Übersterblichkeit?

Die "Sonderauswertung zu den Sterbefällen 2016 bis 2020" des Statistischen Bundesamts nennt heu­te unten ste­hen­de Daten. Danach lag bis zum Ende des Erhebungszeitraums am 20.12. die Zahl der Verstorbenen um ca. 15.000 unter der von 2019. Legt man für die rest­li­chen Tage des Jahres die Werte der letz­ten Tage zugrun­de, dann könn­te die Zahl um ca. 35–40.000 wei­te­re Verstorbene wach­sen. Wir hät­ten es dann mit 20–25.000 Toten mehr als 2019 zu tun.

Ist das erstaun­lich oder bedroh­lich? Nicht, wenn man den natür­li­chen Trend berück­sich­tigt, der auf­grund einer älter wer­den­den und wach­sen­den Bevölkerung seit Jahren die Zahl der abso­lu­ten Todesfälle anstei­gen läßt (s.u.).

Quelle: Statistisches Bundesamt

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NL: Hundert Menschen berichten Nebenwirkungen des Pfizer Impfstoffs, zwei allergische Reaktionen

nos.nl berich­tet am 14.1.:

»Es gibt etwa hun­dert Menschen, die bis­her über Nebenwirkungen des Impfstoffs von Pfizer/BioNTech berich­tet haben, berich­tet das Nebenwirkungszentrum Lareb. In zwei Fällen kam es zu schwe­ren all­er­gi­schen Reaktionen.

"Dazu gehör­ten Symptome wie Hautausschläge und Schwellungen um die Augen", sagt Agnes Kant, die Leiterin von Lareb. "Diesen Menschen wur­de gehol­fen und sie haben sich schnell erholt."

Eine all­er­gi­sche Reaktion ist eine sel­te­ne Nebenwirkung, die auch in ande­ren Ländern auf­ge­tre­ten ist, zuerst in Großbritannien. Wegen die­ser Nebenwirkung emp­fahl die Europäische Arzneimittelagentur (EMA), dass Menschen nach der Spritze 15 Minuten lang über­wacht wer­den sollten.

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Sechs Fälle mit schwerwiegenden Nebenwirkungen und ein Toter in dieser Woche in Frankreich

Die fran­zö­si­sche Arzneimittelbehörde Agence natio­na­le de sécu­ri­té du médi­ca­ment et des pro­duits de san­té (ANSM) teilt am 14.1. mit:

»Sechs schwer­wie­gen­de Nebenwirkungen mit güns­ti­gem Verlauf wur­den in Frankreich mit dem Impfstoff Comirnaty von Pfizer/BioNTech in die­ser drit­ten Impfwoche beob­ach­tet: 4 Fälle von all­er­gi­schen Reaktionen und 2 Fälle von Tachykardie.

Die ANSM wur­de auch über den Tod eines Bewohners von EHPAD [frz. Abkürzung für Pflegeheim, AA] infor­miert, der am 13. Januar mit dem Comirnaty-Impfstoff gegen Covid-19 geimpft wur­de. Nach der Impfung wur­den kei­ne unmit­tel­ba­ren uner­wünsch­ten Wirkungen beob­ach­tet. Der Tod trat etwa zwei Stunden nach der Impfung ein. Der Patient zeig­te kei­ne kör­per­li­chen Anzeichen einer all­er­gi­schen Reaktion. Basierend auf die­sen Elementen, der medi­zi­ni­schen Vorgeschichte und der umfang­rei­chen Behandlung der Person, gibt es kei­ne Hinweise dar­auf, dass die­ser Tod mit der Impfung in Zusammenhang steht.

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Zwei nach Impfung Verstorbene werden obduziert

Der gan­ze Vorgang, über den ruhrkanal.de am 14.1. berich­tet, ist pervers:

»„Im Hattinger Pflegeheim St. Mauritius sind ges­tern Abend eine 93- und eine 99-jäh­ri­ge Bewohnerin ver­stor­ben. Vormittags waren sie wie vie­le ande­re Bewohner des Heims gegen Corona geimpft wor­den. Diese rela­tiv enge zeit­li­che Abfolge war der Anlass dafür, dass auf den Totenscheinen ´unge­klär­te Todesart´ ange­kreuzt wor­den ist. Damit lei­tet die Polizei wie immer in sol­chen Fällen ein Todesermittlungsverfahren ein, Ziel ist es, Erkenntnisse über die Todesart zu fin­den. Das Verfahren wird von der Essener Staatsanwaltschaft geführt“, berich­tet Michael Schäfer, Leiter des Krisenstabs.

Zum vor­he­ri­gen Gesundheitszustand der Verstorbenen heißt es aus dem Schwelmer Kreishaus: Eine Bewohnerin war in der Palliativversorgung, die ande­re hat­te diver­se Vorerkrankungen. Den Angehörigen der Verstorbenen spricht Schäfer sein Beileid aus, gleich­zei­tig betont er: „Die Frage, ob es mög­lich­wei­se irgend­ei­nen Zusammenhang mit der Impfung geben könn­te, kann der­zeit in keins­ter Weise beant­wor­tet werden. 

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FAZ über "Mögliche Nebenwirkungen des Impfstoffs"

Bislang war es uns "Verschwörungstheoretikern" vor­be­hal­ten, Derartiges zu ver­öf­fent­li­chen. Nach den Warnungen der nor­we­gi­schen Arzneimittelbehörde muß sich heu­te auch ein Artikel auf faz.net mit dem Thema beschäf­ti­gen. Das geht dort nicht ohne die dort nicht zu fin­den­de "Information" "Norwegens Gesundheitsbehörde stuft die Zahl der Vorfälle als 'nicht alar­mie­rend' ein."

»Nach dem Corona-Impfstart rich­tet sich das Augenmerk der Welt auf mög­li­che Nebenwirkungen. Tatsächlich kur­sie­ren immer wie­der Nachrichten von Toten „nach“ einer Impfung, obwohl ein Zusammenhang nicht erwie­sen ist. In Norwegen haben nun die Gesundheitsbehörden vor Risiken für kran­ke Patienten über 80 Jahren gewarnt. Den Informationen zufol­ge sind bis­lang 23 Menschen im Land kur­ze Zeit nach ihrer ers­ten Impfdosis gestor­ben. 13 die­ser Toten wur­den unter­sucht – die Ergebnisse legen nahe, dass sie unter den übli­chen Nebeneffekten einer Impfung lit­ten. Diese Nebeneffekte sol­len bei ihnen zu sehr schwer­wie­gen­den kör­per­li­chen Reaktionen geführt haben. Die Rede ist von gebrech­li­chen älte­ren Personen.«

Für die FAZ gehört der Tod zu "den übli­chen Nebeneffekten einer Impfung", im nor­we­gi­schen Papier klingt das anders:

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Norwegische Gesundheitsbehörde warnt vor Impfstoff

Nach den ges­tern gemel­de­ten 23 Todesfällen in Norwegen teilt die nor­we­gi­sche Arzneimittelbehörde Statens lege­mid­del­verk heu­te mit:

»Covid-19-Impfung ver­bun­den mit uner­wünsch­ten Arzneimittelwirkungen bei gebrech­li­chen älte­ren Menschen
23 Todesfälle im Zusammenhang mit der Covid-19-Impfung, von denen 13 bewer­tet wur­den. Häufige Nebenwirkungen könn­ten zu einem schwe­ren Verlauf bei älte­ren, gebrech­li­chen Menschen bei­getra­gen haben.

Veröffentlicht: 15.01.2021

Alle Berichte über ver­mu­te­te Nebenwirkungen mit töd­li­chem Ausgang nach einer Impfung wer­den sorg­fäl­tig bewertet.

- Die Berichte deu­ten dar­auf hin, dass häu­fi­ge Nebenwirkungen von mRNA-Impfstoffen, wie Fieber und Übelkeit, bei eini­gen gebrech­li­chen Patienten zu einem töd­li­chen Ausgang bei­getra­gen haben könn­ten, sagt Sigurd Hortemo, Chefarzt der nor­we­gi­schen Arzneimittelbehörde.

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Paul-Ehrlich-Institut zufrieden: 51 Impfungen mit schwerwiegenden Reaktionen, 7 davon gestorben

Im Beitrag "325 Verdachtsfälle von Nebenwirkungen nach Impfungen" wur­de nach t‑online.de zitiert, wie harm­los die­se Zahlen und die Art der Nebenwirkungen nach Ansicht des Paul-Ehrlich-Instituts sei­en. Was der Artikel unter­schlägt, ist im Bericht des Instituts nach­zu­le­sen. Es geht etwa um "17 Fälle mit all­er­gi­schen Symptomen, davon sechs Fälle mit ana­phy­lak­ti­schen Reaktionen… Anamnestisch waren Allergien bei vier der sechs Fälle bekannt."

»Das Paul-Ehrlich-Institut berich­tet über 325 gemel­de­te Verdachtsfälle von Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen im zeit­li­chen Zusammenhang mit der Impfung mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty (BioNTech Manufacturing GmbH) zum Schutz vor COVID-19 seit Beginn der Impfkampagne bis zum 10.01.2021 aus Deutschland erhielt. Es wur­den 913 uner­wünsch­te Reaktionen geschil­dert (im Mittel 2,8 Reaktionen pro Meldung). In 51 Fällen wur­de über schwer­wie­gen­de Reaktionen berich­tet. Die Melderate betrug für alle Einzelfallmeldungen 0,53 pro 1.000 Impfungen, für schwer­wie­gen­de 0,08 pro 1.000 Impfungen.«

Das PEI bezieht die Daten aus ver­schie­de­nen Quellen, u.a. den Gesundheitsämtern. Gesetzlich ver­pflich­tend zu mel­den sind dabei

»… Impfkomplikationen, d.h. gesund­heit­li­che Beschwerden, die über das übli­che Ausmaß einer Impfreaktion hin­aus­ge­hen und nicht evi­dent auf ande­re Ursachen zurück­zu­füh­ren sind.«

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Kündigungsdrohung "medialer Aufreger"

Ein Schreiben der Pflegedienst Hennigsdorf GmbH sorgt für Unruhe nicht nur im Netz. Dort heißt es:

»Natürlich besteht kei­ne Pflicht zur Impfung, da die­se frei­wil­lig ist. Jedoch haben wir als Pflegedienst eine beson­de­re Sorgfaltspflicht gegen­über unse­ren Pflegekunden zu erfül­len, die es ver­hin­dert, Personal, wel­ches nicht die Möglichkeit zur Schutzimpfung nutzt, ein­zu­set­zen. […] Und da unge­impf­te Beschäftigte eine Gesundheitsgefahr für die Kunden bedeu­tet, sind arbeits­recht­li­che Konsequenzen mög­lich.«

Netzfund

Ich habe zunächst gezö­gert, die­ses Schreiben ohne nach­voll­zieh­ba­re Quelle zu ver­öf­fent­li­chen. Eine Anfrage bei dem Betreiber blieb unbe­ant­wor­tet. Inzwischen gibt es eine Erklärung auf des­sen Webseite.

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Klage gegen Strafumsetzung in einem Recklinghäuser Krankenhaus: Weil auf „Maskenpausen“ bestanden wurde!

Das ist am 14.1. zu lesen auf labournet.de:

»“… am Dienstag, 19. Januar 2021 fin­det ab 9 Uhr vor dem Arbeitsgericht Herne (Schillerstraße 37–39) ein inter­es­san­ter (Güte-)Termin statt (Aktenzeichen 4 Ca 2437/20). Eine Mandantin von mir klagt gegen ihre Strafumsetzung in einem Recklinghäuser Krankenhaus. Sie wur­de aus­ge­rech­net in der jet­zi­gen Situation von der Intensivstation ver­setzt, weil sie sich für den gebo­te­nen Gesundheitsschutz der Pflegenden ein­setzt. So sind aus Gründen der Arbeitssicherheit beim (not­wen­di­gen!!) Tragen von Masken soge­nann­te „Maskenpausen“ erfor­der­lich (sie­he nur: https://www.arbeitssicherheit.de/schriften/dokument/0%3A4988981%2C76.html). Dies dient dem Schutz der Maskentragenden, in Krankenhäusern aber auch den Patienten, da sonst die Konzentration der Pflegenden lei­det. Weil die­se sog. Maskenpausen regel­mä­ßig nicht ein­ge­hal­ten wer­den (kön­nen), beschwer­te sie sich inner­be­trieb­lich und sach­lich. Statt die Missstände abzu­stel­len, wur­de sie des­halb versetzt…” 

Mitteilung des Anwalts am 14.1.21 per e‑mail – die unter­stüt­zen­de Gewerkschaft ver.di Mittleres Ruhrgebiet hat dazu und der Rechtslage der FFP-2-Masken einen Flyer her­aus­ge­ge­ben  (sie­he auch unser Dossier: (IG Metall zu) Gesundheitsschutz und Corona: „Arbeitgeber und Betriebsärzte schüt­zen Beschäftigte zu wenig“

Leider fin­det sich hier kein Kontakt zu dem Anwalt oder der Anwältin.