Schwedische Schwäche

»AstraZeneca abge­lehnt: 20 Euro Bußgeld – in Schweden
In Schweden haben meh­re­re Personen ein Bußgeld auf­ge­brummt bekom­men, weil sie sich nicht mit AstraZeneca imp­fen las­sen woll­ten. In der Stadt Kalmar sind eini­ge wie­der umge­kehrt, als sie wie der Rentner Staffan Lägerstrom und sei­ne Frau erst in der Arztpraxis erfah­ren haben, dass sie das Vakzin Vaxzevria von AstraZeneca gespritzt bekom­men soll­ten. Die süd­schwe­di­sche Stadt Kalmar ver­hängt in sol­chen Fällen, wenn die älte­ren Menschen den Impftermin nicht ein­hal­ten, eine Strafe von umge­rech­net etwa 20 Euro. „Schwedische Schwäche“ weiterlesen

Corona-Leugnung in "Bild"?

Einer der wich­tigs­ten Glaubenssätze der Corona-Politik lau­tet: In Schweden ist alles ganz schlimm. "Bild" schert am 28.2. aus:

»SCHWEDEN OFFEN – BEI UNS ALLES DICHT!
Zwei Todeskurven stel­len den deut­schen Lockdown infrage

… Der Blick auf die Corona-Todeszahlen wirft eine heik­le Frage auf: Was hat die­ser Lockdown WIRKLICH gebracht?

Denn aus­ge­rech­net Schweden, das auch im Herbst und Winter Schulen, Geschäfte und Gaststätten unter stren­gen Corona-Auflagen offen ließ, ver­zeich­net in der 2. Viruswelle pro Einwohner gerech­net nicht mehr Todesfälle als Deutschland.

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"Wir beenden das Jahr 2020 in Einsamkeit und Dunkelheit"

Lars Jonas Holger Gardell (* 2. November 1963 in Enebyberg, Gemeinde Danderyd, Schweden) ist ein schwe­di­scher Schriftsteller, Drehbuchautor, Schauspieler, Komiker und Sänger (Wikipedia). Er hat die­sen Text am 29.12 in der schwe­di­schen Boulevardzeitung "Expressen" ver­öf­fent­licht (Danke für die Übersetzung an eine Leserin!):

»Nach fast einem Jahr mit Covid-19 erschei­nen der alte Alltag und die Realität als ein Traum, wäh­rend sozia­le Distanz und Isolation zur Norm gewor­den sind.

Jonas Gardell schreibt dar­über, was Einsamkeit mit dem Menschen macht – und über die Hoffnung, die mit dem Licht kommt.

Text: Jonas Gardell
Veröffentlicht am 29. Dezember 2020 um 13.12 Uhr

ESSAY In die­sem Frühjahr ver­lor Mark sei­ne Mutter. Vielleicht hast Du, der du dies liest, auch jeman­den ver­lo­ren, der dir im aus­ge­hen­den Jahr nahe stand. Diejenigen, die nicht mehr da sind, hin­ter­las­sen eine Lücke vol­ler Trauer und Verlust.

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Das nächste Ischgl

Auf sueddeutsche.de war am 22.3. unter die­ser Überschrift über unein­sich­ti­ge WintersportlerInnen in Schweden zu lesen. Bekanntlich ist "Ischgl" nir­gends ein­ge­tre­ten, wo auch immer die­ses Gespenst an die Wand gemalt wur­de. Im März konn­te es noch erfolg­reich das Bild des ver­ant­wor­tungs­lo­sen skan­di­na­vi­schen Landes kennzeichnen.

»Auch in den nor­di­schen Ländern hat sich her­um­ge­spro­chen, dass es aus­ge­rech­net pro­mi­nen­te Skigebiete der Alpen waren, die sich in Brutplätze des Coronavirus ver­wan­delt hat­ten, dass Urlauber im öster­rei­chi­schen Ischgl und in den Skiorten Südtirols das Virus auf­schnapp­ten, oft beim Après-Ski, und es von dort aus mit in ihre Heimatorte und ‑län­der schlepp­ten. Norwegen hat des­halb sei­ne Skigebiete geschlos­sen, Finnland die Schließung für die nächs­te Woche beschlossen.

Noch immer tref­fen Leute ein
In Schwedens gro­ßen Skigebieten aller­dings geht der Skispaß bis­lang fast unge­bremst weiter…

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Gesundheitsbehörden: Kein Unterschied bei SchülerInnen in Schweden und Finnland

Es gibt kei­ne posi­ti­ven Auswirkungen von Schulschließungen. Zu die­sem Ergebnis kommt ein Bericht der schwe­di­schen Gesundheitsbehörde, der in Zusammenarbeit mit dem Finnischen Institut für Gesundheit und Wohlfahrt ver­öf­fent­licht wurde.

»Zusammenfassung
Dieser Bericht ist ein Vergleich zwi­schen Finnland und Schweden, zwei in vie­ler­lei Hinsicht ähn­li­chen Ländern, die wäh­rend der Covid-19-Pandemie unter­schied­li­che Maßnahmen in Bezug auf Schulen ange­wen­det haben. 

Es gibt kei­nen Unterschied in der Gesamtinzidenz der labor­be­stä­tig­ten Covid-19-Fälle in der Altersgruppe 1–19 Jahre in den bei­den Ländern und die Anzahl der labor­be­stä­tig­ten Fälle schwankt nicht mit der Schließung von Schulen oder der Änderung der Testpolitik in Finnland. In Schweden wird die Zahl der labor­be­stä­tig­ten Fälle durch eine Änderung der Testpolitik beeinflusst.

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Harvard-Professor: Macht es wie die Schweden!

Wenn der wöchent­li­che Newsletter des World Economic Forum Artikel emp­fiehlt, kann sich dies durch­aus loh­nen. Zum Beispiel bei "The Unspoken Messages of COVID-19 Restrictions" auf dem Portal der Harvard Business School Working Knowledge vom 15.12. Dort stellt der Chefredakteur eine Studie der Hochschule vor, die letzt­lich zu dem Ergebnis kommt: Der schwe­di­sche Weg ist der bes­se­re – auch wenn das Land nicht direkt genannt wird.

»Was ist nötig, um die COVID-19-Müdigkeit zu über­win­den? Regierungen müs­sen mög­li­cher­wei­se die Art und Weise ver­fei­nern, wie sie einer müden Öffentlichkeit Expositionsrisiken vermitteln…

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arte-Video aus Mediathek gelöscht. Schweden zu positiv dargestellt?

Das ging schnell. Noch ges­tern abend wur­de hier berichtet:

»Eine sehens­wer­te Bestandsaufnahme mit dem Untertitel "Deutsche, Franzosen und Schweden in der Krise" ist in der arte-media­thek verfügbar.«

Update 11.11. 02:00: Es ist wie­der da. (Wie lange?)

Offenbar kam Schweden dabei zu gut weg. Den Beitrag gibt es nicht mehr. Eine Suche in der Mediathek lis­tet das Video noch auf:

Will man es auf­ru­fen, erfährt man:

„arte-Video aus Mediathek gelöscht. Schweden zu posi­tiv dar­ge­stellt?“ weiterlesen