Ethik-Whopper

»07:23 Uhr – Ethikratsvorsitzende Woopen für här­te­ren Lockdown

Die Vorsitzende des Europäischen Ethikrats, Christiane Woopen, for­dert von der Politik mit Blick auf die Corona-Bekämpfung kla­re­re Regeln und einen här­te­ren Lockdown. "Es gibt eine schon lan­ge bestehen­de gro­ße Sehnsucht in der Öffentlichkeit nach einer ver­läss­li­chen und ori­en­tie­ren­den Politik", sag­te sie bei "Bild live". Das bis­he­ri­ge "Wirrwarr" sei zwar zum Teil ange­sichts der kom­ple­xen Lage ver­ständ­lich, aber "die Regeln müss­ten klar sein".

Ein har­ter Lockdown müss­te nach den Vorstellungen Woopens auch Arbeitsplätze und Schulen stär­ker betref­fen. Die Lockdown-Zeit kön­ne man dann nut­zen, "um end­lich eine ver­nünf­ti­ge Teststrategie und eine digi­ta­le Kontaktnachverfolgung auf­zu­bau­en". Dies kön­ne zu einer "Situation, die man sta­bil hal­ten kann", füh­ren. Und dann könn­ten auch wie­der so gut wie alle die Grundrechte in gro­ßem Umfang in Anspruch neh­men.«
tagesschau.de (19.4.)

Ein ech­ter Whopper hat die­se Eigenschaften:

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Der ALB-Traum

Die Kandidatin des WEF hat es geschafft. Annalena Baerbock ist nun auch die der Grünen.

»Das Weltwirtschaftsforum ernennt jähr­lich eine Gruppe von Führungskräften und Prominenten aus aller Welt, die nicht älter als 40 Jahre sind, zu "Young Global Leaders". Alumni in die­sem Kreis sind etwa der fran­zö­si­sche Präsident Emmanuel Macron oder Facebook-Chef Mark Zuckerberg, aber auch die bri­ti­sche Menschenrechtsanwältin Amal Clooney.«

Das war zu lesen im Mai letz­ten Jahres anläß­lich der Aufnahme von Baerbock in den illus­tren Kreis (lto.de). Die Organisation beschreibt sich so:

»Unsere wach­sen­de Mitgliederzahl von mehr als 1.400 Mitgliedern und Alumni aus 120 Nationen umfasst zivi­le und geschäft­li­che Innovatoren, Unternehmer, Technologiepioniere, Pädagogen, Aktivisten, Künstler, Journalisten und mehr.

Im Einklang mit der Mission des Weltwirtschaftsforums stre­ben wir danach, die öffent­lich-pri­va­te Zusammenarbeit im glo­ba­len öffent­li­chen Interesse vor­an­zu­trei­ben. Uns eint die Überzeugung, dass die drän­gen­den Probleme von heu­te die Chance bie­ten, über Sektoren und Grenzen hin­weg eine bes­se­re Zukunft zu gestal­ten.«

Eine schwarz-grü­ne oder grün-schwar­ze Bundesregierung könn­te sich zusätz­lich auf Jens Spahn stüt­zen. Auch er hat das Programm durchlaufen.

Siehe auch Baerbock bes­ser als "Bild".

Brutal festgenommener Rollstuhlfahrer bittet um Unterstützung

Eine der 69 Festnahmen wegen angeb­li­cher Verstöße gegen den Infektionsschutz betraf einen Rollstuhlfahrer. Eine Leserin bit­tet um die­se Veröffentlichung. bezo­gen auf den 19.4.:

»Bitte falls es Zeugen gibt die das mit dem Rollstuhlfahrer mit­er­lebt haben tref­fen uns mor­gen um 12 Edeka Friedrichstaße und dann gehts zum Polizeipräsidium.«

Quelle: youtube.com

Facebook löscht Heinrich Heine

»Stralsund – Im „Land der Dichter und Denker“ gera­ten jetzt auch deut­sche Klassiker ins Visier der Zensoren. Zumindest auf Facebook, der welt­weit größ­ten Internetplattform.

Es geht um Heinrich Heine (1797–1856), einer der bedeu­tends­ten Dichter und Schriftsteller des 19. Jahrhunderts. Von ihm stammt u.a. der bekann­te Aphorismus:

„Der Deutsche gleicht dem Sklaven, der sei­nem Herrn gehorcht ohne Fessel, ohne Peitsche, durch das blo­ße Wort, ja durch einen Blick. Die Knechtschaft ist in ihm selbst, in sei­ner Seele; schlim­mer als die mate­ri­el­le Sklaverei ist die spi­ri­tua­li­sier­te. Man muß die Deutschen von innen befrei­en, von außen hilft nichts.“

Facebook-Nutzer Dirk Schwarzrock (59) hat­te die­ses Zitat kürz­lich in sei­nem Profil ver­öf­fent­licht – und war dann bass erstaunt. Der Social-Media-Konzern ent­fern­te die Heine-Worte mit dem Hinweis, dass der Beitrag gegen die Gemeinschaftsstandards zu Hassrede und Herabwürdigung verstoße…

Der Stralsunder will sich das nicht bie­ten las­sen. Über Promi-Anwalt Joachim Steinhöfel (58) ließ er Klage beim Landgericht Stralsund ein­rei­chen…«
bild.de

Ein Leser berich­tet heu­te in einem Kommentar daß ihm Ähnliches wider­fah­ren ist.

Berliner Verwaltungsgericht
Keine besonderen Regeln für genesene Corona-Patienten

»Für Patienten, die eine Corona-Erkrankung über­stan­den haben, gibt es kei­ne Sonderrechte bei Treffen mit ande­ren. Das hat das Berliner Verwaltungsgericht am Donnerstag nach dem Eilantrag eines Mannes beschlossen.

Der Mann hat­te argu­men­tiert, dass die ver­ord­ne­ten Kontakt- und Aufenthaltsbeschränkungen des Landes Berlin im Freien auf ihn vor­läu­fig kei­ne Anwendung fin­den soll­ten. Sie sei­en im Hinblick auf Menschen, die mit dem Coronavirus infi­ziert waren, ins­ge­samt nicht geeig­net, so sei­ne Begründung.

Keine Sonderrechte für Genesene
Das Gericht wider­sprach der Argumentation des Mannes und wies den Eilantrag zurück. Eine dau­er­haf­te Immunität für Genesene sei wis­sen­schaft­lich nicht belegt, argu­men­tier­te das Gericht. Zwar wür­den bei einer Infektion Antikörper gebil­det. Deren nach­weis­ba­re Menge neh­me jedoch – ins­be­son­de­re nach mil­der oder asym­pto­ma­ti­scher Infektion – fort­lau­fend ab, teil­te das Gericht mit. Reinfektionen mit dem Coronavirus sei­en auch belegt. Die all­ge­mei­ne Handlungsfreiheit des Antragstellers wer­de zudem nicht unver­hält­nis­mä­ßig ein­ge­schränkt…«

Das berich­te­te rbb24.de zwei Tage, nach­dem dort gemel­det wur­de: "Berliner Senat beschließt mehr Freiheiten für geimpf­te Menschen".

Göring-Eckardt: Nur mit einer festen Person Kontakt erlauben

Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende der Grünen, will Kontakte noch mehr ein­schrän­ken als alle ande­ren ExtremistInnen:

»Diese Möglichkeit, daß man Kontakte zu einer Person hat und daß die jeden Tag wech­seln kann, die hal­ten wir für nicht sinn­voll. Sondern was man eigent­lich braucht, ist eine Social Bubble: eine fes­te Kontaktperson, fes­te Kontaktgruppen. Also sprich Familientreffen (?), die mit­ein­an­der in die­ser schwie­ri­gen Zeit irgend­wie klar­kom­men und auch gege­be­nen­falls gegen­sei­tig die Kinderbetreuung orga­ni­sie­ren, oder die Großeltern, oder wer auch immer. Mit der einen Person, die jeweils wech­seln kann, kom­men wir, glau­be ich, nicht sinn­voll wei­ter.«

Quelle: radioeins.de

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Wegen Querdenkern: Hessen lässt Polizisten schneller impfen

»Wiesbaden – Hessens Polizei ändert ihre Impf-Strategie: Auch Ermittlungsbeamte, die nur ab und an direk­ten „Kundenkontakt" haben, rut­schen in die Impf-Gruppe mit hoher Priorität, kön­nen jetzt schon die Schutz-Spritze gegen das Virus bekom­men. Denn auch sie müs­sen immer öfter bei Einsätzen im Zusammenhang mit Corona-Leugnern und „Querdenkern" ran…

Wie hoch das Risiko dabei ist, zeig­te schon die rela­tiv klei­ne „Querdenker"-Demo vom Sonntag in Frankfurt: Von knapp 400 kon­trol­lier­ten Teilnehmern kas­sier­ten neun Straf- und rund 120 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen „mit Corona-Bezug".

In Frankfurt wer­den die Ermittlungsbeamten außer­dem auch immer wie­der für Sicherheits- und Ordnungsdienste im Bahnhofsviertel ein­ge­setzt. Die Klientel dort hat ganz ande­re Sorgen, als auf Infektionsschutz zu ach­ten…«

Das mel­de­te bild.de am 12.4. (Bezahlschranke). Welcher "Impfstoff" die OrdnungshüterInnen erwar­tet, wur­de nicht mitgeteilt.