Kontaktsperre für Millionen Familien? Länder wollen Kinder-Ausnahme streichen – harte Kritik

Sie haben den Bogen über­spannt und kei­nen Plan B.

focus.de schreibt heu­te Abend:

»Bisher gal­ten die Kontaktbeschränkungen in der zwei­ten Welle nicht für Kinder unter 14 Jahren. Diese Ausnahme soll nun weg­fal­len. Es wäre eine fast tota­le Kontaktsperre für Millionen Familien. Das sorgt für hef­ti­ge Kritik.

Am Dienstag hat­ten Bund und Länder eine mas­si­ve Verschärfung der Kontaktbeschränkungen beschlos­sen. Private Treffen sol­len ab Montag nur noch mit einer Person, die nicht zum eige­nen Haushalt gehört, mög­lich sein. Neu ist zudem: Kinder unter 14 Jahren – zuvor von den Einschränkungen aus­ge­nom­men – fal­len jetzt nicht mehr unter eine Ausnahmeregelung.

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Evangelisches Klinikum Bethel dankt für Anti-Corona Mund-Rachenspülung

Und zwar der "Dr. Wolff Group". Der was?

»Wir sind die, die…
mit der Apotheken-Marke Vagisan das Thema Scheidentrockenheit „salon­fä­hig“ gemacht haben, nach­dem sich Zeitschriften zunächst wei­ger­ten, dar­über zu berichten…«

So die Firma. Bekannter dürf­te die Marke "Alpecin" sein, die "sich mit cof­fein­hal­ti­gen Produkten auf das glo­ba­le Männer-Problem 'erb­lich beding­ter Haarausfall'" fokus­siert. Am 6.1. teil­te das Unternehmen mit:

»Die Initiative des Klinikums Bielefeld und Dr. Wolff ist ein sehr posi­ti­ves Signal in einer ange­spann­ten Situation. In Bielefelder Kliniken wird eine erst­mals an COVID-19-Patienten getes­te­te Mund-Rachenspülung ein­ge­setzt. Die Auswertung der ers­ten Untersuchungsergebnisse ergab eine signi­fi­kan­te Abnahme der Viruslast (90%) nach Verwendung. „Die bis­her vor­lie­gen­den Daten über­zeu­gen und bie­ten wei­te­re Hilfe im Klinikalltag“, so Michael Ackermann, Geschäftsführer des Klinikums Bielefeld.

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Kanzleramtschef warnt vor Kontrollverlust

Das ist am 7.1. zu lesen unter der Überschrift "Kanzleramtschef droht den Ländern" auf bild.de.

»Braun warn­te außer­dem vor einem völ­li­gen Kontrollverlust durch die Ausbreitung der Virus-Mutationen, wie sie in Großbritannien und Irland regis­triert werden.

Der von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten beschlos­se­ne har­te Kurs sei gera­de ange­sichts der Virus-Mutationen drin­gend nötig. Das gel­te auch für die gemein­sam ver­ab­re­de­te Bewegungsbeschränkung auf 15 Kilometer in Corona-Hotspots.«

Das Wort "Kontrollverlust" kon­kur­riert auf mei­ner Rangliste zum Unwort des Jahres mit "Infektionsgeschehen". Seit Monaten hat sich welt­weit als Illusion her­aus­ge­stellt, das Virus kon­trol­lie­ren zu kön­nen. Braun meint das ver­mut­lich auch gar nicht. Ihm geht es um den Verlust der gesell­schaft­li­chen Kontrolle. Spätestens seit den letz­ten Beschlüssen von Kanzlerin und MP's dürf­te das Thema durch sein. Sie zeu­gen in ihrer Verstiegenheit von einer Hilflosigkeit son­der­glei­chen und der Unfähigkeit, einen ein­mal ein­ge­schla­ge­nen Kurs trotz sei­nes Scheiterns zu ver­las­sen. Vielleicht ist der Kaiser noch nicht voll­stän­dig nackt, aber im Kleid faden­schei­ni­ger Argumente wirkt er ziem­lich ent­blößt. So einer wird eine zuneh­mend zwei­feln­de Bevölkerung nicht mehr unter Kontrolle bekommen.

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Umtriebe werden umgehend im Keim erstickt. A73 blockiert

»Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat die Autobahn-Blockade von Gegnern der Corona-Maßnahmen scharf ver­ur­teilt. Mit ihrer Protestaktion hat­ten meh­re­re Autofahrer am Mittwoch (6. Januar 2021) auf der A73 bei Erlangen ver­sucht, den Verkehr lahm­zu­le­gen. In bei­den Fällen gelang es der Polizei, eine Blockade zu ver­hin­dern, teilt das Bayerische Innenministerium am Donnerstag (7. Januar 2021) mit. Herrmann kün­dig­te an, dass die Bayerische Polizei der­ar­ti­ge Umtriebe auch künf­tig "umge­hend im Keim ersti­cken" wer­de. "Denn sol­che Blockade-Aktionen auf Autobahnen sind lebens­ge­fähr­lich und auch schwe­re Straftaten", kri­ti­sier­te der Innenminister.

Hierzu wird die Bayerische Polizei gezielt im Vorfeld Informationen zu geplan­ten Blockade-Aktionen sam­meln und dabei auch mit dem Verfassungsschutz zusammenarbeiten. 

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Polizei befürchtet schwindende Akzeptanz

Die Polizeigewerkschaft in Hessen ist sau­er. Immer krie­gen sie alles ab, beklagt sich deren stell­ver­tre­ten­der Landesvorsitzende auf faz.net:

»„Es ist nicht schön, wenn Kitas, Schulen, Geschäfte, Freizeiteinrichtungen und kul­tu­rel­les Leben nahe­zu zum Stillstand kom­men“, sagt Mohrherr weiter.

„Nährboden für Corona-Leugner“
„Wenn aber in den Social-Media-Plattformen Kolleginnen und Kollegen als Büttel des Staates, als obrig­keits­treue Helfer bezeich­net oder gar mit Einheiten aus dem Dritten Reich ver­gli­chen wer­den, nur weil sie beim Schneechaos auf dem Feldberg, der Wasserkuppe oder der Sackpfeife ein­schrei­ten müs­sen, weil Abstandsgebote völ­lig außer Acht gelas­sen wer­den oder Verkehrsbehinderungen einen poli­zei­li­chen Einsatz erfor­dern, ist das nicht hin­nehm­bar.“ Zu oft wer­de die Polizei inzwi­schen als Feindbild gese­hen, die­ne „als Ventil für Unverständnis gegen­über dem Staat“. Mohrherr hofft des­halb auf eine stär­ke­re Unterstützung durch die Politik.

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Immer wieder Corona-Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen

Die Meldung auf ndr.de vom 6.1. ver­mei­det einen Zusammenhang mit Impfungen. In Mecklenburg-Vorpommern wird seit dem 27.12. geimpft.

»In Mecklenburg-Vorpommern tre­ten immer wie­der in Alten- und Pflegeheimen zahl­rei­che Corona-Neuinfektionen auf. In einem Pflegeheim in Lübz im Landkreis Ludwigslust-Parchim haben sich seit Weihnachten mitt­ler­wei­le mehr als 100 Bewohner und Mitarbeiter mit dem Coronavirus ange­steckt. Wie sich das Virus dort so schnell ver­brei­ten konn­te, ist für die Heimleitung uner­klär­lich. Noch in der Woche vor Weihnachten sei­en 400 Corona-Tests durch­ge­führt wor­den. Alle 120 Bewohner und Mitarbeiter sei­en teils mehr­fach getes­tet wor­den. Dabei habe es aus­nahms­los nega­ti­ve Ergebnisse gege­ben. In den Einrichtungen im Nordosten gel­ten seit Mitte Dezember ver­schärf­te Regelungen. So müs­sen etwa Besucher einen nega­ti­ven Test vorweisen.

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