Laschet sagt nur das, was offensichtlich ist

Oft ist es gut, die Lektüre eines Artikels von hin­ten zu begin­nen. In dem auf tagesspiegel.de vom 17.2. mit obi­ger Überschrift steht dort: "Er geht auf die wach­sen­de Unzufriedenheit in der Bevölkerung ein. Ist das aber schon ver­werf­lich?". Genau dar­um geht es, die letz­te Mini-Präsi-Konferenz hat über­zo­gen. Man kann einem Esel lan­ge eine Karotte vor die Nase hal­ten, man darf sie aber nicht stän­dig hal­bie­ren. Dann näm­lich besinnt sich der Esel dar­auf, wie stör­risch er sein kann. Darüber hin­aus besteht die Bevölkerung bei­lei­be nicht nur aus Eseln. Zum "Karotten-Prinzip" gibt es wei­ter unten Interessantes. Doch zunächst zum Kommentar im "Tagesspiegel", der immer­hin von sei­nem Herausgeber ver­faßt wurde:

»Die „Null-Covid-Strategie“ wür­de den Lockdown ver­län­gern. Dem will Laschet vor­beu­gen. Sein Seitenhieb für Merkel ist aller­dings auch Wahlkampf.

Und nun fal­len vie­le über Armin Laschet her. Dabei sagt der NRW-Ministerpräsident und neue CDU-Chef doch vor allem das, was offen­sicht­lich ist: Die Bereitschaft in der Bevölkerung, die Inzidenz 35 zu akzep­tie­ren, wird arg strapaziert.

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Was tun, wenn mein Arzt ein Corona-Leugner ist?

Diese Frage stellt am 17.2. das Magazin BRISANT vom MDR.

»In der Corona-Krise leis­ten Ärzte und medi­zi­ni­sches Personal Schwerstarbeit. Doch nicht alle Mediziner haben sich dem Kampf gegen das Virus ver­schrie­ben. Wie in der Gesamtbevölkerung, gibt es auch unter den Medizinern ein­zel­ne "schwar­ze Schafe", die die Existenz und die Gefahr des Virus' vehe­ment leug­nen. Was kann man tun, wenn sich der eige­ne Hausarzt als soge­nann­ter Corona-Leugner entpuppt?

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Werter Herr Storz!

Sie sind ein sehr enga­gier­ter Kommentator hier, dafür bin ich Ihnen dank­bar. Häufig erre­gen Sie sich dar­über, daß auf die­sem Blog Artikel oder sons­ti­ge Positionen doku­men­tiert wer­den, die Ihnen nicht weit genug gehen. Deshalb hal­ten Sie mich für "schein­kri­tisch" und einen " Influenzer", den­ken, ich wol­le "den Blick ver­ne­beln" und "dass der Blog viel­leicht genau die PR wei­ter­führt die gleich­zei­tig bei den Hauptmedien ange­pran­gert wird".

Sie wis­sen natür­lich selbst, daß ich Herrn Lauterbachs Meinung nicht tei­le, wenn er hier zitiert wird. Das gilt sogar für die meis­ten der dar­ge­stell­ten Positionen. Bei ande­ren kommt es mir dar­auf an, Widersprüche und Risse auf der Seite der Maßnahmen-Befürworter auf­zu­zei­gen. Dabei ist es oft so, daß da jemand "von der ande­ren Seite", also der eher regie­rungs­kon­for­men, nur eine klei­ne Kritik benennt. Wenn bei­spiels­wei­se ein Virologe for­dert, Schulen und Kitas zu öff­nen, aber den­noch für Impfungen plä­diert. Oder ein Publizist Demonstrationsverbote gei­ßelt, aber für Masken und Abstandhalten wirbt. Es gibt vie­le gleich gela­ger­te Fälle.

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Leipziger Pflegeheim: "Jeder Dritte Geimpfte überlebte die Infektion nicht"

Im Paul-Ehrlich-Institut wird man Überstunden schie­ben müs­sen. Ein angeb­li­cher Experte spricht Textbaustein-Deutsch. Vertuscht wur­de offen­bar auch.

"Drama in Leipziger Pflegeheim: 16 Corona-Tote seit Mitte Januar" heißt es heu­te auf lvz.de.

»Leipzig. Furchtbarer Corona-Ausbruch in einem Leipziger Altenheim: Von den 70 Bewohnern des städ­ti­schen Pflegeheims Am Auenwald in der Südvorstadt sind in den ver­gan­ge­nen vier Wochen 16 Menschen an Covid-19 gestor­ben. Sie hat­ten erst weni­ge Tage zuvor ihre Corona-Schutzimpfung bekommen.

Bekannt wur­de der Fall erst jetzt durch den Hinweis einer Frau an die LVZ. Ein Angehöriger war unter den Corona-Toten. „Die alten Menschen ster­ben dort wie die Fliegen“, berich­te­te sie mit Tränen in den Augen. 

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Ein gutes Dutzend testwilliger Bürger

Erneut Hut ab vor der Bildredaktion, die die­se schö­ne Unterschrift zu einem Artikel der "Westfälischen Nachrichten" vom 17.2. erfand:

https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Warendorf/Ahlen/4369572-Mobiles-Covid-19-Testzentrum-Reisendes-Labor-im-Kampf-gegen-Pandemie

Zu lesen ist:

»Mobiles Covid-19-Testzentrum
„Reisendes Labor“ im Kampf gegen Pandemie

Ahlen – Neben dem Covid-19-Testzentrum am Wersestadion ist seit Mittwochvormittag auch ein mobi­les Testzentrum in Ahlen unter­wegs. Erste Station war der Rathausvorplatz.

Schon zehn Minuten vor dem offi­zi­el­len Start steht fest: Das Interesse am mobi­len Covid-19-Testzentrum ist groß. Ein gutes Dutzend test­wil­li­ger Bürger sam­melt sich an die­sem Mittwochmorgen auf dem Rathausvorplatz, der ers­ten Station des „rei­sen­den Labors“.

Offiziell ange­mel­det ist in die­sem Fall kei­ner der Wartenden. „Wir schi­cken aber nie­man­den weg“, sagt Markus Koyro . „Um Wartezeiten in Zukunft zu ver­mei­den, kön­nen wir jedoch nur jedem Interessierten raten, sich nach Möglichkeit anzu­mel­den.“ Das funk­tio­nie­re am bes­ten per Internet über die eigens erstell­te Schnelltest-Seite…«

Wartezeiten wird es nicht gege­ben haben. Dafür ein fünf­köp­fi­ges Schnelltest-Team. Die Stadt Ahlen hat ca. 50.000 EinwohnerInnen.

Pflegekräfte sollen weichgeklopft werden

Dazu wird vom "Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe" eine gan­ze Serie von you­tube-Videos, u.a. mit Prof. Carsten Watzl, auf­ge­bo­ten. Tenor: Die Impfstoffe sind super, Nebenwirkungen sowas von harm­los und Todesfälle bei Ü‑80 – so what? 113 Todesfälle im Zusammenhang mit der Impfung ver­harm­lost er so:

»Ungefähr 50 Todesfälle sind bis­her unge­klärt, von der Ursache. Wenn man da aber wie­der die Statistik bemüht, wür­de man bei einer gleich gro­ßen Bevölkerungszahl, die man jetzt geimpft hat, von dem glei­chen Alter, in dem glei­chen Beobachtungszeitraum, unge­fähr 77 spon­ta­ne Todesfälle auch erwar­ten, weil wir imp­fen ja hier im Moment die Älteren – das mitt­le­re Alter der Verstorbenen ist 84 – und auch da zeigt sich halt, dass die Impfung kei­ne erhöh­ten Todeszahlen aus­löst, aber auch hier wird natür­lich jeder Todesfall genau­es­tens beob­ach­tet und auch nach­ver­folgt. Aber alles in allem zei­gen sich jetzt aktu­ell kei­ne neu­en Nebenwirkungen zusätz­lich zu denen, die wir schon kann­ten, und das ist ja eigent­lich die gute Nachricht.«
Quelle: youtube.com (17.2.21)

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Boris Palmer will Test-Apartheid in Innenstädten

»Boris Palmer schreibt Brandbrief an Kanzlerin Merkel«. So oder ähn­lich titeln die Mainstream-Medien heute.

»Ein Brandbrief ist ein Hilfeersuchen, eine Drohung oder ein Appell in Schriftform…Der Große Brandbrief war ein Gesetzeswerk von 1374 zur Bestrafung von Dieben und Brandstiftern.«

Am ehes­ten die letz­te Variante der Erklärung von Wikipedia stellt das Schriftstück dar. Vordergründig geht es um die Öffnung von Geschäften:

»Der Grünen-Politiker möch­te, dass die Geschäfte mög­lichst bald mit „guten Hygienekonzepten“ öff­nen. Dies sei nach sei­ner Überzeugung mach­bar, „ohne all­zu gro­ße Risiken für den Verlauf der Pandemie ein­zu­ge­hen“. Er befür­wor­tet dafür Masken, Abstand, Personenzahlbegrenzungen und Zeitfenster für die Risikogruppen sowie Schnellteststationen an den Zugängen zur Innenstadt.

Er schlägt vor, „dass Städte mit einer Inzidenz unter 35 sofort den Anfang machen dür­fen“. Innenstädte soll­ten für Menschen mit einem nega­ti­ven Schnelltest öff­nen dür­fen. „Einlass in Geschäfte, Restaurants und Kultureinrichtungen erhält nur, wer den an der Teststation aus­ge­ge­be­nen per­so­na­li­sier­ten Badge als Nachweis für einen nega­ti­ven Test sicht­bar mit sich führt.“«
welt.de

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„Wir werden das Land schon schaffen!“

»Berlins Ex-Innensenator Henkel rech­net mit Corona-Politik sei­ner Partei ab

Der ehe­ma­li­ge Berliner Innensenator und CDU-Spitzenkandidat Frank Henkel rech­net in einem bit­te­ren Facebook-Post mit der Corona-Politik in Deutschland ab. Der 57-Jährige, der für die CDU noch im Abgeordnetenhaus sitzt, greift dar­in auch die Berliner CDU und sei­nen Fraktionschef Burkard Dregger scharf für die Forderung an, den Lockdown wei­ter zu ver­län­gern und die Sieben-Tage-Inzidenz auf bes­ten­falls zehn zu drücken.

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Impfstoff-Studie: Dämpfte Astrazeneca die Nebenwirkungen?

Offenbar ist es ein Desaster mit Ansage. Bereits am 2.2. war näm­lich auf br.de unter obi­gem Titel über einen Betrug zu lesen:

»Lieferprobleme und eine nied­ri­ge Effizienz des Corona-Impfstoffs bei Älteren: Astrazeneca stand zuletzt in der Kritik. Doch die Europäische Arzneimittelagentur war groß­zü­gig. Zu groß­zü­gig? Erfahrungen von Geimpften und Studiendaten wer­fen Fragen auf.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) ist groß­zü­gig in Sachen Astrazeneca. Sie ließ den Impfstoff Ende ver­gan­ge­ner Woche für alle Altersgruppen zu. Anders als die Ständige Impfkommission (STIKO), die davon abrät, Über-64-Jährige mit Astrazeneca zu imp­fen; und im Gegensatz zu Italien, das den Einsatz des Vektor Impfstoffs nur für die Altersgruppe bis 55 empfiehlt.

EMA wink­te Astrazeneca-Stoff durch

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