Joints für Spritzen

»Die Cannabis-Aktivistengruppe DC Marijuana Justice plant, den­je­ni­gen, die den COVID-19-Impfstoff in der Hauptstadt erhal­ten, Geschenktüten mit Gras anzu­bie­ten, hat die Organisation angekündigt.

"Wir suchen nach Möglichkeiten, das Ende der Pandemie sicher zu fei­ern und wir wis­sen, dass nichts die Menschen so zusam­men­bringt wie Cannabis", schrieb DCMJ-Mitbegründer Nikoas Schiller in einer Pressemitteilung für die Initiative, die "Joints für Spritzen" genannt wird.

Die Gruppe plant, an den Impfstellen in Washington, DC, kos­ten­lo­se Ganja-Baggies zu ver­tei­len, sowohl um an das hof­fent­lich bal­di­ge Ende der Coronavirus-Pandemie zu erin­nern, als auch um sich für Kiffen und Impfen einzusetzen.

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Wegen Corona: Werden nun 500 Millionen Kleidungsstücke vernichtet?

Auf geo.de ist unter die­ser Überschrift am 20.1. zu lesen:

»In einem offe­nen Brief warnt Greenpeace: Wegen des Corona-Lockdowns lie­gen­ge­blie­be­ne Ware könn­te ver­brannt oder geschred­dert werden…

In einer Pressemitteilung warnt der Handelsverband Textil vor einem Umsatzeinbruch von rund 30 Prozent für das Jahr 2020. Da der Wareneinkauf durch die lan­gen Vorlaufzeiten in der inter­na­tio­na­len Lieferkette kaum ange­passt wer­den konn­te, so Hauptgeschäftsführer Rolf Pangels, stün­den vie­le Geschäfte vor dem Aus.

Viele von ihnen wer­den auf einem gewal­ti­gen Kleidungs- und Schuh-Berg sit­zen­blei­ben. Denn die Geschäfte wer­den zwar nach wie vor regel­mä­ßig mit Neuware belie­fert – kön­nen aber über den Onlinehandel die Verluste aus dem Ladengeschäft nicht kompensieren.

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Zufälle (II)

Presseberichte zu Corona Ausbrüchen nach Impfung Stand: 21.01.21
(Siehe auch Zufälle.)

05.01.21 Heidenheim
https://www.nordbayern.de/region/gunzenhausen/57-pflegeheim-bewohner-in-heidenheim-mit-corona-infiziert‑1.10732739

06.01.21 Feudenheim
https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-coronavirus-corona-ausbruch-in-theodor-fliedner-haus-_arid,1738196.html

07.01.21 Küps
https://www.infranken.de/lk/kronach/corona-infektion-trotz-impfung-wieso-stecken-sich-geimpfte-mit-covid-19-an-art-5143423

07.01.21 Warendorf
https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/corona-ausbruch-altenheim-telgte-100.html

07.01.21 Mannheim
https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-mannheim-weitere-corona-faelle-in-mannheimer-pflegeheimen-_arid,1740448.html

07.01.21 Mannheim wei­te­re Fall
https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-mannheim-weitere-corona-faelle-in-mannheimer-pflegeheimen-_arid,1740448.html

08.01.21 Dortmund
https://www.t‑online.de/region/dortmund/news/id_89244496/dortmund-corona-faelle-im-pflegeheim-nach-impfstart.html

11.01.21 Tegernseer Tal
https://tegernseerstimme.de/nach-corona-ausbruch-in-pflegeheim-im-tegernseer-tal/

16.01.21 Oberhausen
https://www.waz.de/staedte/oberhausen/corona-ausbruch-im-oberhausener-altenheim-nach-impfaktion-id231334792.html

16.01.21 Kirchdorf am Inn
https://www.pnp.de/nachrichten/bayern/Corona-Ausbruch-in-Seniorenheim-nur-wenige-Tage-nach-Impfung-3889888.html

13.01.21 Versmold
https://www.haller-kreisblatt.de/lokal/versmold/22935003_Corona-Ausbruch-Wird-in-dem-Versmolder-Seniorenheim-trotzdem-weitergeimpft.html

14.01.21 Lichtenfels
https://www.infranken.de/lk/lichtenfels/corona-ausbruch-in-lichtenfelser-pflegeheim-elisabeth-impfteam-schuld-daran-art-5148309

15.01.21 Betzigau
https://www.allgaeuer-zeitung.de/allgaeu/kempten/corona-trotz-impfung-seniorenheim-bewohner-positiv-getestet_arid-261586

15.01.21 Hagen
https://www.wp.de/region/sauer-und-siegerland/der-tod-ist-nicht-dem-impfstoff-anzulasten-id231333356.html

15.01.21 Unna
https://www.hellwegeranzeiger.de/unna/coronavirus-erreicht-das-bonifatius-heim-in-unna-kurz-nach-der-impfung-plus-1592814.html

18.01.21 Rheindorf
https://www.ksta.de/html/dumont-consent/index.html?param=eyJyZWRpcmVjdFVybCI6Ii9yZWdpb24vbGV2ZXJrdXNlbi9zdGFkdC1sZXZlcmt1c2VuL2Nvcm9uYS1pbi1sZXZlcmt1c2VuLWF1c2JydWNoLW5hY2gtaW1wZnVuZy1pbi1yaGVpbmRvcmZlci1oZWltLTM3OTM0ODEwP2NiPTE2MTEwMDc3OTM1MTIiLCJyZWZlcnJlciI6Imh0dHBzOi8vd3d3Lmdvb2dsZS5jb20vIn0=

Ärztin arbeitet trotz Quarantäne-Pflicht – Stadt Cottbus schließt Praxis

So ist am 21.1. ein Artikel auf welt.de überschrieben.

»Die Stadt Cottbus hat nach eige­nen Angaben erst­mals eine Hausarztpraxis geschlos­sen. Hintergrund sei­en Verstöße der Ärztin gegen Auflagen aus der Corona-Eindämmungsverordnung des Landes sowie gegen Anordnungen durch das Gesundheitsamt.

Die Ärztin sei wegen eines Kontakts zu einer auf das Coronavirus posi­tiv getes­te­ten Person als Kontaktperson der Kategorie I ein­ge­stuft wor­den und hät­te sich des­halb in Quarantäne bege­ben müs­sen, teil­te die Stadt am Mittwoch mit.

Stattdessen habe sie wei­ter prak­ti­ziert und dabei Patienten ohne Mund-Nasen-Bedeckung behan­delt. Daraufhin sei die Schließung der Praxis ver­fügt wor­den. Die Räume wur­den amt­lich ver­sie­gelt. Wegen der Verstöße sei­en Bußgeldverfahren ein­ge­lei­tet wor­den. Die Landesärztekammer Brandenburg erklär­te, gegen eine Arztpraxis in Cottbus sei­en Beschwerden ein­ge­gan­gen und es sei ein berufs­recht­li­ches Verfahren ein­ge­lei­tet worden.«

Wie war das eigent­lich mit den Regierungsmitgliedern, die "als Kontaktperson der Kategorie I ein­ge­stuft" waren? Bei Frau Merkel etwa so:

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„Zero-Covid“: Ausweg aus der Krise oder neoliberale Idee in pseudoradikalem Gewand?

Eine wei­te­re lin­ke Kritik der "Zero-Covid"-Kampagne fin­det sich bei den "Roten Corona-Rebellen":

»Ein gro­ßer Teil der deut­schen Linken koket­tiert mit der Idee eines har­ten Lockdown (dem Herunterfahren der gesam­ten Wirtschaft des Landes), da man sich davon die De-fac­to-Ausrottung von SARS-Cov‑2 erhofft. Dies sei angeb­lich auch was in China und ver­schie­de­nen ande­ren Ländern zum Erfolg geführt hät­te. Eine Gruppe Wissenschaftler um Christian Drosten for­dert mit har­ten Maßnahmen die „Neuinfektionsrate“ (7‑Tage-Inzidenz der posi­ti­ven PCR-Tests) auf 7 pro 100.000 Einwohner zu drü­cken… Unlängst wer­den sogar Unterschriften für den euro­pa­wei­ten har­ten Lockdown bzw. Shutdown unter dem Schlagwort „Zero-Covid“ gesam­melt, womit das Vermeiden sämt­li­cher Infektionen gemeint ist. Die „Zero-Covid“-Strategie wird als beson­ders radi­kal erach­tet, da sie Wirtschaftsinteressen scha­det. Die Herrschenden wür­den die­sen Schritt nicht unter­neh­men, weil sie Folgen für die deut­sche Wirtschaft fürch­te­ten. So wird von den „Zero-Covid“-Apologeten auch jede Kritik an „Zero-Covid“ als pro­ka­pi­ta­lis­tisch dis­kre­di­tiert. Im fol­gen­dem soll dar­ge­stellt wer­den war­um dies ein Trugschluss und das Gegenteil der Fall ist.

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Maul halten!

Im heu­ti­gen Spiegel fin­det sich nicht nur ein Interview zu Schweigegebot im öffent­li­chen Nahverkehr?. Der Irrsinn wird noch gestei­gert durch einen Beitrag "Sprechen kann genau­so gefähr­lich sein wie Husten". Dankenswerterweise gibt es dort auch Links zu Apps, mit denen das Gefahrenpotential model­liert wer­den kann.

»In Innenräumen ist die Corona-Gefahr deut­lich erhöht, so viel ist klar. Eine Studie legt nun nahe, dass nicht nur Singen oder Husten vie­le gefähr­li­che Aerosole pro­du­zie­ren – das Gleiche gilt auch für ein­fa­ches Sprechen.«

Noch wird nicht vor Atmen gewarnt, was unlo­gisch erscheint, denn:

»Kleinere Partikel kön­nen stun­den­lang in der Luft hän­gen blei­ben, wenn nicht gelüf­tet wird. Problematisch ist das in Innenräumen.

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Geh nicht zum Arzt!

»G‑BA ver­län­gert Corona-Sonderregeln für ver­ord­ne­te Leistungen bis 31. März 2021
Berlin, 21. Januar 2021 – Angesichts des anhal­tend dyna­mi­schen Infektionsgesche­hens hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G‑BA) die gel­ten­den Corona-Sonderregeln für ärzt­lich ver­ord­ne­te Leistungen um wei­te­re zwei Monate bis 31. März 2021 ver­län­gert. Den ent­spre­chen­den Beschluss fass­te der G‑BA heu­te. Die Sonderregeln betref­fen ins­be­son­de­re die Möglichkeit der Videobehandlung, Verordnungen nach tele­fo­ni­scher Anamnese, ver­län­ger­te Vorlagefristen für Verordnungen sowie ver­schie­de­ne Erleichterungen bei Verordnungsvorgaben. Ziel ist es, direk­te Arzt-Patientenkontakte wei­ter­hin mög­lichst gering zu hal­ten. Bereits im Dezember 2020 hat­te der G‑BA die Möglichkeit zur tele­fo­ni­schen Krankschreibung bei leich­ten Atemwegserkrankungen und für Krankentransportfahrten von COVID-19-posi­ti­ven Versicherten bis zum 31. März 2021 ver­län­gert.«
Quelle: g‑ba.de/presse/pressemitteilungen-meldungen/928/

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Impfung: Zahl der Fälle mit "unerwünschten Reaktionen" in einer Woche verdreifacht

Am 15.1. war hier in Paul-Ehrlich-Institut zufrie­den: 51 Impfungen mit schwer­wie­gen­den Reaktionen, 7 davon gestor­ben zu lesen, daß es bis zum 10. Januar 325 gemel­de­te Verdachtsfälle mit 913 "uner­wünsch­ten Reaktionen" gab. Nach dem aktu­el­len Bericht ist die­se Zahl bis zum 17.1. auf 645 Fälle mit 2.629 Reaktionen angestiegen.

» Die Melderate betrug für alle Einzelfallmeldungen 0,57 pro 1.000 Impfdosen, für schwer­wie­gen­de 0,13 pro 1.000 Impfdosen Comirnaty.«

Vor einer Woche lau­te­ten die Werte 0,53 bzw. 0,08.

»In 145 Fällen wur­den schwer­wie­gen­de Reaktionen gemel­det. Die Personen wur­den ent­we­der im Krankenhaus behan­delt oder die Reaktionen wur­den als medi­zi­nisch bedeut­sam eingeordnet.«

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„Es gibt so viele Gerüchte“

Eigentlich soll­te der Artikel auf faz.net am 17.1. mit obi­gem Titel doch ver­deut­li­chen, wie wich­tig und gefahr­los Impfen sei. Das gelingt nicht.

»Die Mediziner wis­sen noch nicht, wen sie heu­te imp­fen, aber wenn es so läuft wie in den letz­ten zwei Wochen, dann wer­den es wahr­schein­lich vie­le dank­ba­re Alte sein und weni­ge bereit­wil­li­ge Pfleger. „Da wabern so komi­sche Dinge durchs Netz, dass der Impfstoff unfrucht­bar mache“, sagt Professor Rapp. „Dafür gibt es natür­lich kei­ner­lei Anhaltspunkte.“ Er muss laut reden, damit man ihm im Trubel hört. Zwanzig Menschen in Kitteln und Warnjacken wuseln durch einen klei­nen Raum im Impfzentrum des Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhauses, packen Nadeln, Handschuhe und Kochsalzlösung in Kisten. Obwohl sie schon geimpft sind, kriegt jeder auch noch einen Abstrich durch die Nase. Sicher ist sicher. Die Impfteams besu­chen heu­te schließ­lich jene, die das Coronavirus am meis­ten fürch­ten müs­sen: die Alten und Schwachen in den Pflegeheimen.«

Da geht gleich im ers­ten Absatz eini­ges schief.

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Die Gewalt

Im Herbst des letz­ten Jahrhunderts schrieb Erich Fried:

»Die Gewalt fängt nicht an,
wenn einer einen erwürgt.
Sie fängt an, wenn einer sagt:
„Ich lie­be dich:
du gehörst mir!“

Die Gewalt fängt nicht an,
wenn Kranke getö­tet werden.
Sie fängt an, wenn einer sagt:
„Du bist krank:
Du musst tun, was ich sage!“

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