Wieder die "Tagesschau": Fake News zu schwedischem Untersuchungsbericht

Am 29.10. ist auf tagesschau.de zu lesen:

»Bericht kri­ti­siert Schwedens Corona-Politik
Ein offi­zi­el­ler Bericht hat der schwe­di­schen Regierung ein schlech­tes Zeugnis für ihre Corona-Politik aus­ge­stellt. Schweden sei schlecht vor­be­rei­tet gewe­sen und habe zu lang­sam reagiert, hieß es in dem Bericht. Die ers­ten Schutzmaßnahmen hät­ten nicht aus­ge­reicht, um das Virus zu stop­pen oder sei­ne Ausbreitung auch nur deut­lich zu ver­lang­sa­men. Schweden hat­te in Europa und dar­über hin­aus für Aufsehen gesorgt, weil die Behörden ver­gleichs­wei­se zurück­hal­tend auf die Pandemie reagier­ten und auf Lockdowns weit­ge­hend ver­zich­te­ten. Die Regierung beton­te statt­des­sen das per­sön­li­che Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger.
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Seit Oktober ohne Restriktionen:
In Schweden bleibt die Herbst-Welle aus

Wieder so ein Schwedenrätsel!

Unter obi­gem Titel wun­dert sich am 22.10. n‑tv.de:

»Während in Deutschland die Neuinfektionen wie­der stark anstei­gen, blei­ben die Fallzahlen in Schweden nied­rig, obwohl auch dort die Open-Air-Saison zu Ende ist. Die Entwicklung ist umso erstaun­li­cher, da es dort seit Ende September kei­ne Beschränkungen mehr gibt. Warum klappt das bei uns nicht? „Seit Oktober ohne Restriktionen:
In Schweden bleibt die Herbst-Welle aus“
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Schwedische Schwäche

»AstraZeneca abge­lehnt: 20 Euro Bußgeld – in Schweden
In Schweden haben meh­re­re Personen ein Bußgeld auf­ge­brummt bekom­men, weil sie sich nicht mit AstraZeneca imp­fen las­sen woll­ten. In der Stadt Kalmar sind eini­ge wie­der umge­kehrt, als sie wie der Rentner Staffan Lägerstrom und sei­ne Frau erst in der Arztpraxis erfah­ren haben, dass sie das Vakzin Vaxzevria von AstraZeneca gespritzt bekom­men soll­ten. Die süd­schwe­di­sche Stadt Kalmar ver­hängt in sol­chen Fällen, wenn die älte­ren Menschen den Impftermin nicht ein­hal­ten, eine Strafe von umge­rech­net etwa 20 Euro. „Schwedische Schwäche“ weiterlesen

Corona-Leugnung in "Bild"?

Einer der wich­tigs­ten Glaubenssätze der Corona-Politik lau­tet: In Schweden ist alles ganz schlimm. "Bild" schert am 28.2. aus:

»SCHWEDEN OFFEN – BEI UNS ALLES DICHT!
Zwei Todeskurven stel­len den deut­schen Lockdown infrage

… Der Blick auf die Corona-Todeszahlen wirft eine heik­le Frage auf: Was hat die­ser Lockdown WIRKLICH gebracht?

Denn aus­ge­rech­net Schweden, das auch im Herbst und Winter Schulen, Geschäfte und Gaststätten unter stren­gen Corona-Auflagen offen ließ, ver­zeich­net in der 2. Viruswelle pro Einwohner gerech­net nicht mehr Todesfälle als Deutschland.

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"Wir beenden das Jahr 2020 in Einsamkeit und Dunkelheit"

Lars Jonas Holger Gardell (* 2. November 1963 in Enebyberg, Gemeinde Danderyd, Schweden) ist ein schwe­di­scher Schriftsteller, Drehbuchautor, Schauspieler, Komiker und Sänger (Wikipedia). Er hat die­sen Text am 29.12 in der schwe­di­schen Boulevardzeitung "Expressen" ver­öf­fent­licht (Danke für die Übersetzung an eine Leserin!):

»Nach fast einem Jahr mit Covid-19 erschei­nen der alte Alltag und die Realität als ein Traum, wäh­rend sozia­le Distanz und Isolation zur Norm gewor­den sind.

Jonas Gardell schreibt dar­über, was Einsamkeit mit dem Menschen macht – und über die Hoffnung, die mit dem Licht kommt.

Text: Jonas Gardell
Veröffentlicht am 29. Dezember 2020 um 13.12 Uhr

ESSAY In die­sem Frühjahr ver­lor Mark sei­ne Mutter. Vielleicht hast Du, der du dies liest, auch jeman­den ver­lo­ren, der dir im aus­ge­hen­den Jahr nahe stand. Diejenigen, die nicht mehr da sind, hin­ter­las­sen eine Lücke vol­ler Trauer und Verlust.

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Das nächste Ischgl

Auf sueddeutsche.de war am 22.3. unter die­ser Überschrift über unein­sich­ti­ge WintersportlerInnen in Schweden zu lesen. Bekanntlich ist "Ischgl" nir­gends ein­ge­tre­ten, wo auch immer die­ses Gespenst an die Wand gemalt wur­de. Im März konn­te es noch erfolg­reich das Bild des ver­ant­wor­tungs­lo­sen skan­di­na­vi­schen Landes kennzeichnen.

»Auch in den nor­di­schen Ländern hat sich her­um­ge­spro­chen, dass es aus­ge­rech­net pro­mi­nen­te Skigebiete der Alpen waren, die sich in Brutplätze des Coronavirus ver­wan­delt hat­ten, dass Urlauber im öster­rei­chi­schen Ischgl und in den Skiorten Südtirols das Virus auf­schnapp­ten, oft beim Après-Ski, und es von dort aus mit in ihre Heimatorte und ‑län­der schlepp­ten. Norwegen hat des­halb sei­ne Skigebiete geschlos­sen, Finnland die Schließung für die nächs­te Woche beschlossen.

Noch immer tref­fen Leute ein
In Schwedens gro­ßen Skigebieten aller­dings geht der Skispaß bis­lang fast unge­bremst weiter…

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Gesundheitsbehörden: Kein Unterschied bei SchülerInnen in Schweden und Finnland

Es gibt kei­ne posi­ti­ven Auswirkungen von Schulschließungen. Zu die­sem Ergebnis kommt ein Bericht der schwe­di­schen Gesundheitsbehörde, der in Zusammenarbeit mit dem Finnischen Institut für Gesundheit und Wohlfahrt ver­öf­fent­licht wurde.

»Zusammenfassung
Dieser Bericht ist ein Vergleich zwi­schen Finnland und Schweden, zwei in vie­ler­lei Hinsicht ähn­li­chen Ländern, die wäh­rend der Covid-19-Pandemie unter­schied­li­che Maßnahmen in Bezug auf Schulen ange­wen­det haben. 

Es gibt kei­nen Unterschied in der Gesamtinzidenz der labor­be­stä­tig­ten Covid-19-Fälle in der Altersgruppe 1–19 Jahre in den bei­den Ländern und die Anzahl der labor­be­stä­tig­ten Fälle schwankt nicht mit der Schließung von Schulen oder der Änderung der Testpolitik in Finnland. In Schweden wird die Zahl der labor­be­stä­tig­ten Fälle durch eine Änderung der Testpolitik beeinflusst.

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