Wie war das noch… mit "Zahl 5, nimm 6"-Impfdosen von Biontech?

Am 30.12., als auf den Fläschchen von Biontech noch zu lesen war "con­tains 5 doses of 0.3 ml", berich­te­te spiegel.de:

»Biontech setzt sich dafür ein, dass Ärzte künf­tig sechs vol­le Impfdosen zu je 0,3 ml aus den bereit­ge­stell­ten Durchstechfläschchen mit ins­ge­samt 2,25 ml fer­ti­gem Impfstoff her­aus­ho­len dür­fen – sofern sie sechs vol­le Dosen auf­zie­hen können.«

Oft sind es ja die Bildredaktionen, die ein sub­ver­si­ves Händchen für Illustrationen haben. Anzeigenabteilungen kön­nen es auch:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/corona-impfstoff-biontech-will-mehr-dosen-aus-flaeschchen-holen-a-84b1a3ee-b7e8-4cd1-b69d-9ea447968169

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Wie war das noch mit… 1,3 Millionen Impfdosen?

»"Bis Ende die­sen Jahres wer­den über 1,3 Millionen Impfdosen an die Bundesländer aus­ge­lie­fert und von die­sen an die Impfteams ver­teilt", kün­dig­te Bundesgesundheitsminister Jens Spahn an.

Die Auslieferung star­te­te bereits am Mittwoch. Die deutsch­land­weit ers­ten 151.125 Impfdosen wer­den nach Angaben der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit am Samstag erwar­tet. Bis Ende Januar sol­len schließ­lich drei bis vier Millionen Dosen zur Verfügung ste­hen. Für das ers­te Quartal wird ins­ge­samt mit elf bis 13 Millionen gerech­net – deren Verteilung ist eine logis­ti­sche Mammutaufgabe.«

Das war am 24.12. auf tagesschau.de zu lesen. Mehr als eine Woche spä­ter mel­det die Tagesschau heu­te einen Erfolg und ein lee­res Versprechen:

»160.000 Impfungen – und bald Lockerungen?«

Bezeichnenderweise heißt der Link https://www.tagesschau.de/inland/corona-deutschland-lock­down-ver­la­en­ge­rung-101.html

Wie war das noch… mit Karl Lauterbachs Lobbyismus?

»Lauterbach gilt als Einflüsterer der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, als jemand, der ganz nah dran ist an der Macht…

Vor weni­gen Jahren [war er] noch dafür bekannt, dass er im Auftrag der Pharmaindustrie Medikamentenstudien durch­führ­te. Über 800 000 Euro an Drittmitteln heims­te er dafür allein im Jahr 2000 ein.

So war er auch an einer Studie über den Fettsenker Lipobay betei­ligt – jenem Medikament, das die Herstellerfirma Bayer wegen töd­li­cher Zwischenfälle im Jahr 2001 vom Markt nahm. Die frü­hen Hinweise dar­auf, dass Lipobay mög­li­cher­wei­se gefähr­lich war, nahm Lauterbach damals eben­so wenig wahr, wie es sei­ne Auftraggeber taten…

"Ich sehe mich in einem Netzwerk von Menschen, die poli­tisch ähn­lich den­ken wie ich."

Wer nicht in einem sol­chen Netzwerk arbei­te, sagt er, der habe kei­ne Chance…

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Wie war das noch… mit dem Contergan-Skandal?

Die Erinnerung dar­an könn­te auch für die gegen­wär­ti­ge Impfstoffdiskussion von Bedeutung sein.

»Der Contergan-Skandal war einer der auf­se­hen­er­re­gends­ten Arzneimittelskandale in der Bundesrepublik Deutschland und wur­de in den Jahren 1961 und 1962 aufgedeckt…

Durch die Einnahme von Contergan kam es zu einer Häufung von schwe­ren Fehlbildungen (Dysmelien) oder gar dem Fehlen (Amelie) von Gliedmaßen und Organen bei Neugeborenen. Dabei kamen welt­weit etwa 5.000–10.000 geschä­dig­te Kinder auf die Welt. Zudem kam es zu einer unbe­kann­ten Zahl von Totgeburten. Anfang 2016 gab der Bundesverband Contergangeschädigter auf sei­ner Internetseite an, dass in Deutschland noch etwa 2.400 Contergan-Geschädigte leben…«

So Wikipedia. Am 18.12. erin­ner­te faz.net unter dem Titel "Allenfalls gerin­ge Schuld" an den 50. Jahrestag der Beendigung des Strafverfahrens gegen die Verantwortlichen:

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Wie war das noch… mit der Grippewelle 2017/18

Im Mai 2020 durf­te im "Tagesspiegel" noch ein Gastbeitrag erschei­nen mit dem Titel "25.100 Tote und kaum Aufmerksamkeit. Auch bei der Grippewelle 2017 hät­ten die Medien Alarm schla­gen müs­sen!". Dort heißt es:

»… Tatsächlich haben wir es mit einer igno­rier­ten Katastrophe zu tun: 25.100 Menschen sind der Grippewelle 2017/2018 zum Opfer gefal­len, und kaum einer hat es bemerkt.

Rekord an Arztbesuchen
Sicher: Es gab eine Grippewelle, und die Zahl der Arztbesuche erreich­te einen Rekordwert. Noch nie seit Einführung des Infektionsschutzgesetzes 2001 war die Zahl der Erkrankungen so groß. Das war auch Thema in den Medien. Im Frühjahr 2018 war sogar ver­ein­zelt von einer Überforderung der Krankenhäuser die Rede.

Aber Medizin und Behörden waren sich sicher, dass es eine gewis­se Immunität in der Bevölkerung gebe, und es waren ja auch vie­le gegen Grippe geimpft. Allerdings mit einem rela­tiv wir­kungs­lo­sen Dreifachimpfstoff, wo ein Vierfachimpfstoff weit bes­ser geschützt hätte.

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Wie war das noch… mit 1.700 Quarantänisierten in Bielefeld?

Am 28.9. ging es durch alle Medien:

»Nach dem Anstieg der Corona-Fallzahlen im nord­rhein-west­fä­li­schen Bielefeld infol­ge einer Familienfeier befin­den sich dort mitt­ler­wei­le rund 1700 Menschen in Quarantäne. Darunter sei­en allein 1100 Schüler und Lehrer, sag­te ein Stadtsprecher am Montag. Betroffen sei­en zehn Schulen.

Der Anstieg der Fallzahlen sorg­te am Montag für gro­ßen Andrang an einer städ­ti­schen Drive-In-Teststation. Die Stadt bat die Bürger am Mittag dar­um, die Station am Montag nicht mehr anzu­fah­ren. "Das Testzentrum ist über­lau­fen, und der Verkehr staut sich bereits zurück", hieß es in einer Mitteilung.«

In fast allen Medienberichten fehlt die­se Information des Redaktionsnetzwerks Deutschland:

»Die bis­he­ri­ge Gesamtzahl der bestä­tig­ten Infektionen im Zusammen­hang mit der Familienfeier wur­de am Sonntagabend mit 36 angegeben.«

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Wie war das noch… mit den Coronafolgen-Leugnern an der Charité?

Im Juni war hier die Rede von zwei Veranstaltungen, die die Charité ange­kün­digt hat­te. Es lohnt, sich noch ein­mal damit zu beschäf­ti­gen und ver­ste­hen zu ler­nen, war­um C. Drosten unge­ach­tet zahl­lo­ser Irrtümer, frag­wür­di­ger Empfehlungen und offe­nen Perkolationismus' noch immer gehal­ten wird.

Zum einen war dies eine Veranstaltung zum Thema "Preparedness: Ebola And The Future" unter der Leitfrage "Sind wir auf die nächs­te Pandemie vor­be­rei­tet?". Sie war Teile einer Veranstaltungsreihe, die unter­stützt wird von der Bill & Melinda Gates Foundation und der zweit­größ­ten pri­va­ten Stiftung WellcomeTrust.

Zwei von drei Referenten waren Prof. Dr. Christian Drosten und Prof. Dr. Peter Piot. Peter Piot wur­de inzwi­schen in das Beratungsgremium der Europäischen Kommission für COVID-19 beru­fen. Er ist Mitglied des Stiftungsrats der Stiftung des Pharmakonzern Novartis und war 2009 Senior Fellow der Bill & Melinda Gates Foundation.

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