Danke, Bill!

Für die kla­ren Worte. Zu lesen im "2021 Annual Letter" vom 27.1. auf gatesnotes.com.

»Als unser Freund Warren Buffett 2006 den Großteil sei­nes Vermögens spen­de­te, um die Ressourcen unse­rer Stiftung zu ver­dop­peln, dräng­te er uns dazu, uns auf die Themen zu kon­zen­trie­ren, die schon immer im Mittelpunkt unse­rer Mission stan­den. Die Bekämpfung von COVID-19 war ein wesent­li­cher Teil unse­rer Arbeit im Bereich der glo­ba­len Gesundheit im Jahr 2020, aber es war nicht unser ein­zi­ger Fokus im letz­ten Jahr. Unsere Kollegen machen wei­ter­hin Fortschritte in allen unse­ren Programmbereichen…

Unsere Partner im Bildungsbereich hel­fen Lehrern, sich an eine Welt anzu­pas­sen, in der ihr Laptop ihr Klassenzimmer ist. Mit ande­ren Worten, wir blei­ben auf das glei­che Ziel geschult, das wir seit der Gründung unse­rer Stiftung ver­fol­gen: sicher­zu­stel­len, dass jeder ein­zel­ne Mensch auf der Welt die Chance hat, ein gesun­des und pro­duk­ti­ves Leben zu führen…

Von Beginn der Pandemie an hat unse­re Stiftung mit Partnern in den USA und auf der gan­zen Welt zusam­men­ge­ar­bei­tet, um die unglei­chen sozia­len und wirt­schaft­li­chen Auswirkungen von COVID-19 anzu­ge­hen und zu ver­hin­dern, dass sich die­se bereits bestehen­den Ungleichheiten wei­ter ver­schär­fen… Um Studenten bei der Bewältigung der COVID-19-Hürden zu hel­fen, hat unse­re Stiftung ihre Partnerschaften mit drei Organisationen erwei­tert, die nach­weis­lich digi­ta­le Tools ein­set­zen, um Studenten auf dem Weg zu einem College-Abschluss zu unter­stüt­zen… Unsere Stiftung hat mit der Weltbank zusam­men­ge­ar­bei­tet, um Ländern zu hel­fen, die­se Hürden zu über­win­den und digi­ta­le Geldtransfer­programme zu schaf­fen, die die Bedürfnisse von Frauen berücksichtigen…

Es ist nicht zu früh, um an die nächste Pandemie zu denken. 

…Wir sehen bereits neue Pandemievorbereitungsstrategien, unter ande­rem von der dies­jäh­ri­gen G7 unter bri­ti­scher Führung, und ich erwar­te, dass wir in den kom­men­den Monaten und Jahren wei­te­re sehen wer­den.«


Freund Warren Buffet wird so zitiert:

»Buffett, der viertreichs­te Mensch der Welt, sag­te der New York Times im Jahr 2006, dass die Reichen ihren Reichtum und ihre Macht aus­ge­nutzt hät­ten, um eine güns­ti­ge Steuergesetzgebung zu errei­chen: "Es gibt einen Klassenkampf, in Ordnung, aber es ist mei­ne Klasse, die rei­che Klasse, die den Krieg führt, und wir gewin­nen.
https://finance.yahoo.com/news/warren-buffett-extraordinary-for-acknowledging-class-war-by-the-rich-kurt-andersen-132343751.html

So viel zu der Meinung, "links" und "rechts" gebe es nicht mehr und das mit dem Klassenkampf sei perdu.


OT: Finde den Unterschied!

Quellen: https://www.gatesnotes.com/2021-Annual-Letter und https://www.stern.de/politik/deutschland/helmut-schmidt-sass-kurz-vor-seinem-tod-noch-am-schreibtisch-6551532.html © Picture Alliance

83 Antworten auf „Danke, Bill!“

  1. Hierzu pas­send:

    Der Gates-Jahresbrief erläu­tert von Norbert Häring
    https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/gates-jahresbrief/

    @aa: die­se ätschi­ge klei­ne Notiz "So viel zu der Meinung, "links" und "rechts" gebe es nicht mehr und das mit dem Klassenkampf sei per­du." habe ich nun schon mehr­mals bei Ihnen gefun­den. Wer ver­tritt die­se Meinung eigent­lich? Und was hat das mit Gates und Buffet zu tun – außer dass Buffet den Begriff Klasse für die Entstehung der Randschen Weltordnung verwendet?

  2. @aa: und Du, aa, offen­bar ein Inhaber einer PC-Klitsche im Klausenerplazkiez mit Universitäts-Abschluss als Historiker, meinst, dass du oder wir, die wir die­sen Blog lesen, gegen Gates oder Buffet und deren Digitalisierungs-Zeug ankom­men ? Die Geschichte lehrt uns, dass dies nicht klap­pen wird: nach der Erfindung des Buchdrucks glaub­ten auch vie­le, die­se neue Erfindung ver­hin­dern zu kön­nen oder bekämp­fen zu müs­sen, will sie angeb­lich fett Menschheit mehr scha­deals nut­ze… wie­viel sinn­lo­se Energie wur­de damals ver­schwen­det ! Genauso wird sich alles, was oben blau mar­kiert ist (digi­ta­ler Unterricht, digi­ta­le Geldtransfertools, bald mas­sen­haft durch­set­zen – aa und die­ser Blog hin oder her – Klassenkampf hin oder her, – und Corona hin oder her- es wird im Ergebnis so kom­men wie Gates und Buffet es beschreiben !!!

    1. Buffett sagt nur, was Sache ist. Der fin­det das wohl nicht ein­mal gut.

      Dass tech­ni­scher Fortschritt kaum zu ver­mei­den ist und mehr Probleme schafft als er löst, ist evi­dent. Die Frage ist viel­mehr, ob man zulas­sen soll­te, dass zehn­tau­send Reiche mit­tels Technologie Gott spie­len können.
      Es ist näm­lich durch­aus so, dass all das nur funk­tio­niert, weil die Menschen ihrem Sklavenstatus stän­dig zustim­men. Es ist bequem. Man kann Sachzwänge anfüh­ren, aber die­se als vor­ran­gig anzu­se­hen, ist eine per­sön­li­che Entscheidung. Es gibt Alternativen. Die mögen unbe­quem sein, aber wir wer­den ja sehen, wer noch steht, wenn die Jasager geimpft sind.
      Das möch­te ich nicht als Täter-Opfer-Umkehr ver­stan­den wis­sen, aber es ist eben nicht so, dass man alles so machen muss, wie die Herde das tut.
      Üble Dinge wer­den sich durch­set­zen und auch wie­der verschwinden…

      1. @fabianus I
        Buffett sagt nur, was Sache ist. Der fin­det das wohl nicht ein­mal gut.
        Ich wider­spre­che: Buffet fin­det es gut, WEIL er nur "sei­nes­glei­chen" die Fähigkeit zutraut, die Welt rich­tig zu gestal­ten. Man muss dazu aller­dings auch den Kontext des Zitats ken­nen: bei dem Interview mit ihm ging es um unge­rech­te Besteuerung. Buffet ist durch­aus für Gerechtigkeit, für die aber die Konzerne sor­gen sol­len, nicht der unfä­hi­ge Staat – wes­halb er auch die Gatesstiftung groß­zü­gig unter­stützt. – Ohne Beleg, ich habe gera­de vor­hin die ent­spre­chen­den Tabs wie­der geschlos­sen, aber sie kön­nen das selbst recher­chie­ren, wenn Sie wollen.

        Die mögen unbe­quem sein, aber wir wer­den ja sehen, wer noch steht, wenn die Jasager geimpft sind.
        Diese nüch­ter­ne Frage muss man sich durch­aus stel­len, in zwei­er­lei Hinsicht:
        1. ist das der "ers­te Versuch" und die unaus­ge­go­re­ne Pfizerbrühe dürf­te kläg­lich ver­sa­gen, ohne dass es sich wirk­lich noch ver­ber­gen lässt. Den ech­ten Aktueren scha­det das nicht, sie opfern die an der "Front" zu denen letzt­end­lich auch die Regierung gehört – ich hal­te es für eine Art Selbstmordattentat, wofür Merkel&Co. da gera­de benutzt wer­den. Andere wer­den fol­gen, auch ande­re Hersteller, die vor­sich­ti­ger sind, was sie da zusam­men­pan­schen – Sahin ist der Vorkoster, und es wird ihm nicht bekom­men, den­ke ich.
        2. Unbequem ist womög­lich ein harm­lo­ses Wort. Es erfor­dert eini­ges an Rückgrat, wenn man exis­ten­zi­ell bedroht ist, wei­ter nein zu sagen und tat­säch­lich ALLES zu ris­kie­ren. Gandhi und sein Satyagraha kön­nen ein "Modell" sein, wenn man es rich­tig begreift, denn es bedeu­tet NEIN um JEDEN Preis, abso­lu­te Nichtkooperation, also nicht nur "Demos für Grundrechte", die noch ver­gleichs­wei­se Eventcharakter haben und durch den Protest noch Institutionen anerkennen.

        M.a.W.: man muss es aus mei­ner Sicht viel erns­ter neh­men, als es der­zeit noch der Fall ist.

        1. Ich weiß, dass Buffett Gates gespen­det hat.

          Ich muss lei­der zustimmen.
          Unbeschadet über­le­ben (phy­sisch, gene­tisch und psy­chisch) wer­den nur reli­giö­se Fundamentalisten. Die kann man nicht imp­fen und auch nicht "umdre­hen". Alle ande­ren wer­den umfallen.

      2. "Der fin­det das wohl nicht ein­mal gut."

        Neinein, Der woll­te eigent­lich immer arm sein, Das war sein größ­ter Wunsch als klei­ner Junge. Aber dann kam zu sei­nem Unglück alles ganz anders – und nun tut er mir auch so rich­tig leid dass er grin­send sagen muss, dass SEINE Klasse Krieg gegen die Armen führt – und natür­lich den Krieg auch gewinnt.

        1. Mir braucht wirk­lich kei­ner erklä­ren, dass Buffett nicht unser Schutzheiliger ist. Ich ver­wah­re mich nur dage­gen, in jedem Reichen, der ein­mal die Wahrheit sagt, die Verkörperung des abso­lut Bösen zu sehen, wenn unse­res­glei­chen in Wahrheit nicht bes­ser ist.

    2. und Sie, laphroi­gan Pranxter, Inhaber von? Universitätsabschluss als? – Was wol­len Sie uns sagen? – Dass wir uns der schö­nen neuen,
      digi­ta­li­sier­ten Welt nicht ent­ge­gen­stel­len sol­len, dass wir gelas­sen zuschau­en sol­len, wie die Kinder als see­li­sche Krüppel auf­wach­sen, weil sie nur noch vor der Kiste hocken? Dass es uns ganz recht sein kann, dass wir Sklaven der Tec-Konzerne wer­den, weil das schließ­lich nie­mand auf­hält? Sie ganz bestimmt nicht, da gebe ich Ihnen recht.

    3. "nach der Erfindung des Buchdrucks glaub­ten auch vie­le, die­se neue Erfindung ver­hin­dern zu kön­nen oder bekämp­fen zu müssen, "

      Pure Behauptung ohne jeg­li­che Evidenz.

      Was treibt Sie zu ihrem Defätismus? 

      Es ist eine Methode der Herrschenden den Widerstand zu bre­chen, indem man den Widerständigen Hoffnungslosigkeit suggeriert.

      Wir haben kei­ne Chance – also nut­zen wir sie.

    4. @ laphroi­gan Pranxter:
      Da liegt ein Grundproblem: die Reichen sind auch des­halb so mäch­tig, weil sie viel­fäl­ti­ge loka­le und natio­na­le Netzwerke bil­den, sich gegen­sei­tig wert­schät­zen und unter­stüt­zen, gegen­sei­ti­ge Interessen för­dern, für­ein­an­der Öffentlichkeitsarbeit betreiben.….….….….nicht etwa, weil sie klü­ger sind und auch nicht, weil sie immer einer Meinung sind!
      Ich glau­be ziem­lich sicher nicht, daß der Bankkaufmann oder die Physikerin klü­ger sind als "wir", die wir ein­zeln kei­ne Macht haben. Was uns in jedem Fall scha­det, ist die offen­sicht­li­che Tendenz, uns gegen­sei­tig zu bewei­sen, dass wir sowie­so zu ohn­mäch­tig sind und zu "klein", um etwas zu ver­än­dern – dabei wären wir eigent­lich viel mehr und nur dann, wenn uns das bewußt wird und wir auf­hö­ren und gegen­sei­tig ein Bein zu stel­len, kann sich viel­leicht etwas verändern.….….….…!
      Ich wün­sche Ihnen gute Laune und einen schö­nen Tag!

  3. Ich fra­ge mich, wie scho­ckie­rend es eigent­lich noch wer­den muss, bis man­che den Ernst der Lage begreifen?

    SIE ver­pas­sen uns Masken
    SIE ver­hin­dern, dass wir das Haus verlassen
    SIE ver­hin­dern, dass wir für unse­re Existenz eigen­stän­dig aufkommen
    SIE sprit­zen unse­re Alten zu Tode

    WAS, was fehlt jetzt eigent­lich noch??

    Was fehlt noch, dass begrif­fen wird, dass es hier nicht um einen bösen pro­fit­gie­ri­gen Kapitalisten (links-grün) oder eine mit­tel­stän­di­sche Leistungsgesellschaft (rechts-libe­ral) geht, son­dern um die tota­le Weltherrschaft, um die tota­le Kontrolle von Leben, Gedanken und Körpern??

    Nur einer, @laphroigan Pranxter, sagt, dass es sich nicht zu kämp­fen lohnt. Aber auch er täuscht sich, weil er glaubt, dass auch die­ses Mal wie­der etwas abfal­len wird für die, die sich fügen. Das ist der oppor­tu­nis­ti­sche Standpunkt, der kei­ne Richtung hat außer "nach oben".

    Muss es noch schlim­mer werden?

    1. Letztendlich ist der Kampf alter­na­tiv­los. Vielleicht ist Pranxter ja nur Pessimist. Mein beschei­de­ner Nachdenkprozess hat erge­ben, dass ein Leben nach dem Muster von GloboCap so wenig erstre­bens­wert ist, dass man lie­ber stirbt, ent­we­der an der ver­ord­ne­ten regel­mä­ßi­gen "Impfung" (lol) oder lie­ber bes­se­rer Tod. Was ande­res ist mir nicht eingefallen.

    2. Von Hoffmann von Fallersleben, dem Dichter des Textes der deut­sche Nationalhymne, stammt auch fol­gen­des Gedicht:

      Deutsche Verzweiflung
      Hoffmann von Fallersleben
      1798 – 1874

      In Angst und bür­ger­li­chem Leben
      wur­de nie eine Kette gesprengt.
      Hier muß man schon mehr geben,
      die Freiheit wird nicht geschenkt.

      Es sind die glück­li­chen Sklaven
      der Freiheit größ­ter Feind,
      drum sollt Ihr Unglück haben
      und spü­ren jedes Leid.

      Nicht Mord, nicht Brand, nicht Kerker,
      nicht Standrecht obendrein;
      es muß noch kom­men stärker,
      wenn’s soll von Wirkung sein!

      Ihr müßt zu Bettlern werden,
      müßt hun­gern allesamt,
      zu Mühen und Beschwerden
      ver­flucht sein und verdammt.

      Euch muß das biß­chen Leben
      so gründ­lich sein verhaßt,
      daß Ihr es fort wollt geben
      wie eine Qual und Last.

      Erst dann viel­leicht erwacht noch
      in Euch ein bess’rer Geist,
      der Geist, der über Nacht noch
      Euch hin zur Freiheit reißt!

      - – - – - – - – - – - – - – - – - – - – - – - – - – - – - -
      Zuerst gefun­den in einem Kommentar, und dann mit weiteren
      bio­gra­phi­schen Information zum Dichter auf die­sen Blog unter
      https://systematischgesund.de/weisheiten/verzweiflung/

  4. "dass jeder ein­zel­ne Mensch auf der Welt die Chance hat, ein gesun­des und pro­duk­ti­ves Leben zu führen"

    Ich möch­te aber nicht ein "gesun­des" (nach deren Definition) und "pro­duk­ti­ves" (nach deren Definition) Leben füh­ren, und vor allem habe ich die­sem Personal nie die Erlaubnis erteilt oder dazu legi­ti­miert, die Chancen zu ver­tei­len, zu defi­nie­ren, zu beeinflussen.

    Diese Aufgaben ste­hen ein­zig einem demo­kra­tisch legi­ti­mier­ten und kon­trol­lier­ten Organ zu. Das lei­der aktu­ell hier nicht vor­han­den sit.

  5. Herr Aschmoneit, Sie zeu­gen hier mal wie­der von akti­vem Missverstehen zur Aufrechterhaltung von ver­lo­ge­nen Narrativen.

    "So viel zu der Meinung, "links" und "rechts" gebe es nicht mehr und das mit dem Klassenkampf sei perdu."

    Die Meinung, es gäbe kein "links und kein "rechts" mehr bezieht sich dar­auf, dass die Begriffe völ­lig inhalts­ent­leert wur­den – nicht dar­auf, dass es kei­ne gesell­schaft­li­chen Gegensätze mehr gäbe.

    Dieses Ihr "Missverständnis" kann ich inzwi­schen nur noch als absichts­voll, mani­pu­la­tiv und damit bös­wil­lig interpretieren.

    Wenn "Linke" für Repression, Gewalt, Unterdrückung, Entrechtung, Kontrolle, Entdemokratisierung, star­ke Führung (staat­lich oder durch ande­re Organisationen), … ein­tre­ten, dann fra­ge ich mich, was der für Ziele ver­folgt, der mit die­sem Begriff trotz­dem immer wei­ter hau­sie­ren geht.

    1. @Albrecht Storz: Da stö­re ich halt in Ihrem Weltbild. Seit 10 Monaten wird auf die­sem Blog alles das kri­ti­siert, was sie an der Linken gei­ßeln. Diese Kritik kommt von links, eini­ge weni­ge ande­re Stimmen aus die­ser Richtung wur­den hier auch publi­ziert. Als die SPD 1914 ihre Zustimmung zum Krieg gab, hieß das doch nicht, daß damit die Linke oder die Arbeiterklasse nicht mehr exis­tent war. Gerade weil es gesell­schaft­li­che Gegensätze gibt, die Herr Buffet erfreu­lich offen benennt, gibt es unter­schied­li­che Antworten auf Problemstellungen. Wir kön­nen ger­ne dar­über fach­sim­peln, ob "links" und "rechts" dafür noch taug­li­che Begriffe sind. Mir kommt es dar­auf an, daß sich die­je­ni­gen, die nicht zu den wirt­schaft­lich Mächtigen im natio­na­len wie inter­na­tio­na­len Rahmen gehö­ren, gemein­sam weh­ren. Dazu gehört, die Gemeinsamkeiten genau so zu ana­ly­sie­ren wie das Trennende.

    2. Herr Storz, Sie haben voll­kom­men recht. Ich weiß auch nicht, wer das sein soll, der da behaup­ten soll, links und rechts "gebe es nicht mehr". Was bei­spiels­wei­se ich selbst aber sehr wohl behaup­te, ist, daß die Begriffe "links" und "rechts" völ­lig ihres Sinns beraubt wor­den sind, da prak­tisch alle lin­ken Bewegungen und Gruppierungen sei vie­len Jahren oder Jahrzehnten unter­wan­dert sind und die Propaganda die Bedeutung die­ser Begriffe erfolg­reich ins Gegenteil ver­kehrt hat und sie damit unbrauch­bar gemacht hat.

      Was den Erfolg eines "Klassenkampfs" anbe­langt, soll­te man viel­leicht mal ver­su­chen zu rea­li­sie­ren, wie unvor­stell­bar groß der Reichtum und damit die Macht der Herrschenden inzwi­schen ist. Die kön­nen sich die gan­ze Welt kau­fen, und ein paar ande­re Planeten dazu. Der Zug, wo man die­se "Herren" in irgend­wel­che Schranken hät­te ver­wei­sen oder gar "besie­gen" kön­nen, ist des­halb längst abge­fah­ren. Da hät­te die Masse ein paar Jahrzehnte frü­her auf­wa­chen und die wei­te­re Vermehrung die­ses Reichtums unter­bin­den müs­sen. Heute kön­nen die­se Irren nur noch sich selbst eli­mi­nie­ren, zum Beispiel, indem sie in ihrem Techno-Wahn damit fort­fah­ren, aus Dummheit ihre eige­nen Lebensgrundlagen zu zerstören.

      Aus die­ser Erkenntnis folgt natür­lich nicht, daß man sich nicht weh­ren soll.

  6. Bis Nürnberg dau­er­te es 12 Jahre. Hoffen wir, dass es jetzt schnel­ler geht. Diese Zeit pola­ri­siert, trennt Spreu von Weizen, for­dert Haltung und Entscheidung. Ich bin ein ana­lo­ges Geschöpf und der "Gott Modus" der Kalifornischen Ideologie ist Hybris. Noch ist die Tür offen, noch haben wir als Menschen eine Chance, wenn auch die anschei­nen­de Ausweglosigkeit ange­sichts des per­fi­de durch­ge­plan­ten Angriffs täg­lich mehr Hoffnung neh­men mag. Was ist eigent­lich mit Eurosurveillances Reaktion auf das Retraction paper?

  7. Der Witz an dem gan­zen ist, dass es gar kei­ne "gehei­me" Verschwörung gibt! Bill Gates pro­pa­giert sei­ne Ideen ja seit vie­len Jahren offen und transparent.

    Das Pfund, mit dem die­se Pläne funk­tio­nie­ren, ist ja nie gewe­sen, dass sie geheim sind, son­dern dass kei­ner ihnen glaubt. Zu tief sitzt die Angst davor, hin­zu­se­hen und zur Kenntnis zu neh­men, dass er sie umsetzt – schon lan­ge. Der Fehler liegt nicht bei Bill Gates, son­dern bei denen, die weg­hö­ren, weil es unan­ge­nehm ist, weil es der eige­nen Ideologie wider­spricht. Das ist der ein­zi­ge Grund, wes­halb das alles funk­tio­niert: nie­mand hört Bill Gates zu, alle belas­sen es beim "empö­ren".

    Hier sei­ne Rede auf der TED 2010. Was TED ist, kann man hier nach­le­sen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/TED_(Konferenz)
    Die Rede, Motto: "Innovating to Zero":
    https://www.ted.com/talks/bill_gates_innovating_to_zero/transcript
    Superkomfortabel mit Transkript in 38 Sprachen dar­un­ter, auch in Deutsch.

    Ab Minute 4:00 die Folie zum welt­wei­ten Co2-Ausstoß, Formel: P x S x E x C, die Faktoren:
    – P = Summe der Weltbevölkerung
    – S = in Anspruch genom­me­ne Dienste durch jeden
    – E = Energie pro in Anspruch genom­me­nem Dienst
    – C = Co2 ‑Ausstoß pro in Anspruch genom­me­nem Dienst

    Ab Minute 4:19 erklärt er offen, dass durch Health Care, Reproduktionsmedizin und Impfungen nach sei­ner Auffassung die Weltbevölkerung um 10 – 15 % ver­rin­gert wer­den kann – ein­fach selbst nach­le­sen, das sagt er wirklich. 

    Die Philantropie von Bill Gates besteht nun dar­in, dass er mit einer ver­rin­ger­ten Bevölkerung allen das not­wen­di­ge zur Verfügung stel­len will. An der Lösung gegen Co2 soll fie­ber­haft geforscht wer­den. Ab Min 16.05 nennt er die Persepktive für 2020 aus Sicht 2010: 

    16:05
    Wenn wir von dort zurück­ge­hen, wie soll­te das 2020 Zeugnis aus­se­hen? Es soll­te wie­der die bei­den Elemente ent­hal­ten. Wir soll­ten die Effektivitätsmaßnahmen nut­zen, um Reduktion auf den Weg zu brin­gen. Je weni­ger wir emit­tie­ren, des­to gerin­ger wird die CO2-Summe sein und damit auch die Temperatur. Aber eigent­lich ist die­se Note für die Dinge die wir unter­neh­men, die nicht kom­plett zu den gro­ßen Reduktionen füh­ren, nur gleich, oder sogar etwas weni­ger wich­tig wie die ande­re, wel­che die Schnelligkeit der Innovation für die­se Durchbrüche darstellt. 

    Was sind Effektivitätsmaßnahmen nut­zen, um Reduktion auf den Weg zu brin­gen.? Na??

    Ab 17:04
    Das ist ein Wunsch. Ein sehr kon­kre­ter Wunsch, dass wir die­se Technologie erfin­den. Wenn Sie mir nur einen Wunsch für die nächs­ten 50 Jahre gestat­ten, ich könn­te den Präsidenten aus­wäh­len, einen Impfstoff, und das lie­be ich, oder ich könn­te die­sen Wunsch wäh­len, der lau­tet, hal­bier­ter Energiepreis ohne CO2 wird erfun­den. die­sen Wunsch näh­me ich. Dieser hat die größ­te Auswirkung. Wenn wir die­sen Wunsch nicht krie­gen, wird der Graben zwi­schen lang­fris­tig und kurz­fris­tig den­ken­den Menschen schreck­lich wer­den, zwi­schen den USA und China, zwi­schen armen und rei­chen Ländern. und fast alle Leben die­ser 2 Milliarden wer­den sehr viel schlech­ter sein. 

    "Leben die­ser 2 Milliarden" Wen meint er? Wissen Sie es? ich schon: er geht davon aus, wenn man eine Reduktion von 15 % nicht mit sei­ner effek­ti­ven Methode hin­be­kommt, am Ende ohne­hin nur 2 Mrd. über­le­ben wür­den, denen es dann dre­ckig geht. Also lie­ber mit HealthCare auf immer­hin noch 8 Mrd – eine weni­ger, als wenn er es ein­fach lau­fen lässt.

    Und wenn man sich nun mal über­win­den wür­de, die "Empörung" weg­zu­las­sen, son­dern zu kon­sta­tie­ren, dass das Umweltproblem tat­säch­lich so groß ist, wie Bill Gates sagt und dass der Co2-Ausstoß das ver­schul­det, dann kommt man zu der Frage, wie Sie – links oder rechts – denn geden­ken, die Katastrophe zu ver­hin­dern. Indem alle wei­ter­le­ben wie vor­her? Oder wie??

    Denn Gates stellt ja durch­aus die ein­zig bren­nen­de Frage: die nach der Zukunft einer Umwelt, in der Menschen nicht nur leben, son­dern gut leben kön­nen. Aus sei­ner Sicht ist dazu eine dras­ti­sche Verringerung der Weltbevölkerung not­wen­dig, damit die ver­blei­ben­den ein sol­ches gutes Leben haben kön­nen. DAS ist sei­ne Lösung, und die Medizin, ins­be­son­de­re Impfungen sind das Mittel für die Bevölkerungskontrolle – das sagt er selbst.

    Wer also das Problem aner­kennt (Umwelt) und sei­ne Lösung nicht gut, men­schen­feind­lich fin­det, der soll­te sich zügig (!) dran set­zen und über­le­gen, wie das Umweltzielt den anders erreicht wer­den soll als Bill Gates es vor hat?

    Ehrlich: Bill Gates per­sön­lich ist es egal. Wenn das mit 9 Mrd. funk­tio­niert, macht er das auch – er ist ja Philantrop, glaubt das auch selbst. Aber sei­ne Lösung ist eine Reduktion der Weltbevölkerung, damit es dem Rest gut geht. 

    Wenn Sie eine ande­re haben, Linke, Rechte – dann las­sen Sie es wis­sen. Darum geht es. Und nicht um "wir sind die Guten / Linken / Rechten / Kapitalisten" 

    Ich gebe mir hier eini­ge Mühe. Weil ich es in der Tat nicht begrei­fe, wie man so naiv sein kann, ent­we­der zu hof­fen, dass es vor­über geht oder dass es reicht, wenn alle sich lieb haben. Gefordert sind Problemlösungen, und das ist die von Bill. Er hat eine. Hat ein Konzept. Redet seit lan­gem davon.

    Gibt es denn ein ande­res, bes­se­res, huma­ne­res? Oder nicht? Wenn nicht, dann hat er wohl recht, oder?

    Mannomann. Wacht end­lich auf. Es geht ums Ganze.

    1. Umweltschutz hat wirk­lich prak­tisch nichts mit CO2 zu tun.

      Ich stim­me weit­ge­hend zu, glau­be aber nicht, dass Gates' Ziele beson­ders men­schen­freund­lich sind, selbst wenn er sich das selbst ein­re­den mag, um die­se Megalomanie vor sich zu recht­fer­ti­gen. Er ist alles ande­re als ein intak­ter Mensch und hat vom Menschsein sehr wenig Ahnung. Wie alle Machtmenschen labo­riert er an einer unend­li­chen inne­ren Leere. Ich wür­de kei­nen Gebrauchtwagen von ihm kau­fen, geschwei­ge denn, sei­nes­glei­chen und den Militärs die Ausgestaltung des Planeten überlassen.

      1. @fabianus
        Es ist völ­lig wurscht, ob er intakt ist – man ver­geu­det viel zu viel Zeit damit sich zu über­le­gen, ob er ganz bei Trost ist.

        Es gilt, ihn zu wider­le­gen, die bes­se­re Lösung für anste­hen­de Umweltprobleme zu erar­bei­ten UND UMZUSETZEN!

        Aus einer sol­chen Umsetzung könn­te sich bereits ein zivi­ler Ungehorsam erge­ben (müs­sen), der nicht mehr bet­telt, demons­triert, pro­vo­ziert – son­dern tut, egal, was die ande­ren dazu sagen und womit sie einen strafen.

        Da die Frage, was und wie Co2 damit über­haupt zusam­men­hängt, aus­schlag­ge­bend ist, ist das ein guter Ansatzpunkt für eine Zielfindung und m.W. auch einer der mar­kan­ten, die bei den Richtungen unter­schied­lich gese­hen wer­den. Also soll­te man auch damit anfan­gen: ob er sich nicht schon bereits bei dem ver­kün­de­ten (!) ZIEL irrt!

        Bis dem­nächst – @aa macht ja Pause.

        1. @some1
          Das ist ein Missverständnis. Ich möch­te Bill nicht therapieren.
          Ich möch­te dar­auf auf­merk­sam machen, dass die Normopathen (Maaz, Gruen) dazu nei­gen, den Führern nach­zu­lau­fen (Thank you, Bill, for lea­ders­hip!) und sei­en das auch noch so erbärm­li­che Wichte, die voll­kom­men unge­eig­net sind, um irgend­je­man­den zu füh­ren. Solange die Menschen selbst nicht zu sich fin­den, wer­den sie kei­nen bes­se­ren Führern und LÖSUNGEN nach­ei­fern als denen, die ihnen als sol­che prä­sen­tiert wer­den. Und das kön­nen sie nicht!
          Viele Menschen erle­ben gera­de­zu einen rich­ti­gen Kick, wenn sie gegen die fana­ti­schen Impfgegner oder die bös­ar­ti­gen Klimawandelleugner auf­ge­sta­chelt wer­den. Das ist wie eine Droge, die nichts kos­tet. Das sind die 2 Minuten Hass, wo man mal alles raus­las­sen kann. Social Media sind nichts ande­res als eine Droge zu Gedankenkontrolle. Nichts ist den Menschen ver­hass­ter, als die ANDEREN, die ein wenig ver­su­chen, selbst nach­zu­den­ken, weil SIE das nicht tun WOLLEN! Das ist viel zu anstren­gend, frus­tie­rend und zeitraubend.
          Ich erle­be das momen­tan wie­der im eige­nen Bekanntenkreis.

        2. Dass das Bevölkerungswachstum nicht so wei­ter gehen kann ist, ist klar. Sie haben recht: wenn die Menschen sich nicht selbst dar­um küm­mern, küm­mern sich eben die Technokraten.

          Hierbei muss ich aber anmer­ken, dass ich vor Jahren, als ich die Sinnhaftigkeit von stän­di­gen Geschäfts- und Urlaubsreisen per Flugzeug (oder auch die rie­si­gen Schiffe, die mit SCHWERÖL fah­ren) in Frage stell­te, auf Unverständnis stieß. Die sel­ben Leute, die mich damals pikiert anschau­ten, sind heu­te natür­lich ganz gro­ße Klimaschützer und Coronoiker.
          Doch wenn Billy und Angie es sagen, muss es ja stim­men. Die meis­ten Menschen sind ein­fach so. Die wer­den nie selbst den­ken und schon gar nicht Initiative ergreifen. 

          Rechne mit dei­nen Defekten. Gehe von dei­nen Beständen aus.

          Generell wäre es hilf­reich, sich an der Wirklichkeit zu ori­en­tie­ren, wie Sieferle es vor­ge­macht hat:

          "Gerade am Beispiel der Landwirtschaft wird deut­lich, was der Übergang zur fos­si­len Energie bedeu­te­te. Die tra­di­tio­nel­le Landwirtschaft auf rein sola­rer Basis muß­te immer einen posi­ti­ven ener­ge­ti­schen Erntefaktor haben, d.h. es muß­te mehr in den Pflanzen gebun­de­ne Energie gewon­nen wer­den, als zur Bearbeitung der Felder an Energie auf­ge­wandt wur­de. Landwirtschaft war somit ein Weg, Energie zu sam­meln und zu spei­chern. Mit der moder­nen mecha­ni­sier­ten und che­mi­sier­ten Landwirtschaft kehr­te sich dies um. Die Vorleistungen (Dünger, Pflanzenschutzmittel, land­wirt­schaft­li­che Maschinen, schließ­lich auch Lebensmittelverarbeitung und Verteilung) hat­te nun einen höhe­ren Energiegehalt als die gewon­ne­ne Nahrung. Die moder­ne Landwirtschaft ist ohne den Einsatz fos­si­ler Energie nicht mehr möglich."

          Unsere "Führer" wis­sen das alles. Die Menschen wis­sen prak­tisch nichts und wol­len es auch nicht wis­sen, weil sie ohne­hin das nicht untrüg­li­che Gefühl haben, dass sie das nicht angeht, solan­ge der Supermarkt Ware hat, und sie ohne­hin nichts ändern kön­nen, weil sie mit Geld ver­die­nen oder Videospielen beschäf­tigt sind.
          Doch die Lösungen, die Billy & Co. anstre­ben, sind viel­leicht "gute" Lösungen für sie, nicht für uns.

    2. Eine mög­li­che Problemlösung:
      Hans Rosling "FACTFULNESS" lesen und verbreiten.
      Dadurch die Angst (vor Überbevölkerung, dem Klimawandel, ewi­gem Hunger, usw.) ver­lie­ren und an den prak­ti­ka­blen, huma­nen Lösungen mit den Menschen in aller Welt arbeiten. 

      Das kann übri­gens jeder von uns (war gera­de bei mei­nem Zahnarzt, der seit etli­chen Jahren zusam­men mit sei­nen Patienten Geld auf­treibt und im Benin Brunnen und Schulen baut – ganz ohne Ministerien für Zusammenarbeit).

      Nach der Lektüre von Rosling wer­den Bill, das IPCC und vie­le ande­re "Paniker" ganz klein.

      1. Da hier Lösungsmöglichkeiten dis­ku­tiert werden:

        – es gibt mE eine zwin­gen­de Vorbedingung für alle wei­te­ren Schritte: das Informationsmonopol, die Herrschaft über die "Herrschende Meinung" muss gebro­chen werden!

        Ohne die­se Vorbedingung ist alles nichts.

        Erst wenn das erreicht ist, wenn die ÖRR den Partei-Apparaten und die Hauptmedien (ins­be­son­de­re die Nachrichtenagenturen) den Reichen (und Geheimdiensten, also Staatsorgenen) ent­ris­sen sind, kann über­haupt erst ein ziel­füh­ren­der, DEMOKRATISCHER DISKURS einsetzen.

        Und Leuten wie some1 die am liebs­ten selbst an Stelle von Bill Geiz die Welt beherr­schen wol­len, kann ich nur eine Abfuhr ertei­len. some1 möch­te eine Lösung für die von ihm gese­he­nen Probleme, die man dann dem Rest der Welt auf­ok­troy­ie­ren kann. Nein, mein Führer, wir fol­gen Dir nicht! some1 ist auch ein BillGeiz mit anti­de­mo­kra­ti­schem Weltenrettungswahn – nur ohne Geld.

        Und ich hal­te some1 für den typi­schen "links­grü­nen" Pseudointellektuellen. Das passt. Antidemokrat bis unter die Hutschnur.

        1. "es gibt mE eine zwin­gen­de Vorbedingung für alle wei­te­ren Schritte: das Informationsmonopol, die Herrschaft über die "Herrschende Meinung" muss gebro­chen wer­den!"

          Die ein­zi­ge Chance, die ich sehe, wäre, die Menschen gegen die immer raf­fi­nier­ter und per­fi­der wer­den­den Manipulationstechniken zu immu­ni­sie­ren. Wie das gehen könn­te, weiß ich aller­dings nicht, da ich bei den meis­ten Menschen die geis­ti­gen Voraussetzungen dafür nicht mehr erken­nen kann…

          1. Ich hal­te das für eine Verwechslung von Ursache und Wirkung:

            Die sicht­ba­re "Dummheit" ist nicht die Ursache für das Medienversagen son­dern deren gezielt her­bei­ge­führ­te, mit psy­cho­lo­gi­schen Methoden, in Denkfabriken aus­ge­ar­bei­tet Wirkung.

            Der gesun­de Mensch hat ein Grundvertrauen. Dieses bringt der natür­lich auch Medienmenschen und Politikern erst ein­mal ent­ge­gen. Wenn nun die­ser Personenkreis gezielt lügt und mani­pu­liert, ja das alles sogar schon von der Grundschule, ja von der Kita an vor­be­rei­tet wur­de, wie soll man da schlau wer­den? Die Wenigste haben Zeit, Muse oder gar den Willen, sich stun­den­lang jeden Tag ein (rich­ti­ges, eige­nes!) Bild zu machen, zu ver­glei­chen, aus­zu­wer­ten, abzu­wä­gen, zu ana­ly­sie­ren. Zumal ja die­se Rolle offi­zi­ell den Medien und ÖRR zuge­dacht ist.

            Wir haben eigent­lich ein demo­kra­ti­sches Recht dar­auf, umfas­send und gehalt­voll infor­miert zu wer­den. Und dass uns die­ses Recht gestoh­len wur­de, die­se Information kommt natür­lich nicht öffent­lich vor.

            Ich hal­te das für ein Versagen der Schöpfer des GG, da die Ausbildung einer "4. Gewalt" der Willkür der Parteien und dem "frei­en Markt" über­las­sen wur­de. Zugute hal­ten muss man den Leuten aber, dass die sich wohl auch nicht träu­men las­sen konn­ten, dass sich in einer Demokratie Opposition selbst abschafft indem sie ein­fach die Regierungslinie mit­trägt und höchs­tens noch schein­op­po­si­tio­nel­le hei­ße Luft erzeugt.

    3. Da hat der some1 end­lich sein wah­res Gesicht gezeigt. Ich hat­te so etwas schon vermutet.

      Tja, Herr Aschmoneit, was machen Sie jetzt mit so jeman­dem in ihrem "links-rechts"-Kindchen-Schema?

      (Übrigens haben Sie sich die Pause wohl­ver­dient. Es ist nicht gesund sich lau­fend so einem Informationstsunami auszusetzen.)

      1. @Albrecht Storz
        Erzählen sie mir mehr über mein "wah­res Gesicht" und spre­chen Sie mich direkt an, wenn Sie ein Problem mit mir sehen, anstatt mich zu ver­leum­den und "abzu­son­dern" auf die bewähr­te Mainstreamart. Stellen Sie sich!

        1. Zitat some1: "Ehrlich: Bill Gates per­sön­lich ist es egal. Wenn das mit 9 Mrd. funk­tio­niert, macht er das auch – er ist ja Philantrop, glaubt das auch selbst. Aber sei­ne Lösung ist eine Reduktion der Weltbevölkerung, damit es dem Rest gut geht. 

          Wenn Sie eine ande­re haben, Linke, Rechte – dann las­sen Sie es wis­sen. Darum geht es. Und nicht um "wir sind die Guten / Linken / Rechten / Kapitalisten" 

          Ich gebe mir hier eini­ge Mühe. Weil ich es in der Tat nicht begrei­fe, wie man so naiv sein kann, ent­we­der zu hof­fen, dass es vor­über geht oder dass es reicht, wenn alle sich lieb haben. Gefordert sind Problemlösungen, und das ist die von Bill. Er hat eine. Hat ein Konzept. Redet seit lan­gem davon."

          Also erst ein­mal sei Geiz Philantrop. Da lachen ja die Hühner. Gute Menschen nei­gen ja immer dazu Milliardäre zu werden …

          Der nächs­te Satz mit "damit es dem Rest gut geht" ist der glat­te Hohn, zu Schau gestell­te Naivität in Höchstform, und ein Schlag ins Gesicht jedes Demokraten. Wer hat Geiz um sein Bemühen gebe­ten? Wer hat Geiz zu was legi­ti­miert? Wer kon­trol­liert Geiz? Und was ver­steht Geiz eigent­lich unter "gut gehen" bezo­gen auf "den Menschen"? Aber das mit dem Selbstbestimmungsrecht und mit dem demo­kra­ti­schen Gedanken begrei­fen Sie viel­leicht nie bei Ihrer geis­ti­gen Konstitution.

          Dass Sie nach "Lösungen" fra­gen, so wie angeb­lich Geiz, zeigt genau das: Sie wol­len dem Rest der Menscheit eine Lösung vor­schrei­ben, und am liebs­ten dann auch auf­zwin­gen, oder wie soll denn IHRE LÖSUNG durch­ge­setzt werden?

          Zu Ihrer CO2-Hysterie sei Ihnen gesagt: machen Sie sich kei­ne Sorgen. Die Zeiten des hem­mungs­lo­sen CO2-Ausstoße sind vor­bei. Mangels för­der­wür­di­gem Erdöl.

          Das gan­ze macht in der Summe "links­grü­nes" Pseudointellekt:
          – grü­ne CO2-Hysterie
          – "lin­ke" Weltverbesserungserzwingungsphantasien, zumin­dest spricht das aus Ihrer Verherrlichung von BillGeiz als Möchtegern-Erlöser.

          Sollten Sie aber tat­säch­lich demo­kra­ti­sche Ideen ent­wick­len wol­len, dann soll­ten Sie sich zual­ler erst von Ihrer Hysterie wegen CO2 tren­nen (denn so eine Hysterie ver­bie­tet demo­kra­ti­sche Prozesse) – und als nächs­tes der Frage zuwen­den, wie man in einer Vielfalt der Positionen und Meinungen Grundlagen dafür schaf­fen könn­te, dass sich eine trag­fä­hi­ge Mehrheits-Meinung her­aus­bil­det und die­se auch auf Konsens stößt (näm­lich durch Einsicht, nicht durch Panik-Verbreitung) – anstatt sich ein­zu­bil­den Sie, viel­leicht mit einem klei­nen Kreis ande­rer "Erhellter", könn­ten, dürf­ten und soll­ten die Welt für all die ande­ren "ret­ten".

          Grundkurs:
          – Demokratie bedeu­tet, alle haben ein Wörtchen mitzureden
          – wer das aus­schließt ist tota­li­tär gesinnt
          – das völ­li­ge Ausblenden von gegen­sätz­li­chen Interessen (etwa eines Bill Geiz auf der einen, eines Max Mustermann auf der ande­ren Seite) und unter­schied­li­chen Standpunkten ist naiv bis zum gehtnichtmehr

          Das nur als ein paar ein­füh­ren­de Stichpunkte. Und ja, ich habe mir mit Ihnen jetzt sehr viel Mühe gege­ben. Ob das hilft …

          1. @Albrecht Storz: Das Angenehme an den meis­ten Kommentaren auf die­sem Blog ist bei aller Schärfe der Auseinandersetzung ein Respekt vor den Personen. Ihr Hang dazu, Menschen und Meinungen zu "ent­lar­ven" und dabei zu beschimp­fen, fällt da aus dem Rahmen. Ich wür­de Sie herz­lich bit­ten, zu Argumenten zurückzukehren!

          2. @Storz
            Einen Gegner in des­sen Selbstwahrnehmung zu begrei­fen, ist wesent­lich, um zu sehen, wo er irrt. Gates lebt in der­sel­ben Welt wie Sie und ich, und er sieht Probleme und Lösungen aus sei­ner Sicht. Um die zu wider­le­gen, muss man begrei­fen, was er gedacht hat, ohne sich vor einer "Infektion" zu fürchten.

            Das gelingt Ihnen bei mir lei­der nicht, denn sie unter­stel­len mir hier rei­hen­wei­se Ansichten, die ich nie­mals geäu­ßert habe, son­dern zitiert, die von Gates näm­lich, für ihn, nicht für mich steht die Co2-Frage im Vordergrund sei­ne Vortrags – was soll das? 

            Ich selbst habe kei­ne der hier gefun­de­nen Aussagen bis­lang bewer­tet (außer dass ich mei­ner Skepsis bezo­gen auf die grea­ter­re­set-Bewegung Ausdruck ver­lie­hen habe).

            Es gibt einen Bedarf, nicht nur über Gates zu jam­mern, son­dern eige­ne Problemlösungen zu ent­wi­ckeln – von Grund auf und selbst. Kann es demo­kra­ti­sche­res geben? Anders als Sie ver­wechs­le ich Praxis nicht mit Bekenntnis in Zeiten, in denen manch ost­eu­ro­päi­sche Diktatur sei­ner Bevölkerung mehr demo­kra­ti­sches Verhalten ermög­licht als eine Demokratie, auf die Eide geschwo­ren wur­de und eben nur das.

            Kurzum: wesent­lich ist, wie Menschen sich ver­hal­ten, nicht, wel­che Glaubensbekenntnisse und Gelöbnisse sie able­gen. Das scheint Ihnen aber fremd zu sein, die for­mel­le Demokratie und Schwüre auf irgend­ei­ne Linientreue wich­ti­ger als das Tun. 

            Diese auto­kra­ti­sche Storz-Inquisition, die Sie hier immer wie­der – zuerst gegen Aschmoneit, jetzt gegen mich – mit eini­ger Gehässigkeit aus dem Hinterhalt ein­füh­ren ist jeden­falls sicher kei­ne demo­kra­ti­sche Methode. Sie haben kein Recht, irgend­je­man­den zu Gelöbnissen auf­zu­for­dern und auch kei­nes, ihm Ansichten unter­zu­schie­ben die er nicht hat! 

            Ihre Anmaßung spricht dafür, dass Sie sich für eine Art Geheimpolizei hal­ten mit der Pflicht und Leidenschaft, die Abtrünnigen zu ver­haf­ten. Ich neh­me an, dass Sie vor Corona am Fenster saßen um Parkverbrecher zu ent­lar­ven und der Obrigkeit zu melden?

          3. @aa Sorry, aber nein. Gewitter rei­ni­gen die Luft. Es bringt abso­lut nichts, sol­che Dinge unter einer schein­ba­ren Konsenssauce zu begra­ben, ich bin für kla­re Ansage.

            Storz hat offen­bar auf das Reizthema Co2 über­re­agiert und nicht begrif­fen, dass ich Gates Logik wie­der­ge­ge­ben habe und selbst GAR kei­ne Meinung dazu geäu­ßert. Okay, das könn­te er inzwi­schen begrif­fen haben vielleicht.

            Das nächs­te ist die Bekenntnisabfrage, und die hal­te ich für wesent­lich: Soll tat­säch­lich das Credo auch hier vor dem Cogito kom­men und es begren­zen? Ich bin nicht die­ser Auffassung: Denken muss ergeb­nis­of­fen sein, um zu Lösungen zu füh­ren – denn das alte Konzept 'hat fer­tig' und genau das bewie­sen. Also wäre es grund­falsch die alte Ordnung zum Credo zu machen. Man kann Probleme nicht mit dem glei­chen Denken lösen, die es ver­ur­sacht haben. Und nein, das heißt nicht, dass ich eine Diktatur wün­sche, auch die ist ein altes Konzept. Gesellschaft muss neu gedacht wer­den und das auch dür­fen. Was ich hier ver­tre­te ist die Überzeugung, dass Menschen ihr Leben selbst bestimm­ten kön­nen soll­ten – ohne Wenn und Aber. Die Ex Cathedras sind es, demo­kra­tisch oder nicht, die den Größenwahn transportieren.

            Zuletzt mei­ne per­sön­li­che Angefressenheit über die­se hin­ter­häl­tig-blö­de Tour. Ich bin sau­er, ich zei­ge das, ich darf das. Wer was gegen mei­ne Aussagen hat, soll­te mich direkt anspre­chen. Alles ande­re ist schlicht bös­ar­tig, zumal mir der Wicht auch noch eine Nähe zu Gates und Herrschaftsattitüden unter­stellt. Was kommt noch? Dass ich klei­ne Kinder bra­te und ver­spei­se? Der Kerl hat für mich die rote Linie mehr­fach und deut­lich über­schrit­ten: SO NICHT!

    4. Zum Thema Überbevölkerung:
      https://kenfm.de/mythos-ueberbevoelkerung-und-corona-ein-historischer-mahnruf/
      Herr Gates löst ledig­lich Probleme, die er selbst aufgebau(sch)t hat. Kein Gates, kein Problem. (Das trifft auch auf vie­le ande­re Schwabs und Konsorten zu) Diese Menschen haben sehr lukra­ti­ve Wege gefun­den durch Angst und Moral ihren Reichtum und ihre Macht aus­zu­bau­en, indem sie uns erklä­ren, wie sie uns aus dem Sumpf holen in den sie uns zuvor geführt haben. Es geht dabei nie um Menschenleben oder Ökologie oder sonst was.

  8. Es gibt Menschen, die Lösungen erar­bei­ten. Vor allem der zeit­gleich zum WEF statt­ge­fun­de­ne "Greater Reset". http://www.thegreaterreset.org.
    Das sind Lösungen zu Naturschutz, Gesundheit, Bildung, Gemeinschaft, Digitalisierung, Wirtschaft.
    Ich gehö­re einer Gruppe im Chiemgau an, die die­sen Ansatz auch ver­folgt. Ich kau­fe nur noch bei regio­na­len Geschäften und Biobauern ein und besit­ze kein Handy mehr. Wir pla­nen einen Gemeinschaftsgarten. Wir ver­su­chen in jedem Ort Solidargemeinschaften zu bilden.
    Ich bin auch der Meinung, dass man nicht zu vie­le Kinder haben soll­te (Bill Gates hat 3 ) und nicht dau­ernd um die Welt jet­ten soll­te (Bill Gates tut das).

  9. "ein gesun­des und pro­duk­ti­ves Leben" füh­ren – alles wird in sei­ner Bedeutung ins Gegenteil ver­kehrt. Warum bloß kann nie­mand die­sen grö­ßen­wahn­sin­ni­gen Psychopathen das Handwerk legen?

    1. Ist doch alles Definitionssache:

      "gesund" = regel­mä­ßig durch­ge­impft, Dauerkunde bei Big Pharma, "scheck­heft­ge­püft" wie der Gebrauchtwagen, schön Gesundheitsbonuspunkte sam­meln, Körperdaten 24/7 online zu Alphabet

      "pro­duk­tiv" = das Vermögen von BillGeiz und Co zuver­läs­sig und kon­stant mehren

    1. @fabianus
      Ich miss­traue die­sem Konzept etwas.
      Dahinter steckt ein Charles Eisenstein
      https://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Eisenstein
      mit der wahn­sin­nig auf­re­gen­den Idee, man müs­se Kultur und Natur "ver­söh­nen"
      https://taz.de/!5640733/
      und einem pom­pö­sen Webauftritt
      https://zeitenwechsel.org/2021/01/27/the-greater-reset/
      https://thegreaterreset.org/sessions/
      der für mich dem von Gates zum Verwechseln ähn­lich sieht.

      Nicht alles, was "hof­fen" lässt, ist es auch wert!

      Man soll­te genau hin­se­hen, was dort tat­säch­lich getrie­ben wird oder ob es nur eine Außenstelle ist, denn Gates wür­de der not­wen­di­gen "Versöhnung von Kultur und Natur" pro­blem­los zustim­men – es kommt auf die Umsetzung an, aufs Detail, aufs konkrete.

      Ich bin auch kein Freund davon, vor­ge­fer­tig­te Lösungen von wem auch immer im gan­zen zu über­neh­men (kon­su­mie­ren), son­dern dafür, selbst bot­tom-up zu ent­schei­den, wie man leben will und es umzu­set­zen. vie­le sol­che "Bottom-Ups" kön­nen jeweils ganz eige­ne Umsetzungen betrei­ben dabei – die Schlagkraft läge, m.E., gera­de in der Vielfalt und nicht wie bei Gates in einer zen­tral koor­di­nier­ten "Bewegung".

        1. Puh, nur quer­ge­le­sen, aber das ist deutlich.
          Wäre zu prü­fen, ob das mit dem von mir genann­ten "grea­ter-reset" iden­tisch ist. Jedenfalls rech­ne ich mit einer Flut von "Sekten", die alle nicht mit Gates oder Schwab labeln, sich sogar als Gegner aus­ge­ben – inhalt­lich aber tat­säch­lich zuar­bei­ten, am sel­ben Strang zie­hen. Umso wich­ti­ger das eige­ne HIRN, das die­se Angebote ein­zu­ord­nen weiß.

          1. Ich den­ke nicht, dass Rosa Koire einen sinis­tren Plan hat.
            Sie beschreibt nur, was die Agenda 2010 und 2030 ihrer Meinung nach anstre­ben und wie sich das auf das Leben aus­wirkt. Mir erscheint das seit vie­len Jahren plausibel.

            Dass die Herrschenden jede Opposition ab einem gewis­sen Punkt kon­trol­lie­ren, ist lei­der wahr. Häufig grün­den sie die­se sogar, da Geld kei­ne Rolle spielt. Sie sind immer These und Antithese. Das heißt aber nicht, dass man es nicht ver­su­chen sollte.

            Sarmelas Aufsatz ist kurz und leicht zu lesen. Er ist Kulturanthropologe – daher glau­be ich nicht, dass er das beson­ders gut fin­det, was er da über die Zukunft schreibt, aber es läuft eben momen­tan vie­les dar­auf hin­aus. Da kann er ja nix dafür.

            Der ist auch lesenswert:
            https://sarmela.net/_files/200000199–1720718199/development-religion‑6.pdf

      1. Ich bin voll­stän­dig der Auffassung, dass man es von unten anpa­cken muss, aber es spricht vie­les dagegen:

        1. Keine Mitstreiter. Kaum jemand denkt so und will da mit­ma­chen. Ich will bei der loka­len attac-Gruppe auch nicht mit­ma­chen. Was die ver­zap­fen ist in mei­nen Augen so bescheu­ert, dass ich schier ver­rückt wer­de, wenn ich das höre.

        Gibt es die Menschen, die die men­ta­len (und peku­niä­ren) Voraussetzungen für so ein Projekt haben wirklich?

        2. Die gesetz­li­chen Rahmenbedingungen sind so, dass man wenig tun kann. Momentan erst recht. Die letz­ten Freiheiten sind perdu.

        3. Wir haben wahr­schein­lich kein Geld, kein Land, kei­ne sons­ti­gen Ressourcen. Wenn doch, kann man uns das alles pro­blem­los nehmen.

        4. Die Herrscher sind uns tech­no­lo­gisch weit überlegen.

        5. Warum soll­te jemand mit­ma­chen? Jetzt haben die Leute noch Arbeit und bald gibt es dann das Grundeinkommen.

        Wir (ich) schaf­fen es ja nicht ein­mal, die Leute davon zu über­zeu­gen, sich NICHT ohne Not zum Krüppel sprit­zen zu las­sen. Sie wol­len es nicht sehen!
        Ich habe sogar ansatz­wei­se Verständnis für die Hasenfüßigkeit. Ich habe selbst 2 klei­ne Kinder, die auf mich und mein Funktionieren in die­ser mitt­ler­wei­le recht kaput­ten Gesellschaft ange­wie­sen sind. 

        Ich kann mir KONKRET momen­tan kei­nen Alternativplan vor­stel­len, denn eine arbeits­tei­li­ge Gesellschaft ist so kom­plex, dass man sie in einem Leben nicht mehr geis­tig durch­drin­gen kann.

  10. Das ist hier doch nach einem Tag ein ziem­lich Tolles "Brainstorming" geworden

    Vielleicht ist es sogar rela­tiv reprä­sen­ta­tiv für die "Befindlichkeiten" hier in der "Blase"?

    Was mir schon in dem einen Tag Aschmoneit-Abstinenz (BTW: viel­leicht war es auch dazu gut, die­ses Luftholen zu ermög­li­chen, WEIL eben nicht mehr eine Meldung die ande­re jagt) auf­ge­fal­len ist, dass es durch­aus eine IST. Es ist ja durch­aus ver­füh­re­risch, Argument auf Argument zu sam­meln und aus dem Blick zu ver­lie­ren, dass sich "die Welt" dafür schlicht nicht interessiert!

    Idee: Um die­ses Brainstorming in eine "Lösungsfindung" zu über­füh­ren, wäre es doch sinn­voll, die Gedanken hier zu sam­meln, zu struk­tu­rie­ren und the­men­be­zo­gen zu bearbeiten?

    Ich habe kei­ne Ahnung, ob das im Rahmen eines Blogs mög­lich ist, denn einer­seits ver­hin­dert er zwar viel­leicht ein biss­chen, dass Meinungen unter den Tisch fal­len – was geschrie­ben ist, steht dann ja auch da für jeden sicht­bar, aller­dings ist es auch eine sehr sper­ri­ge Methode, einen tat­säch­lich lösungs­ori­en­tier­ten Workshop zu organisieren.

    Versuch macht kluch wäre mei­ne Idee dazu: war­um es also nicht ver­su­chen, wenn Aschmoneit sein Apfelbäumchen gepflanzt habend wiederkehrt?

    Vorschlag für eine the­men­be­zo­ge­ne Struktur eines Workshopversuchts
    Ich habe mal die States stich­punkt­ar­tig gesam­melt und ver­sucht, dafür Kategorien zu fin­den (@aa!), die wären:
    1. Metaebene /grundlegende Herangehensweise
    2. inne­re Haltung / Überzeugung
    3. Lösungsansätze

    Die Metaebene
    Wird hier ins­be­son­de­re immer wie­der von Alfred Storz auf­ge­bracht, der befürch­tet, dass zu viel Selbstkritik zu Mutlosigkeit füh­ren könn­te – eine ande­re Sicht ist das "erken­ne dich selbst" von Fabianus I: wenn man nicht die eige­nen Stärken und Schwächen zulässt, wird man ent­we­der resi­gnie­ren unter dem Druck der selbst­ge­mach­ten Anforderungen oder man lügt sich was vor. Im Zentrum die Frage: Wie ent­kommt man sowohl der Selbstüberschätzung als auch dem Defätismus?

    Die "Haltung"
    Die fin­de ich per­sön­lich am inter­es­san­tes­ten: von der Affirmation "Das Gute wird sie­gen", der Hoffnung über ein "nein, egal was kommt" sind unter­schied­li­che ska­lier­ba­re Haltungen zu fin­den. D.h.: jeder defi­niert für sich sei­ne Bedingungen oder sei­ne Bedingungslosigkeit. Das soll auch so blei­ben, wich­tig zu wis­sen, dass es sie gibt!

    Lösungsansätze
    Erste Lösungsansätze schim­mern zag­haft auf: I.B. setzt auf ein "Kopieren" der Netzwerkstrategie mit der Hoffnung/dem Vorurteil: "wir sind mehr"; Fabianus I stellt unter dem Primat der Selbstakzeptanz OHNE Überhöhung die Prämissen der Gatesschen Zielsetzung in Frage – Co2, Überbevölkerung – und lei­tet zu klaus und Estrella über, die man als Widerpart oder not­wen­di­ge Ergänzung der Netzstrategie sehen kann, weil sie klein und grund­le­gend begin­nen will: mit der Akzeptanz des rea­len und der Bedeutsamkeit der eige­nen Anstrengungen im Kleinen und REALEN anstel­le digi­tal­tech­ni­scher Superlösungen.

    Ich hal­te kei­nes der Themen für ver­zicht­bar, und auch die­se Reihenfolge für wesent­lich, denn sonst grätscht die Ebene "sind wir zu opti­mis­tisch oder zu pes­si­mis­tisch" immer wie­der uner­kannt in Lösungssuchen und die Bedingungen sind wesent­lich dafür, wie kon­se­quent die prak­ti­zier­ten Lösungen sein dür­fen – es nützt nichts, zu ver­gra­ben, dass es die­se bei man­chen gibt!

    Das wäre nun MEINE Frage, ob der geneig­te hier ver­sam­mel­te Kreis dem folg­ten will und die­ser Struktur gemäß die Themen nach­ein­an­der ver­tie­fen möch­te, es für sinn­voll hält – und ganz wesent­lich, ob Aschmoneit sich die­ses Experiment antun will denn es erfor­dert eine sehr akti­ve Art der Moderation als bisher.

    Meine Frage ins OFF
    Was mei­nen Sie alle zu die­ser Idee? Sollten wir das hier mal ver­su­chen? Absolutes Vetorecht bleibt frag­los bei Aschmoneit, denn ER hät­te dabei die nicht ein­fa­che Hauptarbeit!

    1. @some1 "Was mei­nen Sie alle zu die­ser Idee? Sollten wir das hier mal ver­su­chen? " und @alle Anderen

      Ich wäre sehr für einen sol­chen Versuch!

      Seit März 2020 beschäf­tigt mich die Frage "Wieso kre­iert Sars-Cov‑2 eine Krise?" wo es doch NUR ein welt­um­span­nen­der Qualitätscheck auf alles Mögliche in den west­li­chen Gesellschaften ist. Rein bio­lo­gisch ist ja gar nichts außer­ge­wöhn­li­ches passiert.

      Ich fand vie­le Antworten: Einige, die frü­he­re Vermutungen von mir nun bestä­ti­gen. Viel mehr Antworten aber kon­ter­ka­rie­ren grund­le­gen­de Glaubenssätze unse­rer west­li­chen Gesellschaft. Mein vor­läu­fi­ger Schluß ist: "Die par­la­men­ta­ri­sche Demokratie, west­li­cher Prägung, ist geschei­tert". Der end­gül­ti­ge Beweis dazu wur­de 2020 ange­tre­ten. Und sie wird so schnell nicht mehr zurückkommen.

      Umso drin­gen­der ist daher die Diskussion über mög­li­che Formen des Überlebens. Ich wür­de mich dar­über freuen!

      Anmerkungen: Vielleicht ist für Diskussionen ein "Forum" ein taug­li­che­res Werkzeug.

  11. Ich bin gera­de, als ich einen län­ge­ren Kommentar geschrie­ben hat­te, zufäl­lig auf Alfred Storz Intrige gegen mich gesto­ßen und es hat mich uner­war­tet erwischt.

    Er irrt, was mei­ne Person betrifft. Es ist lan­ge her, dass ich mich "links" gese­hen habe, zu oft habe ich die Kannibalisierung kon­struk­ti­ver Ansätze durch Leute wie ihn erlebt, in in jedem einen Herrschaftstrieb erken­nen, der es wagt, eine kon­zi­se Idee bei­zu­tra­gen. Zu oft … . Grün ist für mich eine Partei, die auf Bigotterie und welt­frem­den Vorstellungen beruht. Ich habe vor Jahrzehnten die Entwicklung haut­nah mit­er­lebt und weiß, wovon ich rede. Am Ende bin ich gar Bill Gates ohne Geld und ver­brei­te hier die herr­schen­de Meinung – das wäre dann ja über­prüf­bar für jeden.

    Ich bin nichts von all­dem und wäre sehr dank­bar, wenn ich die­se Ideen, in einem selbst­er­klärt lin­ken Blog zu einer Selbstfindung bei­zu­tra­gen, nicht haben müss­te. Aber ich habe sie, und bis jetzt habe ich sie auch bei­getra­gen. Macht was draus oder sucht was ande­res. Mein "Geheimnis" ist, dass mir dar­an nichts liegt: weder "glau­be" ich an die Macht irgend­ei­ner Bewegung noch kusche ich vor einer – egal, wel­cher. Meine Ideologie ist sape­re aude, bedin­gungs­los und nüchtern.

    1. "Meine Ideologie ist sape­re aude, bedin­gungs­los und nüchtern."

      Und genau damit lie­gen Sie falsch. Das "sape­re aude" ist kei­ne Ideologie son­dern Mittel zur Wahrheitsfindung.

      Das kann, ja wird auch ein Hitler, Stalin oder Mao ein­ge­setzt haben um damit ihre Ziele zu errei­chen. Das besagt ja nicht mehr und nicht weni­ger, als dass man sich nichts vor­set­zen oder ein­schwät­zen lässt.

      Aber auf was es ankommt ist die Grundhaltung. Und Sie soll­ten sich viel­leicht ein­mal ernst­haft über­le­gen, was Sie eigent­lich von Demokratie und Mitspracherecht Betroffener halten.

      1. Verhalten vor Haltung. An ihren Früchten wer­det ihr sie erken­nen, weiß schon die Bibel. Der Rest steht oben – mehr habe ich Ihnen hier­zu nicht zu sagen.

      2. @storz

        Vorsicht mit der Demokratie!
        Die Leute sind durch 70 Jahre Gehirnwäsche fast aus­nahms­los gegen alles Vernünftige und für Gates, EU, UN und die Weltregierung und den tota­len Überwachungsstaat gleich mit.

    2. @some1

      Albrecht Storz schießt in der Formulierung sicher­lich weit übers Ziel hin­aus, aber sei­nen Standpunkt fin­de ich gene­rell nachvollziehbar.

      Vielleicht soll­te man gene­rell etwas weni­ger schnell mit Anschuldigungen vor­pre­schen und gleich­zei­tig selbst etwas weni­ger dünn­häu­tig sein. Mich selbst natür­lich ausgenommen.

      Ich per­sön­lich bin nicht gut in Gruppenarbeit, wür­de mich aber an einem Austausch ger­ne beteiligen.

        1. Ich habe ihn so ver­stan­den, dass ihm miss­fällt, dass Sie einen Alternativplan zu Gates Plan ent­wi­ckeln wol­len, der dann den bösen Plan ablö­sen soll. Das klingt schon recht forsch. Das mit dem all­um­fas­sen­den guten Plan ist schon oft schief­ge­gan­gen. Zum Rest sei­ner Einlassung will ich mal schweigen. 😉
          Ich per­sön­lich fin­de, dass man so eine Diskussion hier nicht so eng sehen soll­te. Es kann sich ja her­aus­stel­len, dass man tat­säch­lich unüber­brück­ba­re Differenzen hat, aber bis das geklärt ist, soll­te man alles ohne Anfeindungen und Groll ansprechen.

          1. @fabianus I
            Der all­um­fas­sen­de Plan
            Alternativplan zu Gates Plan entwickeln

            Das ist viel ein­fa­cher. Es gibt bereits einen all­um­fas­sen­den Plan. Die Erde basiert seit gerau­mer Zeit, weit län­ger, als es Bill Gates gibt, auf die­sem Plan, und funk­tio­nier­te im Groben und Ganzen recht gut. Der Beweis: es gibt uns. Bill Gates hat uns nicht geschaf­fen, sicher nicht.

            Der Alternativplan zu Gates ist also längst vor­han­den, es gilt, ihn her­aus­zu­fin­den und eben­so den Grund, wes­halb Wissenschaft sich mit die­sem Plan nicht mehr beschäf­tigt. Dieser Plan hat z.B. ein Immunsystem erfun­den, er umfasst Viren und Mikronährstoffe und sit extrem aus­ge­klü­gelt. Menschen sind offen­bar Bestandteil die­ses Plans – also könn­te man her­aus­fin­den wol­len, was in die­sem längst vor­han­de­nen Plan eigent­lich sei­ne Rolle sein könn­te und soll­te und war­um er statt des­sen selbst­ge­mach­ten Schöpfer wie dem win­zi­gen Gates nach­läuft, der nur eine Aussage hat: der vor­han­de­ne Plan ist schlecht, ich weiß einen bes­se­ren. Wofür hält er sich?

            Mir ist dabei egal, ob jemand glaubt, Gott habe die Erde geschaf­fen oder sie sei durch Evolution ent­stan­den. Fakt ist, dass sie im Werden stets funk­tio­niert hat bevor Leute von Gates' Sorte sich anschick­ten, dar­an her­um­zu­pfu­schen. Die Frage ist also die: wie will ich mich als Lebewesen ver­hal­ten, um einen Platz in die­sem uralten Plan zu haben, gedeih­lich mit den Mitgeschöpfen, anstatt ihn zu bekämpfen.

            Daher nein: ich habe kei­nen Plan. Das ist auch nicht nötig. Es gibt ihn schon lan­ge. man hat nur auf­ge­hört, ihn begrei­fen zu wol­len. Das ist alles.

            Und nun den­ken Sie noch­mal über Ihre Lösungsresignation nach.

            ohne Anfeindungen und Groll
            Auch hier­zu nein. Anfeindung und Groll ist real – war­um soll­te man so tun, als gäbe es das nicht, wer sagt das? In dem og. Plan, der schon so lan­ge exis­tiert, gibt es gut und böse, Tiere fres­sen ande­re Tier usf. Ich will Storz nicht fres­sen (igitt:-)) , aber es muss mög­lich sein, Konflikte aus­zu­tra­gen, anstatt sie unter den Teppich zu kehren.

            Wie sinn­voll und nötig das sein kann, erken­nen Sie an mei­ner Antwort: mir war nicht im ent­fern­tes­ten klar, dass er glaubt, ich wol­le einen Plan ver­kau­fen. ich wei­se drauf hin, dass es den längst gibt und man sich auf­rich­tig damit befas­sen soll­te – ohne Glauben, ohne lieb­ge­wor­de­ne Vorurteile.

  12. @jeden ande­ren hier:

    Wer – außer Bill Gates – ist denn noch der Auffassung, dass Zero-Co2 das wich­tigs­te "Weltproblem" ist? Begründung wäre schön.

    (Das ist ver­mut­lich der zen­tra­le Zankapfel zwi­schen links und rechts, und da für Gates ZeroCovid nur ein MITTEL ist, Co2 ein­zu­däm­mern wäre wich­tig, sich dar­über klar zu wer­den, ob man sei­ne Ursachenanalyse – das co2 – denn teilt).

    Das zu klä­ren, ist nicht ein­fach. Aber davon hän­gen die Lösungsideen ab … sor­ry, Aschmoneit ;-(

    1. Für mich ist mit der CO2-Religion eine rote Linie überschritten.
      Wenn jemand mit so einer Demagogie um die Ecke kommt, will ich damit über­haupt nichts mehr zu tun haben.
      Die meis­ten Umweltschutzorganisationen und sons­ti­ge NGOs sind auch in der Hand der Superklasse. Je mehr man weiß, des­to kar­ger wird die Auswahl.

    2. Schätzungsweise 70% der Bevölkerung sind der Meinung, daß CO2 den Planeten so stark erwär­men wird, daß das Leben dar­auf immer schie­r­i­ger wer­den wird (mei­ne Schätzung). Was wol­len Sie dage­gen tun, außer die nächs­ten 10, 20 Jahr aufklären?

      1. Schwierig und ent­beh­rungs­reich wird das Leben, wenn es kalt wird. Denn dann erfriert man und hat nichts mehr zu essen, es sei denn man ist Inuit.
        Die Warmzeiten (wir leben ja in einer Eiszeit) waren immer die bes­se­ren Zeiten. Wir leben nur so natur­ver­ges­sen, weil wir fos­si­le Ressourcen verfeuern!

        Der CO2-Ausstoß kor­re­liert mit der Ausbeutung von fos­si­len Brennstoffen. Diese Ausbeutung und Verschmutzung durch Abgase und Stäube ist natür­lich schlecht für Mensch und Natur.

  13. Zitat Albrecht Storz:
    "Ich hal­te das für eine Verwechslung von Ursache und Wirkung: Die sicht­ba­re "Dummheit" ist nicht die Ursache für das Medienversagen…"

    Das habe ich auch nicht behaup­tet. Ich bin ja nicht blöd. Die Dummheit hat sicher­lich meh­re­re Ursachen. Einige davon habe ich unter ande­rem in die­sem Artikel in mei­nem Blog dar­zu­le­gen versucht:
    https://blog.stalkerzone.net/1912/meine-verschwoerungstheorien

    "Wir haben eigent­lich ein demo­kra­ti­sches Recht dar­auf, umfas­send und gehalt­voll infor­miert zu werden."

    Schön wär's. Sie kön­nen ja mal ver­su­chen, die­ses Recht ein­zu­kla­gen. Sollten Sie damit aller­dings kei­nen Erfolg haben, dann fürch­te ich, daß den Menschen nichts ande­res übrig blei­ben wird, als etwas mehr Zeit in ihre geis­ti­ge Ertüchtigung zu inves­tie­ren, wenn sie über­le­ben wol­len. Die meis­ten Menschen hän­gen jeden Tag stun­den­lang vor dem Ekel-TV ab oder ver­dad­deln ihre Zeit am Handy. Zeitmangel scheint also nicht so sehr das Problem zu sein.

    Selbstverständlich haben Sie recht, daß wir es hier mit einer bewußt her­bei­ge­führ­ten Verdummung zu tun haben. Nichts ande­res schrei­be ich auch seit Jahrzehnten in mei­nem Blog. Wir reden hier aber nicht von klei­nen Kindern, son­dern von Erwachsenen. Erwachsene Menschen sind nun mal für das, was sie tun oder eben nicht tun ver­ant­wort­lich, und ich bin eher nicht bereit, sie so ein­fach aus ihrer Mitverantwortung für den Zustand der Welt zu ent­las­sen. Diese Menschen sind Opfer und Täter zugleich.

    1. Ich glau­be, uns unter­schei­det hier ein wesent­li­cher Punkt: Sie schei­nen die Hoffnung auf­ge­ge­ben zu haben, dass Demokratie funk­tio­nie­ren könn­te – ich nicht. Korrigieren Sie mich, wenn ich falsch liege.

      Demokratie mit ech­ter Volkssouveränität, also auch Volksbegehren, Volksabstimmungen, Abwahlmöglichkeit von Politikern und Parteien, basis­de­mo­kra­ti­sche Korrektive, etc. wür­de mE auf fol­gen­der Grundlage mög­lich sein:

      - ein Konzept für garan­tier­te, ech­te Medienvielfalt (wofür ich selbst bis jetzt auch kei­ne Idee habe, wie das durch­setz­bar wäre, ÖRR in Parteienhand plus "frei­er, kapi­ta­lis­ti­scher Markt" funk­tio­niert auf jeden Fall nicht)

      - sou­ve­rä­ne Gemeinwesen benö­ti­gen Größenbeschränkung (viel­leicht ist die Schweiz noch nicht zu groß, die BRD aber sicher, und die EU ist fern jeder demo­kra­ti­schen Verfassbarkeit; eine BRD mit gestärk­ten Bundesländern und schwa­chem Rumpfstaat wäre viel­leicht noch möglich)

      Dass das eine Utopien ist, ist mir auch klar. Aber mE eine rea­lis­ti­sche Utopien. Realistisch bedeu­tet: aus­rei­chend brei­te Zustimmung beim Wähler mög­lich (vor­aus­ge­setzt, der öffent­li­che Diskurs funk­tio­niert wie­der), Vereinbarkeit mit dem GG (ich wür­de sogar behaup­ten, dass GG ist eigent­lich in die­se Richtung ange­legt wor­den), und eine fried­li­che Transformation vom Status Quo aus wäre möglich.

      Als Alternative sehe ich eigent­lich nur noch gewalt­sa­me Umwälzung (wird nie im Sinne einer Demokratisierung sein kön­nen), die Haltung des Nihilisten oder die Zustimmung oder zumin­dest Indifferenz zu den Programmen von Geiz und Co. 

      Gut, man kann auch noch fer­ne­ren Utopien wie Kommunismus oder Anarchie nach­hän­gen. Da hal­te ich aber mein "Programm" für realitätsnäher.

      Übrigens muss man natür­lich nicht nur das poli­ti­sche System son­dern auch das Wirtschaftssystem in Frage stel­len. Alles obi­ge bezieht sich erst­mal nur auf das Politische.

      Der aller­ers­te Schritt zu allem Weiteren ist natür­lich der wirk­lich offe­ne, unge­steu­er­te Diskurs der aktu­ell von der Clique gezielt ver­hin­dert wird.

      Aber ein Forum wie das von Herrn Aschmoneit, der die Stärke zeigt, auch unlieb­sa­me Kommentare zu ver­öf­fent­li­chen und hier kei­nen Kinderladen-Diskurs auf­zu­ma­chen ver­sucht ("wir haben uns alle lieb und neh­men kei­ne bösen Worte in den Mund"), ist schon­mal ein guter Schritt in die rich­ti­ge Richtung.

      1. "Ich glau­be, uns unter­schei­det hier ein wesent­li­cher Punkt: Sie schei­nen die Hoffnung auf­ge­ge­ben zu haben, dass Demokratie funk­tio­nie­ren könn­te – ich nicht. Korrigieren Sie mich, wenn ich falsch liege."

        Nein, da lie­gen Sie nicht falsch. Genau das ist der Punkt, der uns unterscheidet.

        Wenn Sie in einem Umfeld leben, wo eine Mehrheit ein Interesse an demo­kra­ti­scher Mitgestaltung und einem "öffent­li­chen Diskurs" über Mißstände und Probleme gesamt­ge­sell­schaft­li­cher Natur hat, dann kann ich Sie da nur benei­den und wüß­te wirk­lich ger­ne, wo die­se para­die­si­schen Zustände herr­schen. Ich sehe näm­lich in mei­nem Umfeld etwas völ­lig anderes.

        Ich habe in mei­nem bis­he­ri­gen Leben diver­se Male in klei­nen, über­schau­ba­ren Gemeinschaften ver­sucht, Mißstände zu the­ma­ti­sie­ren und Positives zu bewir­ken. Selbst als es ein­mal dar­um ging, daß wir – also die Mitglieder die­ser Gemeinschaft – betro­gen wur­den, hat man mir nicht etwa dafür gedankt, dies auf­ge­deckt zu haben, son­dern man hat mich dafür geh­aßt, daß ich die gute, unbe­schwer­te Stimmung zer­stört hatte.

        Die Mehrheit der Menschen will kei­ne Probleme zur Kenntnis neh­men oder gar lösen, sie will Probleme ver­drän­gen, unbe­schwert in einer Friede-Freude-Eierkuchenwelt leben und "Fun" haben. An "öffent­li­chem Diskurs" ist sie bes­ten­falls in Form von Nachbarschaftsklatsch und ‑tratsch oder gestam­mel­ten Zweizeilern auf Twitter interessiert.

        Nach mei­nem Eindruck sehnt sich die Mehrheit der Menschen nicht danach, Verantwortung zu über­neh­men und zu "herr­schen", also die Rolle des Souveräns wahr­zu­neh­men, son­dern die sehnt sich nach einem Führer (oder von mir aus einer Führer:_-*in), der/die ihr das Denken abnimmt und für sie sorgt. Angela Merkel ist die opti­ma­le Besetzung für die­se Rolle. Sie ist die idea­le "Mutti", der man gern sein Leben – vol­ler "Urvertrauen", wie Sie es in Ihrem vor­he­ri­gen Kommentar genannt haben – in den Schoß legt. Da darf sie auch ruhig manch­mal etwas "streng" sein. Und wenn Sie dann kom­men und die­ses Urvertrauen der nie erwach­sen gewor­de­nen Mehrheit erschüt­tern, dann wird Ihnen nicht geglaubt wer­den, son­dern Sie wer­den geh­aßt wer­den, weil sonst die gan­ze auf Selbstbetrug gegrün­de­te Welt der Mehrheit zusam­men­bre­chen wür­de und die­se Menschen prak­tisch ins Nichts fal­len würden.

        Kommunismus und Sozialismus sind unter ande­rem an der Dummheit der Menschen geschei­tert, näm­lich an ihrer Unfähigkeit zu ver­ste­hen, daß es sich auch für jeden Einzelnen lohnt, für das wohl aller zu kämp­fen und nicht nur für das eige­ne. Jetzt erle­ben wir, daß die Demokratie an der Dummheit der Menschen scheitert.

        1. Tabul a Raza: Wenn Sie sich in die­ser Haltung ein­mau­ern sind Sie für den Fortschritt der Menschheit verloren.

          Warum dis­ku­tie­ren Sie dann hier?

          Wollen Sie ande­re von Ihrer Hoffnungslosigkeit über­zeu­gen? Was haben Sie davon?

          1. "den Fortschritt der Menschheit" – der war gut! Sie mei­nen den Fortschritt, wie er sich in den letz­ten 100 Jahren allent­hal­ben mani­fes­tiert hat?

            Ich dis­ku­tie­re hier, weil ich eine rea­lis­ti­sche Sicht auf die Wirklichkeit für eine Grundvoraussetzung dafür hal­te, über­haupt etwas ändern zu kön­nen. Nur wenn man erkennt, was eigent­lich wirk­lich los ist, kann man erken­nen, wo man even­tu­ell noch anset­zen könnte.

            Und was haben Sie davon, sich die Realität schön zu träu­men? Ein bes­se­res Gefühl, neh­me ich an.

    2. Informationen sind seit lan­ger Zeit eine HOLSCHULD, sag­te ein klu­ger Mann.
      Das ver­ste­hen die wenigs­ten. Sie weh­ren sich mit Händen und Füßen dage­gen. Sie wol­len um jeden Preis an die Propaganda glauben.

  14. Für mich ist völ­lig egal, war­um, aus wel­chen ver­meint­li­chen Motiven her­aus, Bill Geiz sein anti­de­mo­kra­ti­sches, tota­li­tä­res Programm durch­zieht. Und mir ist auch völ­lig schlei­er­haft, war­um ich mir dar­über Gedanken machen soll­te ange­sichts des Corowahns um den es hier schließ­lich geht, mein­te ich zumindest.

    Was in Geiz sei­nem Kopf vor sich geht, weiß ich nicht und inter­es­siert mich nicht. Und an die­ser Stelle inter­es­siert mich auch nicht ein CO2-Wahn, die geschür­te Hysterie vor der aktu­el­len, geschür­ten Hysterie. Offensichtlich wol­len eini­ge wie­der zu der guten alten CO2-Hysterie zurück­keh­ren- viel­leicht am liebs­ten CO2+Coro-Hysterie, am aller­bes­ten hoch zwei. 

    Was mich inter­es­siert ist, wie man aktu­ell wie­der sei­ne Freiheitsrechte zurü­ck­erlan­gen kann und wie zukünf­tig sol­che Entgleisungen wie die aktu­ell vor­lie­gen­den, viel­leicht ver­hü­ten könnte.

    some1
    1. Februar 2021 um 10:53 Uhr : "Und wenn man sich nun mal über­win­den wür­de, die "Empörung" weg­zu­las­sen, son­dern zu kon­sta­tie­ren, dass das Umweltproblem tat­säch­lich so groß ist, wie Bill Gates sagt und dass der Co2-Ausstoß das ver­schul­det, dann kommt man zu der Frage, wie Sie – links oder rechts – denn geden­ken, die Katastrophe zu verhindern. "
    "Denn Gates stellt ja durch­aus die ein­zig bren­nen­de Frage: die nach der Zukunft einer Umwelt, in der Menschen nicht nur leben, son­dern gut leben können."

    some1
    1. Februar 2021 um 13:27 Uhr : "Es gilt, ihn zu wider­le­gen, die bes­se­re Lösung für anste­hen­de Umweltprobleme zu erar­bei­ten UND UMZUSETZEN!"

    dann some1
    2. Februar 2021 um 19:26 Uhr : "die ich nie­mals geäu­ßert habe, son­dern zitiert, die von Gates näm­lich, für ihn, nicht für mich steht die Co2-Frage im Vordergrund sei­ne Vortrags – was soll das? "

    und schließ­lich some1
    some1
    2. Februar 2021 um 19:43 Uhr : "Wer – außer Bill Gates – ist denn noch der Auffassung, dass Zero-Co2 das wich­tigs­te "Weltproblem" ist?" "Das ist ver­mut­lich der zen­tra­le Zankapfel zwi­schen links und rechts, und da für Gates ZeroCovid nur ein MITTEL ist, Co2 einzudämmern "

    damit ist für mich die Sache erle­digt. Ich hal­te mich aus wei­te­ren Diskussionen um die­se Themenfelder (was Bill Geiz viel­leicht denkt und was CO2 mit Corona zu tun haben könn­te) heraus.

  15. @ fabia­nus I – 1. Februar 2021 um 14:55 Uhr
    Mit
    „"Gerade am Beispiel der Landwirtschaft wird deut­lich, was der Übergang zur fos­si­len Energie bedeu­te­te. Die tra­di­tio­nel­le Landwirtschaft auf rein sola­rer Basis muß­te immer einen posi­ti­ven ener­ge­ti­schen Erntefaktor haben, d.h. es muß­te mehr in den Pflanzen gebun­de­ne Energie gewon­nen wer­den, als zur Bearbeitung der Felder an Energie auf­ge­wandt wurde. “
    benen­nen Sie m.E. den Kern des Problems. Damit habe ich Erfahrung. Cirka 1985 habe ich das mal in der Schule in einem Oberstufenarbeitsblatt for­mu­liert, zum Ärger und zur Verblüffung der Schüler (und der Kollegen). Muss das ein wenig aus­brei­ten um es ver­ständ­li­cher zu machen. Eines fehlt da noch: es geht nicht nur um Energie. Das Ganze muss auch nach­hal­tig sein, so, dass man es end­los fort­füh­ren kann ohne die natür­li­chen Grundlagen dafür kaputt zu machen.
    Der gro­ße Betrug Covid-19 ist da wir­kich nur eine klei­ne Stellschraube, das sehe ich wie @some.1.
    Zu @Albrecht Storz möch­te ich nichts sagen.

  16. Beim Durchscrollen erken­ne ich, dass Storz nun mas­si­ve "Beweise" gegen mich sam­melt, ver­mut­lich um zu bele­gen, dass ich ganz und gar böse bin. Lesen wer­de ich es nicht – er ist nicht befugt, über mich zu urtei­len, war es nie, tut es aber gern. Ich erken­ne es nicht an.

    Armer Aschmoneit, nun haben wir also die Eskalation des­sen, was schon lan­ge hier vor sich hin­gärt – das ist nicht ange­nehm, aber gut so und war auch fäl­lig, dass es mal ans Licht kommt und so auch bear­bei­tet wer­den kann.

    Da auch Sie bewe­gungs­er­fah­ren sind, wird Ihnen das nicht neu sein.

  17. @Alfred Storz

    Ich for­de­re sie noch ein­mal auf, mit mir zu dis­ku­tie­ren anstatt über mich! Sie schwin­gen sich zum Richter über ande­re auf, und das sind Sie nicht.

    Wenn Sie etwas komisch fin­den oder falsch, was ich geschrie­ben habe, es nicht ver­ste­hen, dann fra­gen Sie mich direkt danach, wie ich *irgend­was* gemeint habe. Dann ertei­le ich Ihnen ger­ne Auskunft. 

    Auf Ihren Drang zur Hetze wer­de ich nicht wei­ter ein­ge­hen. Es ist mir zu unap­pe­tit­lich. Manchmal den­ke ich bei­na­he, Sie sind ein U‑Boot, dass das Nachdenken über kon­struk­ti­ve Alternativen ver­hin­dern will – jeden­falls ist das das fak­ti­sche Ergebnis Ihres selt­sam arg­wöh­ni­schen Feldzugs gegen alles und jeden außer Ihnen.

  18. Ich habe das hier mal auf die Schnelle versucht.
    Die offe­ne Frage ist ob wir alle das ohne die her­auf­däm­mern­de olig­ar­chi­sche Diktatur hin­be­kom­men. Das künst­lich her­auf­be­schwo­re­ne Covid-19-Dilemma ist wohl eher ein Intelligenztest und ein Feldversuch, wie­viel „Neusprech“, devo­ter Unterwerfung und Absenkung des Lebensstandards (wohl­ge­merkt: hier!) geht. Obendrein ist wohl offen wel­che nicht vom Westen domi­nier­te Teil der Oligarchen mitmachen.

  19. Storz, sie machen hier nichts ande­res als Sebastian Leber mit der angeb­li­chen Coronaleugnerin und Hutmacherin.

    Schlimm genug, dass es Ihnen nicht bewusst ist: Sie sind ein Verleumder, der alles ver­dammt, was er nicht ver­steht, blind­wü­tig und hasserfüllt. 

    Sie tun mir nicht mal leid – jeder ist für sein eige­nes Geschick ver­ant­wort­lich. Grüßen Sie Ihren Dämon – er leis­tet gan­ze Arbeit!

  20. @Albrecht Storz – 4. Februar 2021 um 8:42 Uhr
    Vielleicht bin ich ja ent­ge­gen mei­ner Selbstidealisierung nur ein dum­mes Landei. Aber ich kann mit Ihrem Beitrag nichts anfan­gen weil ich sein Ziel offen­bar nicht verstehe:
    „https://www.rubikon.news/artikel/die-satanismus-formel
    Ich per­sön­lich leh­ne sol­che Haltungen rigo­ros ab und sehe kei­ner­lei Sinn in der Auseinandersetzung mit Leuten, die so einen Hintergrund haben. Da gibt es schlicht kei­ne Basis der Verständigung.“
    Wollen Sie sagen dass Sie die­sen „Satanismus“ nicht schön fin­den? Ich fin­de ihn auch nicht schön. – Aber mit wem genau gibt es dann kei­ne Basis für Verständigung?
    Sollten Satanisten aber Macht haben kann man wohl der Auseinandersetzung mit ihnen kaum ent­kom­men. Nur gibt es Sekten wie Sand am Meer. Haben die­se Leute Macht? Oder phan­ta­siert ein „Journalist und Autor“ (die gibt es auch wie Sand am Meer) hier was zusam­men über Leute, die es geben könn­te, aber als kohä­ren­te rea­le Gruppe nicht gibt?
    Wenn das so ist: was woll­ten Sie uns damit sagen? Dass Rubikon in den Gewässern fischt die sonst den Kopp-Verlag nähren?

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