Ich habe meine dreizehn Jahre alte Tochter impfen lassen, weil ich wütend bin

Fassungslos las­se ich den Artikel vom 7.9. auf blogs.faz.net unkommentiert:

»Maya (13) hat vor zwei Wochen ihre ers­te Impfung gegen COVID-19 erhal­ten. Der Kinderarzt im Impfzentrum nahm sich viel Zeit für ein per­sön­li­ches Gespräch und nach vier­zig Minuten saßen wir wie­der im Auto. Maya tat zwei Tage der Arm weh, und ich habe sie vor­sorg­lich eine Woche beim Sport ent­schul­digt. Lara (17) wur­de bereits vor den Ferien geimpft…

Ich glau­be, dass weder Maya noch Lara im Falle einer Covid-19 Infektion im Krankenhaus lan­den wür­den. Und den­noch sind sie jetzt bei­de mit Biontech geimpft. „Ich habe mei­ne drei­zehn Jahre alte Tochter imp­fen las­sen, weil ich wütend bin“ weiterlesen

Auf die vierte werde eine fünfte und eine sechste Welle folgen

Auf tab.bvz.at ist am 9.9. zu Österreich zu lesen:

»FFP2-Pflicht für Ungeimpfte auch im "nor­ma­len" Handel
Die Regierung hat sich bei einem Gipfel mit den Ländern auf neue Regeln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ver­stän­digt. Unter ande­rem wird ab 15. September die FFP2-Maske wie­der den Mund-Nasen-Schutz erset­zen. Zudem wer­den Ungeimpfte ver­pflich­tet, auch im Handel, der nicht dem täg­li­chen Bedarf dient, also bei­spiels­wei­se in Mode-Geschäften, FFP2-Maske zu tra­gen. Steigen die Zahlen an den Intensivstationen wei­ter, könn­ten wei­te­re Verschärfungen kommen…

An ein bal­di­ges Pandemieende glaubt die Regierung nicht. Auf die vier­te wer­de eine fünf­te und eine sechs­te Welle fol­gen, mein­te Kurz. Man wer­de mit dem Virus leben müssen.«

Gilt das aber auch für Kurz? Müßte man nicht alle Vorschriften kurz und klein schla­gen? Immer die­se Assoziationen… „Auf die vier­te wer­de eine fünf­te und eine sechs­te Welle fol­gen“ weiterlesen

Nach Johnson & Johnson: Jetzt auch bei Astra Zeneca Guillain-Barré-Syndrom offiziell "sehr selten" Nebenwirkung

Das macht des­halb nichts, weil wir den Astra-Zeneca-Stoff ja an die armen Länder weitergeben.

»Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat das Guillain-Barré-Syndrom auf die Liste "sehr sel­te­ner" Nebenwirkungen des Corona-Impfstoffs Astrazeneca auf­ge­nom­men. Die Wahrscheinlichkeit, dass es einen kau­sa­len Zusammenhang zwi­schen der Impfung mit dem Astrazeneca-Vakzin und dem Auftreten der Nervenerkrankung gebe, sei "zumin­dest begrün­det", heißt es in einer Erklärung der EMA vom Mittwoch.

Die Wahrscheinlichkeit, nach einer Astrazeneca-Impfung am Guillain-Barré-Syndrom zu erkran­ken, sei sehr gering, beton­te die EMA. Von 10.000 Menschen sei weni­ger als einer betrof­fen…«
focus.de (9.9.)

Das wären schließ­lich nur 8.000 Fälle, wenn wir alle den Stoff genom­men hät­ten. Außerdem: "Die meis­ten Patienten erho­len sich wieder".

Biontech-Impfung schützt Schwangere gut vor einer Covid-19-Infektion

So lau­tet die Behauptung in meh­re­ren Medien, hier auf geo.de am 7.9. Sie bezieht sich auf eine Studie im Fachmagazin "Nature Medicine". Die Behauptung ist falsch.

»Das Team um Noa Dagan vom Clalit Research Institute in Tel Aviv hat­te das Infektionsrisiko bei 10.861 geimpf­ten Schwangeren ab 16 Jahren mit dem von gleich vie­len unge­impf­ten Schwangeren ver­gli­chen, die sich in zahl­rei­chen Faktoren ähnel­ten, etwa Alter, Schwangerschaftsstadium, Herkunft und Wohnort. In der Nachbeobachtungszeit tra­ten 131 Infektionen in der Gruppe der geimpf­ten und 235 in der Gruppe der unge­impf­ten Schwangeren auf.«

Aus die­sem Verhältnis wird auf wun­der­sa­me Weise geschlos­sen: „Biontech-Impfung schützt Schwangere gut vor einer Covid-19-Infektion“ weiterlesen

Kitas: Zutritt nur 2G-Eltern

Das Landratsamt Rhön-Grabfeld (!) ver­kün­det im Rahmen des "Vollzugs der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmeverordnung":

»Alle exter­nen Personen (Eltern, mobi­le Fachkräfte, Lieferanten usw.) dür­fen die Einrichtung nur betre­ten, wenn sie geimpft oder gene­sen sind (2 G‑Regelung).

Die 2 G‑Regelung gilt auch für Eingewöhnungseltern…« „Kitas: Zutritt nur 2G-Eltern“ weiterlesen

Leben statt Lockdown: Impfkampagne des Handels mit über 200 Millionen Kundenkontakten

Unter die­se Überschrift stellt der Handelsverband Deutschland am 8.9. eine Pressemeldung. Darin ist vom Chef der für ihre Philanthropie welt­weit bekann­ten KiK-Kette zu erfahren:

»„Wir sind stolz, dass es uns in so kur­zer Zeit gelun­gen ist, die größ­te pri­vat­wirt­schaft­lich orga­ni­sier­te Impfkampagne Deutschlands auf die Beine zu stel­len. Gemeinsam kön­nen wir Millionen Menschen errei­chen und hof­fent­lich bald zur Normalität zurück­keh­ren“, so Patrick Zahn, CEO KiK Textilien und Non-Food.«

Der Verband behaup­tet: „Leben statt Lockdown: Impfkampagne des Handels mit über 200 Millionen Kundenkontakten“ weiterlesen

OVG NRW bestätigt Suspendierung einer Schulleiterin wegen Corona-Verstößen

»"Nach wie vor uneinsichtig"
Weil sie ver­pflich­ten­de Corona-Schutzmaßnahmen an ihrer Grundschule in Viersen nicht beach­tet hat­te, durf­te das Land Nordrhein-Westfalen einer Schulleiterin die Führung ihrer Dienstgeschäfte ver­bie­ten. Dies hat das nord­rhein-west­fä­li­sche Oberverwaltungsgericht (OVG) am Dienstag bekannt gege­ben und am Vortag beschlos­sen. Der Senat sprach von einer "nach wie vor vor­han­de­nen Uneinsichtigkeit" der Schulleiterin (Beschl. v. 06.09.2021, Az. 6 B 1098/21). „OVG NRW bestä­tigt Suspendierung einer Schulleiterin wegen Corona-Verstößen“ weiterlesen

Spanisches Verfassungsgericht: Alarmzustand verfassungswidrig

abc.es mel­det am 9.9.:

»Der zwei­te Alarmzustand war eben­falls verfassungswidrig.
Antonio Narváez, der Berichterstatter des zwei­ten Urteils des Verfassungsgerichts (TC) über den von Pedro Sánchez für sechs Monate ver­häng­ten Ausnahmezustand, hat sei­ne Entscheidung bereits fer­tig­ge­stellt, die erneut eine juris­ti­sche Absage an den Umgang der Regierung mit der Pandemie dar­stel­len wird. Nachdem das Gericht bereits im Juli ent­schie­den hat­te, dass die ers­te Verhängung des Ausnahmezustands ver­fas­sungs­wid­rig war, weil die Maßnahmen, die die Grundfreiheiten ein­schränk­ten, unter den Ausnahmezustand und nicht unter den Alarmzustand hät­ten fal­len müs­sen – und daher miss­bräuch­lich waren -, wird das Gericht in die­sem Fall noch wei­ter gehen…
„Spanisches Verfassungsgericht: Alarmzustand ver­fas­sungs­wid­rig“ weiterlesen