Statistiker zieht Corona-Bilanz: Trotz Pandemie gab es 2020 keine Übersterblichkeit

Wie bereits erwähnt: Zensur fin­det gar nicht statt. Selbst auf focus.de darf am 6.2. ein sol­cher Artikel erschei­nen. Selbstredend wird Derartiges aber von dem poli­ti­schen Personal, das über Wohl und Weh, Gedeihen und Verderben von Kindern, KünstlerInnen, Gewerbetreibenden und allen ande­ren Menschen ent­schei­det, nicht zur Kenntnis genommen.

»Nach wie vor mel­det das RKI täg­lich erschre­ckend hohe Todeszahlen. Trotzdem sind in Deutschland ins­ge­samt im ver­gan­ge­nen Jahr nicht mehr Menschen gestor­ben als in den Vorjahren. Ein Statistiker erklärt, wor­an das liegt und war­um die Zahlen einen fal­schen Eindruck vermitteln.

Trotz lang­sam zurück­ge­hen­der Inzidenz ver­mel­det das RKI seit Wochen eine hohe Anzahl an Covid-19-Toten von teil­wei­se über 1000 Fällen pro Tag. Es scheint also ganz klar zu sein, dass wegen Corona deut­lich mehr Menschen in Deutschland ster­ben als es nor­ma­ler­wei­se der Fall wäre.

Dass die­ser Eindruck aber nicht ganz rich­tig ist, erklärt der Statistiker Göran Kauermann von der LMU München im Gespräch mit FOCUS Online.

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Übersterblichkeit im November

Diese Nachricht macht medi­al die Runde: "Für den gesam­ten November wur­den bis­lang etwa 84 500 Sterbefälle gemel­det und damit 11 % mehr als im Vorjahresdurchschnitt."

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html

Als im August wegen der Hitzewelle die Zahl um 20% gestie­gen war, inter­es­sier­te das wenig. Es soll nicht in Abrede gestellt wer­den, daß es mehr Todesfälle gibt. Verglichen mit dem November 2019 etwa 7,8 % mehr. Zu berück­sich­ti­gen ist, daß das Statistische Bundesamt stets dar­auf verweist:

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Wo sterben eigentlich die ganzen RKI-Toten?

Seit Monaten mel­det das RKI eine extrem viel höhe­re Zahl von "an und mit Corona" Verstorbenen als das DIVI-Zentralregister. Letzteres erfaßt die auf den Intensivstationen gestor­be­nen Menschen.

Für den 16.12. sind das laut DIVI 212 und ins­ge­samt 9.852. Das RKI dage­gen spricht von 952 Toten und ins­ge­samt 23.427. Derartige Differenzen las­sen sich über die gesam­te Zeit fest­stel­len. Nun wird es PatientInnen geben, die nicht auf eine Intensivstation gelan­gen und des­halb ggf. auch nicht dort sterben.

Ziehen wir in Betracht, was laut aerztezeitung.de im November Professor Clemens Wendtner von der München Klinik Schwabing erklärte:

»Zu berück­sich­ti­gen sei auch, dass wegen des zum Teil sehr hohen Alters der Patienten mit star­ken Komorbiditäten nicht mehr alle inten­siv­me­di­zi­nisch ver­sorgt wür­den. In ein­zel­nen Fällen wür­den sich die Ärzte bewusst für eine palliativ­medizinische Versorgung ent­schei­den.«,

dann ist für die­se Gruppe die Todesursache COVID-19 äußerst fraglich.

Einen von mir nicht ein­ge­hend geprüf­ten Überblick über die Abweichungen der Angaben von RKI und DIVI gibt es hier:

„Wo ster­ben eigent­lich die gan­zen RKI-Toten?“ weiterlesen

USA: Gesamtzahl der Todesfälle laut Studie nicht gestiegen

In einem Artikel für "The Johns Hopkins News-Letter" stellt die Wirtschafts­wissenschaftlerin Genevieve Briand fest, daß die Gesamtzahl der Todesfälle in den USA nicht gestie­gen ist. Der Beitrag wur­de vor weni­gen Tagen von der Webseite mit die­ser Begründung entfernt:

»Wir haben am 26. November beschlos­sen, die­sen Artikel zurück­zu­zie­hen, um die Verbreitung von Fehlinformationen zu stop­pen, wie wir in den sozia­len Medien bemerkt haben. Es liegt jedoch in unse­rer Verantwortung als Journalisten, eine his­to­ri­sche Aufzeichnung zu lie­fern. Wir haben beschlos­sen, den Artikel von unse­rer Website zu ent­fer­nen, aber er ist hier als PDF verfügbar…

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Warum gibt es keinen Rückgang der Todesfälle?

Diese dum­me Frage stellt gmx.net am 25.11. Die Antwort: Weil Tote nicht wie­der­auf­er­ste­hen. Gemeint ist natür­lich die Zahl der täg­li­chen Todesfälle "an oder mit COVID-19", die heu­te mit 410 einen Höchststand erreicht hat. Der Grund – es wird auf Teufel komm raus in Pflegeheimen getes­tet – wird ver­klau­su­liert angegeben:

»Laut RKI-Situationsbericht nimmt vor allem die 7‑Tage-Inzidenz der COVID-19-Fälle bei der älte­ren Bevölkerung wei­ter zu: "Da die­se häu­fi­ger einen schwe­ren Verlauf durch COVID-19 auf­wei­sen, steigt eben­so die Anzahl an schwe­ren Fällen und Todesfällen."

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WHO bestätigt (versehentlich), dass Covid nicht gefährlicher als eine Grippe ist

So lau­tet der Titel eines Beitrags auf off-guardian.org. Er stützt sich auf eine Aussage wäh­rend einer Sondersitzung des WHO-Exekutivausschuss "zur Antwort auf COVID-19" vom 5./6.10. Dort hat­te Dr. Michael Ryan, "exe­cu­ti­ve direc­tor of the World Health Organization's Health Emergencies Programme" erklärt:

»Unseren der­zeit bes­ten Schätzungen zufol­ge könn­ten etwa zehn Prozent der Weltbevölkerung mit die­sem Virus infi­ziert sein. Dies vari­iert je nach Land, es vari­iert von Stadt zu Land, es vari­iert zwi­schen ver­schie­de­nen Gruppen.«

Der Beitrag fährt fort:

„WHO bestä­tigt (ver­se­hent­lich), dass Covid nicht gefähr­li­cher als eine Grippe ist“ weiterlesen

Sinkende Todesfallraten über alle Altersgruppen

In einem noch nicht von Fachkollegen begut­ach­te­ten (peer-review­ed) Beitrag von Daniel Howdon vom "Leeds Institute of Health Sciences", Prof. Carl Heneghan, Direktor des "Centre for Evidence-Based Medicine and Director of Studies" an der Universität Oxford und Jason Oke vom "Nuffield Department of Primary Care Health Sciences" heißt es bezo­gen auf deut­sche Daten:

»Um die Veränderung des CFR [Case Fatality Rate = Fall-Verstorbenen-Anteil, AA] zu ver­an­schau­li­chen, stel­len wir sowohl ein­fa­che deskrip­ti­ve Statistiken als auch einen aus­ge­feil­te­ren Ansatz zur Verfügung, den wir zuvor ver­wen­det haben, um die Verzögerung zwi­schen Fällen und Todesfällen zu erklären…

In der Frühphase der Pandemie spie­gel­ten die Todesfälle in Deutschland die Fälle wider, aber der jüngs­te Trend geht dahin, dass die Fälle zuneh­men, wäh­rend die Zahl der Todesfälle wei­ter zurückgeht…

Diese Analyse zeigt, dass die Sterblichkeitsrate von COVID-19 in allen Altersgruppen zurück­ge­gan­gen ist, und die älte­ren Altersgruppen trei­ben den all­ge­mei­nen Rückgang an…

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Ein Gespenst geht um in Europa: die „Falldemie“

Der Herbst hat kaum begon­nen, da wird schon unser Winter verplant:

„Bundesgesundheitsminister Spahn hat eine neue Strategie für den Winter ange­kün­digt. […] Spahn zeig­te sich besorgt über die Dynamik der Corona-Infektionen in Frankreich, den Niederlanden und Spanien. Insbesondere in Spanien sei die Situation ent­glit­ten und nicht mehr unter Kontrolle, sag­te er.“ [1]

Immer soll man woan­ders hin­se­hen als auf die ein­hei­mi­schen Zahlen – außer nach Schweden, selbst­ver­ständ­lich. Bevor es wie ver­langt um „die Dynamik der Corona-Infektionen in Frankreich, den Niederlanden und Spanien“ geht, soll eine Graphik mit den euro­päi­schen Daten seit Januar [2] die Gesamtsituation ver­deut­li­chen. Dargestellt sind (in blau) die posi­tiv getes­te­ten „Fälle“, denen (in rot) Todesfälle, die mit COVID-19 in Verbindung gebracht wer­den, ent­ge­gen­ste­hen. Im Laufe des Sommers ist die Zahl der posi­tiv Getesteten auf den Höchststand vom Frühling zurück­ge­kehrt, aber ohne einen ent­spre­chen­den Anstieg der Todeszahlen. In Europa geht eine „Falldemie“ (von eng­lisch „case­de­mic“) um, die dadurch cha­rak­te­ri­siert ist, aus „Fällen“, also posi­tiv Getesteten zu bestehen – mehr nicht. Da der neue Anstieg durch einen Anstieg der durch­ge­führ­ten Tests zustan­de kommt, könn­te man die­ses Phänomen auch als Test-Epidemie bezeichnen.

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Zweite Welle in Frankreich, Spanien etc. ist eine Fiktion

Zu die­sem Schluß kommt ein aus­führ­li­cher Artikel auf nachdenkseiten.de heu­te unter der Überschrift "Covid-19 – ein euro­pa­wei­ter Zahlenvergleich zeigt, wie unbe­grün­det und mani­pu­la­tiv der der­zei­ti­ge Alarmismus ist". Belegt mit aus­führ­li­chen Zahlenmaterialen wird dort u.a. zu Frankreich festgestellt:

»Während die Zahl der offi­zi­el­len Neuinfizierten gegen­über April um rund 55% gestie­gen ist, ist die Zahl der Verstorbenen um 98,9% gesunken.«

Zur Belegung der Intesivbetten dort wird mitgeteilt:

»Gegenüber den Höchstwerten aus dem April bedeu­tet dies einen Rückgang von 92,5%.«

Erklärt wird das so:

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