Heute am Schalter der Deutschen Bahn

Freundlicherweise hat­ten wir Gutscheine für Bahnreisen geschenkt bekom­men. Da das Wetter schön war und wir das Analoge schät­zen, haben wir sie nicht online ein­lö­sen wol­len, son­dern uns auf den Weg zum Bahnhof gemacht. Da der­ar­ti­ge Stätten heut­zu­ta­ge bekannt­lich eher Markthallen mit Gleisanschluß sind, war es gar nicht ein­fach, einen Verkaufsschalter zu fin­den. Der ist in einem Popels-Umsteigeort wie dem Bahnhof Zoo in Berlin nicht aus­ge­schil­dert, aber gut versteckt.

Klar, daß es den Hinweis auf Maskenpflicht gab, eben­so klar, daß uns das wenig juck­te. Unerwartet dann, daß es allen Beteiligten so ging. Die Dame hin­ter dem Plexiglas war so wenig ver­hüllt wie wir, es war ein­fach kein Thema. „Heute am Schalter der Deutschen Bahn“ weiterlesen

Überheblichkeit und Rachsucht: China mobbt den guten deutschen "Impfstoff"

Unter dem Titel "Biontech bekommt Chinas Stolz zu spü­ren" ist auf faz.net am 9.5. die geball­te Empörung zwei­er Wirtschaftsredakteure zu lesen:

»Die Geschäfte des Mainzer Pharmaunternehmens lau­fen sehr gut. Nur die Frage, wann Biontech mit sei­nem Covid-Impfstoff end­lich nach China darf, ist noch immer ungeklärt…

Ausgerechnet am Montag, als das Mainzer Biotech-Unternehmen Quartalszahlen vor­leg­te, [berich­te­te] das ange­se­he­ne Schanghaier Wirtschaftsmagazin Yicai, die „kli­ni­sche Testphase 2“ des deut­schen Impfstoffs in China sei von Pekings Regulatoren gera­de bis zum 30. Oktober ver­län­gert wor­den – zum drit­ten Mal, nach­dem sie im Dezember 2020 gestar­tet wor­den war. Trifft dies zu, dür­fen sich die Menschen in China wohl kei­ne Hoffnung machen, dass Biontech ihnen dabei hilft, mit dem Virus zu leben. Schließlich ist das deut­sche Vakzin mit mRNA-Technologie nach­ge­wie­sen viel wirk­sa­mer als die chi­ne­si­schen Totimpfstoffe, deren Wirkung beson­ders bei alten Menschen gefähr­lich nied­rig ist. „Überheblichkeit und Rachsucht: China mobbt den guten deut­schen "Impfstoff"“ weiterlesen

Das war zu erwarten: Wegen Corona und Putin soll der "Sozialstaat" geschleift werden

Was Campino für die schlich­ten Gemüter erklärt (s. Warum Die Toten Hosen eine Wertegemeinschaft sein müs­sen), begrün­det der Präsident des Bundessozialgerichts auf faz.net am 15.5. hin­ter der Bezahlschranke so:

»Der Präsident des Bundessozialgerichts, Rainer Schlegel, ver­langt eine kri­ti­sche Überprüfung der sozia­len Sicherheit. Reformen wer­den ange­sichts der poli­ti­schen Lage in Europa nötig sein. Ein Gastbeitrag.

Zwei Jahre lang gab es nur ein Thema: die Pandemie. Sie hat die Schaffenskraft des Gesetzgebers auf­ge­zehrt und den Steuerzahler viel Geld gekos­tet. Der Ukrainekrieg hat neue Themen auf die poli­ti­sche Agenda gesetzt und uns schmerz­lich vor Augen geführt, dass Deutschland in besorg­nis­er­re­gen­dem Umfang von ande­ren Staaten abhän­gig ist: „Das war zu erwar­ten: Wegen Corona und Putin soll der "Sozialstaat" geschleift wer­den“ weiterlesen

Besser als Karneval: Oper abgebrochen, weil Test negativ/positiv/negativ… war

Bekanntlich hat­ten Stadt und Karnevals-OIigarchen in Düsseldorf auch in die­sem Jahr auf den Rosenmontagszug ver­zich­tet. Irgendetwas mit Korona und Crieg muß­te als Grund her­hal­ten. Da man in der Stadt, die auch schon mal "Verweilverbote" auf Straßen und Plätzen aus­ge­spro­chen hat­te, nicht ganz auf Jux und Dollerei ver­zich­ten woll­te, wur­de die Oper eingespannt:

»Zwischenfall in Düsseldorf
Oper „Carmen“ vor der Pause abgebrochen
Zugetragen hat sich das Ganze bei der Aufführung von Bizets „Carmen“. Um 15 Uhr hat­te sich der Vorhang geöffnet, zunächst lief alles ab wie geplant. Dann aber wur­de die „Opéra comi­que in vier Akten“ tatsächlich komisch, wobei es dies­mal kei­ne vier Akte gab. „Besser als Karneval: Oper abge­bro­chen, weil Test negativ/positiv/negativ… war“ weiterlesen

Warum Die Toten Hosen eine Wertegemeinschaft sein müssen

»„Ich per­sön­lich habe den Kriegsdienst 1983 ver­wei­gert. Das wür­de ich heu­te, unter die­sen Umständen, wenn ich jetzt mei­ne Einberufung bekä­me, wahr­schein­lich nicht mehr tun“, sag­te der Frontmann der Band Die Toten Hosen im Interview der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Berlin.

„Gerade ler­nen wir doch ein­drück­lich, war­um eine Identität als Europäer so wich­tig ist und war­um wir eine Wertegemeinschaft sein müs­sen“, sag­te der Musiker mit dem bür­ger­li­chen Namen Andreas Frege, „Warum Die Toten Hosen eine Wertegemeinschaft sein müs­sen“ weiterlesen

Bundesverdienstkreuz für Dirk Niebel!

Das ist kei­ne Meldung, son­dern eine Forderung. Denn min­des­tens so wie die Biontech-Granden hat er sich ver­dient gemacht für die Interessen der Bundesrepublik Deutschland, jeden­falls ihren Wirtschaftsteil. Die Begründungen sind ver­gleich­bar. Von tagesspiegel.de

»Niebel wirft Kanzleramt ver­schlepp­te Marder-Entscheidung vor – „das kos­tet Menschenleben“
Der FDP-Politiker Dirk Niebel (59) war von 2009 bis 2013 Bundesminister für wirt­schaft­li­che Zusammenarbeit und Entwicklung. Er eck­te mit sei­nen Positionen immer wie­der an und der Hauptmann der Reserve ern­te­te viel Kritik, als bekannt wur­de, dass er ab 2015 als Berater für inter­na­tio­na­le Fragen und glo­ba­le Regierungskontakte beim deut­schen Rüstungskonzern Rheinmetall tätig sein wird. „Bundesverdienstkreuz für Dirk Niebel!“ weiterlesen

Impf-Irrsinn in der Hauptstadt!

Unter genann­ter typi­scher "Bild"-Überschrift ist am 14.5. auf bild.de zu lesen:

»Jeder Piks im Berliner Impfzentrum im Internationalen Congress Centrum (ICC) kos­tet der­zeit um die 1427 Euro. Jeder Piks bei einem Hausarzt 28 Euro. Das sind pro Piks 1399 Euro ver­schwen­de­te Steuergelder.

Der Berliner Senat argu­men­tiert, man müs­se das Impfzentrum für bis zu 5,71 Mio. Euro im Monat offen hal­ten, um schnell auf Mutationen in der Pandemie reagie­ren zu kön­nen…«

Der Autor setzt auf pri­va­tes Einsacken der Gelder:

»Auch pri­va­te Anbieter, die im Leerlauf nichts kos­ten, ste­hen in den Startlöchern. Einer sag­te mir: „Ich könn­te inner­halb von zwei Wochen 20 Impfzentren mit einer Kapazität von ins­ge­samt 20.000 Impfungen pro Tag aus dem Boden stamp­fen. Und das mit den 28 Euro pro Stich.“« „Impf-Irrsinn in der Hauptstadt!“ weiterlesen

Wird eine Impfung Hirntumore bekämpfen können?

Wie mag die Antwort auf die­se Frage aus­fal­len in einem Podcast, der von "FAZ" und Hertie-Stiftung betrie­ben wird?

»In der fünf­ten Folge von „Mit Hirn und Herz“, dem gemein­sa­men Podcast von F.A.Z. und Hertie-Stiftung, klärt Prof. Michael Platten, Leiter der Neurologischen Klinik am Universitätsklinikum Mannheim und auf Gehirntumore spe­zia­li­siert, über die­ses spe­zi­el­le Gebiet der Neuroimmunologie auf. Er erläu­tert, wie Nerven- und Immunsystem mit­ein­an­der ver­knüpft sind und wie es inner­halb der nächs­ten Dekade gelin­gen könn­te, bestehen­de Tumore über eine Impfung gezielt zu attackieren.«
faz.net (13.5.)

Das Wichtigste:

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Kanzler und Gesundheitsminister: Rapport in Leverkusen

apotheke-adhoc.de (13.5.)

»Berlin – Unmittelbar vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen haben Bundeskanzler Olaf Scholz und Gesundheitsminister Karl Lauterbach (bei­de SPD) den Pharmakonzern Bayer besucht. Gemeinsam mit wei­te­ren Gästen aus Politik und Wirtschaft fei­er­ten das Richtfest einer neu­en Arzneimittelanlage in Leverkusen.« „Kanzler und Gesundheitsminister: Rapport in Leverkusen“ weiterlesen