Video zu Demo in Wien

Wofür die Ösis der­art vie­le Nationalflaggen brau­chen, um Grundrechte zu ver­tei­di­gen, erschließt sich mir nicht. Transparente gegen den "Großen Austausch" und "Heimatschutz statt Mundschutz" zei­gen schon, daß sich der eine oder ande­re Rechtsradikale dort wohl­fühlt, was der Kommentator im Video ähn­lich sieht. Insgesamt wird aber deut­lich: Diese Demo wird über­wie­gend von "Normalos" getra­gen und geprägt.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=wtklZk1_6O0

Biontech: Leopoldina-Berater von Webseite entfernt

Nach der Scheindebatte über Käufe nicht vor­han­de­ner Impfstoffe, die kei­ne Abnehmer fin­den, nun dies. Diese Fabrik wirkt so, als ob sei­ner­zeit die Treuhand für sie ver­mut­lich kei­ne müde Mark bekom­men hät­te, doch sie soll das Problem für Biontech lösen.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/pfizer-lieferkuerzungen-103.html

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Virologe über FFP2-Maskenpflicht: "Das ist Populismus und Blödsinn"

Am 15.1 ist auf abendzeitung-muenchen.de zu lesen, was ein "Corona-Leugner" – nur um einen sol­chen kann es sich hier han­deln – mit­zu­tei­len hat:

»München – Aktionismus, Chaos, schlech­te Umsetzung: Die Entscheidung von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), ab Montag FFP2-Masken im ÖPNV und beim Einkaufen zur Pflicht zu machen, hat ihm viel Kritik ein­ge­bracht. Nun for­dert die Opposition im Landtag, die ver­schärf­te Maskenpflicht grund­sätz­lich neu zu jus­tie­ren – und Mediziner zwei­feln am Nutzen der FFP2-Masken für Privatpersonen.

RKI empfiehlt FFP2-Masken nicht zur privaten Nutzung

Im Widerspruch zu der neu­en Verordnung steht, dass das Robert Koch-Institut (RKI) in sei­nen Infektionsschutzmaßnahmen (Stand 6. Januar) das Tragen von FFP2-Masken zur pri­va­ten Nutzung gar nicht emp­fiehlt. Zudem warnt es vor mög­li­chen Gesundheitsrisiken bei Lungenkranken und älte­ren Personen. Ist Söders Beschluss also gar gesundheitsgefährdend?

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Gibt es Kranke ohne Corona?

Dr. Dorothea Krallinger berich­tet am 14.1. in dem Lokalblatt "Neues aus der Mainspitze" in einem Beitrag mit dem Titel "Praxisalltag im zwei­ten Lockdown" über die Situation für "Nicht-Corona-PatientInnen" im Dezember:

»…Die nächs­te Patientin ist eine jun­ge berufs­tä­ti­ge Frau, die wei­nend vor mir sitzt. Sie hat eine Familie mit zwei klei­nen Kindern: Das eine Kind besucht die Grundschule, das ande­re den Kindergarten. Sie und ihr Mann sind berufs­tä­tig. Das Kindergartenkind muss­te bereits im letz­ten Monat zwei­ma­lig für jeweils 14 Tage in Quarantäne, da eine Erzieherin posi­tiv auf Corona getes­tet wur­de. Mit der gest­ri­gen Verkündung des zwei­ten Lockdowns und der damit ver­bun­de­nen Schließung der Kitas und Schulen sei­en sie am Ende ihrer Kräfte. Wegen der psy­chi­schen Erschöpfung hal­te ich die Mutter für nicht arbeitsfähig…

Der nächs­te Patient ist ein 85-jäh­ri­ger Herr, des­sen Ehefrau im Seniorenheim betreut wird. Er darf sei­ne Frau die­se Woche nicht besu­chen, da es in der Pflegeeinrichtung zwei posi­tiv getes­te­te Heimbewohner gab. Ob er sei­ne Frau an Weihnachten besu­chen darf, weiß er noch nicht. Ich kann ihm da lei­der kei­ne Hoffnung machen.

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Die autoritäre Versuchung

In der Blase von Bundes- und Landesregierungen ent­ste­hen immer neue Lockdown-Phantasien. Während die meis­ten Medien ange­sichts sin­ken­der "Fallzahlen" und weni­ger belas­te­ter Intensivstationen die Berichterstattung zum "Infektionsgeschehen" über­wie­gend ein­stel­len, wächst dort aber auch der Unmut über die aktio­nis­ti­sche und immer weni­ger begründ­ba­re Politik. Auf welt.de schreibt der Historiker René Schlott unter obi­ger Überschrift heute:

»Kaum tra­ten die Beschlüsse der letz­ten Bund-Länder-Runde in Kraft, wuss­ten die ers­ten Ministerpräsidenten schon, dass der Lockdown ver­län­gert und „ver­tieft“ wer­den müs­se. Glauben die Herren schon nicht mehr an ihre eige­nen Maßnahmen? Oder war­um war­ten sie deren Wirksamkeit nicht ein­mal ab, bevor deren Verschärfung und Fortsetzung ange­kün­digt wird?

Denn noch ken­nen wir die Zahlen nicht, auf deren Grundlage Ende Januar die vom Grundgesetz nicht vor­ge­se­he­ne Runde von Kanzlerin und Länderchefs erneut berät und ein vor­ab bereits in der Öffentlichkeit lan­cier­tes Papier ver­ab­schie­det – sehr wahr­schein­lich wie­der ohne Beteiligung der Parlamente, die bes­ten­falls im Nachhinein noch dazu ange­hört werden.

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Tennis-Profis knatschig. Da wird sich doch was machen lassen

t‑online.de prä­sen­tiert heu­te die­ses schö­ne Alliteration:

»Quarantäne-Chaos um Kerber. Tennisprofis in Hotelzimmer-Isolation: "Das ist Wahnsinn"

Corona-Chaos vor den Australian Open: Zahlreiche Spieler, dar­un­ter Angelique Kerber, dür­fen zwei Wochen lang ihr Hotelzimmer nicht ver­las­sen. Viele Profis reagie­ren verärgert.

Ihren 33. Geburtstag hat­te sich Angelique Kerber ganz anders vor­ge­stellt. Klar, die gro­ße Feier wäre am Montag in Melbourne sowie­so nicht drin gewe­sen – doch zumin­dest woll­te Kerber ein paar Bälle auf dem Tennisplatz schla­gen, dazu Sonne und fri­sche Luft im aus­tra­li­schen Sommer tan­ken. Daraus wird aber län­ge­re Zeit nichts: Nach ihrer Einreise befin­det sich die drei­ma­li­ge Grand-Slam-Siegerin in strik­ter Quarantäne, eine ver­nünf­ti­ge Vorbereitung auf die Australian Open (ab 8. Februar) ist kaum mehr möglich.

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„Faktische Grenzschließung“ – Spediteure frustriert über neue Corona-Einreiseregeln

Auf handelsblatt.com ist am 13.1. zu erfah­ren, daß es anschei­nend Rechte für Menschen und sol­che für Waren gibt. Letztere haben Fürsprecher:

»Berlin. Die Bundesregierung hat eine neue Einreiseverordnung erlas­sen, die kei­ne Ausnahmen für das Transportgewerbe vor­sieht. Die Entscheidung sorgt für hef­ti­ge Kritik. Florian Eck, Geschäftsführer des Deutschen Verkehrsforums, des sek­tor­über­grei­fen­den Interessensverbands der Verkehrsunternehmen, sprach von einer „fak­ti­schen Grenzschließung“, die sich aus der Verordnung ergebe.

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Länder planen Zwangseinweisungen für Corona-Quarantänebrecher

Das berich­tet heu­te welt.de – und macht sich die fal­sche Sprachregelung von "Infizierten" anstatt posi­tiv Getesteter zu eigen:

»Mehrere Bundesländer wol­len gegen hart­nä­cki­ge Quarantäneverweigerer durch­grei­fen – sie schaf­fen jetzt Zentralstellen für Zwangseinweisungen. In Schleswig-Holstein ist von einer „Gefährderansprache“ die Rede. Eine Recherche von WELT AM SONNTAG zeigt, was die ein­zel­nen Länder vorhaben.

Ein jun­ger Mann besucht ein Fitnessstudio. Er geht auf kei­nen ande­ren Besucher los, er zet­telt kei­ne Schlägerei an – und sieht sich ein paar Monate spä­ter trotz­dem mit dem Vorwurf der ver­such­ten gefähr­li­chen Körperverletzung konfrontiert.

So gesche­hen in Göttingen. Dort hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag einen 27-Jährigen angeklagt.

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