"Alleine aufgrund der stärkeren Impfreaktion bei einem Impfstoff-Wechsel darf man nicht zu 100 Prozent davon ausgehen, dass diese Personen auch einen stärkeren Immunschutz haben"

War es bis­lang nicht gän­gi­ge Lesart, daß je hef­ti­ger die Reaktionen, um so wirk­sa­mer sei die Impfung? Obiges sagt aller­dings am 18.5. laut ndr.de die Virologin Sandra Ciesek von der Quandt-Stiftung. Zugegeben, das ist jetzt ein rhe­to­ri­scher Kniff. Frau Ciesek ist natür­lich ange­stellt an der Goethe-Universität zu Frankfurt am Main. Die Frage nach Unabhängigkeit und Unbefangenheit der Professorin muß aller­dings gestellt wer­den. Schon im März des letz­ten Jahres hat­te die Hochschule mit­ge­teilt:

»Die Johanna Quandt-Universitäts-Stiftung stellt der Corona-Forscherin Prof. Sandra Ciesek eine Viertelmillion Euro zur Verfügung. Innerhalb von nur 24 Stunden wur­de der Antrag bewil­ligt. Die Virologen des Universitätsklinikums Frankfurt wol­len mit dem Geld die Suche nach wirk­sa­men Medikamenten vorantreiben.

Die Mittel stam­men aus dem Johanna Quandt Jubiläums-Fonds, den die Bad Homburger Unternehmerin Johanna Quandt 2014 für die Goethe-Universität ein­ge­rich­tet hatte…

Der Johanna Quandt Jubiläums-Fonds wur­de zum 100-jäh­ri­gen Bestehen der Goethe-Universität ins Leben geru­fen und von Johanna Quandt mit 20 Millionen Euro ausgestattet.«

Worum es unter ande­rem geht, wird auch deut­lich: "Weiterhin sind Experimente an Zellkulturen vor­ge­se­hen, bei denen ein­zel­ne Gene gezielt aus­ge­schal­tet wer­den (CRISPR-Cas9-Screening)."

Geld auch von Goldman Sachs, Johnson & Johnson, Takeda…

Frau Ciesek wirbt auch für den Goethe-Corona-Fonds der Frankfurter Hochschule. Die Uni infor­miert:

»Mindestens 5 Millionen Euro wol­len Goethe-Universität und Universitätsklinikum für Forschungsprojekte zur Corona-Pandemie sam­meln. Nun ist dank einer Großspende die 3‑Millionen-Marke über­schrit­ten wor­den. 375.000 Euro stellt die Investmentbank Goldman Sachs der Goethe-Universität zur Verfügung. Damit sol­len medi­zi­nisch wich­ti­ge Forschungsprojekte geför­dert wer­den wie auch sol­che, die sich mit den wirt­schaft­li­chen und gesell­schaft­li­chen Folgen der Corona-Pandemie beschäftigen.«

Wer wäre bes­ser geeig­net, die "gesell­schaft­li­chen Folgen" zu erfor­schen als eine Investmentbank?

»Die Virologin Prof. Dr. Sandra Ciesek und die Infektiologin Prof. Dr. Maria Vehreschild von Goethe-Universität und Universitätsklinikum Frankfurt lei­ten Projekte zur COVID-19-Forschung in einem inter­na­tio­na­len Verbund aus 37 Universitäten, Wissenschaftsinstitutionen und for­schen­den Pharmaunternehmen. Der Verbund CARE ist die größ­te euro­päi­sche Initiative zur Entwicklung von COVID-19-Therapien. CARE wird in den kom­men­den fünf Jahren mit 77,7 Millionen Euro (davon an die Goethe-Universität: 2,1 Millionen Euro) durch die öffent­lich-pri­va­te Partnerschaft Innovative Arzneimittel der Europäischen Union und der Europäischen Vereinigung von phar­ma­zeu­ti­schen Industrien und Verbänden gefördert.«
https://idw-online.de/de/news752665

Es wäre fak­ten­re­sis­ten­te Verschwörungstheorie oder kom­mu­nis­ti­sche Propaganda, hier Befangenheit oder gar Abhängigkeiten zu kon­stru­ie­ren, wenn wei­ter zu lesen ist:

»Prof. Yves Lévy vom VRI-Inserm ist der wis­sen­schaft­li­che Koordinator, Marnix Van Loock von Janssen Pharmaceutical Companies (Johnson & Johnson) ist der Projektleiter sei­tens EFPIA und Kumar Saikatendu von Takeda der Projekt-Ko-Leiter.«

Siehe dazu auch C. Drostens wun­der­sa­mer Weg auf die Lehrstühle der CharitéWer sind denn die­se Quandts?.


Doch zurück zu Frau Cieseks aktu­el­len Äußerungen. Neben war­men Worten wie "Man hat auch eine Verantwortung für ande­re Länder, die den Impfstoff nicht selbst her­stel­len kön­nen" – Stichwort Solidarität – und Wahrscheinlichkeiten – Stichwort indi­sche Mutante – geht es um den Impfmix beim zwei­ten "Piks".

»Erst AstraZeneca, dann Biontech: Wie verträglich ist die Zweitimpfung?

Auch die Impfungen sind ein Thema in der jüngs­ten Podcast-Folge. In Deutschland sol­len vie­le Menschen, die unter 60 Jahre alt sind, nach der Erstimpfung mit dem AstraZeneca-Vakzin beim zwei­ten Termin einen mRNA-Impfstoff wie den von Biontech/Pfizer erhal­ten. Wie ver­träg­lich solch eine Zweitimpfung mit einem ande­ren Vakzin ist, zeigt eine neue Studie aus Großbritannien. "In den Daten sieht man, dass die Leute ins­ge­samt mehr sys­te­mi­sche Beschwerden wie Fieber hat­ten als die­je­ni­gen, die zwei­mal den glei­chen Impfstoff bekom­men haben", fasst Ciesek zusam­men. "Die Symptome wur­den vor allem 48 Stunden nach der Impfung beob­ach­tet – und sie klan­gen nach 48 Stunden ab." Die Impfreaktionen nach einem Impfstoff-Wechsel sei­en zwar mit­un­ter unan­ge­nehm. "Aber im Rahmen der Studie ist nichts Dramatisches beob­ach­tet wor­den", so Ciesek.«

Was soll man sich auch auf­re­gen über 48 Stunden "sys­te­mi­sche Beschwerden"? Der Artikel unter­schlägt, daß bei der Studie gan­ze 830 TeilnehmerInnen im Alter von 50–69 Jahren unter­sucht wur­den. Wenn 47 Prozent über Fieber klag­ten, klingt "ins­ge­samt mehr" beschö­ni­gend. Daß zwi­schen 36 und 60 Prozent der Teilnehmenden dem Hinweis folg­ten, "Paracetamol könn­te Impfstoff-Nebenwirkungen redu­zie­ren", kommt in dem Beitrag gar nicht vor.

Auch in einer ande­ren Frage ist Frau Ciesek nicht auf dem neu­es­ten Stand:

»AstraZeneca: Längerer Impfabstand in Deutschland

Die Virologin weist dar­auf hin, dass die Erkenntnisse aus Großbritannien nicht zwin­gend eins zu eins auf Deutschland zu über­tra­gen sind. Denn in Großbritannien – wo in ers­ter Linie das Mittel von AstraZeneca ver­wen­det wird – beträgt der Abstand zwi­schen den bei­den Impfterminen in der Regel nur vier Wochen. In Deutschland hin­ge­gen emp­fiehlt die Ständige Impfkommission einen Abstand von neun bis zwölf Wochen, sofern die Erstimpfung mit AstraZeneca erfolg­te. "Es ist gut mög­lich, dass die Beschwerden nach der Zweitimpfung gerin­ger sind, wenn der Impfabstand län­ger ist", sagt Ciesek.«

Denn ent­ge­gen der Empfehlung von Stiko und gar Lothar Wieler per­sön­lich pro­pa­giert der Gesundheitsminister vier Wochen Abstand zwi­schen den Impfungen (s. Sch… doch auf den Beipackzettel!). Für Frau Ciesek steht immer­hin fest:

»Wie gut der Immunschutz bei einem Wechsel des Impfstoffs von AstraZeneca auf Biontech aus­fällt, ist in der vor­lie­gen­den Studie aus Großbritannien noch kein Thema. Die Ergebnisse zu die­ser Frage sol­len im Juni ver­öf­fent­licht wer­den. "Alleine auf­grund der stär­ke­ren Impfreaktion bei einem Impfstoff-Wechsel darf man nicht zu 100 Prozent davon aus­ge­hen, dass die­se Personen auch einen stär­ke­ren Immunschutz haben", stellt die Virologin klar.«


Siehe auch Ciesek: Auch mit Schnelltest kei­ne "Freiheiten" gewäh­ren,
Virologin Ciesek: Corona-Impfung auch bei Schwangerschaft oder Kinderwunsch,
Wieler weiß nichts, Ciesek noch weniger

(Hervorhebungen nicht in den Originalen.)

17 Antworten auf „"Alleine aufgrund der stärkeren Impfreaktion bei einem Impfstoff-Wechsel darf man nicht zu 100 Prozent davon ausgehen, dass diese Personen auch einen stärkeren Immunschutz haben"“

  1. TIPP:

    Den stärks­ten Immunschutz haben Sie dann, wenn Sie tot umfallen.

    Das zeigt: ER WIRKT!

    PS: Aber ver­säu­men Sie nicht die Nachbehandlung in 6 Wochen. Sonst könn­ten Sie wie­der auf­er­ste­hen und das wäre schlecht, weil dann die Wirkung nachlässt …

    PPS. Ciesek wür­de ich sehr ger­ne imp­fen. Sehr sehr ger­ne. Nicht, dass sie noch asym­pto­ma­tisch bleibt und damit gefähr­det wäre, Symptome zu krie­gen, die nix mit dem Stoff zu tun haben … lie­ber nicht. Covid ist nur sicher, wenn es nach Pfizer auf­tritt … aber sowas von.…

    1. https://www.berliner-zeitung.de/zukunft-technologie/forscher-soziale-medien-foerdern-die-verbreitung-des-coronavirus-li.158706

      "Polarisierung wirkt Maßnahmen entgegen

      Auf den Punkt gebracht bedeu­tet das: Je kam­pa­gnen­haf­ter und poli­tisch auf­ge­la­de­ner Inhalte in den sozia­len Medien ver­brei­tet wer­den, des­to grö­ßer die Polarisierung. Dies kön­ne staat­li­che Maßnahmen außer Kraft set­zen, indem Menschen „der Politik der geg­ne­ri­schen Parteien miss­trau­en und fal­sche Informationen in Echokammern ver­brei­ten“, schrei­ben die Forscher.

      Um beim Beispiel der Maske zu blei­ben: Am Anfang der Pandemie zwei­fel­ten sogar Wissenschaftler den Sinn von Alltagsmasken im Alltag an. Später erga­ben Studien, dar­un­ter eine Alltagsstudie, dass das Tragen einer nor­ma­len Alltagsmaske das rela­ti­ve Risiko, sich mit Sars-CoV‑2 zu infi­zie­ren, um etwa 80 Prozent sen­ken kön­ne. Kritiker for­der­ten, die Empfehlungen an das Risiko in bestimm­ten Situationen zu kop­peln. Statt jedoch Studien gründ­lich zu kom­mu­ni­zie­ren, ver­öf­fent­lich­te unter ande­rem der Berliner Senat ein Plakat mit der Aufschrift „Der erho­be­ne Zeigefinger für alle ohne Maske“. Ein Stinkefinger, der poli­tisch pola­ri­sier­te, vor allem auch in den sozia­len Medien. Und bun­des­weit wur­de eine Vorschrift nach der ande­ren erlas­sen, ohne dass es genaue inhalt­li­che Begründungen für ihre Wirksamkeit gab."
      "Auch die MPIB-Autoren ver­wei­sen auf die Grenzen ihrer Studie. „Obwohl die pola­ri­sier­te Mobilisierung in unse­rer Simulation mit den Ausbreitungen von Covid-19 kor­re­liert, lie­fert sie kei­ne kau­sa­len Beweise“, schrei­ben sie. „Weitere ver­hal­tens­be­zo­ge­ne und epi­de­mio­lo­gi­sche Studien sind erfor­der­lich, um den Kausalzusammenhang her­aus­zu­fin­den.“ Außer der poli­ti­schen Haltung von Bürgern müss­ten noch ande­re aus­schlag­ge­ben­de sozia­le Faktoren wie Beruf, Einkommen, Geschlecht und Herkunft unter­sucht wer­den, sagen die Forscher."
      Ach so.
      "Daß das Wahre nur als System wirk­lich oder daß die Substanz wesent­lich Subjekt ist, ist in der Vorstellung aus­ge­drückt, wel­che das Absolute als Geist aus­spricht, – der erha­bens­te Begriff und der der neue­ren Zeit und ihrer Religion ange­hört. Das Geistige allein ist das Wirkliche; es ist das Wesen oder Ansichseiende, – das sich Verhaltende und Bestimmte, das Anderssein und Fürsichsein – und [das] in die­ser Bestimmtheit oder sei­nem Außersichsein in sich selbst Bleibende; – oder es ist an und für sich. – Dies Anundfürsichsein aber ist es erst für uns oder an sich, es ist die geis­ti­ge Substanz. Es muß dies auch für sich selbst, muß das Wissen von dem Geistigen und das Wissen von sich als dem Geiste sein, d.h. es muß sich als Gegenstand sein, aber eben­so unmit­tel­bar als auf­ge­ho­be­ner, in sich reflek­tier­ter Gegenstand. Er ist für sich nur für uns, inso­fern sein geis­ti­ger Inhalt durch ihn selbst erzeugt ist; inso­fern er aber auch für sich selbst für sich ist, so ist die­ses Selbsterzeugen, der rei­ne Begriff, ihm zugleich das gegen­ständ­li­che Element, wor­in er sein Dasein hat, und er ist auf die­se Weise in seinem[28] Dasein für sich selbst in sich reflek­tier­ter Gegenstand. – Der Geist, der sich so ent­wi­ckelt als Geist weiß, ist die Wissenschaft. Sie ist sei­ne Wirklichkeit und das Reich, das er sich in sei­nem eige­nen Elemente erbaut."
      Tja. Obiges Zitat ist von Hegel.

  2. ot

    Pro. Dirnagl über die mLimitation von Prognosemodelle, im DLF:

    "Was ist eigent­lich der Sinn der Pandemie-Modelle?

    Dies gilt sowohl für die Corona-Inzidenzen wie auch viel mehr noch für die Auswirkungen der Corona-Maßnahmen. Außerdem hängt alles ent­schei­dend davon ab, ob und wie die Maßnahmen in der Bevölkerung dann tat­säch­lich umge­setzt wer­den. Das ist, als wür­de sich das Wetter ändern abhän­gig davon, ob man einen Regenschirm mit­nimmt, wenn Regen vor­her­ge­sagt wird.

    Bei einer höchst unsi­che­ren Datenlage, wie sie zum Beispiel allein schon durch die sich stän­dig ändern­den Testkapazitäten und ‑raten vor­kommt, ist es unab­ding­bar, die­se ele­men­ta­re Fehlerbehaftung kri­tisch zu berücksichtigen.

    Aber besteht der eigent­li­che Nutzen der Pandemie-Modellierungen viel­leicht gar dar­in, Worst-Case-Szenarien wis­sen­schaft­li­cher erschei­nen zu las­sen, wie Kritiker der Modellkritiker nun häu­fig ein­wer­fen? Sollen die Modelle, die von ihnen vor­her­ge­sag­ten Szenarien, ver­hin­dern, um damit bewusst falschzuliegen?

    Das ist aller­dings eine gefähr­li­che Strategie: Zum einen, weil Vorhersagen, die dane­ben lie­gen, ihre Überzeugungskraft ver­lie­ren – aber noch viel wich­ti­ger, weil die Modelle ja auch behaup­ten, die Nützlichkeit oder Schädlichkeit bestimm­ter Maßnahmen und Verhaltensweisen zu „objek­ti­vie­ren“.

    Wie zum Beispiel Schulschließungen, Ausgangssperren oder Abstandsregeln. Wenn die offen­sicht­li­chen und teils schwer­wie­gen­den Limitationen der Modelle nicht erkannt oder berück­sich­tigt wer­den, sie aber den­noch die Grundlage für unser Handeln in der Pandemie lie­fern sol­len – dann läuft etwas schief."

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/pandemie-modellrechnungen-gefaehrliche-zahlenspiele.1005.de.html?dram:article_id=497412

  3. Wer hat die hes­si­sche Regierung in die­ser Frage beraten?

    "dieBasis@diebasispartei

    Hessen plant alle Schüler im Alter von 12 – 18 J. im Zeitraum vom 28.Juni – 19.Juli zu "imp­fen".
    Was pas­siert mit denen, die sich nicht "imp­fen" las­sen wollen/können? Wird ihnen der Zugang zur Schule ver­wei­gert? Werden sie gar der Schule verwiesen?"

    https://twitter.com/CorneliaStolze

    Die rich­ti­gen Fragen dazu stellt:

    "Pace Leicht @theotherphilipp

    An all die Eltern, die ernst­haft in Erwägung zie­hen, ihre Kinder mit einem hoch­ex­pe­ri­men­tel­le #Impfstoff gegen ein Virus zu imp­fen, dass für sie kei­ner­lei Gefahr dar­stellt, habe ich nur zwei Fragen:

    Was, wenn Ihr euch getäuscht habt?
    Wie wollt ihr mit die­ser Schuld leben?"

    https://twitter.com/theotherphilipp

    Wieviele Eltern wer­den die­se Entscheidung im Nachhinein bit­ter bereu­en? Schätzungen vorhanden?

    1. Ich weiß nicht, ob dieBasis mit die­ser Art von Reportage gut bera­ten ist. Ich bin Mitglied.
      https://www.fnp.de/hessen/corona-hessen-impfung-schueler-priorisierung-coronavirus-bouffier-zr-90579370.html
      "Bis zum neu­en Schuljahr sol­len alle Schüler über 12 Jahren, die eine Impfung möch­ten, gegen das Coronavirus geimpft sein. Voraussetzung ist die Zulassung eines Impfstoffs für Jugendliche.
      Für Schüler unter 12 wird es im Sommer noch kei­nen Corona-Impfstoff geben. "
      Betonung auf "die es möchten"
      Das gesell­schaft­li­che Problem ist fol­gen­des: Es haben Eltern ihre Kinder auf­grund eige­ner Angst, eige­ner Immunschwäche, Großeltern, die im sel­ben Haushalt leben , Geblubber von Angela Merkel, Lauterbach und Co etc. zuhau­se ein­ge­sperrt. Ich mei­ne "ein­ge­sperrt" wört­lich inklu­si­ve kei­ne Freunde treffen.
      Das heißt, die­se Eltern wer­den die Kinder erst wie­der her­aus­las­sen, wenn sie sich vor einer Ansteckung durch die Kinder sicher fühlen.
      Theoretisch soll­te die eige­ne Impfung ihnen die­ses Sicherheitsgefühl ver­schaf­fen. Praktisch befin­den sich vie­le Menschen in einer kol­lek­ti­ven Psychose.
      Die Stellungnahme der GEW hier
      https://www.gew.de/schule/oekonomische-bildung/nachhaltigkeit/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-sieht-schnelle-impfungen-fuer-kinder-und-jugendliche-skeptisch/
      "Die GEW sieht die Prognose des Unternehmens Biontech, schon bald auch Kinder imp­fen zu kön­nen, skep­tisch. „Wir wün­schen uns sehr, dass es bald mög­lich ist, auch Jugendlichen und Kindern ein Impfangebot zu machen. Diese muss­ten lan­ge zurück­ste­hen und lei­den unter der Pandemie ganz beson­ders. Allerdings ist es wich­tig, dass es Sicherheit gibt. In wel­chem Zeitraum das alles klappt, ist noch viel Kaffeesatzleserei“, sag­te die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe den Zeitungen der Funke-Mediengrupppe. 

      Biontech-Gründer Uğur Şahin hat­te dem Magazin „Der Spiegel“ gesagt, wenn alles nach Plan lau­fe, könn­ten Schulkinder ab zwölf Jahren schon im Juni, jün­ge­re Kinder dann ab September geimpft wer­den. Bereits in der kom­men­den Woche will Biontech eine ent­spre­chen­de Zulassung beantragen.

      „Bei dem bis­her für Schutzmaßnahmen vor­ge­leg­ten Tempo fällt es schwer, sich vor­zu­stel­len, dass ab Juni Kinder und Jugendliche in so gro­ßem Stil geimpft sein könn­ten, um noch vor den Sommerferien größ­ten­teils von Fern- und Wechselunterricht wie­der auf Präsenzunterricht umzu­stel­len.“ (Marlis Tepe)

      Tepe beton­te, auch die GEW wol­le, dass Schulen und Kitas so schnell wie mög­lich wie­der geöff­net wer­den könn­ten. Allerdings fehl­ten wei­ter die Voraussetzungen dafür. Der Gesundheitsschutz für Lehrende, Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern sei nach wie vor nicht aus­rei­chend. Beim Thema Testen sei­en vie­le logis­ti­sche Fragen noch nicht gelöst, für Klassen- und Gruppenräume gebe es kaum Lüftungsanlagen. "

      Es ist eine dia­me­tral ent­ge­gen­ge­setz­te Wahrnehmung. Während dieBasis (und ich) die Kinder durch die Maßnahmen und die Impfung gefähr­det sehen, sieht ein Teil der Bevölkerung (wie groß, mag ich nicht beur­tei­len, Lehrer sind jedoch in gro­ßer Zahl dabei) die Kinder als Infektionsgefahr.

  4. Keine Diskriminierung von respi­ra­to­ri­schen Viren!

    "Dr. Christian Winter@DrChristianWin1

    Ich hab neu­lich gehört, dass das schon so sein wird, man dann aber damit leben müs­se, dass die unge­impf­ten Kinder dann halt nur mit Masken und täg­li­chen Tests in die Schule dürfen."

    David Weissflog@infect_prevent

    "Dann aber glei­ches Recht für alle respi­ra­to­ri­schen Viren! Testpflicht und Maske für kli­nisch gesun­de Kinder!"

    https://twitter.com/infect_prevent/status/1394325584872976389

  5. Die Lebensverhältnisse für Laborratten sind im Vergleich zu einem deut­schen Impfling ja gera­de­zu vor­bild­lich geregelt.. -):-):-):-)

  6. Eine aktiv erwor­be­ne Immunität hält viel län­ger an als eine pas­siv Erworbene. Auf Neudeutsch: Eine aktiv erwor­be­ne Immunität ist nachhaltiger.

  7. Die Südtiroler Rechtsanwältin Renate Holzeisen hat Nichtigkeitsklagen gegen die Zulassung der Impfstoffe von Pfizer/BioNTech, Moderna und AstraZeneca beim Europäischen Gerichtshof (EUGH) eingereicht.
    Sie bit­tet alle von einem mit­tel­ba­ren oder unmit­tel­ba­ren Impfzwang in Europa betrof­fe­nen (z.B. die in den medi­zi­ni­schen Berufen Beschäftigten) sich an die­sen Klagen als Streithelfer zu beteiligen.

    https://www.mwgfd.de/2021/05/suedtiroler-rechtsanwaeltin-renate-holzeisen-hat-nichtigkeitsklagen-gegen-die-zulassung-der-impfstoffe-von-pfizer-biontech-moderna-und-astrazeneca-beim-europaeischen-gerichtshof-eugh-eingereicht/

  8. On Topic:
    https://www.merkur.de/leben/gesundheit/nebenwirkungen-nach-corona-impfung-schwerwiegende-reaktionen-ueberblick-90652285.html
    "Nebenwirkungen der Corona-Impfung: Schwerwiegende Reaktionen bei 0,2 pro 1.000 Impfdosen "
    Schwerwiegend. 2 pro 10.000
    Bei Leuten mit Null Risiko für schwe­ren Covid-Verlauf. Macht bei "Durchimpfung" der Bevölkerung 8000 Menschen. Und wir sind noch nicht den Langzeitfolgen. Und nicht bei der Dunkelziffer.
    Wann wer­den die Impfungen gestoppt?

  9. Per aspe­ra ad astra. Oder per Astra ad aspe­ra (müss­te gram­ma­tisch viel­leicht anders lau­ten, mein Latein ist schon lan­ge her).

  10. In mei­ner Nachbarschaft sind nun die meis­ten geimpft. Auch der nicht ein­mal 40-jäh­ri­ge pro­mo­vier­te Chemiker.

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