ARD/ZDF-Experte: 80 Prozent der PCR-Getesteten nicht ansteckend

Der Medizinjournalist Dr. Christoph Specht ist der von den öffent­lich-recht­li­chen Medien seit Monaten ins Rennen gesand­te jour­na­lis­ti­sche Experte zu Corona. Bis heu­te gehört er zu den Erklärern von Maßnahmen aller Art. Um so erstaun­li­cher eine Erkenntnis, die er am 24.6. auf rtl.de (!) vermittelte:

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In einem Monat acht von über 100.000 SchülerInnen positiv getestet

Auf friedensblick.de wird dar­auf auf­merk­sam gemacht, daß die Bundesländer offen­bar Erkenntnisse über Corona-Tests in Schulen absicht­lich zurückhalten.

»Überspitzt könn­te man for­mu­lie­ren, dass von den teil­neh­men­den, aus­schließ­lich gesun­den oder asym­pto­ma­ti­schen Schülern, nicht einer auch nur einen Schnupfen hat­te, wel­cher sich auf eine Infektion mit SARS-CoV‑2 zurück­füh­ren ließe.

Dies ergibt sich aus den Daten, wel­che im Zuge eines Modelprojekts [sic] zwi­schen dem Burgenlandkreis und der Uni Halle-Wittenberg erho­ben wur­den und Friedensblick für den Erhebungszeitraum vom 15. März 2021 bis 16 April 2021 vor­lie­gen.« „In einem Monat acht von über 100.000 SchülerInnen posi­tiv getes­tet“ weiterlesen

USA: PCR-Test hat ausgedient (ein wenig)

Die "Centers for Disease Control and Prevention" tei­len am 21.7. in einem "Lab Alert" mit:

»Nach dem 31. Dezember 2021 wird die CDC den Antrag bei der U.S. Food and Drug Administration (FDA) auf eine Notfallzulassung (Emergency Use Authorization, EUA) für das CDC 2019-Novel Coronavirus (2019-nCoV) Real-Time RT-PCR Diagnostic Panel zurück­zie­hen, das Assay, das erst­mals im Februar 2020 aus­schließ­lich zum Nachweis von SARS-CoV‑2 ein­ge­führt wur­de. Die CDC gibt die­se Vorankündigung her­aus, damit kli­ni­sche Labore aus­rei­chend Zeit haben, eine der vie­len FDA-zuge­las­se­nen Alternativen aus­zu­wäh­len und zu implementieren.

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Unterstützt die EU die "Autonomie Afrikas bei der Produktion lebensrettender Impfstoffe"?

Diesen Anschein will eine Pressemitteilung der EU-Kommission vom 9.7. auf ec.europa.eu erwe­cken. Sie trägt den Titel "Die Republik Senegal und Team Europa ver­ein­ba­ren den Bau einer Produktionsanlage zur Herstellung von Impfstoffen gegen COVID-19 und ande­re ende­mi­sche Krankheiten". Darin heißt es:

»Die Produktion von COVID-19-Impfstoffen in Afrika ist heu­te einen Schritt näher gerückt, nach­dem Team Europe for­mell zuge­stimmt hat, neben ande­ren Unterstützungsmaßnahmen eine Großinvestition in die Impfstoffproduktion durch das Institut Pasteur in Dakar zu för­dern. Die neue Produktionsanlage soll Afrikas 99-pro­zen­ti­ge Abhängigkeit von Impfstoffimporten ver­rin­gern und die künf­ti­ge Pandemieresistenz des Kontinents stär­ken.« „Unterstützt die EU die "Autonomie Afrikas bei der Produktion lebens­ret­ten­der Impfstoffe"?“ weiterlesen

Irre Corona-Regel: Kölner Julian (8) will in die Ferien – Stadt bleibt aber knallhart

Die Überschrift ist nicht von mir. Am 9.7. erschien auf express.de dar­un­ter ein Artikel, in dem zu lesen ist:

»Köln – So hat­te sich der klei­ne Julian aus Köln den Start sei­ner Sommerferien nicht vor­ge­stellt. Der Schüler der Klasse 2c der Maternus-Grundschule in Nippes muss wie sei­ne Mitschüler die ers­ten bei­den Wochen in Quarantäne ver­brin­gen, weil ein Klassenkamerad posi­tiv getes­tet wor­den war. Die Eltern sind sau­er auf die „unge­rech­te“ Regelung, weil ihre Ferienpläne zunich­te gemacht wur­den. „Irre Corona-Regel: Kölner Julian (8) will in die Ferien – Stadt bleibt aber knall­hart“ weiterlesen

Schwurbler in der "ÄrzteZeitung": "Infiziert ist nicht dasselbe wie krank"

Auch wenn es nur ein Kommentar ist, muß gefragt wer­den dür­fen, war­um der­art der Volksgesundheit abträg­li­che Falschbehauptungen gedul­det werden:

»Mit Beginn der Corona-Pandemie hat es einen klei­nen Paradigmenwechsel in der Diagnostik von Atemwegserkrankungen gege­ben: Entscheidend für die Diagnostik ist seit­dem plötz­lich nicht mehr das kli­ni­sche Bild eines Patienten, son­dern die PCR-Labordiagnostik nach Abstrich in Praxis, Klinik oder im Testzentrum.

Dieses Rad könn­te viel­leicht ein Stück zurück­ge­dreht wer­den, sobald die vul­nerablen Gruppen wirk­lich durch­ge­impft sind. „Schwurbler in der "ÄrzteZeitung": "Infiziert ist nicht das­sel­be wie krank"“ weiterlesen

Sag', daß das nicht wahr ist!

Die Kanzlerin erklärt im Bundestag, daß sie Drostens Postcasts zu "SARS-Cov-19" hört und des­halb nicht ansatz­wei­se ver­steht, was ein CT-Wert ist. Und nie­mand fragt nach den Tassen im Schrank.

Quelle: youtube.com (23.6. ca. Min. 32)

Update: Im Stenografischen Bericht des Bundestags wird die Rede an ver­schie­de­nen Stellen gefälscht. Dort heißt es auf S. 49.: „Sag', daß das nicht wahr ist!“ weiterlesen

Wie war das noch… mit Kerngesunden in der Meldestatistik, Herr Drosten?

Aufsehenerregendes teilt Christian Drosten in einem Interview mit wiwo.de mit. Es steht unter der Überschrift "'Der Körper wird stän­dig von Viren ange­grif­fen'". Dort ist zu lesen*:

»… Als in Bergamo… plötz­lich eine gan­ze Reihe von Corona-Fällen auf­tauch­ten, ent­schie­den die dor­ti­gen Ärzte, alle Patienten und das kom­plet­te Krankenhaus­personal auf den Erreger zu tes­ten. Und dazu wähl­ten sie eine hoch­emp­find­li­che Methode aus, die Polymerase-Kettenreaktion (PCR).

[Wiwo;] Klingt modern und zeitgemäß.

Ja, aber die Methode ist so emp­find­lich, dass sie ein ein­zel­nes Erbmolekül die­ses Virus nach­wei­sen kann. 

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"PCR-Tests allein haben eine zu geringe Aussagekraft"
Aus der Uni Duisburg/Essen

»Rund 190.000 PCR-Tests ausgewertet
Ergebnisse allein unge­eig­net als Grundlage für Pandemie-Maßnahmen
18.06.2021

Forschende der Medizinischen Fakultät der UDE wei­sen im renom­mier­ten Journal of Infection* dar­auf hin, dass die Ergebnisse von RT-PCR-Tests allein eine zu gerin­ge Aussagekraft haben, um damit Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung zu begrün­den. Gemäß ihrer Untersuchung bewei­sen posi­ti­ve Testergebnisse nicht hin­rei­chend, dass mit SARS-CoV‑2 Infizierte ande­re Personen mit dem Coronavirus anste­cken kön­nen. Zusammen mit Wissenschaftler:innen der Universität Münster und dem MVZ Labor Münster hat­ten sie zuvor rund 190.000 Ergebnisse von mehr als 160.000 Menschen dahin­ge­hend ausgewertet.

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Aus der Uni Duisburg/Essen“
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Landt unter?

Still war es gewor­den um Olfert Landt, der gemein­sam mit Christian Drosten den eben­so legen­dä­ren wie umstrit­te­nen PCR-Test zu Corona ent­wi­ckelt hat. Nun erzählt Familie Landt in einem mir bis­her unbe­kann­ten Berliner Sender einem Dr. Brinkmann, wie schwer das Arbeitsleben als Multimillionär ist und war­um an Lockdowns und "Impfungen" kein Weg vor­bei führt.

Quelle: tvb.de (10.4.)


Eigentlich soll­te man Brinkmann ken­nen (anschei­nend nicht ver­wandt oder ver­schwä­gert mit der unken­den Virologin). Er war Journalist bei ver­schie­de­nen Boulevardblättern, bis ihn hät­te berühmt wer­den las­sen kön­nen, was sich auf der legen­dä­ren " Maueröffnungs-Pressekonferenz" zutrug:

»Brinkmann frag­te Schabowski nach dem Inkrafttreten der neu­en Verordnung: „Wann tritt das in Kraft?“ Schabowski sprach den viel­zi­tier­ten Satz: „Das tritt nach mei­ner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich.“…

Im Jahre 2015 bezeich­ne­te Stefan Niggemeier den TV Berlin als einen „aser­bai­dscha­ni­schen Regierungssender“. Im März 2021 berich­te­te Vice über die Verwicklung von TV Berlin und Peter Brinkmann in die Aserbaidschan-Affäre. TV Berlin ist hier­nach „ein gekauf­ter Berliner Lokalsender“, der für Aserbaidschan „regi­me­freund­li­che Interviews sen­det“. Direkt ver­wie­sen wird auf ein Interview von Peter Brinkmann mit Karin Strenz, das ange­sichts der feh­len­den kri­ti­schen Nachfragen als Beispiel genannt wird, „wie man poli­ti­sche Interviews auf kei­nen Fall führt. Brinkmann ist mehr Stichwortgeber als kri­ti­scher Journalist.“ Laut dem Bericht von Vice ent­ging TV Berlin 2013 knapp einer Insolvenz, indem tür­ki­sche Unternehmer den Sender über­nah­men. Die Türkei ist bekannt als akti­ver Unterstützer für Aserbaidschan im Bergkarabachkonflikt und im Krieg um Bergkarabach 2020. So waren sich im Interview auch Brinkmann und Strenz „einig über die Frage, wer in Bergkarabach Schuld trägt (Armenien) – und wer nicht (Aserbaidschan)“. Karin Strenz ging in ihrer Freude über das Interview so weit, kurz dar­auf auf ihrer Homepage zu schrei­ben: „Auf die Frage Brinkmanns, ob ein sofor­ti­ger Abzug aller Truppen der Republik Armenien der Beginn einer Lösung wäre, habe ich ihn spon­tan für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.«
de.wikipedia.org

Ob Olfert Landt das wuß­te? Ziemlich glat­tes Eis, könn­te man meinen.