Evangelisches Klinikum Bethel dankt für Anti-Corona Mund-Rachenspülung

Und zwar der "Dr. Wolff Group". Der was?

»Wir sind die, die…
mit der Apotheken-Marke Vagisan das Thema Scheidentrockenheit „salon­fä­hig“ gemacht haben, nach­dem sich Zeitschriften zunächst wei­ger­ten, dar­über zu berichten…«

So die Firma. Bekannter dürf­te die Marke "Alpecin" sein, die "sich mit cof­fein­hal­ti­gen Produkten auf das glo­ba­le Männer-Problem 'erb­lich beding­ter Haarausfall'" fokus­siert. Am 6.1. teil­te das Unternehmen mit:

»Die Initiative des Klinikums Bielefeld und Dr. Wolff ist ein sehr posi­ti­ves Signal in einer ange­spann­ten Situation. In Bielefelder Kliniken wird eine erst­mals an COVID-19-Patienten getes­te­te Mund-Rachenspülung ein­ge­setzt. Die Auswertung der ers­ten Untersuchungsergebnisse ergab eine signi­fi­kan­te Abnahme der Viruslast (90%) nach Verwendung. „Die bis­her vor­lie­gen­den Daten über­zeu­gen und bie­ten wei­te­re Hilfe im Klinikalltag“, so Michael Ackermann, Geschäftsführer des Klinikums Bielefeld.

Den Ergebnissen zufol­ge sinkt nicht nur eine bestehen­de Viruslast, son­dern auch das Risiko einer Übertragung der Viren. Die erho­be­nen Daten deu­ten auf einen Erfolg mit „außer­ge­wöhn­lich hohem Stellenwert“ hin, lau­tet das Urteil der Kliniker. Ziel der gemein­sa­men Initiative von Prof. Dr. Holger Sudhoff, Chefarzt der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie am Klinikum Bielefeld und der Abteilung für Forschung und Entwicklung bei Dr. Wolff, ist es, schnellst­mög­lich wei­te­re Studien durchzuführen.

„Es ist nicht unse­re Absicht, die Impfe zu erset­zen. Solange die­se jedoch nicht sys­te­ma­tisch und für alle umge­setzt ist, ergänzt die Mund-Rachenspülung die bis­he­ri­gen Schutzmaßnahmen“, beschreibt Eduard R. Dörrenberg, geschäfts­füh­ren­der Gesellschafter des Pharmaherstellers Dr. Wolff. Diese Mund-Rachenspülung ist über­all dort geeig­net, wo beson­de­rer Schutz gebo­ten ist. Neben Mitarbeitern ist sie auch prä­de­sti­niert für Besucher von Altenheimen, für Lehrer und weil sie alko­hol­frei ist, ins­be­son­de­re auch für Schüler. Die bestehen­den AHA+L Regeln wei­ter­hin ste­hen wei­ter an ers­ter Stelle. Nach der Erweiterung um den Buchstaben „G“ für das Gurgeln, lau­te die neue Formel „AHA+L+G“, ergänzt Dörrenberg.

Dr. Wolff spen­det die anti­vi­ra­le Mund-Rachenspülung an die Stadt Bielefeld, um einen wert­vol­len zusätz­li­chen Beitrag zum Schutz in den Kliniken zu leis­ten. „Im Namen der Stadt Bielefeld und des medi­zi­ni­schen Personals, dan­ke ich für die­se Spende“, zeig­te sich Bielefelds Dezernent Gregor Moss erfreut, der mit Hilfe der Bielefelder Feuerwehr für eine unbü­ro­kra­ti­sche Verteilung an die Standorte des „Klinikums Bielefeld“ sorg­te, wo bereits die Untersuchungen durch­ge­führt wur­den. Besonders dank­ten auch das „Evangelisches Klinikum Bethel“ und das „Franziskus-Hospital“ für die Unterstützung.«

Alles drin, was zu einer ordent­li­chen PR-Kampagne gehört: 90 Prozent Erfolg, ein wil­li­ger Professor, dank­ba­re kle­ri­ka­le Beschenkte bei­der Konfessionen. An die Sache mit "AHALG" soll­te die Agentur aller­dings noch mal ran.

Wir fra­gen nicht, an wem in Bethel das Wundermittel getes­tet wurde…

18 Antworten auf „Evangelisches Klinikum Bethel dankt für Anti-Corona Mund-Rachenspülung“

  1. Warum so zynisch? Womöglich spült das Zeug alles weg, wor­an sich der Drostentest noch klam­mern könn­te. Dann dür­fen wir alle wie­der ins Freie. Warum das bloß so heißt?

    1. Mein Spezial-Grog gab mir auch immer das Gefühl, dass er gegen "Erkältung" hilft. 

      Rezept:
      ca. 100 Liter hei­ßes Wasser
      1 Wasserglas Rum, 40 bis 54-prozentig

      Anwendung:
      Das Wasser in eine Badewanne füllen.
      Reinlegen.
      Glas mit Rum lang­sam in klei­nen Schlücken aus­trin­ken, bevor das Wasser kalt wird.
      Die Wirkung wird ver­stärkt, wenn man den Rum auf der Zunge behält und durch den Mund tief einatmet.

      Leider habe ich kei­ne Badewanne mehr. Schlimm.

  2. Es gibt wirk­lich ganz ein­fa­che Mittel gegen Erkältungs-Infektionen. Es ist bewie­sen, dass täg­li­che Nasenspülungen mit Kochsalzlösung vor­beu­gen gegen "Schnupfen". Viele natür­li­che Mittel, sogar Lebensmittel, hel­fen gegen Infektionen. Ich nut­ze das seit Jahren mit Erfolg, z.B. Knoblauch, Zwiebeln, Meerrettich, Ingwer. Am bes­ten gleich bei den ers­ten Anzeichen einer Erkältung ange­wen­det, sind sie am hilf­reichs­ten. Falls es mich hef­ti­ger erwischt, hilft das Inhalieren mit Kamille und Apfelessig oder Olbas-Tropfen. Apropos "Erkältung": Das Kältegefühl ist schon ein Symptom des Infekts. Die Kälte ist nicht die Ursache.

    Also ich kann mir vor­stel­len, dass die Spülung hilft bei den ers­ten Symptomen, aber wohl nicht mehr gegen Lungenentzündung und ähn­lich schwe­re Weiterentwicklungen einer Hals-Nasen-Rachen-Infektion.

    Herzlichen Gruß aus der Nachbarschaft (Gierkezeile)

    Thomas

  3. Mund-Rachenspülungen sind immer gut. Ich benut­ze dazu einen Sekt aus dem Aldi. Den macht mir auch nie­mand strei­tig. Jedem, dem ich ihn bis­her ange­bo­ten habe, ver­zog ent­we­der ange­wi­dert das Gesicht oder ver­such­te ver­stoh­len ein Hüsteln zu kaschie­ren. Ich fin­de den Klasse. Vor dem kuscht jeder Virus. Er ist aber auch nicht billig.

    1. Die Mund-Rachen-Spülung mit Sekt "extra dry", aller­dings nicht von Aldi, son­dern von Spanien, hat offen­bar für unse­ren gehei­men Stammtisch (Corona-Killer-Party) den einen oder ande­ren, also eigent­lich alle, Todesfälle ver­hin­dert. Wirkt offen­sicht­lich sogar gegen Schnupfen, zumin­dest bei nicht Geimpften.

  4. ,, Wir fra­gen nicht, an wem in Bethel das Wundermittel getes­tet wurde… "

    Doch nicht etwa in den Behindertenwerkstätten der Bodelschwinghschen Stiftungen … 

    ( wäre 'ne zusätz­lich bit­te­re Episode, neben all den anderen … )

  5. Gut gemeint, das Ganze. Das wird bestimmt in die Standard-Eintrittsprozeduren inte­griert bei Krankenhäusern, Verwaltungen, Läden, Flughafen (die letz­te­ren drei, wenn sie mal wie­der auf­ma­chen dür­fen) und bei dem mor­gend­li­chen Zutritt zum Arbeitsplatz. Man stel­le sich nur vor, jeder muss gur­geln. Nein, man­che Dinge möch­te man sich nicht vorstellen.

  6. Ja, ich sehe das wir die bis­he­ri­gen Kommentare auch posi­tiv mit der Mundspülung.

    Es war früh­zei­tig zu lesen, dass man auch in China ver­schie­dens­te Heilmethoden incl. tra­di­tio­nel­le Chinesische Medizin getes­tet hat­te. In Australien hat­te man mit einem ers­ten Fall 'aus Asien impor­tiert' die Immunreaktion des Körpers unter­sucht und die war 'ganz nor­mal wie bei jeder ande­ren vira­len Grippeerkrankung'. 

    Es war früh­zei­tig klar, dass hier vor­ne­weg eini­ge Vorgaben plat­ziert wur­den, wel­che von den meis­ten nicht mehr hin­ter­fragt wur­den: dass das Virus ein ein­zi­ges sei (Varianten und stän­di­ge Mutationen wur­den unter den Tisch gekehrt aus­ser bis jetzt mit der UK-Variante und der Südafrika Variante wie­der Massnahmeverschärfungen ver­kauft wer­den kön­nen und Panik ver­bei­tet) und das es 'ganz neu sei', dass es eine spe­zi­fi­sche neue Erkrankung her­vor­ru­fe und es für die­se Erkrankung kei­ne Behandlung gäbe und die Behandlungsmethoden für Influenza etc. nicht wir­ken wür­den und man nur NPI`s habe bis eine Impfung bereit­ste­he und dass schwe­rer Erkrankte auf der Intensivstation intu­biert und an der Maschine beatmet wer­den müss­ten (Ventilation unter Anästhesie).

    Auch die Stories dar­um wer­den immer noch kaum hin­ter­fragt, z.B. mit den chi­ne­si­schen Whistleblower Aerzten. Da wur­de aber schon rein­ge­streut, die ers­ten Patienten im Dezember hät­ten auf kei­ne von Influenza etc. bekann­te Behandlung ange­spro­chen. Merkwürdig auch, dass die Notaufnahmeärztin Testergebnisse mit SARS Tests im Dezember gese­hen haben woll­te für das 'neue Virus' und zunächst auch nicht von einer nor­ma­len Verbreitung aus­ge­gan­gen wur­de (weil wohl wie bei SARS pri­mär nicht die obe­ren Atemwege erfasst und nicht so leicht über­trag­bar). Der Augenarzt woll­te schon Ende Dezember das neue Virus mit Coronavirustests erkannt gese­hen haben, sei Anfang Januar dar­an erkrankt und 4 Tage spä­ter ins Krankenhaus ein­ge­lie­fert wor­den, nach meh­re­ren Tests war er aber erst Ende Januar posi­tiv getes­tet wor­den (wel­che Tests wur­den den vor­her ange­wen­det, wel­che gab es da?) und dann nach der ers­ten Februarwoche ver­stor­ben. Mit 33 und nicht Risikogruppe und nach 4 Wochen (Todesfälle tre­ten nor­mal spä­tes­tens 11–18 Tage nach Infektion ein). Man hat aber ver­in­ner­licht, es sei ein so neu­es Virus und Erkrankung gegen wel­che nichts bekann­tes helfe.

    Als hät­ten wir kein Immunsystem und als sei nicht ein star­kes Immunsystem ein Hauptfaktor (aus­ser die HIV Hilfe, die sagt das).

    So ist wohl auch ein 'Cocktail' an alt­be­währ­ten Hausmitteln zur Stärkung Immunsystem und funk­tio­nal hilf­reich. Also auch Vitamine C und D. Oder zu den in Vorkommentaren genann­ten wird auch Kurkuma mit u.a. ent­zün­dungs­hem­men­der Wirkung genannt, also ein 'Ingwer-Kurkuma Shot' hilft wohl mit ande­ren Dingen.

    Und wenn Behandlung, dann wird immer nur eine 'spe­zi­fi­sche' Behandlung nur für 'Covid-19' genannt in From einer (che­mi­schen) Pille die man allei­ne ein­nimmt und gleich­zei­tig für Prophylaxe und Behandlung wirkt und die gäbe es nicht. Eine Kombination und insb. wenn sie auch ander­wei­tig hilft, fällt eben dann nicht unter die Definition (und da gibt es eini­ges wohl).

  7. Kann hier fast alles unter­schrei­ben. Desinfizierende Wirkung von Alkohol ist genau­so bewie­sen, wie die keim­tö­ten­de und gene­rell Heilung anre­gen­de Wirkung von Kamille oder auch Teebaumöl, etc. Senföle sind auch sehr wert­voll (Senf, Zwiebel, Knoblauch, …)

    Man kann sogar sagen: alles, womit man aktiv und mit gutem Gefühl etwas gegen das Ausgeliefertsein-Gefühl gegen­über Ansteckung und Keime tut ist hilf­reich und wirkt!
    Das ist näm­lich genau das Gegenteil von dem, was uns die Medien und Politik ver­schrei­ben: die wol­len uns in die Angststarre und Todesergebenheit schi­cken. Genau dage­gen kann sich näm­lich jeder aktiv wehren.

    Zu all den guten Tipps emp­feh­le ich noch Vitamin D, ob aus Tablette oder Lebertran – jedem wie er mag und kann. 🙂

  8. Stimmt, PR kennt nur eine Richtung: Geradeausinteressendurchsetzung für mehr Umsatz. Wird so blei­ben und ist in die­sem Fall nicht so schlimm. Erniedrigend wäre hin­ge­gen wenn ein Blockwart jeden Morgen und Abend eine Zwangsrachenspülung bei Dir durchführt.

  9. So ver­rück­te Geister wie Zahnärzte las­sen ihre Patienten mit H2O2-Lösung spülen.
    Apropos Zahnärzte .… Wie hoch ist denn die aktu­el­le Covid-Übersterblichkeit in die­ser Berufsgruppe?

    Noch ver­rück­te­re Geister gur­geln sogar mit Chlordioxid-Lösung.

    Und die ganz abge­fah­re­nen unter­stüt­zen ihre Immungesundheit in Mundhöhle und Darm mit EM (Effektive Mikroorganismen).

    Ts. Was es alles gibt.
    Ganz günstig.

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