrate von etwa 0,1 %) oder einer Influenzapandemie (ähn­lich wie 1957 und 1968) ähneln als einer Krankheit wie SARS oder MERS, bei denen die Sterblichkeitsrate bei 9 bis 10 % bzw. 36 % lag.«
nejm.org (26.3.2020)
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Wie war das noch… mit den zahllosen Toten nach den EM-Spielen?

Diese Lüge Karl Lauterbachs vom 30.6. wur­de von aus­nahms­los alle wich­ti­gen Medien des Landes unkom­men­tiert verbreitet.

twitter.com

In den Tagen danach wur­de über tau­sen­de "Infektionen" bei den Spielen spe­ku­liert. Inzwischen muß selbst das baye­ri­sche Gesundheitsministerium zugeben:

»Behörden: EM-Spiele in München waren kein Infektionsherd „Wie war das noch… mit den zahl­lo­sen Toten nach den EM-Spielen?“ weiterlesen

Wie war das noch… mit der Jagd auf "Aids-Infizierte"?

Was heu­te als selbst­ver­ständ­lich dis­ku­tiert wird – die Ausgrenzung von Bevölkerungsgruppen aus "gesund­heit­li­chen" Gründen –, war 1987 vor allem den Schwulenfeinden in der CSU vor­be­hal­ten und rief hef­ti­ge Proteste her­vor. In einem "BAYERN: Entartung aus­dün­nen" über­schrie­be­nen Artikel des "Spiegel" vom 15.3.1987 ist zu lesen:

"Unter Franz Josef Strauß zeich­nen sich die Konturen des Aids-Staates ab. Die Beschlüsse des Bayern-Kabinetts schü­ren Schwulenhatz und för­dern Denunziantentum. „Wie war das noch… mit der Jagd auf "Aids-Infizierte"?“ weiterlesen