Anwältin: „Es ist unglaublich, was wir da erleben“

Ist es ein wei­te­res Zeichen für eine Zeitenwende? Auf berliner-zeitung.de gibt es am 19.2. ein Interview mit der Anwältin Jessica Hamed.

»Frau Hamed, für pri­vi­le­gier­te und gut situ­ier­te Leute sind die Einschränkungen durch die Corona-Maßnahmen zwar läs­tig, aber im Grunde ver­kraft­bar. Doch es gibt gro­ße Gruppen, für die der Verlust der Grundrechte exis­ten­ti­el­le Folgen hat. Sie ver­tre­ten als Anwältin auch die sozi­al Schwachen. Von wel­chen Gruppen spre­chen wir hier?

Ich ver­tre­te zum Beispiel Kinder und Jugendliche, Behinderte und chro­nisch Kranke, alte Menschen, Geflüchtete und Menschen in sozi­al pre­kä­ren Situationen. Dazu gehö­ren auch Anfragen von Bezieherinnen von Arbeitslosengeld II. Diese Menschen leben auf beeng­tem Wohnraum, eine ver­häng­te Quarantäne bei­spiels­wei­se ist kata­stro­phal. Sie sind in einer völ­lig ande­ren Situation als eine Familie mit zwei Kindern in einem Einfamilienhaus mit Garten. Auch abseits einer Quarantäne: Sie haben kei­ne Zerstreuungsmöglichkeiten. Auch Aggressionen kön­nen nicht mehr, etwa im Fitnessstudio, abge­baut wer­den. Die Zunahme an häus­li­cher Gewalt ist deut­lich – übri­gens nicht nur in die­ser Gruppe.

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Kliniken 2020: Falsche Corona-Fälle, Patientenschwund und selbstgemachter Notstand

Am 18.2 ver­öf­fent­li­che multipolar-magazin.de einen Artikel der Autorin Susan Bonath, den sie lei­der nie in der Tageszeitung "jun­ge Welt", für die sie auch schreibt, hät­te unter­brin­gen kön­nen. Darin heißt es:

»„Kranke“, die nicht krank waren

Die Zahl 5.639 über­schat­te­te den Jahreswechsel zu 2021. So vie­le angeb­li­che COVID-19-Intensivpatienten führ­te das Register der Deutschen inter­dis­zi­pli­nä­ren Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, kurz DIVI, am letz­ten Tag des ers­ten Pandemiejahres 2020 auf – Tendenz damals noch wei­ter stei­gend. Alles schwer­kran­ke Corona-Patienten? Mit dem Damoklesschwert der Triage wur­de die Öffentlichkeit in Panik ver­setzt. Erst Mitte Dezember war der Lockdown ver­schärft worden.

Doch vie­le Skeptiker trau­ten schon damals den Zahlen nicht. 

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Süddeutsche Zeitung entert mit Störartikel Bundespressekonferenz

Ein Beitrag unter die­sem Titel ist am 19.2. auf alexander-wallasch.de zu lesen. Er bezieht sich auf einen Artikel "Störsender" auf sueddeutsche.de, der sich hin­ter einer Bezahlschranke befin­det. Ich kann die Angaben des­halb nicht verifizieren.

Update, 20.2.: Hier hat­te ich aus die­sem inter­es­san­ten Artikel zitiert. Soeben erreicht mich aus mir unbe­kann­ten Gründen die Aufforderung von Herrn Wallasch:

"Die Abbildung mei­nes Artikel auf Ihrer Webseite ist zu unter­las­sen, danke
https://www.corodok.de/datenschutzerklaerung/"

Kärnten tut es wirklich: Gelbe (!) Armbänder für Geimpfte

»Corona – Kärntner Idee für gute Impflaune

Klagenfurt (LPD). „Ich hel­fe mit! Ich bin geimpft.“ Mit die­sem Slogan ver­se­he­ne Silikon-Armbänder sol­len die Bereitschaft der in Österreich leben­den Bevölkerung, sich für eine Corona-Schutzimpfung zu ent­schei­den, wei­ter erhö­hen. Konkret soll jede und jeder, der die für eine Grundimmunisierung erfor­der­li­chen Impfungen (im Normalfall also bei der nöti­gen 2. Impfung) erhält, dazu kos­ten­los ein ent­spre­chen­des Armband als sicht­ba­res Zeichen auch zur Motivation für ande­re Menschen bekommen. 

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Faktencheck: Wurde Söder sieben Mal gegen Corona geimpft?

Endlich hat sich nordbayern.de die­ser wich­ti­gen Frage ange­nom­men, die jeder halb­wegs den­ken­de Mensch ohne­hin mit "Nein" beant­wor­tet hät­te. Jetzt ist aber auch faktencheckamtlich:

»Mit einer Kombination von Impftermin-Fotos wird in sozia­len Medien gegen Bayerns Ministerpräsident Markus Söder Stimmung gemacht…

BEWERTUNG: Falsch. Söder wur­de bis­lang nicht gegen das Coronavirus geimpft. Die Bilder in der Collage sind teil­wei­se Jahre alt und ent­stan­den bei unter­schied­li­chen Impfterminen – etwa zur Grippe- oder Zeckenschutzimpfung.

FAKTEN: Markus Söder hat sich bis­lang nicht gegen das Coronavirus imp­fen las­sen, wie die baye­ri­sche Staatskanzlei auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am 16. Februar 2021 mit­teil­te.«

An die­ser Stelle folgt im Text die­ses sach­li­che Video:

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Virologe Streeck: "Man sollte jetzt testweise Restaurants öffnen"

Mit die­ser Überschrift ist heu­te auf t‑online.de zu lesen:

»In der Debatte um Lockerungen von Corona-Auflagen hat sich der Virologe Hendrik Streeck dafür aus­ge­spro­chen, Gastronomiebetriebe pro­be­wei­se zu öff­nen. "Man soll­te jetzt test­wei­se Restaurants öff­nen und diver­se Hygienemaßnahmen, von der Distanz zwi­schen den Tischen über die Lüftung bis hin zur Kontaktnachverfolgung auf den Prüfstand stel­len", sag­te Streeck dem Nachrichtenmagazin "Focus".

Derzeit herr­sche "die Tendenz vor, alles zu schlie­ßen. Dabei könn­ten Restaurants mit guten Vorkehrungen siche­rer sein als der häus­li­che Bereich", beton­te Streeck.

Streeck kri­ti­siert Schwellenwert und wirbt für Corona-Ampel
Den von der Bundesregierung und den Bundesländern ver­ein­bar­ten Schwellenwert für Öffnungen von maxi­mal 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner bin­nen sie­ben Tagen sieht Streeck skep­tisch: "Das Problem an die­sen Richtwerten ist, dass sie kei­ne wis­sen­schaft­li­che Grundlage haben, son­dern eher poli­ti­scher Natur sind."…«

Ingolstadt: Chronik "ungeklärter" Todesfälle

Die Leserin Katharina hat 53 Veröffentlichungen zu Todesfällen nach der Impfung in Ingolstadt zusam­men­ge­tra­gen. Aus den Tiefen der Kommentare sei die Zusammenstellung hier zur bes­ser Verbreitung wie­der­ge­ge­ben. Vielen, vie­len Dank!

»Ingolstadt (Bayern): Ein Drittel aller Covid-19-Todesfälle seit Impfstart, 12 Positive in einem Heim mit Zweitimpfung, 22 Tote mit unge­klär­tem Impfstatus in einem ande­ren, vie­le Berichte und wenig Antworten

Die fol­gen­de Chronik von Ereignissen nach Beginn der Impfung in Ingolstadt, vor allem im dor­ti­gen Heilig-Geist-Spital und Anna-Ponschab-Haus, basiert auf Berichten von Stadt, Klinikum und Online-Presse. Diese lagen reich­lich vor ver­gli­chen mit der Berichterstattung über ähn­li­che Vorgänge andern­orts. Trotzdem beant­wor­tet kei­ner der Berichte die ange­sichts eines lau­fen­den Menschenversuchs mit bedingt zuge­las­se­nen Impfstoffen wich­tigs­te Frage: Ob und ggf. wie oft waren posi­tiv Getestete, Erkrankte und Gestorbene geimpft. Ob die Impfung Opfer gefor­dert hat oder der Anstieg der Covid-19-Todesfälle damit zusam­men­hängt, wird in 0 von 53 Veröffentlichungen gefragt.
Wenn die Beantwortung nicht am Datenmangel schei­tert – wor­an schei­tert sie dann? Das her­aus­zu­fin­den ist ein Zweck der Chronik.

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"Big Brother wurde in der Corona-Zeit ein Freund und Partner"

Heribert Prantl wird es auch um PR für sein neu­es Buch gehen. Und es wird auch dies­mal Kommentare geben, die (zu Recht) kri­ti­sie­ren, daß er in sei­ner Kritik nicht weit genug geht. Dennoch sei hier aus­zugs­wei­se dar­ge­stellt, was er auf welt.de schreibt:

»Corona hat geschafft, was die Weltkriege nicht geschafft haben

Wir haben erlebt, dass der Staat sehr detail­lier­te und klein­tei­li­ge Regeln erlas­sen hat, um die Bürgerinnen und Bürger vor Corona und vor sich selbst zu schüt­zen. Auf sehr klein­ka­rier­tem Papier, auf Millimeter-Papier qua­si, war ein­ge­zeich­net, was die Bürgerinnen und Bürger gera­de dür­fen und was nicht. Das Leben der Menschen wur­de, wie man das sonst mit Geschenken und Geschenkpapier macht, in die­ses Millimeterpapier eingewickelt.

Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik ist das Leben der Menschen außer­halb von Gefängnissen so strikt regu­liert wor­den wie in der Corona-Zeit. Jede ein­zel­ne der vie­len Verbots- und Kontrollregeln hät­te in ande­ren Zeiten zu Aufständen geführt. In der Corona-Zeit wur­den sie über­wie­gend akzep­tiert, begrüßt, ja es wur­den sogar noch Verschärfungen gefor­dert, weil man sich davon Sicherheit und Gesundheit versprach.

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Bonner Studenten liefern Fakten zum Thema Impfen

So über­schreibt der Bonner "General-Anzeiger" einen Beitrag am 19.2. auf ga.de.

»Die Debatte um das Thema Impfen ist wegen der Pandemie nicht nur hoch­ak­tu­ell, sie wird meist auch emo­tio­nal geführt. Um dem etwas ent­ge­gen­zu­set­zen, will der 2017 in Bonn gegrün­de­te Verein „Impf-Dich“ mit wis­sen­schaft­li­chen Fakten zum Thema aufklären.

„Impfen ist ein unheim­lich wich­ti­ges Thema, über das viel Halbwissen und vie­le Vorurteile in der Gesellschaft kur­sie­ren“, sagt Inga Krause von der Bonner Ortsgruppe des Vereins. Letztlich sei es die freie Entscheidung eines jeden Einzelnen, ob er oder sie sich imp­fen las­se. „Wir wol­len den Menschen mit wis­sen­schaft­li­chen Fakten zu einer fun­dier­ten Entscheidung ver­hel­fen, damit sie nicht von der Emotionalität des Themas über­la­gert wird.“«

Hier sind min­des­tens zwei Fehler zu fin­den. "Wissenschaftliche Fakten" bezieht die Initiative aus­schließ­lich vom RKI und vom Paul-Ehrlich-Institut. Die "freie Entscheidung eines jeden Einzelnen" dürf­te spä­tes­tens mit die­ser Ankündigung vor­bei sein:

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Corona-Chefbekämpfer Schmidt-Lüdenscheidt streut merkwürdige Informationen

Volker Schmidt ist der für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz zustän­di­ge Fachbereichsleiter des Märkischen Kreises. Eine Interview mit ihm vom 18.2. steht unter dem Titel "Interview mit Corona-Chefbekämpfer Volker Schmidt. Vor dem Lüdenscheider Impfzentrum muss nie­mand mehr nass wer­den". Das bezieht sich auf die­se Vorgeschichte:

»Am ver­gan­ge­nen Sonntag wur­den zahl­rei­che Menschen wie­der nach Hause geschickt, die Termine für das Lüdenscheider Impfzentrum hat­ten. Grund war offen­bar ein Fehler in der Terminvergabe-Software. War das nur im Märkischen Kreis so?

Nein, es waren drei Kreise betrof­fen, in der Vorwoche ist das auch schon von zumin­dest einem Kreis bekannt gewesen.

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