ourworldindata.org, Christian Drosten und die Quandts

ourworldindata.org gilt Vielen als seriö­se Informationsquelle. So men­schen­freund­lich stellt sich das Portal vor:

»Armut, Krankheit, Hunger, Klimawandel, Krieg, exis­ten­zi­el­le Risiken und Ungleichheit: Die Welt steht vor vie­len gro­ßen und erschre­cken­den Problemen. Es sind die­se gro­ßen Probleme, auf die sich unse­re Arbeit bei Our World in Data konzentriert.«

Das ist kein Wunder, denn:

»Our World in Data wird durch Zuschüsse des bri­ti­schen Ministeriums für Gesundheit und Soziales, durch einen Zuschuss der deut­schen Unternehmerin, Geschäftsfrau und Philanthropin Susanne Klatten sowie durch die Bill and Melinda Gates Foundation unterstützt.«
https://ourworldindata.org/funding

Bill Gates bezeich­net den Chef des Portals, Max Roser, als einen sei­ner "Lieblingsökonomen". Wikipedia weiß:

»2019 wur­de Our World in Data mit dem Lovie Award, dem euro­päi­schen Internetpreis, aus­ge­zeich­net. In der Laudatio heißt es, Our World in Data ver­mit­te­le eine Perspektive, die „not­wen­dig ist, um sozia­le, wirt­schaft­li­che und öko­lo­gi­sche Veränderungen herbeizuführen“.«

Es kling nicht nur bedroh­lich, wenn die reichs­te Frau Deutschlands die­sen Plan ver­folgt. Über sie infor­miert Wikipedia:

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Kollateral-Gewinne

Zur Erinnerung: Die Milliardärsfamilie Quandt hat groß­zü­gig in die Karriere von Christian Drosten und Sandra Ciesek inves­tiert. Heute ist auf web.de unter der Überschrift "Oxfam: Zehn reichs­te Deutsche häuf­ten Milliardengewinne an trotz Coronakrise" zu sehen und zu lesen:

Quelle: web.de

»Weltweit droht in allen Ländern gleich­zei­tig auf­grund der Corona-Pandemie eine Verschärfung der wirt­schaft­li­chen Ungleichheit. Die Organisation Oxfam ver­öf­fent­lich­te am Montag ihren Ungleichheitsbericht und kon­sta­tier­te dar­in, dass Milliardäre "trotz Pandemie" wei­ter pro­fi­tier­ten, die Ärmsten der Welt hin­ge­gen wei­ter abge­hängt wür­den. Oxfam ver­öf­fent­lich­te den Bericht anläss­lich des Starts des Weltwirtschaftsforums, das erst­mals statt in Davos kom­plett digi­tal stattfindet.

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Maske auf, Maske ab: Politiker bei Presseterminen

https://www.dw.com/de/maske-auf-maske-ab-politiker-bei-presseterminen/a‑56277101

Die "Deutsche Welle" ver­sucht sich heu­te in Vorwärtsverteidigung, nach­dem sie viel Häme ein­ste­cken muß­te dafür, daß sie in ihren Berichten vom Maas-Besuch in der Türkei die­se Fotos ver­öf­fent­lich­te – eines für das deut­sche, das ande­re für das tür­ki­sche Publikum:

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Das ist nicht gerecht!

In der "Unterrichtung durch den Präsidenten des Deutschen Bundestages" über Parteispenden über 50.000 € – Jahr 2020 ist zu lesen:

Gerecht wäre die­se ein­sei­ti­ge Zuwendung nur, wenn die Gelder nach Hessen geflos­sen wären mit einem Verwendungszweck wie "Goethe-Universität – Aufklärung über Dissertation Prof. Drosten". So wird es aber nicht gewe­sen sein. Siehe dazu u.a. Goethe-Universität – Quandt – Drosten: Kreise schlie­ßen sich.

Anruf vom Obergefreiten

So ist ein Artikel in der Sonntags-FAZ vom 22.11. über­schrie­ben. Darin erfah­ren wir (zitiert nach der Druckversion) über Hauptfeldwebel Little, daß er

»… bei den Telefonaten auf mili­tä­ri­sche Formeln oder Titel [ver­zich­tet]. Seine Ansage lau­te "Hier ist das freund­li­che Gesundheitsamt, ich bin der Herr Little, guten Tag." Sein Kollege Deniz geht anders vor. "Ich mel­de mich schon mit Dienstgrad, aber der wird meis­tens über­hört." Bisher habe ihn noch nie­mand dar­auf ange­spro­chen oder gar nega­tiv reagiert. "Die Leute sind erst mal froh, dass sie Informationen bekom­men. Viele sind auch alt und gehö­ren zur Risikogruppe."«

Der letz­te Satz ist ent­we­der sinn­frei oder soll sagen, die Alten sind eh dement oder freu­en sich, daß mal ein Kamerad anruft. Auch Generalmajor Breuer weiß:

»Zwar sei­en man­che erst mal über­rascht, wenn sie am Telefon einen mili­tä­ri­schen Dienstgrad hör­ten. "Aber wenn dann die Umstände erläu­tert wer­den, sind die Reaktionen meist positiv."«

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Auch deshalb werden sie scheitern

Wir erle­ben zur Zeit welt­weit das Management einer tat­säch­li­chen oder ver­meint­li­chen Pandemie nach den Vorgaben einer sehr klei­nen, aber sehr mäch­ti­gen Kapitalgruppe. Profiteure und Anweisende sind Pharmakonzerne sowie Kommunikations- und Technologieunternehmen. Andere Branchen, ja wei­te Teile der Volkswirtschaften, wer­den deren Profitinteressen unterworfen.

Damit gera­ten sie in Konflikte mit ande­ren Fraktionen des gro­ßen Kapitals. Noch kön­nen sie weit­ge­hend befrie­det wer­den mit gigan­ti­schen Subventionen, von denen nie­mand weiß, wie sie je bezahlt wer­den sol­len; aus der Finanzkrise von 2008 ist jedoch bekannt, wer zah­len soll.

Wir erle­ben, daß zuneh­mend auch aus dem Kapital-Lager Akteure zu Wort kom­men, die von einem Lockdown nicht pro­fi­tie­ren und die der Marktbereinigung zuguns­ten der Amazon, Google & Co. nicht taten­los zuse­hen wol­len (sie­he Helios-Kliniken machen Intensivstationen trans­pa­rent und Ein Sechstel der Intensivpatienten "Covid-Fälle"Klinik-Boß: "Nur jeder vier­te tat­säch­lich mit dem Virus infi­ziert").

Heute mel­den sich die gro­ßen Verleger zu Wort: "Philipp Welte: Der Staat darf die freie Presse nicht unter­gra­ben" lau­tet die Überschrift eines Gastkommentars auf handelsblatt.com. Er schreibt dort:

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Goethe-Universität – Quandt – Drosten: Kreise schließen sich

In Wie wur­de Christian Drosten Prof. an der Charité? wird dar­ge­stellt, daß Drosten pro­te­giert wur­de durch die Johanna-Quandt-Stiftung. Der Einfluß des Multimilliardärs Stefan Quandt auf die Charité wird in dem Beitrag eben­so beleuchtet.

Nun schlie­ßen sich die Kreise (wie­der), und auch die Goethe-Universität spielt eine Rolle. faz.net schreibt am 5.11.:

»Zur Erforschung einer neu­en Therapie für schwer­kran­ke Covid-19-Patienten hat die Goethe-Universität eine Spende von 1,45 Millionen Euro erhal­ten. Für Projekte wie die­ses sam­melt die Hochschule Geld in ihrem Goethe-Corona-Fonds, der mit der jüngs­ten Zuwendung ein Volumen von 4,75 Millionen Euro erreicht hat. Die jüngs­te Millionenspende stammt von der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung, der Barbara-und-Wilfried-Mohr-Stiftung, der J2xU-Stiftung und dem Unternehmer Stefan Quandt

Aus dem Goethe-Corona-Fonds wer­den sowohl kli­ni­sche Studien finan­ziert als auch Vorhaben, mit denen die Folgen der Pandemie und die Bemühungen zu ihrer Eindämmung unter­sucht wer­den.«

Das erzwingt neue Fragen zur Rolle der Goethe-Universität bei der Vertuschung der Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Dissertation Drostens. Auch die Aufgabe von Sandra Ciesek, Professorin für Medizinische Virologie an der Goethe-Universität, und eben­falls gespon­sert von Quandt, wird noch interessanter.

Ärztepapier: Bizarre Enthüllung der FAZ. Wer ist die Leopoldina?

Nun ist auch die Stellungnahme der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, unter­stützt von über 50 ärzt­li­chen Fachverbänden und den Professoren Schmidt-Chanasit und Streeck, von der FAZ wahr­ge­nom­men worden.

Dem Blatt ist es gelun­gen, einen der Verbände, den Berufsverband Deutscher Anästhesisten e.V. (BDA), mit einem Widerruf zu zitie­ren: "Wir ste­hen jetzt schon mit dem Kinn im Wasser, des­halb gibt es zur Einschränkung von Kontaktmöglichkeiten der­zeit kei­ne Alternative."

Ausgerechnet in der FAZ zu lesen, daß die FDP hin­ter dem Papier ste­cken soll, ist witzig:

»Hauptgeschäftsführer des Verbandes ist der frü­he­re FDP-Bundestagsabgeordnete Lars Lindemann. Dem Bonner Virologen Hendrik Streeck und dem KBV-Vorstand Andreas Gassen wird fer­ner ein ein guter Draht zur FDP-Führung nachgesagt.«

Bei dem genann­ten Verband han­delt es sich um den Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V.

Keine Interessen erkennt die FAZ offen­bar bei einem Gegenpapier.

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Immer diese Quandts…

Nicht nur auf die­sem ideo­lo­gisch ver­blen­de­ten Blog wird über die Quandts gespro­chen. Die Beiträge auf welt.de dazu sind über­aus lohnend.

Für neue LeserInnen: Einfach mal nach dem Stichwort "Quandt" hier suchen. Da gibt es Interessantes zu Christian Drosten.

Noch mehr zu den Quandts

Zur Erinnerung: Die Milliardärsfamilie Quandt hat groß­zü­gig in die Karriere von Christian Drosten und Sandra Ciesek investiert.

Eine Zuschrift ver­weist auf die­ses Engagement:

»Datacard Group , ein Unternehmen der Milliardärsfamilie Quandt, hat der Übernahme von Entrust zuge­stimmt. Die Quandt-Firma begeg­net mit dem Kauf des Herstellers von Identitätsmanagement- und Authentizifierungs- Software der stei­gen­den Nachfrage nach Sicherheit in Zeiten der zuneh­men­den Digitalisierung von Unternehmen.

Datacard aus Minnetonka im US-Bundesstaat Minnesota kauft Entrust für 500 Mio. Dollar in bar, wie zwei mit der Angelegenheit ver­trau­te Personen sag­ten, die nament­lich nicht genannt wer­den woll­ten. Die Quandt-Familie hält auch einen Mehrheitsanteil am deut­schen Premium-Autohersteller Bayerische Motorenwerke AG.«

Darüber berich­te­te 2013 welt.de. Seit "Corona" ist der Aktienkurs ordent­lich gestiegen:

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