Ich habe meine dreizehn Jahre alte Tochter impfen lassen, weil ich wütend bin

Fassungslos las­se ich den Artikel vom 7.9. auf blogs​.faz​.net unkommentiert:

»Maya (13) hat vor zwei Wochen ihre ers­te Impfung gegen COVID-19 erhal­ten. Der Kinderarzt im Impfzentrum nahm sich viel Zeit für ein per­sön­li­ches Gespräch und nach vier­zig Minuten saßen wir wie­der im Auto. Maya tat zwei Tage der Arm weh, und ich habe sie vor­sorg­lich eine Woche beim Sport ent­schul­digt. Lara (17) wur­de bereits vor den Ferien geimpft…

Ich glau­be, dass weder Maya noch Lara im Falle einer Covid-19 Infektion im Krankenhaus lan­den wür­den. Und den­noch sind sie jetzt bei­de mit Biontech geimpft.

Anfang letz­ten Jahres (noch vor Corona) sprach Lara mich an, war­um sie nicht gegen HPV geimpft wäre. Alle ihre Freundinnen wären das längst. Humane Papillomviren (HPV) sind sexu­ell über­trag­ba­re Erreger… Ich mach­te ihr einen Termin in mei­ner Frauenarztpraxis, sie ließ sich bera­ten und impfen. 

Und so war es für mich selbst­ver­ständ­lich, dass mei­ne nun Siebzehnjährige auch in der Covid-19 Frage ihre eige­ne erwach­se­ne Entscheidung tref­fen soll­te, auch wenn ich selbst dazu einen Standpunkt ver­trat. „Auf jeden Fall las­se ich mich imp­fen. Ich will mein Leben zurück. Ich will end­lich wie­der nor­mal mei­ne Freunde tref­fen, mit ihnen Party machen, in die Schule und ins Schwimmbad gehen und ver­rei­sen“, sag­te sie, als wir für sie ein Impfangebot erhiel­ten. Ich war erleich­tert, denn in unse­rer Familie pflegt sie die meis­ten Kontakte und trug somit von Anfang an in der Pandemie das größ­te Risiko einer Infektion. Ich gönn­te ihr von gan­zem Herzen das Mehr an Freiheit, das sie durch die Impfung erlangte. 

Bei Maya lag der Fall anders. Hier muss­ten wir Eltern ent­schei­den. Ich weiß, dass Maya mir voll­kom­men ver­traut. Natürlich habe ich sie vor­her gefragt, ob sie mit der Impfung ein­ver­stan­den ist, und ich habe ihr erklärt, dass sie im Falle einer Infektion sicher nicht stark erkran­ken wür­de. „Covid-19 ist in der Regel bei Kindern und Jugendlichen kei­ne schwe­re Erkrankung. Die Mehrzahl der SARS-CoV-2-Infektionen ver­läuft asym­pto­ma­tisch oder mit mil­den Symptomen“, so auch die Aussage des RKI und des bera­ten­den Impfarztes. Aber ich glau­be, dass Maya sowie­so nicht um die Impfung her­um­kä­me. Zumindest nicht, wenn sie halb­wegs am gesell­schaft­li­chen Leben teil­neh­men will und sich das letz­te Schuljahr nicht wie­der­ho­len soll. Das zeich­net sich seit Monaten ab, machen wir uns nichts vor!…

Schultag für Schultag hal­ten die Kinder nun an den Testtagen den Atem an. Hat es jeman­den erwischt? Oder dür­fen wir mit den Unterricht begin­nen? Wen es erwischt, der oder die muss unver­züg­lich den Klassenraum ver­las­sen, und alle schau­en ihm mit­lei­dig hin­ter­her. Was für ein unschö­nes Szenario!…

Das letz­te Jahr hat Maya zuge­setzt. Für sie wäre jede neu­er­li­che Quarantäne schreck­lich. Aber ihre größ­ten Sorgen sind nicht-ego­is­ti­scher Natur. Zu Beginn der Pandemie war ihre größ­te Angst, sich zu infi­zie­ren und uns Eltern anzu­ste­cken. „Ich möch­te nicht, dass du wegen mir krank wirst. Manchmal bekommst du doch auch so schlecht Luft“, sag­te sie ein­mal wei­nend. Die Bilder im Fernsehen – Leute auf den Intensivstationen mit Beatmungsgeräten – erschreck­ten sie. Sie ver­zich­te­te ohne Meckern auf Kontakte, ver­ab­re­de­te sich kaum, saß viel in ihrem Zimmer her­um und mal­te, litt unter dem feh­len­dem Vereinssport und der all­ge­mein beklem­men­den Situation.

Seitdem mein Mann, Lara und ich voll­stän­dig geimpft sind, emp­fin­det Maya ihren Impfstatus als Stigma. Egal, was wir als Familie unter­neh­men, Mayas Impfstatus ist läs­tig. Während wir auf der Urlaubsreise ledig­lich unse­re Smartphones mit der CoVPass-App vor­zeig­ten, muss­te Maya für ihre Ein- und Ausreise getes­tet wer­den. Bei jeder Testung beglei­te­te uns ein mul­mi­ges Gefühl: „Was machen wir, wenn der Test posi­tiv ausfällt?“

Zwei Wochen bevor wir in den Urlaub fuh­ren woll­te Maya nicht mehr zum Training. Sie hat­te Angst, dass es im Verein zu einem wei­te­ren Coronafall kom­men wür­de. „Dann bin ich schuld, wenn wir wegen mir nicht in den Urlaub können.“…

Wenn die Testzentren erst ein­mal geschlos­sen sind, wird es für die Ungeimpften sehr unge­müt­lich. Und zwar für alle Ungeimpften, auch für die Kinder. Davon bin ich über­zeugt. Und da ich es sowie­so für unver­meid­bar hal­te, habe ich Maya imp­fen las­sen. Ich will ihr so früh wie mög­lich und so viel wie mög­lich Last von den Schultern nehmen…

Maya emp­fin­det Erleichterung. Sie hat gera­de im Kalender nach­ge­schaut und gerech­net, wann ihre Zweitimpfung erfolgt und von wel­chem Datum an sie dann wie der Rest der Familie als voll­stän­dig geimpft gilt.«

30 Antworten auf „Ich habe meine dreizehn Jahre alte Tochter impfen lassen, weil ich wütend bin“

  1. Na ich hof­fe mal, die HPV Impfung schützt vor Ansteckung und Übertragung…

    …ansons­ten zeigt sich halt der Charakter in sol­chen Situationen…

    …die Leute wis­sen nicht wofür sie etwas machen oder las­sen, das ist ihre Schwäche…

    …ich erin­ne­re mich an Videos aus China wo die Bewohner im Lockdown rie­fen 'bleibt stark'…

    …aber die­se Einstellung zählt hier nicht so…

    1. Ja, die HPV Impfung schützt vor einer erfolg­rei­chen dau­er­haf­ten Vermehrung des Virus. Der Impfstoff dafür ist auch eini­ge Jahre getes­tet wor­den, die Wirksamkeit ist deut­lich unter Beweis gestellt wor­den … da ist eben das kom­plet­te Programm durch­ge­lau­fen. Insbesondere mit Blick auf die Zielgruppe der Mädchen kurz nach der Pupertät. Es ist ein her­kömm­li­cher Impfstoff, kein Experiment.

    2. @A‑w-n: Die HPV Impfung ist auch so ein Beispiel für den Hype um eine gefähr­li­che Modedroge.

      "10. Klage gegen Merck ein­ge­reicht, die besagt, dass der HPV-Impfstoff Gardasil ernst­haf­te Verletzungen ver­ur­sacht hat ..

      ..Jeder Fall hat sei­ne eige­ne Geschichte, aber alle haben einen gemein­sa­men Nenner: Gardasil zer­stör­te das Leben, das unse­re Mandanten einst genossen. .."

      https://​child​rens​he​alth​de​fen​se​.org/​d​e​f​e​n​d​e​r​/​l​a​w​s​u​i​t​-​m​e​r​c​k​-​g​a​r​d​a​s​i​l​-​h​p​v​-​v​a​c​c​i​n​e​-​i​n​j​u​r​i​es/

  2. Das macht mich auch wütend. Da wer­den also Jugendliche geimpft, um sie vor den Auswirkungen der Coronapolitik zu Schützen.
    Vollkommen Stiko-Konform.

  3. Ich fin­de den Text sehr zwie­späl­tig. Einerseits kann ich es sehr gut ver­ste­hen, dass vie­len Eltern die Hutschnur platzt ange­sichts der Schikanen, die gera­de die Kinder am här­tes­ten tref­fen. Andererseits ist es genau die­ser stumpf­sin­ni­ge Opportunismus, der die­se Wilkür erst mög­lich macht. Die Regierung hat schon jede Menge roter Linien über­schrit­ten und schrei­tet immer wei­ter vor­an, solan­ge es genug Leute gibt, die wie die Esel einer Karotte hin­ter­her lau­fen, ohne dar­über ernst­haft zu reflek­tie­ren was sie da tun. 

    Anders dazu der von mir sehr geschätz­te Publizist Norbert Häring:

    Solidaritätsaufruf: Wozu haben wir uns imp­fen las­sen, wenn wir wei­ter Angst vor Ungeimpften haben sollen?

    8. 09. 2021 | Wir Geimpften sind gegen schwe­re Verläufe einer Corona-Infektion sehr gut geschützt, wird uns ver­si­chert. Deshalb haben wir uns imp­fen las­sen. Trotzdem den­ken sich die Politiker immer neue Arten der Ausgrenzung für Ungeimpfte aus, um die­se von uns fern zu hal­ten. Ich rufe alle Geimpften auf, die­ses üble Spiel, das die Gesellschaft spal­tet, nicht mitzumachen.

    Entweder die Impfung schützt, dann brau­chen wir kei­ne Angst vor Ungeimpften zu haben, oder sie schützt nicht, dann hat man uns betro­gen. Leute wie Jens Spahn und Karl Lauterbach, die dafür ein­tre­ten, Menschen, die sich nicht Impfen las­sen wol­len, per 2G weit­ge­hend vom öffent­li­chen Leben aus­zu­schlie­ßen, mit dem Argument (Lauterbach heu­te per Twitter),

    Ungeimpfte haben kein Recht, ande­re Ungeimpfte und Geimpfte zu gefährden“,

    wäh­rend ande­rer­seits der obers­te Public-Relations-Virologe Drosten die Vorzüge einer Corona-Infektion für Geimpfte her­aus­stellt, ver­su­chen uns zum Narren zu halten.

    Ich zie­he es vor, zu glau­ben, dass die Impfung schützt. Deshalb rufe ich alle Geimpften auf, sich der Ausgrenzung und Schikane von Menschen zu wider­set­zen, die sich, aus wel­chen Gründen auch immer, bis­her nicht haben imp­fen lassen.

    Gehen Sie nach Möglichkeit nicht in Bars, Gaststätten, Cafés oder zu Veranstaltungen, die Ungeimpfte nicht zulas­sen. Lassen Sie die Verantwortlichen wis­sen, was Sie von sol­chen Diskriminierungen hal­ten. Lassen Sie es vor allem auch die Politiker wis­sen, die sich die­se Diskriminierungen aus­den­ken oder sie beför­dern. Wählen Sie kei­ne Partei, deren füh­ren­de Vertreter ver­schie­de­ne Gruppen der Bevölkerung gegen­ein­an­der auf­het­zen und die Regelungen erlas­sen, die Angehörige bestimm­ter Gruppen will­kür­lich schi­ka­nie­ren oder die das gutheißen.

    Und wenn die­je­ni­gen, die das betrei­ben, sich um den inne­ren Widerspruch ihrer Argumentation her­um­mo­geln wol­len, indem sie als Ausweichargument behaup­ten, es gin­ge ihnen dar­um, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu ver­hin­dern, dann las­sen Sie uns die­se Menschen Heuchler und Lügner nen­nen. Denn sie haben ganz unge­niert und unge­bremst Krankenhäuser geschlos­sen und Betten abgebaut.

    Wir soll­ten uns nicht spal­ten und gegen­ein­an­der auf­brin­gen las­sen. Auf die Stimmen der Geimpften kommt es jetzt beson­ders an.

    Wer nicht aus Solidarität mit den Ausgegrenzten dage­gen auf­be­geh­ren will, soll­te es aus Eigennutz und für sei­ne Kinder tun. Denn die immer umfas­sen­de­re Trennung der Gesellschaft in Zugelassene und Ausgegrenzte zieht eine Infrastruktur der all­ge­gen­wär­ti­gen Überwachung und Kontrolle nach sich, die nach aller Erfahrung nicht wie­der weg­ge­hen wird.

    Wie der Rüstungs- und IT-Sicherheitskonzern Thales kürz­lich so prä­gnant geschrie­ben hat, ist der digi­ta­le Impfpass, den wir immer öfter vor­zei­gen dür­fen, um unse­re Grundrechte in Anspruch zu neh­men, nur der Vorreiter dafür, dass bald auf Schritt und Tritt ein mobi­ler digi­ta­ler Identitätsnachweis von uns ver­langt wird. Und die Weltgesundheitsorganisation hat in ihrer jüngs­ten, von der Gates- und der Rockefeller-Stiftung finan­zier­ten tech­ni­schen Richtlinie für den digi­ta­len Impfpass wis­sen las­sen, dass man die­sen nach Corona ohne wei­te­res auch für die nächs­te furcht­ein­flö­ßen­de Krankheit nut­zen kann.

    https://​nor​berthae​ring​.de/​n​e​w​s​/​s​o​l​d​i​a​r​i​t​a​e​t​s​a​u​f​r​uf/

    1. Ich stim­me dir voel­lig zu. Leider hat der Grossteil der Bevoelkerung jedes Gefuehl fuer Verhaeltnismaessigkeit ver­lo­ren. Im letz­ten PEI Sicherheitsbericht (er ent­ha­elt Daten zu den Covid-19 Impfungen seit Beginn der Impfkampagne bis 31.08.) wa zu lesen:
      " Die Melderate betrug für alle Impfstoffe zusam­men 1,4 pro 1.000 Impfdosen, für Meldungen über schwer­wie­gen­de Reaktionen 0,2 pro 1.000 Impfdosen gesamt."
      Das hies­se bei einer von 5.000 ver­ab­reich­ten Impfdosen kommt es zu *schwe­ren* Nebenwirkungen (sol­che, die sta­tio­nae­re Behandlung erfordern,lebensbedrohich sind oder blei­ben­de Schaeden verursachen).
      Dem gege­nu­e­ber ste­hen aktu­ell 1519 Covid-19 Patienten im Krankenhaus (sowohl inten­siv- als auch Normalstation), denn laut heu­ti­gen Situationsbericht des RKI sind es 1,89 Faelle von Hospitalisierung pro 100.000 Einwohner, also pro Gesamtbevoelkerung von 83.000.000 830 mal so viel, sprich 1519 Patienten, oder anders for­mu­liert 0,00189% der Bevoelkerung (weni­ger als einer von 50.000). Vergleicht man bei­de Zahlen, muss man sich als den­ken­der Mennsch doch voel­lig ver­al­bert vor­kom­men. Da geht man mit der Impfung also ein 10 mal hoehe­res Risiko eines schwe­ren Impfschadens ein wie das Risiko aktu­ell wegen (oder mit) Covid-19 im Krankenhaus zu liegen.
      Beachtet man zusaetz­lich, das Personen unter 18 Jahre fast nie einen schwe­ren Verlauf erlei­den, muess­te man eigent­lich die Impfung von Kindern kom­plett ver­vie­ten, und statt des­sen ver­su­chen, bei Kindern moe­g­lichst schnell eine "Durchseuchung" zu erzie­len (die i.d.R. eine wirk­sa­me­re und laen­ger anhal­ten­de Immunisierung, auch gegen Virus-Varianten, zur Folge hat wie die Impfung). Statt des­sen rede­te heu­te Karl Lauterbach bei Maybrit Illner sta­en­dig davon, unbe­dingt die Durchseuchung von Kindern ver­hin­dern zu wol­len. WARUM ZUM TEUFEL SOLL DIE NATUERLICHE UND WIRKSAMERE IMMUNISIERUNG DER KINDER MIT WENIDER ALS EINEM ZEHNTEL AN RISOKO GEGENUE BER DER IMPFUNG BEI KINDERN VERHINDERT WERDEN? Und so eine Flachpfeife nennt sich "Gesundheitsexperte"!!! "Krankheitsexperte" wae­re ver­mut­lich die zutref­fen­de­re Bezeichnung, wenn nicht bereits das Teil-Wort "Experte" fuer ihn ein unzu­tref­fen­der Begriff waere …

  4. Im FAZ Artikel steht weiter:

    "..Bei aller Diskussion darf man den Druck, den die Kinder sich selbst machen, nicht ver­ges­sen. Kein Kind will der Sündenbock sein, des­sent­we­gen der hal­be Verein oder die Klasse in Quarantäne muss. Kein Kind möch­te, dass sei­net­we­gen die Klassenfahrt abge­bro­chen wer­den muss. Das ist schlim­mer, als Läuse in den Kindergarten oder in die Schule ein­zu­schlep­pen. Es sind zutiefst pein­li­che und unan­ge­neh­me Situationen für das betrof­fe­ne Kind. Wer fühlt sich schon gut, wenn er weiß, dass die ande­ren (ein­schließ­lich der Eltern) tuscheln: „Die/der hat…“ Wer fühlt sich gut in der Rolle des Krankheitsüberträgers? .."

    Ich lese dar­aus, das die Autorin ver­mut­lich ver­mei­den möch­te "unan­ge­nehm aufzufallen ".

    Das ist ja nun ein­fach ein (Gut-) bür­ger­li­cher Grundsatz eine "gute Figur" bei den Nachbarn usw. abzu­ge­ben zu "müs­sen".

    Dazu fol­gen­des:

    "..Um unse­re sozia­le Angst zu min­dern, pas­sen wir uns an das an, was von uns erwar­tet wird. Oder wir ver­ste­cken uns hin­ter einer Maske vor unse­ren Freunden, Bekannten und Kollegen. Anpassung und Unaufrichtigkeit tren­nen uns von dem, wie wir eigent­lich sind. Weil die­se Verhaltensweisen unser Selbstbild von einer eigen­stän­di­gen Person ver­let­zen – und das tut unse­rer Seele weh – ver­leug­nen wir die­se Schwächen oft auch vor uns selbst. .."

    http://​gedan​ken​schup​pen​.de/​?​p​=​259

    "Müssen" ist in Deutschland sowie­so über­all. Und neben sozia­len Ängsten gibt's auch vie­le Zwangsstörungen, wenn man sich so umschaut.

    1. Es ist noch schlim­mer: Wir pas­sen uns nicht an das an, was von uns erwar­tet wird, son­dern wovon wir glau­ben, dass es von uns erwar­tet wird. Wir haben ja vie­le Mitmenschen und die haben alle unter­schied­li­che Erwartungen, die wir im Detail gar nicht ken­nen. Deswegen rich­ten wir uns nach ein­ge­bil­de­ten Erwartungen. So ent­steht Schwarmdummheit.

  5. Die Tarnkappenbomber haben erfolg­reich ihre Streubomben bei einer 2G Party gezündet.
    Zitat ntv:
    +++ 20:46 Mindestens 26 Geimpfte und Genesene nach Party in Münster infiziert +++
    Bei einer Partynacht mit "2G"-Zugangsbeschränkung in einem Club in Münster haben sich ver­gan­ge­ne Woche min­des­tens 26 Menschen mit Corona infi­ziert, haupt­säch­lich Mittzwanziger. Dabei han­de­le es sich nach bis­he­ri­gen Erkenntnissen um Impfdurchbrüche und Ansteckungen von bereits Genesenen, berich­te­te die Stadt Münster.….
    …Der Eintritt zu der Party am 3. September sei in ver­schärf­ter 2G-Regelung erfolgt: ".…
    https://www.n‑tv.de/panorama/23–21-Fast-31–000-Corona-Erkrankungen-trotz-Impfung–article21626512.html

    Warum wer­den Genesene und Geimpfte noch mal nicht getestet?
    Kopf->Tisch

    1. Nur das aller Voraussicht nach die erkrank­ten Personen ohne­hin einen leich­ten Verlauf gehabt hät­ten. Auch ganz ohne die Impfung.…also ist das alles, nur kein Beleg für die Wirksamkeit.
      Wieder mal ein Elefant im Raum.

  6. Weia … da hat jemand ver­ges­sen, dem Kind zu sagen, dass eine erfolg­rei­che Ansteckung den Status als Genesene nach sich zieht. Ich denk mal, das hät­te dem Kind die Angst der kom­plet­ten ander­halb Jahre genom­men. Na und jenach­dem was die Kids im Kleinkindalter aus dem Kindergarten mit nach Hause haben, ste­hen die Chancen für Kreuzimmunitäten bei Eltern und Kinder nicht wirk­lich schlecht. Schade, dass sich die Leute nicht informieren.

  7. Zahnarzt Belsky dürf­te Corona-Totalitarismus mit Kommunismus ver­glei­chen, aber kei­nes­falls mit dem drit­ten Reich:
    https://​www​.wochen​blick​.at/​v​e​r​g​l​i​c​h​-​c​o​r​o​n​a​-​d​i​k​t​a​t​u​r​-​m​i​t​-​n​a​z​i​-​r​e​g​i​m​e​-​m​a​s​s​n​a​h​m​e​n​k​r​i​t​i​k​e​r​-​v​e​r​u​r​t​e​i​lt/
    Also passt auf, was ihr hier im Blog kom­men­tiert. Wir nähern uns der Endlösung der Meinungsfreiheitsfrage.

    1. @Henning: Hier habe ich sol­chen Bullshit noch nicht lesen müs­sen: »Hinter sei­nem Vergleich zwi­schen Konzentrations- und Quarantäne-Lagern steht er aber: „Wir haben jetzt Konzentrationslager in Deutschland. Es han­delt sich um Quarantänelager“, erklär­te er im Video. Und vor Gericht…«. »Im inkri­mi­nier­ten Video beschäf­tig­te sich Belsky mit der Frage, wel­che Dinge glo­ba­lis­ti­sche Eliten dem­nächst im Schilde füh­ren. Der Wiener Zahnarzt, der sich nie ein Blatt vor den Mund nimmt, zog dabei auch in Erwägung, dass gewis­se „Zionisten“ ihren Anteil dabei hat­ten, eine sol­che Elite auszubilden.«

      1. @aa Sie haben selbst­ver­ständ­lich das Thema ver­fehlt, denn es geht um Meinungsfreiheit. Haben Sie nicht gemerkt, nicht? Darum, dass sol­che Gesetze der Keim für das Unkraut sind, das die Meinungsfreiheit über­wu­chert und erstickt. Man darf nicht aus­spre­chen … ist die Garantie dafür, dass ein Gedanke bleibt, denn es ist ja nur ver­bo­ten, ihn zu äußern, weil er ein hei­li­ges Tabu ver­letzt. Wieler hat das Gesetz für die Maßnahmen for­mu­liert: "Man darf nicht hin­ter­fra­gen", schon gar nicht ande­rer Meinung sein. Woran müs­sen "wir" wohl gesetz­lich ver­ord­net als nächs­tes glau­ben, was als nächs­tes "scho­nen"?
        Ich wür­de ger­ne mit Belsky über sei­ne Ansichten dis­ku­tie­ren dür­fen, die ich auch nicht tei­le. Am Ende eines sol­chen Diskurses wären womög­lich bei­de klü­ger – das ist der Sinn von Diskursen, ver­bie­tet man sie wohl des­we­gen, weil man Angst vor dem Lernen hat und dem, was zu ler­nen wäre?

        1. @some1: Wie bereits erwähnt, dis­ku­tie­ren Sie das, so Sie wol­len, mit Belsky. Hier ist nicht der Ort, unter dem Deckmantel des "Man wird ja wohl noch sagen dür­fen" zu debat­tie­ren, ob nicht viel­leicht doch die "Zionisten" die Juden ver­gast hätten.

  8. "Sie hat gera­de im Kalender nach­ge­schaut und gerech­net, wann ihre Zweitimpfung erfolgt und von wel­chem Datum an sie dann wie der Rest der Familie als voll­stän­dig geimpft gilt."

    Leider ist das ja ein Irrglaube, da die Politik die Bürger ja gehö­rig ver­arscht hat und nach der Spritzung weder der ver­spro­che­ne "Normalzustand" ein­ge­kehrt ist, noch eine tat­säch­li­che Schutzfunktion gege­ben ist.

  9. Wieso "fas­sungs­los"? Der Artikel macht deut­lich, unter wel­chem Druck und in wel­cher Zwickmühle ins­be­son­de­re Eltern schul­pflich­ti­ger Kinder heu­te ste­cken in Zeiten, in denen der Staat mehr Rechte an Kindern hat als man selbst und man lan­ge medi­al dres­siert ist, immer dem Schwarm nach­zu­lau­fen und das neu­es­te Gadget zu benut­zen. Es ist nicht ein­fach für Eltern, das ist klar, in so einer Welt sei­ne Kinder von der "Teilnahme" an der Gesellschaft abzu­hal­ten, in der sie nun mal leben müs­sen, in die sie hin­ein­wach­sen wol­len auch dann, wenn sie so ist, wie sie ist: es gibt eben kei­ne ande­re als die­se Gesellschaft.

  10. Ich arbei­te mit Sprache. Und ich habe gro­ße Zweifel, ob der Text wirk­lich von einer wüten­den Mutter stammt. Viele Formulierungen sind erstaun­lich unemo­tio­nal, die Zahl ortho­gra­phi­scher und gram­ma­ti­ka­li­scher Fehler ist extrem gering, ein zwei­tes Lesen ver­stärkt die­sen Eindruck. Ich wür­de ihn zumin­dest mit gro­ßer Vorsicht als Tatsachenbericht wahr­neh­men. Beweisbar aller­dings ist das kaum.

    1. "Schultag für Schultag hal­ten die Kinder nun an den Testtagen den Atem an. Hat es jeman­den erwischt? Oder dür­fen wir mit den Unterricht begin­nen? Wen es erwischt, der oder die muss unver­züg­lich den Klassenraum ver­las­sen, und alle schau­en ihm mit­lei­dig hin­ter­her. Was für ein unschö­nes Szenario!…"

      Das ist offen­sicht­li­cher Relotius-Stil. Aber das stört doch kei­nen Menschen mehr. Heute ist doch wich­ti­ger, dass etwas ja so sein könn­te, wie es dar­ge­stellt wird – als wie es wirk­lich ist!

      Die Erzählung über die angeb­li­che Wirklichkeit scheint wirk­li­cher als die Wirklichkeit selbst.

      Nur so kön­nen Gesellschaften am Abgrund für den "Endsieg" mobi­li­siert werden.

      Siehe auch "Simulacres et Simulation", ein 1981 auf fran­zö­sisch erschie­ne­nes Buch des fran­zö­si­schen Philosophen und Soziologen Jean Baudrillard. Er defi­niert "simu­la­c­res" als Kopien, die Dinge dar­stel­len, die nie­mals exis­tier­ten, oder die kein Original mehr besit­zen. "Simulation" defi­niert er als Imitation eines rea­len Ablaufs.
      Wir leben im Zeitalter der Simulacren und Simulationen die an die Stelle von Ereignissen und Vorgänge getre­ten sind.

  11. Ekelhaft. Ob da die fünf­te und sechs­te Welle mit ein­kal­ku­liert ist?
    Gibt es irgend­was, das die Leute nicht mit sich machen ließen?
    Fingerabdrücke, Iris-Scans, Social Credit Scores?
    Ich bezweif­le es zunehmend.

  12. Actio et reactio:

    Es sind nicht die Politiker, die die­se Massnahmen for­dern, son­dern der Virus for­dert uns die­se Maßnahmen ab!

    Es sind nicht die Impfstoffe, die für die Nebenwirkungen ver­ant­wort­lich zu machen sind, son­dern die Körper, die auf die Impfstoffe falsch reagieren!

  13. Es sind nicht die Politiker, die die­se Massnahmen for­dern, son­dern der Virus for­dert uns die­se Maßnahmen ab!

    Es sind nicht die Impfstoffe, die für die Nebenwirkungen ver­ant­wort­lich zu machen sind, son­dern die Körper, die auf die Impfstoffe falsch reagieren!

  14. [ Auch BVKJ-Präsident Thomas Fischbach hat (sich) retweetet ] 

    https://​twit​ter​.com/​j​u​d​a​c​o​9​7​9​490

    20.10.2021
    BVKJ / Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte 

    "Jugend vor HPV schüt­zen!" – ein Thema, das Mädchen und Jungen betrifft. Der BVKJ unter­stützt die­se Initiative der Vision Zero gegen Krebs, die dazu gera­de zusam­men mit der ÄrzteZeitung ein gleich­na­mi­ges Spezial her­aus­ge­bracht hat." 

    https://vision-zero-oncology.de/pdf/veroeffentlichungen/21_2021_10_AZ_Spezial_VisionZero_final‑1.pdf

    https://​twit​ter​.com/​B​V​K​J​/​s​t​a​t​u​s​/​1​4​5​0​8​1​9​9​8​7​5​2​2​8​6​3​110

    "Jugend vor HPV schützen"
    "HPV-Impfung ver­hin­dert Krebs"
    "Die Elimination des Zervixkarzinoms"
    "Gebärmutterhalskrebs kann durch eine HPV-Impfung wir­kungs­voll ver­hin­dert werden." 

    Mindestens sechs Krebsarten bei Männern und Frauen sind auf HPV-Infektionen zurück­zu­füh­ren: Gebärmutterhalskrebs, Mund- und Rachenkrebs, Analkrebs, Vaginalkrebs, Vulvakrebs sowie Peniskrebs. 

    Vision Zero | Schulterschluss gegen HPV 

    „HPV-asso­zi­ier­te Tumore sind ganz über­wie­gend durch eine gut ver­träg­li­che und sehr wirk­sa­me Impfung ver­meid­bar, die in Deutschland anders als in vie­len ande­ren Ländern viel zu wenig nach­ge­fragt wird. Ärztinnen und Ärzte und alle, die Zugang zu Eltern und Kindern ab 9 Jahren haben sind auf­ge­for­dert, die­sen die HPV-Impfung nahe­zu­brin­gen. Informiert sein ist extrem wichtig.“ 

    Dr. Thomas Fischbach
    Präsident, Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte BVKJ 

    "Die Impfung gegen HPV kann die­se Karzinome erfolg­reich ver­hin­dern! Sie wird nicht nur für Mädchen, son­dern auch für Jungen emp­foh­len. Leider sind die Impfquoten in Deutschland noch viel zu nied­rig, ins­be­son­de­re bei den Jungen." 

    Klaus Holetschek MdL
    Bayerischer Staatsminister für Gesundheit und Pflege
    Vorsitzender der 94. Gesundheitsministerkonferenz (GMK)

    https://vision-zero-oncology.de/pdf/veroeffentlichungen/21_2021_10_AZ_Spezial_VisionZero_final‑1.pdf

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.