Süddeutsche Zeitung entert mit Störartikel Bundespressekonferenz

Ein Beitrag unter die­sem Titel ist am 19.2. auf alexander-wallasch.de zu lesen. Er bezieht sich auf einen Artikel "Störsender" auf sueddeutsche.de, der sich hin­ter einer Bezahlschranke befin­det. Ich kann die Angaben des­halb nicht verifizieren.

Update, 20.2.: Hier hat­te ich aus die­sem inter­es­san­ten Artikel zitiert. Soeben erreicht mich aus mir unbe­kann­ten Gründen die Aufforderung von Herrn Wallasch:

"Die Abbildung mei­nes Artikel auf Ihrer Webseite ist zu unter­las­sen, danke
https://www.corodok.de/datenschutzerklaerung/"

23 Antworten auf „Süddeutsche Zeitung entert mit Störartikel Bundespressekonferenz“

  1. Reitschuster bekommt jetzt die Dosis Gift ver­ab­reicht, die er Jahre lang selbst ver­spritzt hat. Einst noch unter dem Schutzschirm der Saubande, die ihn heu­te bereit­wil­lig ans Kreuz zu schla­gen bereit ist. 

    Wie fühlt sich das an, Herr Reitschuster?

    1. @Zapata Gag

      Trifft Ihre Häme nicht auch jeden hier, inklu­si­ve Sie selbst?

      JEDER von uns lebt seit vie­len Jahren "gemüt­lich" in einem ver­lo­ge­nen System und WEISS es auch. Jeder weiß, dass gelo­gen und betro­gen wur­de und jeder weiß, was Ramstein ist und wes­sen Politik und Truppen dazu beträgt, im Nahen Osten Menschen zu met­zeln. Nun trifft es zuneh­mend auch jeden hier, nur das ist neu – die Grausamkeit ist es NICHT.

      Ich kann­te Reitschuster "vor Corona" über­haupt nicht, weiß also nicht, was er als "Systemschreiber" von sich gab. Immerhin muss man kon­ze­die­ren, dass er 16 Jahre in Russland gelebt hat und nicht (nur) vom beque­men deut­schen Sitz aus geschrie­ben hat. Dass er die Erfahrung also nicht gescheut und wohl gar dazu gelernt hat, ist ihm jedoch nicht anzu­krei­den, im Gegenteil!

      1. @some1:

        Reitschuster hat in der Vergangenheit die Souveränität der Völker auf Selbstbestimmung aufs Äußerste verletzt. 

        Er ist ein schmie­ri­ger Propagandist in Sachen "Deutschland gen Osten" gewe­sen, hat jede Russland-Lüge pro­pa­giert, ist agi­ta­to­risch mit­ver­ant­wort­lich am mas­sen­wei­sen Abschlachten syri­scher Menschen, hat die Weißhelm-Propaganda (ali­as IS-Unterstützer im Namen west­li­cher Werteterroristen) ver­kauft, hat den Putsch in der Ukraine will­kür­lich unter­stützt, hat den Breitscheidplatzanschlag ras­sis­tisch aus­ge­schlach­tet, obwohl die staat­li­che Beteiligung für jeden Deppen unüber­seh­bar war. Er war kurz und knapp: Ein Unterstützer des war of ter­ror. Als Belohnung dafür durf­te er sich sei­nen fet­ten Arsch im Presseclub mit trans­at­lan­ti­schen Berufslügnern absit­zen und Dünnpfiff verbreiten.
        Mit Sicherheit habe ich hier noch meh­re­re ein­schlä­gi­ge Dinge aus­ge­las­sen, die sei­ne häss­li­che Fratze zeigen.
        Mein geschicht­li­ches Gedächtnis lässt mich, im Gegensatz zu ihnen, nie im Stich. Und ich kann auf sol­che Arschlöcher ver­zich­ten, auch wenn sie mal eine Nadel im Heuhaufen finden.

        1. @Zapata Gag: Was den sach­li­chen Teil der Kritik angeht, mag der berech­tigt sein. Die zoti­gen Zuschreibungen sind für sei­ne Person (eben­so wie für die von Lauterbach und ande­ren) hier fehl am Platz. Ich bit­te dar­um, das bis­her ganz erträg­li­che Niveau der Auseinandersetzung nicht auf das von Twitter und Co. zu senken.

          Inhaltlich habe ich das Problem, daß in Kommentaren sehr oft auf die Unzulänglichkeit der Positionen von Kritikern der "Corona-Politik" ver­wie­sen wird, ohne die Kritik pro­duk­tiv nutz­bar zu machen.

        2. Obwohl irrele­vant, da sich Menschen auch ändern kön­nen, aber ich glau­be der Irrtum, dem Reitschuster frü­her unter­lag war, nicht wahr­ge­nom­men zu haben wie sehr hier­zu­lan­de Russlandbashing der Standard ist. Vielleicht glaub­te er, mit sei­nen russ­land­kri­ti­schen Beiträgen hier eine Fehlstelle aus­zu­fül­len und merk­te über­haupt nicht (in Moskau) wie hier (in Deutschland) tat­säch­lich der Wind weht und des­sen Grundtendenz er nur noch wei­ter antrieb.

          Was mir grund­sätz­lich sym­pa­tisch ist, ist sei­ne fre­che, prin­zi­pi­ell obrig­keits­kri­ti­sche, respekt­lo­se Haltung – ob gegen Putin oder gegen Merkel scheint ihm egal zu sein – recht so!

          Es ist die­se Respektlosigkeit Reitschusters die die auto­ri­täts­hö­ri­ge, obrig­keits­ser­vi­le, unter­wür­fi­ge, ja buckeln­de und schlei­mig-krie­chen­de Haltung sei­ner "Kollegen" erst so rich­tig offen­bar macht.

    2. Ich habe mir schon oft die BPK ange­schaut und habe es noch nie erlebt das er 'Gift ver­sprüht'. Er fragt genau da nach wo es weh tut, wo es Unstimmigkeiten gibt und dass ist mei­ner Meinung nach guter Journalismus! Herr Reitschuster ist einer der weni­gen Journalisten, der sei­ne Job macht und zwar KRITISCH ZU HINTERFRAGEN! Dafür ist die BPK übri­gens da und dies schei­nen lei­der vie­le sei­ner Kollegen und Kolleginnen ver­ges­sen zu haben! Die, die ihn jetzt angrei­fen soll­ten sich schä­men! Was ist mit unse­ren Journalisten los????

    3. Der ein­zi­ge der hier Gift ver­spritzt sind Sie. Ekelerregend und bezeich­nend – mit Hass und Hetze.
      Erst den­ken, dann schreiben.
      Reitschuster ist ein her­vor­ra­gen­der frei­er Journalist und nich so ein von der Politik bezahl­ter Schreiber der SZ der sein Handwerk nicht versteht.

  2. Ich ver­mu­te und hof­fe mal schwer, dass sich Heribert Prantl von die­sem grot­ten­schlecht, dif­fa­mie­ren­den Nestbeschmutzer-Artikel und sei­nen Kolleg:innen distan­zie­ren würde!

    1. Eine komi­sche Hoffnung. Prantl ist nichts wei­ter als ein pseu­do­kri­ti­sches Feigenblatt die­ser Schmierpresse. Ohne SZ (und deren Financiers) ist Prantl nichts – und das weiß der genau und beach­tet der auch genau.

  3. @Zapata Gag: Man soll­te den Fall Reitschuster nicht auf einer ande­ren Ebene betrach­ten, dies gilt genau­so für kri­ti­sche Fachleute und Mediziner. Man ist nicht wäh­le­risch und ver­nich­tet ein­fach alles, was im Weg steht.

    Das Vorgehen hat System: Die Regierung hat der­zeit (noch) die MSM fest im Griff. Also miss­braucht sie die­se, um somit unan­ge­neh­me Fragensteller – ein Teil der Öffentlichkeit könn­te ja mit rich­ti­gem Nachdenken begin­nen – los­zu­wer­den, die man sel­ber nicht raus­ekeln kann.

    Wenn kei­ner mehr hin­ter­fra­gen kann, wird dann nur noch gelo­gen – so kann man sich sei­ne eige­nen hüb­sche Welt bas­teln, in der Hoffnung, dass dies alle so hinnehmen.

    Kleines Beispiel von heu­te Morgen auf tagesschau.de: Der Bericht von Faktenfinderin Katharina Schiele – noch ver­lo­ge­ner und dreis­ter kann man kaum noch vorgehen:

    https://www.tagesschau.de/investigativ/panorama/immunsystem-covid-19–101.html

    1. Lesen soll – angeb­lich – bil­den. Gilt dies noch bei MSM? Die Antwort fällt mir schwer.
      Bei heu­te, Tagesschau und ähn­li­chen sto­ße ich oft an mei­ne Grenzen. Ich bin ein­fach nicht schnell genug in mei­nem Denken, wenn ich einen Satz auf sei­nen Wahrheitsgehalt, eigent­lich auf den Kern sei­ner Verdrehung hin unter­su­che. Dann ent­geht mir in den fol­gen­den der oft gra­vie­ren­de­re Widerspruch.
      Wenn ich dies – oft schnell – mit­be­kom­me, schal­te ich um. Dieses nicht mehr Mitkommen mit den Lügen emp­fin­de ich als Form der Gehirnwäsche, der kann ich mich nur durch Ab- oder Umschalten entziehen.
      Bei Printmedien habe ich genü­gend Zeit von Satz zu Satz zu gehen. Wenn ich aber dann fest­stel­len, dass ich gemes­sen an mei­ner Mühe des – kri­ti­schen – Lesens zu weni­ge – neue – Informationen bekom­me, wird es für mich auch und oft schnel­ler als noch vor ein, zwei Jahre uninteressant.
      Noch gibt es Alternativen, wirk­li­chen Journalismus, wie hier. Danke.

    2. So lan­ge die­se Zeitungen ihren Job machen bekom­men die ihr Geld von Bill Geiz und Co. Die Auflagen sind ja über­all schon dra­ma­tisch zurück gegan­gen (und damit natür­lich Verkaufseinnahmen und Werbeeinnahmen), aber kei­ne ändert ihr Konzept. Das ist markt­wirt­schaft­lich unbe­greif­lich und deu­tet ganz klar auf "Marktverzerrung", sprich Einflussnahme hin.

  4. @Zapata Gag
    nicht, dass mir Reitschuster beson­ders sym­pa­thisch wäre -
    ich kann mich auch noch ganz gut dar­an erin­nern, dass er auf diver­sen Portalen wegen sei­ner Russland-Berichterstattung beson­ders unbe­liebt war (vul­go: weil er Putin et al "Gift" ver­ab­reicht und damit "Kriegstreibern" zuge­ar­bei­tet habe).
    Damals lau­te­te der "Vorwurf" (ver­ein­facht), dass er nichts wei­ter als ein Agent des NATO-Regimes sei.
    Jetzt, da er Schlüsselpersonen eben­je­nes "NATO-Regimes" Fragen stellt, die auch von RT-Deutsch oder Sputnik News ger­ne ver­wurs­tet wer­den ist er, SZ-appro­ved, also "kapern­der Verschwörungsmythenverbreiter" oder gar "Agent" von-wem-auch-immer … ?

    Und: Soll er jetzt etwa irgend­et­was "bereu­en"?

    Egal wie man zu sei­nen poli­ti­schen Ansichten ste­hen mag (mut­maß­lich: libe­ral mit oder ohne "neo-" oder "-kon­ser­va­tiv"):
    Derzeit ist er einer der weni­gen auf­rech­ten Helden, der
    bes­se­res ver­dient hat als ein "Ätsch!"

  5. Im frei zugäng­li­chen Teil des SZ-Artikels ist zu lesen:

    "Journalisten befra­gen und kon­trol­lie­ren dort die Regierung. Doch man­che miss­brau­chen die Veranstaltung für Propaganda und Verschwörungsmythen."

    Das ist zwei­fel­los richtig.

    Daß es der SZ nicht ein­mal mehr auf­fällt, daß sie hier ihre eige­ne Tätigkeit beschreibt, ist schon mehr als pein­lich. Es zeigt aber auch sehr deut­lich, wie weit es mit die­sem einst (bis etwa 2002) seriö­sen Blatt gekom­men ist.

  6. Schon ver­rückt das man durch "fal­sche" Fragen schon Verschwörungsideologien ver­brei­ten kann.…
    .
    Hier ist noch eine wei­te­re Absurdität. Der Stream für die RKI Pressekonferenz, wo Ergebnisse einer Studie zu Antikörpern, Immunität usw. vor­ge­stellt wer­den soll­ten, durf­te nicht ver­öf­fent­lich wer­den, wegen angeb­li­chen Datenschutzgründen.
    Aber das hat sicher nichts damit zu tun, das Merkel sag­ten, die Pandemie ist erst vor­bei wenn 7 Milliarden Menschen geimpft sind.…
    .
    https://www.tagesschau.de/investigativ/studie-rki-berlin-101.html
    .
    https://www.youtube.com/watch?v=UtZ4XHFI4jI

  7. Der Vorwurf ist doch völ­lig rich­tig, die Bundespressekonferenz wird für Propaganda mißbraucht.
    Wenn dort kri­ti­sche Journalisten solch hoch kri­ti­sche Fragen stel­len wie " Frau Bundeskanzlerin, war­um sind Sie in der Krise so beliebt?" oder "Frau Bundeskanzlerin, das muß ja unheim­lich schwer für Sie sein, wie hal­ten sie dem gro­ßen psy­chi­schen Druck bloß stand?" Das hat mit kri­ti­schem Journalismus nichts mehr zu tun, das ist Propaganda.

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