85 Prozent tatsächlich "an" Covid-19 verstorben?

Verschiedene Medien berich­ten über zwei Studien, die das her­aus­ge­fun­den haben sol­len. Die Daten schei­nen dürf­tig zu sein und die Überschriften jeden­falls nicht umfas­send zu bestä­ti­gen. Auf nordbayern.de ist am 7.2. zu lesen:

»Der Großteil der von Kieler Pathologen obdu­zier­ten Menschen, die sich vor ihrem Tod mit Corona infi­ziert hat­ten, ist tat­säch­lich an Covid-19 gestor­ben. Auf ein fast deckungs­glei­ches Ergebnis kommt auch eine klei­ne Studie aus dem Uniklinikum Regensburg, die fast 50 Prozent der im Frühjahr 2020 in der ers­ten Infektionswelle an oder mit dem Coronavirus ver­stor­be­nen Patienten obdu­ziert hat.

"Bei 85 Prozent der Fälle konn­ten wir wirk­lich bestä­ti­gen, dass sie an Covid-19 ver­stor­ben sind", sag­te der Direktor des Instituts für Pathologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Christoph Röcken. In Kiel wur­den bis­lang mehr als 50 Menschen im Alter von 53 bis über 90 Jahre obdu­ziert, die sich vor ihrem Tod mit Sars-CoV‑2 ange­steckt hat­ten. Nur ein klei­ner Teil sei mit statt an Covid-19 gestor­ben, sag­te Röcken.

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Gerichtsmediziner: "Die meisten 'positiv' Verstorbenen weisen andere Todesursachen auf"

Der Gerichtsmediziner Dr. Dietmar Benz hat­te im Dezember auf Facebook mit die­ser Beobachtung von sich reden gemacht. Der Text war von Stefan Homburg und Boris Reitschuster auf­ge­grif­fen wor­den. Da der Autor den Facebook-Beitrag offen­bar gelöscht hat­te und Recherchen dazu nichts erga­ben, hat­te ich auf eine Publizierung ver­zich­tet. Nun ist es laufpass.de gelun­gen, ein Gespräch mit Benz zu füh­ren. Die Ergebnisse wer­den dort heu­te dar­ge­stellt. Wir lesen:

»Seit 30 Jahren befasst sich der erfah­re­ne Gerichtsmediziner Dr. Dietmar Benz mit Todesursachen. Er hat etwa 5.000 gericht­li­che Obduktionen durch­ge­führt. In zahl­lo­sen Gerichtsprotokollen fin­den sich sei­ne Bewertungen im Rahmen von Unfällen oder Straftaten wie­der. Seit vie­len Jahren führt er in Baden-Württemberg in meh­re­ren Krematorien die soge­nann­te Feuerbestattungsleichenschau durch. Hierbei hat er einen Überblick über etwa 20% aller zur Kremation gelang­ten natür­li­chen Todesfälle die­ses Bundeslandes. Über 120.000 Verstorbene hat Dr. Benz in sei­ner Zeit als Rechtsmediziner vor der Feuerbestattung unter­sucht. Eine Beobachtung macht ihn seit Beginn der Pandemie stut­zig: Bei einem gro­ßen Teil der von ihm unter­such­ten Todesfälle, die laut Totenschein an COVID-19 ver­stor­ben sein soll­ten, hat er teils erheb­li­che Zweifel an die­ser Todesursache…

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Isle of Man beendet Lockdown: offene Pubs und keine Maskenpflicht

stuttgarter-zeitung.de mel­det heute:

»Die bri­ti­sche Insel Isle of Man hat den Corona-Lockdown been­det. Ab sofort sind Schulen, Restaurants, Geschäfte und Pubs wie­der geöff­net. Auch die Maskenpflicht wur­de abgeschafft.…

Die Isle of Man mit etwa 85 000 Einwohnern ist etwa so andert­halb Mal so groß wie das Bundesland Bremen und liegt zwi­schen Großbritannien und Nordirland. Sie gehört nicht zum Vereinigten Königreich, son­dern ist direkt der bri­ti­schen Krone unter­stellt.«

Quelle: thesun.co.uk

Impfstoff kann doch jeder

Am 7.2. auf t‑online.de wird von einem Fall berich­tet, der womög­lich eine Art Trittbrett-Kriminalität darstellt:

»Behörden ermit­teln 
Labormediziner ent­wi­ckelt im Alleingang Corona-Impfstoff
…Der 74-jäh­ri­ge Labormediziner Winfried Stöcker hat im Alleingang einen Corona-Impfstoff ent­wi­ckelt und sieht sich nun Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Lübeck aus­ge­setzt. Das berich­tet der "Spiegel" in sei­ner aktu­el­len Ausgabe.

Stöcker hat­te sich und vier wei­te­ren Probanden ein von ihm ent­wi­ckel­tes "rekom­bi­nan­tes Antigen" gespritzt. Daraufhin hät­ten alle Patienten Antikörper gegen das Corona-Virus gebil­det, mel­de­te Stöcker dem Präsidenten des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Klaus Cichutek im September 2020. Die Wirksamkeit des Impfstoffs sei auch von den Virologen Christian Drosten und Hendrik Streeck bestä­tigt worden.

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Gibt es auch Corona-Fälle ohne Impfung in Pflegeheimen?

Nach den zahl­lo­sen Fällen von "Ausbrüchen" nach der Impfung (s. Zufälle (IV)) muß man die­se Frage stel­len. Stets war es trotz rigi­der "Schutzmaßnahmen" zu posi­ti­ven Tests unmit­tel­bar nach der Impfung gekom­men. Nun wer­den Fälle auch nach der zwei­ten Impfung gemel­det. Sie sol­len auch die Furcht vor der Mutante schü­ren. Wie üblich sind die Reaktionen panisch. bild.de mel­det heute:

»14 geimpf­te Altenheim-Bewohner posi­tiv auf Corona-Variante getestet
In einem Alten- und Pflegeheim in Belm im Landkreis Osnabrück hat es einen Ausbruch der bri­ti­schen Variante des Coronavirus gege­ben. Bei 14 Senioren sei das Virus B 1.1.7. nach­ge­wie­sen wor­den – obwohl alle Bewohner am 25. Januar zum zwei­ten Mal geimpft wor­den sei­en, teil­te der Landkreis am Sonntag mit. Das Heim, alle Mitarbeiter und deren Familien wur­den unter Quarantäne gestellt.

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Innenministerium spannte Wissenschaftler für Rechtfertigung von Corona-Maßnahmen ein

Eigentlich ist es kal­ter Kaffee, was welt.de heu­te unter die­sem Titel ver­mel­det. Es geht um die Entstehung des Geheimpapiers des Innenministeriums aus dem März.

Ausführlicher zu die­sem Papier (mit Download-Link Wie war das noch… mit dem Schock-Papier des Innenministeriums?) wur­de hier schon am 16. August berich­tet. Erhellend auch Schock-Papier – ver­faßt von Lobbyisten und ver­stö­ren­dem Sprachlehrer.

»Unser paper hat die Befürworter von Herdenimmunität mund­tot gemacht, also Drosten dazu gebracht, sei­ne Stellung dies­be­züg­lich zu ändern.«

prahl­te einer der Verfasser im August (s. Schockpapier Innenministerium: Verfasser plau­dert Interessantes aus. Dort sind alle Autoren benannt.).

Interessant ist, daß die "Welt" das Thema heu­te über­haupt auf­greift und eini­ge Infos zur Entstehungsgeschichte beisteuert:

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Aktuelles aus den Tollhäusern (6.2.)

Von morgenpost.de:

»Ministerin: „Kein Verständnis“ für Verstöße gegen Impfreihenfolge

17.08 Uhr: Nach meh­re­ren bekannt­ge­wor­de­nen Verstößen gegen die Impfreihenfolge in Sachsen-Anhalt hat Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) die Verantwortlichen kritisiert…

      • Am Donnerstag war bekannt gewor­den, dass der Landkreis Stendal im Januar mehr als 300 Polizistinnen und Polizisten geimpft hatte
      • Auch der Landrat von Wittenberg, Jürgen Dannenberg (Linke) und sein Stellvertreter sol­len laut Medienberichten schon geimpft sein
      • Am Samstag räum­te Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (par­tei­los) ein, dass er und zehn Stadträte bereits geimpft wurden

Künstler baut Astrazenca-Impfstoff als Glasskulptur nach

16.07 Uhr: Ein Künstler in England hat den Astrazeneca-Impfstoff als Glasskulptur nach­ge­baut. Einen Monat lang habe er mit sei­nem Team an der Skulptur gear­bei­tet, erzähl­te der Künstler Luke Jerram aus Bristol der Nachrichtenagentur PA…


AfD hält in Sachsen Parteitag trotz Corona ab

12.39 Uhr: Die säch­si­sche AfD ver­zich­tet auch in Corona-Zeiten nicht auf einen Parteitag mit Publikum…  Mitarbeitende des Ordnungsamtes erschie­nen am Vormittag, um die Vorgaben zu kon­trol­lie­ren. Sie über­prüf­ten auch die Atteste Dutzender AfD-Mitglieder, die ohne Maske im hin­te­ren Teil der Halle sepa­riert wur­den und Warnwesten tra­gen mussten.


Mehr Geld wür­de laut Biontech bei Impfstoffherstellung helfen

12.23 Uhr: Dem Mainzer Impfstoffhersteller Biontech wür­de nach eige­nen Angaben mehr Geld von Deutschland und der EU hel­fen, um die Produktionskapazitäten des Corona-Impfstoffs aus­zu­bau­en. „Im ver­gan­ge­nen Jahr hät­te uns mehr Geld nicht gehol­fen, weil wir den Produktionsprozess im gro­ßen Maßstab erst sicher auf­stel­len muss­ten“, sag­te Biontech-Finanzvorstand Sierk Poetting dem „Spiegel“.

„Jetzt aber wür­de Geld hel­fen. Erst recht, wenn wir für nächs­tes Jahr eine Kapazität von drei Milliarden Dosen anti­zi­pie­ren sol­len, wie es die­se Woche bereits ange­fragt wur­de.“ Poetting geht davon aus, dass der Bedarf an Impfstoff wei­ter stei­gen wird.


Terminvergabe für Corona-Impfungen macht wei­ter Probleme

9.04 Uhr: Mit den Corona-Impfungen in Heimen und Krankenhäusern geht es vor­an – und nun sind es zumeist die Menschen ab 80 Jahren zu Hause, die eben­falls schnell die Möglichkeit zur Impfung bekom­men sol­len. Doch neben dem zu knap­pen Impfstoff berei­tet auch die Organisation der Terminvergabe vie­len Bundesländern Probleme, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur zeigt…


Unzufriedenheit mit Corona-Krisenmanagement der Regierung wächst

8.38 Uhr: Die Unzufriedenheit mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung in der Corona-Pandemie wächst. In einer aktu­el­len Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur bewer­ten nur noch 50 Prozent der Befragten das Regierungshandeln eher posi­tiv…«

Demos in Mannheim und Chemnitz

»Corona-News vom 6. Februar: Demo gegen Corona-Maßnahmen in Mannheim

20.58 Uhr: Bei einer nicht ange­mel­de­ten Demonstration gegen die Corona-Schutzmaßnahmen haben sich am Samstag nach Polizei-Angaben rund 1200 Menschen in rund 600 Autos auf einem Parkplatz in Mannheim ein­ge­fun­den. Sie woll­ten einen Autokorso bil­den, wie die Polizei am Samstagabend mit­teil­te. Die Demonstration sei nach einer Verfügung der Versammlungsbehörde der Stadt Mannheim auf­ge­löst wor­den und die Teilnehmer sei­en dem zöger­lich nachgekommen.

In der Folge gab es nach den Angaben ver­ein­zel­te, klei­ne­re Autokorsos in der Stadt, die aber eben­falls unter­bun­den wur­den. Es habe Identitätsfeststellungen und Platzverweise gege­ben. Für die Polizei sei es ein Großeinsatz gewe­sen, hieß es weiter.

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