Wie war das noch… mit dem, was ModelliererInnen schon 2013 wußten?

Völ­lig über­rascht stel­len DIVI, Lau­ter­bach und Medi­en nach fast "drei Jah­ren Pan­de­mie" fest: Unser Gesund­heits­sys­tem ist nicht vor­be­rei­tet, es fehlt Per­so­nal. Kin­der, die an einer star­ken sai­so­na­len Atem­wegs­er­kran­kung lei­den, kön­nen nicht aus­rei­chend ver­sorgt wer­den. Hier sei ein Bei­trag aus dem März 2021 dazu wiederholt:

"PANDEMISCHE INFLUENZA IN DEUTSCHLAND 2020. Sze­na­ri­en und Hand­lungs­op­tio­nen" ist ein Papier des "FRAUNHOFER-INSTITUTS FÜR NATURWISSENSCHAFTLICH-TECHNISCHE TRENDANALYSEN" über­schrie­ben. Es wur­de 2013 ver­öf­fent­licht, anschei­nend aber bereits 2010 erstellt.

Aus­führ­lich wird dar­ge­stellt, wie man über die Gewich­tung von Schlüs­sel­fak­to­ren zu erwünsch­ten Ergeb­nis­sen gelan­gen kann. "Aus den ermit­tel­ten ca. vier Mil­li­ar­den kon­sis­ten­ten Sze­na­ri­en wur­den durch Anwen­dung von Kri­te­ri­en­bün­deln drei Sze­na­ri­en aus­ge­wählt."

»Sze­na­rio 1: „Kri­sen­an­zei­chen trotz beherrsch­ba­rer Pandemielage“
Im Jahr 2020 erreicht uns eine glo­ba­le Pan­de­mie. Fünf Mil­lio­nen Deut­sche erkran­ken, von denen 5000–15000 Men­schen dem Influ­en­za­vi­rus erlie­gen. Trotz die­ses ver­gleichs­wei­se gerin­gen Aus­ma­ßes der Pan­de­mie in Deutsch­land – die Zah­len der Betrof­fe­nen sind auch für eine sai­so­na­le Influ­en­za nicht unüb­lich – ent­ste­hen erheb­li­che Pro­ble­me: Die Stim­mungs­la­ge in der Bevöl­ke­rung ist ver­un­si­chert und ver­ängs­tigt. Die Kran­ken­häu­ser sind mit dem sta­tio­nä­ren Pati­en­ten­auf­kom­men über­las­tet. Auf wel­che Fak­to­ren las­sen sich die­se Anzei­chen einer Kri­se zurückführen?

An einem Aus­fall der kri­ti­schen Infra­struk­tu­ren wie Strom‑, Trinkwasser‑, Lebens­mit­tel und Treib­stoff­ver­sor­gung sowie der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­net­ze liegt es nicht: Die­se sind von den Aus­wir­kun­gen der Pan­de­mie, etwa Per­so­nal­knapp­heit durch Erkran­kun­gen, nicht im Beson­de­ren betrof­fen. Die Ver­un­si­che­rung begrün­det sich auch nicht durch eine Desta­bi­li­sie­rung der öffent­li­chen Sicher­heit. Eine Aus­nut­zung der Kri­se, bei­spiels­wei­se durch Plün­de­run­gen oder ver­mehr­te kri­mi­nel­le Über­grif­fe, kann von der Poli­zei unter­bun­den werden…

Und den­noch sind die Kran­ken­häu­ser über­las­tet, was dar­auf hin­deu­ten könn­te, dass in die­sem Bereich – und gera­de auf den Inten­siv­sta­tio­nen – im Jahr 2020 zu weni­ge Kapa­zi­tä­ten vor­lie­gen. Wie gut sind die Behör­den und Orga­ni­sa­tio­nen mit Sicher­heits­auf­ga­ben (BOS) auf die Pan­de­mie vor­be­rei­tet und wie erfolg­reich bewäl­ti­gen sie sie? Die Bereit­schaft der Ent­schei­dungs- und Funk­ti­ons­trä­ger, inno­va­ti­ve Tech­no­lo­gien und Stra­te­gien zur Wahr­neh­mung ihrer Auf­ga­ben im Bevöl­ke­rungs- und Kata­stro­phen­schutz anzu­wen­den, ist gering. Für die Ver­tei­lung und Bevor­ra­tung tech­ni­scher Aus­rüs­tung, dar­un­ter auch effek­ti­ves Res­sour­cen- und Logis­tik­ma­nage­ment für betrof­fe­ne Regio­nen und Kran­ken­häu­ser, exis­tiert kei­ne Stra­te­gie. Eine qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Lage­bil­der­fas­sung in Echt­zeit kann ihr Poten­zi­al nicht entfalten…

Durch erkenn­ba­re Per­so­nal­eng­päs­se ins­be­son­de­re auf­grund von erkrank­ten Beschäf­tig­ten sind die BOS nur noch ein­ge­schränkt zur Wahr­neh­mung ihrer Auf­ga­ben fähig. Ein wesent­li­cher Fak­tor für die schlech­te Stim­mungs­la­ge besteht in der Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen den Behör­den und der Öffent­lich­keit. Die­se ist teil­wei­se unvoll­stän­dig und ver­zö­gert, die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger füh­len sich schlecht informiert…

3.3.2 Sze­na­rio 2: „Schlech­te Vor­be­rei­tung führt zu Kri­se in Deutschland“
Eine Pan­de­mie führt in Deutsch­land zu deut­li­chen Kri­sen­sym­pto­men: Die Kran­ken­häu­ser sind voll, die Super­märk­te lee­ren sich, die Han­dy­net­ze bre­chen zusam­men. Die Men­schen wis­sen nicht, wie sie sich ver­hal­ten sol­len. Mel­dun­gen von offi­zi­el­ler Sei­te kom­men zu spät und lücken­haft. 24 Mil­lio­nen Men­schen erkran­ken an dem Virus. Wie kommt es zu die­ser Krise? 

Das medi­zi­ni­sche Per­so­nal ist nicht flä­chen­de­ckend für den Kata­stro­phen­fall geschult und die Kapa­zi­tä­ten der Kran­ken­häu­ser sind nicht auf die Anzahl der zu behan­deln­den Pati­en­ten vor­be­rei­tet, ins­be­son­de­re da nicht genü­gend Inten­siv­bet­ten zur Ver­fü­gung ste­hen. Eine Über­las­tung der Kran­ken­häu­ser ist die Fol­ge. 103.000 Men­schen kön­nen von der Influ­en­za nicht geheilt wer­den und ster­ben. Die­se Zahl über­steigt die Todes­ra­te einer sai­so­na­len Influ­en­za deut­lich. Pro­ble­me berei­ten die Tat­sa­chen, dass das Virus ein hohes Anste­ckungs­ri­si­ko birgt und ein geeig­ne­ter Impf­stoff erst gegen Ende der Pan­de­mie ver­füg­bar ist. Das medi­zi­ni­sche Per­so­nal und Sicher­heits­kräf­te wer­den daher prio­ri­siert geimpft. Ins­ge­samt sind unter 15 % der Bevöl­ke­rung geimpft…

Die BOS wei­sen in die­ser Situa­ti­on eben­falls erkenn­ba­re Per­so­nal­eng­päs­se auf, wodurch sie nur noch ein­ge­schränkt ein­satz- und hand­lungs­fä­hig sind…

Immer­hin trägt eine Ein­schrän­kung der Mobi­li­tät der Bevöl­ke­rung, etwa durch Aus­gangs­sper­ren, dazu bei, die Aus­brei­tung der Pan­de­mie einzuschränken. 

Bei der Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Behör­den und Bevöl­ke­rung wer­den Feh­ler gemacht. Durch die häu­fig ver­zö­ger­te und unvoll­stän­di­ge Infor­ma­ti­on, durch das schlech­te Kri­sen­ma­nage­ment ins­ge­samt und die Aus­fäl­le eini­ger Infra­struk­tu­ren ist die Stim­mung in der Bevöl­ke­rung sehr auf­ge­heizt. Die Men­schen sind panisch und reagie­ren immer unkontrollierbarer. 

Ein Grund dafür, dass die­se eigent­lich nicht all­zu star­ke Pan­de­mie den­noch eine mitt­le­re Kri­se aus­ge­löst hat, kann in dem Feh­len einer sorg­fäl­ti­gen Pla­nung und Durch­füh­rung von Katastrophenschutz­maßnahmen liegen…

3.3.3 Sze­na­rio 3: „Wir sind auf alles vorbereitet“
Auf­grund von abschre­cken­den Bei­spie­len wie Influ­en­za-Viren, die andern­orts schwe­re Kri­sen aus­ge­löst haben, hat sich Deutsch­land in den letz­ten Jah­ren inten­siv auf eine Pan­de­mie vor­be­rei­tet. Es sind alle not­wen­di­gen Maß­nah­men im Vor­feld getrof­fen wor­den und als 2020 tat­säch­lich eine Pan­de­mie Deutsch­land erreicht, han­deln die Behör­den und Orga­ni­sa­tio­nen mit Sicher­heits­auf­ga­ben (BOS) umsichtig. 

Die in den Jah­ren vor der Pan­de­mie vor­han­de­ne sehr hohe Inno­va­ti­ons­fä­hig­keit in den BOS ermög­licht nun den Ein­satz ver­bes­ser­ter Tech­no­lo­gien und Dienst­leis­tun­gen. Durch eine umfas­sen­de Pan­de­mie­pla­nung kann die öffent­li­che Ver­wal­tung die Wah­rung der Sicher­heit und die Ver­sor­gung der Bevöl­ke­rung sicher­stel­len. Die ver­schie­de­nen Akteu­re des Kata­stro­phen­schut­zes auf Bun­des- und Län­der­ebe­ne wis­sen um ihre Zustän­dig­keits­be­rei­che und stim­men sich eng mit ein­an­der ab. Eine per­ma­nen­te regio­na­le und über­re­gio­na­le Bevor­ra­tung und Lage­rung tech­ni­scher Aus­rüs­tung ermög­licht, dass die stra­te­gi­sche Ver­tei­lung der Aus­rüs­tung auf Basis defi­nier­ter Prio­ri­sie­rungs­kri­te­ri­en funk­tio­niert. Die BOS haben aus­rei­chend Personal…

Im Medi­zin­be­trieb sind gemäß neu­er, gesetz­li­cher Vor­ga­ben eben­falls umfas­sen­de Vor­be­rei­tungs­maß­nah­men auf einen Pan­de­mie­fall getrof­fen wor­den. Das medi­zi­ni­sche Per­so­nal wur­de dies­be­züg­lich flä­chen­de­ckend geschult. Dies zahlt sich aus, denn das Virus ist hoch infek­ti­ös und die Kran­ken­häu­ser sind ausgelastet…

Der Impf­stoff wird so rasch wie mög­lich ent­wi­ckelt und steht zum Peak der Pan­de­mie zur Ver­fü­gung. Immer­hin sind über 40 % der Bevöl­ke­rung bereits gegen das Virus geimpft. Mit fünf Mil­lio­nen Erkrank­ten und 5000–15000 Toten ist das Aus­maß der Pan­de­mie in Deutsch­land begrenzt. 

Auch in Hin­blick auf die Kom­mu­ni­ka­ti­on geben die Behör­den ihr Mög­lichs­tes, die Öffent­lich­keit opti­mal über die Gesamt­si­tua­ti­on und über ihre Vor­ge­hens­wei­se und getrof­fe­ne Maß­nah­men zu infor­mie­ren. Trotz­dem ist die Stim­mung in der Bevöl­ke­rung ver­un­si­chert und ver­ängs­tigt. Mög­li­cher­wei­se liegt dies am Ver­lauf der Pan­de­mie in ande­ren Län­dern oder einem all­ge­mei­nen Miss­trau­en in die deut­schen Behör­den, das in die­sem Fall nicht gerecht­fer­tigt wäre. Mög­li­cher­wei­se wird aber auch die von den Behör­den ange­ord­ne­te Ein­schrän­kung der Mobi­li­tät der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger als „über­trie­ben“ emp­fun­den. Emp­feh­lun­gen zur Nicht-Benut­zung des ÖPNV, aber auch die ver­mehr­ten Absa­gen von Groß­ver­an­stal­tun­gen wer­den als Ein­grif­fe in die per­sön­li­che Frei­heit emp­fun­den und ver­schlech­tern dadurch die Stimmungslage…

Ins­ge­samt zeigt sich aber, dass die gründ­li­che Vor­be­rei­tung und ein umsich­ti­ges Kri­sen­ma­nage­ment wesent­lich zu dem ver­gleichs­wei­se glimpf­li­chen Aus­gang der Kri­se bei­getra­gen haben.«

Zu den Schluß­fol­ge­run­gen aus den Sze­na­ri­en wird ausgeführt:

»Ver­bes­se­rung der Krisenkommunikation
Im Rah­men der Kri­sen­kom­mu­ni­ka­ti­on wäh­rend einer Pan­de­mie ist es von ent­schei­den­der Bedeu­tung, dass die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger so früh und so umfas­send wie mög­lich über die Pan­de­mie­la­ge infor­miert wer­den und die Glaub­wür­dig­keit die­ser Infor­ma­tio­nen gewähr­leis­tet ist. Nur dann sind die Men­schen auch bereit ent­spre­chen­den, zum Teil auch restrik­ti­ven Hand­lungs­an­wei­sun­gen der Behör­den Fol­ge zu leis­ten. Emp­feh­lens­wert erscheint dabei eine täg­li­che Unter­rich­tung der Bevöl­ke­rung zur sel­ben Uhr­zeit und durch die­sel­be Per­son, bei­spiels­wei­se ein täg­li­ches Brie­fing zur Pan­de­mie­la­ge in den 20 Uhr-Nach­rich­ten durch den Bun­des­prä­si­den­ten, den Prä­si­den­ten des Robert Koch­In­sti­tuts oder einer ande­ren Per­son, die in der Bevöl­ke­rung Ver­trau­en genießt. Außer­dem soll­te auf mit­tel- bis lang­fris­ti­ge Sicht ein wis­sen­schaft­li­ches Exper­ten­netz­werk auf­ge­baut wer­den, um den Medi­en kom­pe­ten­te und ver­trau­ens­wür­di­ge Ansprech­part­ner zur Ver­fü­gung stel­len zu kön­nen. Ziel die­ser Maß­nah­men ist die Ver­rin­ge­rung von Fehl­in­for­ma­tio­nen, wie sie z. B. bei der EHEC-Epi­de­mie 2011 durch zum Teil Fach­frem­de ver­mit­telt wur­den. Zusätz­lich soll­ten die Infor­ma­ti­ons­quel­len der Exper­ten bekannt gemacht wer­den, um die Nach­prüf­bar­keit und somit die Glaub­wür­dig­keit der berich­te­ten Infor­ma­tio­nen zu erhöhen…

Ver­bes­se­rung stra­te­gi­scher Maß­nah­men zur Pandemievorbereitung
Bestimm­te Ver­brauchs­ma­te­ria­li­en oder Gerä­te kön­nen nach dem Aus­bruch einer Pan­de­mie schnell knapp wer­den. Des­halb emp­fiehlt sich hier u. a. eine aus­rei­chen­de Bevor­ra­tung, auch wenn Ver­brauchs­ma­te­ria­li­en regel­mä­ßig erneu­ert oder Gerä­te in Stand gehal­ten wer­den müs­sen. Dazu zäh­len medi­zi­ni­sche Ein­weg­ma­te­ria­li­en wie Ein­weg­sprit­zen, Atem­mas­ken oder auch Des­in­fek­ti­ons­mit­tel, medi­zi­ni­sche Gerät­schaf­ten wie Beatmungs­ge­rä­te, tech­ni­sche Aus­rüs­tung wie Not­strom­ag­gre­ga­te und wei­te­re im Kri­sen­fall benö­tig­te Ressourcen…

Impf­prä­ven­ti­on
Damit mehr Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sich imp­fen las­sen, müss­te das The­ma Impf­prä­ven­ti­on stär­ker in den Vor­der­grund gerückt und posi­ti­ver in der Öffent­lich­keit dis­ku­tiert wer­den. Dazu sind Auf­klä­rung und gege­be­nen­falls auch Image-Kam­pa­gnen not­wen­dig, ins­be­son­de­re nach den nega­ti­ven Erfah­run­gen, die mit dem Impf­stoff gegen den Erre­ger der Schwei­negrip­pe (Stich­wort „Kanz­ler­impf­stoff“) gemacht wurden.«

Fast der ein­zi­ge Punkt, der umge­setzt wur­de, ist der regel­mä­ßi­ge Auf­tritt des Prä­si­den­ten des RKI. Das läßt die Fra­ge auf­kom­men, ob der Ver­zicht auf vor­beu­gen­de Maß­nah­men vor allem bei Per­so­nal und Aus­stat­tung des Gesund­heits­sys­tems Unfä­hig­keit war. Nicht aus­zu­schlie­ßen ist die Absicht, eine Situa­ti­on von Panik und Über­for­de­rung her­bei­zu­füh­ren, um lan­ge geheg­te Plä­ne zur Über­wa­chung vor allem per Digi­ta­li­sie­rung und Ein­schrän­kung von Frei­heits­rech­ten umzu­set­zen*. Denn wie beim "Kampf gegen den Ter­ror" eig­net sich nichts mehr als Angst dazu, zumin­dest für eine gewis­se Zeit Akzep­tanz in der Bevöl­ke­rung zu erreichen.

(Her­vor­he­bun­gen nicht im Original.)

Beim erneu­ten Lesen mer­ke ich, daß das hier vor­her ver­wen­de­te Wort "her­bei­zu­füh­ren" schräg war.

9 Antworten auf „Wie war das noch… mit dem, was ModelliererInnen schon 2013 wußten?“

  1. Dass unter 4 Mil­li­ar­den (angeb­lich) "kon­sis­ten­ten" Sze­na­ri­en aus­ge­rech­net die­se 3 aus­ge­wählt wurden?
    Sze­na­rio 1:
    Passt dazu eine Tau­to­lo­gie ("glo­ba­le Pandemie")?
    Oder, dass auf "Inten­siv­sta­tio­nen(..) zu weni­ge Kapa­zi­tä­ten vor­lie­gen"? (die bereits 2010 die Kapa­zi­tät von noch rei­che­ren Län­dern um Fak­tor 3–4 überschritten?)
    Oder
    Sze­na­rio 2: (trotz 103000 Todes­fäl­len eine "eigent­lich nicht all­zu star­ke Pan­de­mie": die in kei­nem der fast 3 "Pan­de­mie­jah­re" über­schrit­ten wur­de – selbst wenn man die Lau­ter­bach­schen >1000/Woche in den nächs­ten 4 Mona­ten noch­mal ziem­lich stark top­pen sollte)
    "ein geeig­ne­ter Impf­stoff [ist] erst gegen Ende der Pan­de­mie verfügbar"
    Sze­na­rio 3
    "Ein­satz ver­bes­ser­ter Tech­no­lo­gien und Dienst­leis­tun­gen" (äh … man kann sich's ja schön reden)
    "Der Impf­stoff (…) steht zum Peak der Pan­de­mie zur Ver­fü­gung. Immer­hin sind über 40 % der Bevöl­ke­rung bereits gegen das Virus geimpft" (ist das die "Kreu­z­im­mu­ni­tät" aus frü­he­ren "Wel­len"?).
    "Mit fünf Mil­lio­nen Erkrank­ten und 5000–15000 Toten ist das Aus­maß der Pan­de­mie in Deutsch­land begrenzt" (DAS soll eine "Pan­de­mie" gewe­sen sein???)
    Nichts­des­to­trotz: zu dem "ver­gleichs­wei­se glimpf­li­chen Aus­gang der Kri­se" sol­len auch "Maß­nah­men" wie "Emp­feh­lun­gen zur Nicht-Benut­zung des ÖPNV, aber auch die ver­mehr­ten Absa­gen von Groß­ver­an­stal­tun­gen") "bei­getra­gen haben"

    Mir deucht, dass man sich bei dem gan­zen Wahn­sinn, der uns "heim­ge­sucht" hat, (auch) an einem hek­tisch zusam­men­ge­misch­ten Ein­topf aus die­sen 3 Sze­na­ri­en orientierte. 

    Der Kate­chis­mus der Recht­gläu­bi­gen beinhal­tet natür­lich auch Anlei­tun­gen für Zweifler:
    Influ­en­za und "Covid-19" sei­en Ü‑B-E-R-H-A-U-P‑T NICHT ver­gleich­bar – wes­we­gen man "auf Sicht" habe fah­ren müssen

  2. Prin­zi­pi­el­les Nicht­wis­sen ermög­licht plau­si­bles Leugnen:

    "Dr. Lau­tes Schweigen@LautesS 4h

    Wir wuss­ten bereits über rela­ti­ve Harm­lo­sig­keit von Omi­kron bereits im Herbst 2021! Schon damals ➡️ die Imp­fun­gen wirk­ten nicht!

    Omi­kron wur­de nicht über­se­hen son­dern bewusst ver­schwie­gen – alles ande­re wäre die Aner­ken­nung der feh­ler­haf­ten Poli­tik der Bundesregierung!"

    https://​nit​ter​.net/​L​a​u​t​esS

    Wäre nicht mög­lich, wären die meis­ten Leu­te nicht so medi­en­in­kom­pe­tent oder sel­ten dämlich…

  3. https://www.stern.de/gesundheit/hiv–initiative-will-zum-welt-aids-tag-das-hi-virus-umbenennen-32965090.html

    HIV: Initia­ti­ve will zum Welt-Aids-Tag das HI-Virus umbenennen
    Indem wir HIV umbe­nen­nen, hel­fen wir, das Virus als das zu sehen, was es heu­te ist: eine glo­ba­le Her­aus­for­de­rung, wel­che die Wis­sen­schaft gemein­sam mit der Gesell­schaft bewäl­ti­gen kann."

  4. Mit Model­lie­run­gen von Kata­stro­phen­sze­na­ri­en kann die Bevöl­ke­rung von real vor­herr­schen­den, kata­stro­pha­len Zustän­den abge­lenkt bzw. auf fasche Fähr­ten gesetzt werden.

  5. Neue Schirr­ma­cher (Uni-HD)-Studie:

    "Medi-Facts!@Doc_MediFacts 6h

    9/n Die Autoren gehen von einer kau­sa­len Bezie­hung (Imp­fung ursäch­lich für plötzl. Herz­tod der zuvor Herz­ge­sun­den) aus. Und mer­ken an, dass ein mög­li­cher Mecha­nis­mus die intra­ve­nö­se Appli­ka­ti­on der Imp­fung sein könn­te (Anmer­kung: meist wur­de in den Impf­zen­tren NICHT aspiriert!)."

    https://​nit​ter​.net/​D​o​c​_​M​e​d​i​F​a​cts

    Reins­te Querdenken-Phantasie!!

  6. "Nicht aus­zu­schlie­ßen ist die Absicht, eine Situa­ti­on von Panik und Über­for­de­rung her­bei­zu­füh­ren, um lan­ge geheg­te Plä­ne zur Über­wa­chung vor allem per Digi­ta­li­sie­rung und Ein­schrän­kung von Frei­heits­rech­ten her­bei­zu­füh­ren. Denn wie beim "Kampf gegen den Ter­ror" eig­net sich nichts mehr als Angst dazu, zumin­dest für eine gewis­se Zeit Akzep­tanz in der Bevöl­ke­rung zu erreichen."

    Dem ist nichts hinzuzufügen

    Man benö­tigt halt "Kri­sen", um die Men­schen zum "Mit­ma­chen" zu bewegen

    Das Ver­schleu­dern von Steu­er­gel­dern und die Migra­ti­on die­nen eben­falls zur Vergrößerung/Verschlimmerung des Chaos

    Das! ist schließ­lich extrem wichtig

    https://​www​.bild​.de/​r​e​g​i​o​n​a​l​/​m​u​e​n​c​h​e​n​/​m​u​e​n​c​h​e​n​-​a​k​t​u​e​l​l​/​s​t​a​d​t​-​m​u​e​n​c​h​e​n​-​z​a​h​l​t​-​4​-​m​i​l​l​i​o​n​e​n​-​e​u​r​o​-​f​u​e​r​s​-​g​e​n​d​e​r​n​-​8​2​0​1​1​7​1​2​.​b​i​l​d​.​h​tml

    Oder so

    https://​de​.rt​.com/​g​e​s​e​l​l​s​c​h​a​f​t​/​1​5​6​1​3​4​-​e​u​-​s​c​h​m​e​i​s​s​t​-​p​a​r​t​y​-​i​m​-​m​e​t​a​v​e​r​s​um/

    Da inte­re­sie­ren auch nicht vol­le Inten­siv­sta­tio­nen mit RSV-Kindern 

    oder Kin­der- und Alters­ar­mut, stei­gen­de Mie­ten- und Energiepreise, …

    ————————————————————————–

    hen­ning rosenbusch

    “Das, was wir mit den Mas­ken machen, ist ein Ein­griff in das Natur­ge­sche­hen. Das ist kurz­fris­tig und letzt­lich auch sehr flach gedacht. Wir soll­ten wie­der begrei­fen, wie sinn­voll letzt­lich die­ses gro­ße Natur­ge­sche­hen in und um uns her­um ist. Unser Kör­per ist über und über mit Erre­gern bevöl­kert, und wir wis­sen viel zu wenig über all die Inter­ak­tio­nen und Zusammenhänge.”

    https://​www​.cice​ro​.de/​i​n​n​e​n​p​o​l​i​t​i​k​/​f​r​e​i​s​l​e​b​e​n​-​i​n​t​e​r​v​i​e​w​-​g​r​i​p​p​e​w​e​l​l​e​-​c​o​r​o​n​a​-​m​a​s​k​e​n​f​p​l​i​c​h​t​-​h​a​n​s​e​lle

    ——————————————————————————
    hen­ning rosenbusch

    „Gehir­ne von Teen­agern zei­gen am Ende von Covid-Lock­dons Anzei­chen einer vor­zei­ti­gen Alte­rung, so die Forschung.“

    https://​www​.the​guar​di​an​.com/​s​c​i​e​n​c​e​/​2​0​2​2​/​d​e​c​/​0​1​/​b​r​a​i​n​s​-​o​f​-​p​o​s​t​-​p​a​n​d​e​m​i​c​-​t​e​e​n​s​-​s​h​o​w​-​s​i​g​n​s​-​o​f​-​f​a​s​t​e​r​-​a​g​e​i​n​g​-​s​t​u​d​y​-​f​i​nds
    —————————————————————————-

    https://​nor​bert​haer​ing​.de/​p​r​o​p​a​g​a​n​d​a​-​z​e​n​s​u​r​/​t​w​i​t​t​e​r​-​f​a​c​e​b​o​o​k​-​z​e​n​s​ur/

    1. @Petra Stein­gen: Vier Mil­lio­nen für die Umset­zung eines Beschlus­ses des BVerfG in Mün­chen sind ver­gleichs­wei­se sehr bil­lig gegen­über 220 Mil­lio­nen für die ver­län­ger­te Coro­na-Warn-App. Irgend­wie erscheint es mir ange­sichts unse­rer demo­gra­phi­schen und sozia­len Gesamt­la­ge schräg, Migra­ti­on als Kri­se zu verstehen.

      1. @aa:

        "Bil­lig" ist das Alles, wie ich fin­de. Es ist auf­fal­lend Kos­ten­in­ten­siv. Ich bin Chef Buer­ger und wuer­de ger­ne die Pos­ten "Schwarz auf Weiss" auf'm Tisch lie­gen haben. Oh, Huch, ich bin wohl doch nicht der Boss – Buer­ger ich! Ham'se mich schonn wie­der ver­arscht. Mist!

        'ne ganz schön bil­li­ge Tour – und kos­ten­in­ten­siv like hell

        Mein per­sön­li­ches Fazit: Ich über­le­ge ob ich nur noch schen­de­re wenn ich fürst­lich dafür abge­gol­ten wer­de, ent­lohnt kann man da ja nicht mehr sagen. Vier Mil­lio­nen wür­de ich neh­men. 😉 – Sehr günstig! 😀

        Nix für ungut, aber einen Abzo­cker mit dem Ande­ren zu ver­glei­chen (zu rela­ti­vie­ren) hilft uns nicht weiter.

        Mein Vor­schlag ist nach wie vor die Juristi­fi­ka­ti­on. Die Regie­rung liess sich "ermäch­ti­gen", das ist bit­te­schön was? [noch­mals: das war bereits der Sachverhalt!]

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