Discobetreiber scheitert mit Klage gegen PCR-Testpflicht

»Hagener Discobetreiber Mike Henning fin­det es unfair, dass in Restaurants oder Sporthallen ein Schnelltest aus­reicht, in Clubs aber nicht. Auch damit hat­te er sei­nen Eilantrag gegen die PCR-Testpflicht begrün­det.

Wegen der Pflicht wür­den ihm rund 30 Prozent der Gäste weg­bre­chen, sag­te sein Anwalt. Ein PCR-Test sei für vie­le Partygänger schlicht zu teu­er, sie blie­ben des­we­gen lie­ber zu Hause. „Discobetreiber schei­tert mit Klage gegen PCR-Testpflicht“ weiterlesen

Corona in Prostitutionsstätten
Ohne PCR-Test ins Bordell

»Der Bordellbesuch ist in Frankfurt wei­ter­hin mit einem nega­ti­ven Schnelltest mög­lich. Die Stadt Frankfurt woll­te von den Besuchenden einen PCR-Test ver­lan­gen. Das hat das Verwaltungsgericht Frankfurt am Main (VG) aber abge­lehnt (Beschl. v. 03.09.2021, Az. 5 L 2456/21.F). Die Antragstellerin hat­te in einem Eilverfahren die Verletzung ihrer Berufsausübungsfreiheit moniert… „Corona in Prostitutionsstätten
Ohne PCR-Test ins Bordell“
weiterlesen

Widersprüchliches aus der Berliner Club-Szene

Kein Ausschluß für "Nichtgeimpfte", Tests für alle, die aber nur für "Geimpfte" kos­ten­frei – das sind zusam­men­ge­faßt die Positionen der Berliner "Clubcommission". Dazu ist am 26.8. auf tagesspiegel.de zu erfahren:

»Berlins Clubs wol­len Indoor-Partys ohne Maske und Abstand
Vertreter:innen der Berliner Clubszene haben einen Wegfall der Abstands- und Maskenpflicht bei Partys in Innenräumen gefor­dert. "Indoor-Tanzveranstaltungen kom­men in Berlin nach Ansicht der Clubcommission nur ohne Abstand und ohne Maskenpflicht in Frage", hieß es von dem Gremium. Partys in Innenräumen von Clubs sind nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts von ver­gan­ge­nem Freitag wie­der erlaubt. Andere Bundesländer tes­ten Feiern ohne Masken bereits.
„Widersprüchliches aus der Berliner Club-Szene“ weiterlesen

Es wird enger für "Geimpfte"

»Ärztevertreter für PCR-Tests bei infi­zier­ten Geimpften
Das Robert Koch-Institut erhält Unterstützung von Ärztevertretern für sei­ne Forderung, infi­zier­te Geimpfte auch dann per PCR-Verfahren zu tes­ten, wenn sie nur leich­te Symptome zei­gen. Sowohl der Vorsitzende des Hausärzte-Verbands, Ulrich Weigeldt, als auch der Chef der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, spra­chen sich dafür aus. Das RKI hat­te die Forderung erho­ben, weil die Testzahl in den Arztpraxen in den ver­gan­ge­nen Wochen stark gesun­ken ist. Zugleich nimmt der Anteil posi­ti­ver Befunde zu.«
tagesschau.de (14.8.)

Die Begründung ist zwar hane­bü­chen, und jede "geimpf­te" Triefnase darf ins Fußballstadion, trotz­dem soll­ten sich auch die Gepiksten lang­sam warm anzie­hen und auf Quarantäne ein­stel­len. Dafür sind sie vor schwe­ren Verläufen geschützt. Genau wie die nicht "Geimpften": „Es wird enger für "Geimpfte"“ weiterlesen

ARD/ZDF-Experte: 80 Prozent der PCR-Getesteten nicht ansteckend

Der Medizinjournalist Dr. Christoph Specht ist der von den öffent­lich-recht­li­chen Medien seit Monaten ins Rennen gesand­te jour­na­lis­ti­sche Experte zu Corona. Bis heu­te gehört er zu den Erklärern von Maßnahmen aller Art. Um so erstaun­li­cher eine Erkenntnis, die er am 24.6. auf rtl.de (!) vermittelte:

„ARD/ZDF-Experte: 80 Prozent der PCR-Getesteten nicht anste­ckend“ weiterlesen

In einem Monat acht von über 100.000 SchülerInnen positiv getestet

Auf friedensblick.de wird dar­auf auf­merk­sam gemacht, daß die Bundesländer offen­bar Erkenntnisse über Corona-Tests in Schulen absicht­lich zurückhalten.

»Überspitzt könn­te man for­mu­lie­ren, dass von den teil­neh­men­den, aus­schließ­lich gesun­den oder asym­pto­ma­ti­schen Schülern, nicht einer auch nur einen Schnupfen hat­te, wel­cher sich auf eine Infektion mit SARS-CoV‑2 zurück­füh­ren ließe.

Dies ergibt sich aus den Daten, wel­che im Zuge eines Modelprojekts [sic] zwi­schen dem Burgenlandkreis und der Uni Halle-Wittenberg erho­ben wur­den und Friedensblick für den Erhebungszeitraum vom 15. März 2021 bis 16 April 2021 vor­lie­gen.« „In einem Monat acht von über 100.000 SchülerInnen posi­tiv getes­tet“ weiterlesen

USA: PCR-Test hat ausgedient (ein wenig)

Die "Centers for Disease Control and Prevention" tei­len am 21.7. in einem "Lab Alert" mit:

»Nach dem 31. Dezember 2021 wird die CDC den Antrag bei der U.S. Food and Drug Administration (FDA) auf eine Notfallzulassung (Emergency Use Authorization, EUA) für das CDC 2019-Novel Coronavirus (2019-nCoV) Real-Time RT-PCR Diagnostic Panel zurück­zie­hen, das Assay, das erst­mals im Februar 2020 aus­schließ­lich zum Nachweis von SARS-CoV‑2 ein­ge­führt wur­de. Die CDC gibt die­se Vorankündigung her­aus, damit kli­ni­sche Labore aus­rei­chend Zeit haben, eine der vie­len FDA-zuge­las­se­nen Alternativen aus­zu­wäh­len und zu implementieren.

„USA: PCR-Test hat aus­ge­dient (ein wenig)“ weiterlesen

Unterstützt die EU die "Autonomie Afrikas bei der Produktion lebensrettender Impfstoffe"?

Diesen Anschein will eine Pressemitteilung der EU-Kommission vom 9.7. auf ec.europa.eu erwe­cken. Sie trägt den Titel "Die Republik Senegal und Team Europa ver­ein­ba­ren den Bau einer Produktionsanlage zur Herstellung von Impfstoffen gegen COVID-19 und ande­re ende­mi­sche Krankheiten". Darin heißt es:

»Die Produktion von COVID-19-Impfstoffen in Afrika ist heu­te einen Schritt näher gerückt, nach­dem Team Europe for­mell zuge­stimmt hat, neben ande­ren Unterstützungsmaßnahmen eine Großinvestition in die Impfstoffproduktion durch das Institut Pasteur in Dakar zu för­dern. Die neue Produktionsanlage soll Afrikas 99-pro­zen­ti­ge Abhängigkeit von Impfstoffimporten ver­rin­gern und die künf­ti­ge Pandemieresistenz des Kontinents stär­ken.« „Unterstützt die EU die "Autonomie Afrikas bei der Produktion lebens­ret­ten­der Impfstoffe"?“ weiterlesen

Irre Corona-Regel: Kölner Julian (8) will in die Ferien – Stadt bleibt aber knallhart

Die Überschrift ist nicht von mir. Am 9.7. erschien auf express.de dar­un­ter ein Artikel, in dem zu lesen ist:

»Köln – So hat­te sich der klei­ne Julian aus Köln den Start sei­ner Sommerferien nicht vor­ge­stellt. Der Schüler der Klasse 2c der Maternus-Grundschule in Nippes muss wie sei­ne Mitschüler die ers­ten bei­den Wochen in Quarantäne ver­brin­gen, weil ein Klassenkamerad posi­tiv getes­tet wor­den war. Die Eltern sind sau­er auf die „unge­rech­te“ Regelung, weil ihre Ferienpläne zunich­te gemacht wur­den. „Irre Corona-Regel: Kölner Julian (8) will in die Ferien – Stadt bleibt aber knall­hart“ weiterlesen