Weitere Todesfälle in Norwegen nach Impfung. "Zunehmende Besorgnis"

Kommt das in unse­ren Medien vor? bloomberg.com berich­tet heute:

»Norwegen hat zuneh­men­de Besorgnis über die Sicherheit des Impfstoffs von Pfizer Inc. bei älte­ren Menschen mit schwe­ren Grunderkrankungen geäu­ßert, nach­dem sie ihre Schätzung der Zahl, die nach der Impfung gestor­ben sind, auf 29 erhöht haben.

Die jüngs­te Zahl erhöht die Zahl der bekann­ten Todesfälle in Norwegen um sechs und senkt auch die Altersgruppe, von der ange­nom­men wird, dass sie betrof­fen ist, von 80 auf 75. Norwegen hat etwa 33.000 Menschen min­des­tens eine Dosis ver­ab­reicht und sich dabei auf die­je­ni­gen kon­zen­triert, die als am meis­ten gefähr­det gel­ten, wenn sie sich mit dem Virus infi­zie­ren, dar­un­ter auch älte­re Menschen…

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Lobbyismus zahlt sich aus: Schnelltests jetzt auch in Apotheken

Das ist die Überschrift eines Artikels auf rp-online.de vom 15.1., aller­dings nur der Teil hin­ter dem Doppelpunkt. In Apotheken-Funktionär kann den Hals nicht voll­krie­gen wur­de gezeigt, wie die Lobby tätig war. Auch Drosten wirkt mit.

»Die Bundesregierung will die Nutzung von Corona-Schnelltests aus­bau­en. Inzwischen dür­fen Apotheken auch bei Privatkunden einen soge­nann­ten PoC-Antigentest durch­füh­ren, der bin­nen 15 Minuten ein Ergebnis lie­fert. „Das hat der Gesetzgeber kurz vor dem Jahreswechsel klar­ge­stellt. Auch im Rheinland bie­ten immer mehr Apotheken die­sen Service an, vor allem auch im länd­li­chen Raum, wo es weni­ger Testmöglichkeiten als in Großstädten gibt“, sagt Thomas Preis, Chef des Apothekerverbands Nordrhein. Diese Tests müs­sen die Verbraucher selbst zah­len.«

Der Mann heißt tat­säch­lich so. Was begrüßt er?

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Parteigründung via Livestream – Polizei löst auch zweites Treffen auf

Für einen begeis­ter­ten Bericht unter die­sem Titel setzt der "Tagesspiegel" drei Angestellte sei­ner Redaktion in Bewegung (der Begriff "Journalismus" will hier nicht pas­sen). Einer von ihnen beschäf­tigt sich seit Monaten mit wenig ande­rem, als Verstöße gegen "Corona-Maßnahmen" zu denun­zie­ren, eine Andere nimmt auch schon mal lin­ke Aktionen ins Visier, der Dritte betä­tigt sich als beharr­li­cher "Fakten-Checker" in Sachen Antisemitismus oder was er dafür hält. Die aktu­el­le Denunziation hat Erfolg:

»An zwei Abenden in Folge ver­such­ten Corona-Verharmloser in einer Berliner Bar eine Partei zu grün­den. Mit dabei: die bekann­te Hutmacherin Rike Feurstein. Von   

Die Treffen waren skur­ril, bei­de Versuche schei­ter­ten kläg­lich. In einer Bar im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg tra­fen sich am Donnerstagabend 28 Corona-Verharmloser:innen, um eine Partei zu grün­den. Auch am Freitag kamen sie wie­der zusam­men, doch da war das Schauspiel noch schnel­ler beendet.

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"Technisches Gebrechen" legt Berichterstattung still

Der Beitrag über die nor­we­gi­sche Gesundheitsbehörde und ihre Erklärung, nach 23 Todesfällen im Zusammenhang mit der Impfung die­se für alte Menschen aus­zu­set­zen, konn­te ges­tern auf servus.tv nicht gezeigt wer­den. Auch heu­te heißt es dort: "Diese Sendung steht auf­grund von tech­ni­schen Problemen lei­der nicht zur Verfügung."

"Bild" ist empört: Polizeifeier mit Innenminister Herrmann

https://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen-aktuell/muss-das-in-corona-zeiten-sein-3-gaenge-menue-nach-polizei-abschiedsfeier-74914116.bild.html

»Rosenheim – Wird bei der Polizei mit zwei­er­lei Maß geges­sen?Menschen dür­fen nur noch eine wei­te­re Person eines ande­ren Haushalts tref­fen. Familien wer­den beim Rodeln kon­trol­liert und nach Hause geschickt. Die Gastronomie ist schon seit November dicht und ab 21 Uhr gilt Ausgangssperre.

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"Inzidenz unter 50 gibt es nur mit Polizeistaat"

Jan Fleischhauer hat schon eini­ges im "Focus" geschrie­ben, auch zu Corona, mit dem ich mit­nich­ten ein­ver­stan­den bin (s. "Alle Artikel von Jan Fleischhauer"). Das Blatt gilt auch nicht gera­de als Zentralorgan für Aufklärung und Toleranz. Dennoch ist beach­tens­wert, was Fleischhauer unter der Überschrift "Ewiger Lockdown: Die zuneh­men­de Selbstradikalisierung der Angela Merkel" am 16.1. dort schreibt:

»Auch die Kanzlerin scheint sich in der Krise zu radi­ka­li­sie­ren. Statt mög­lichst vie­le Stimmen zu hören, engt sie den Kreis der Berater auf Leute ein, die ihr alle das Gleiche emp­feh­len: noch här­te­re Maßnahmen, noch länger.

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In 90 Sekunden zum Lockdown-Ende

welt.de pla­ziert die­sen Artikel am 16.1. nicht etwa auf der Horoskop-Seite, son­dern im Ressort "Wissenschaft":

https://www.welt.de/wissenschaft/article224469958/Coronavirus-Was-der-Covid-19-Simulator-ueber-ein-moegliches-Lockdown-Ende-verraet.html

Bei dem sym­pa­thi­schen Herrn han­delt es sich auch nicht um einen Lebensversicherungs-Vertreter, son­dern um so etwas wie das Gegenteil.

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Labor Berlin – innovativ bis zum Umkippen

Die Labor Berlin – Charité Vivantes GmbH, „Europas größ­tes Krankenhauslabor“ ist 10 Jahre alt gewor­den und fei­ert sich selbst:

„Wir sind ein Bindeglied zwi­schen Wissenschaft, Krankenversorgung und Industrie. Neben der Versorgung von Charité und Vivantes ist es durch den ein­zig­ar­ti­gen Zusammenschluss und die Weiterentwicklung der Labore unter dem Dach von Labor Berlin gelun­gen, die Möglichkeiten uni­ver­si­tä­rer Spitzenmedizin und das brei­te dia­gnos­ti­sche Angebot des größ­ten kom­mu­na­len Klinikkonzerns für vie­le wei­te­re Kliniken und Einsender und ganz beson­ders für deren Patienten ver­füg­bar zu machen.
‚Wenn zwei star­ke Partner zusam­men­ge­hen, kön­nen sich Kompetenzen und Perspektiven addie­ren. Sie kön­nen sich sogar potenzieren.‘
Als ers­tes gemein­sa­mes Tochterunternehmen von Charité – Universitätsmedizin Berlin und Vivantes – Netzwerk für Gesundheit haben wir genau dies geschafft. Labor Berlin ist eine Erfolgsgeschichte in öffent­li­cher Hand.“ [1]

So viel Kompetenz, Perspektive und Spitzenmedizin benö­tigt einen Innovationsbeirat, denn der „berät die Geschäftsführung in der Etablierung von neu­en Tätigkeits- und Diagnostikfeldern, dis­ku­tiert lau­fen­de und zukünf­ti­ge Projekte und ent­wi­ckelt gemein­sam mit der Geschäftsführung Strategien.“ [2] „Labor Berlin – inno­va­tiv bis zum Umkippen“ weiterlesen

Gericht: Schüler, der die Maske verweigert, darf nicht vom Unterricht ausgeschlossen werden

»HAMBURG. Wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht darf ein Schüler nicht vom Unterricht aus­ge­schlos­sen wer­den. Das hat das Hamburgische Oberverwaltungsgericht am Freitag ent­schie­den, wie ein Sprecher mit­teil­te (Az. 1 Bs 237/20).

Geklagt hat­te ein Oberstufenschüler einer Stadtteilschule. In ers­ter Instanz vor dem Verwaltungsgericht war sein Eilantrag erfolg­los geblie­ben. Nun beschloss das Oberverwaltungsgericht, dass die Maskenpflicht nach der Senatsverordnung vom 8. Januar zwar recht­mä­ßig sei. «Derzeit feh­le es jedoch an einer gesetz­li­chen Grundlage für den auf unbe­stimm­te Zeit andau­ern­den Unterrichtsausschluss eines Schülers, der sich wei­gert, der Maskenpflicht nach­zu­kom­men», hieß es in der Mitteilung des Gerichts wei­ter. Der Beschluss sei unanfechtbar.

Der Zwölftklässler hat­te sei­ner Schulleiterin am 18. Oktober schrift­lich mit­ge­teilt, dass er der Maskenpflicht nicht nach­kom­men wer­de. Die Maßnahme sei zur Minderung des Infektionsrisikos nicht geeig­net und ein unver­hält­nis­mä­ßi­ger Eingriff in die Grundrechte. Die Schulleiterin ant­wor­te­te ihm jedoch, dass er ohne ärzt­li­ches Attest das Schulgelände nicht ohne Maske betre­ten dür­fe. Wenige Tage spä­ter erschien der Jugendliche mit Maske, nahm sie aber im Unterricht ab. Daraufhin hat­te er Hausverbot an der Schule bekom­men, woge­gen er gericht­lich vor­ging. dpa« (news4teachers.de/)