Finden die maßgeblichen politischen Kräfte eine Exit-Strategie?

Am 27.3. leg­te die "The­sen­pa­pier-Autoren­grup­pe" um Prof. Mat­thi­as Schrap­pe ihre 6. Adhoc-Stel­lung­nah­me vor. Sie geht dar­in davon aus,

»… dass die maß­geb­li­chen poli­ti­schen Kräf­te eine Exit-Stra­te­gie zu fin­den ver­su­chen, die ihnen zugleich Gesichts­wah­rung und Nach­voll­zug der epi­de­mio­lo­gi­schen Ent­wick­lung ermöglicht. 

Der Ver­zicht auf reprä­sen­ta­ti­ve Kohor­ten­stu­di­en und die Ver­wen­dung unsys­te­ma­ti­scher Tages-Stich­pro­ben hat dazu geführt, dass spä­tes­tens im Rah­men der Aus­brei­tung der Omi­kron-Vari­an­te von den vom RKI ver­öf­fent­lich­ten Zah­len kei­ner­lei Steue­rungs­wir­kung mehr ausgeht.

Weder gibt es relia­ble Infor­ma­tio­nen zu zen­tra­len Input­fak­to­ren wie der Impf­quo­te oder der Bevöl­ke­rungs-bezo­ge­nen Immu­ni­tät noch exis­tie­ren ver­wert­ba­re Out­put- und Out­come­pa­ra­me­ter (z.B. Schwe­re der Erkran­kung), da es offen­sicht­lich in zwei Jah­ren nicht mög­lich war, zen­tra­le Daten wie zur Kom­or­bi­di­tät oder teil­wei­se sogar zur Alters­zu­sam­men­set­zung zu inte­grie­ren und ein ver­läss­lich arbei­ten­des Daten­mo­ni­to­ring auf­zu­bau­en. Durch die Qua­ran­tä­ni­sie­rung gro­ßer Bevöl­ke­rungs­tei­le kommt es zwar zu erheb­li­chen sozia­len und wirt­schaft­li­chen Ein­bu­ßen, Daten zur Cha­rak­te­ri­sie­rung die­ser Per­so­nen (z.B. Alter, Impf­sta­tus, Infor­ma­ti­on, Betreu­ung) lie­gen jedoch nicht vor. Auch täg­li­che Anga­ben zur Sterb­lich­keit sind nicht ver­wert­bar, weil nach wie vor die klas­si­sche infek­tio­lo­gi­sche Dif­fe­ren­zie­rung von durch bzw. mit SARS-CoV‑2 ver­stor­be­nen Pati­en­ten nicht beach­tet wird. Eine zen­tra­le Rol­le spielt in die­ser Situa­ti­on das Umge­hen mit den zur Ver­fü­gung ste­hen­den Test­ver­fah­ren, die von Beginn an unsys­te­ma­tisch ein­ge­setzt wur­den, eher den Qua­ran­tä­ne-Regeln als den medi­zi­ni­schen Erfor­der­nis­sen gehor­chend und nie kri­tisch hin­sicht­lich ihrer sta­tis­ti­schen Aus­sa­ge­kraft bewer­tet. Wenn man zuletzt noch eine resi­dua­le Test­stra­te­gie zu erken­nen glaub­te („Frei­tes­ten“, G‑Regelungen), dann sind selbst die­se Res­te zur Unkennt­lich­keit ver­küm­mert, indem mit Schnell­tests fal­sche Sicher­heit genau­so wie fal­sche Betrof­fen­heit insi­nu­iert wird und Bestä­ti­gungs­tests nur dann ein­ge­setzt wer­den, wenn man sich davon Vor­tei­le ver­spricht. Unter dem Strich wer­den wei­ter­hin täg­li­che Zah­len kre­iert, die in ers­ter Linie die Test­fre­quenz wider­spie­geln und zu allem Über­fluss auf die Gesamt­be­völ­ke­rung umge­schla­gen wer­den, als ob dort kei­ne wei­te­ren Infek­tio­nen auf­tre­ten wür­den. Dabei stellt es nun wirk­lich einen nahe­lie­gen­den Gedan­ken dar, dass man z.B. mit einer Ver­dopp­lung der jet­zi­gen wöchent­li­chen Test­po­pu­la­ti­on von 2 Mill. Ein­woh­nern auf 4 Mill. ungleich höhe­re Ergeb­nis­se erhal­ten wür­de: statt der Hälf­te der der­zei­ti­gen 1500er Mel­de­ra­te (wie über Weih­nach­ten oder an den Wochen­en­den) hät­te man dann mit Sicher­heit Wer­te um 3000 zu ver­ge­gen­wär­ti­gen. Auch ist wegen der unter­schied­li­chen Test­re­gime der Ver­gleich der deut­schen Mel­de­ra­ten mit inter­na­tio­na­len Daten nicht aussagekräftig.

Unter den sich stel­len­den poli­ti­schen Fra­gen sei hier nur ein ein­zi­ger Punkt her­vor­ge­ho­ben, näm­lich dass die­se Situa­ti­on sowohl von wei­ten Krei­sen der Wis­sen­schaft als auch im poli­ti­schen Leben klag­los akzep­tiert wur­de. Jedem Beob­ach­ter und jedem Ver­ant­wort­li­chen müss­te auf­sto­ßen, dass eine Anga­be wie „Anstieg von 15.000 im Ver­gleich zum Wert vor 7 Tagen“, so wie es immer in den Ver­laut­ba­run­gen heißt, nicht nur kei­ne Mel­dung wert ist, son­dern wegen ihrer Halt­lo­sig­keit ein­zig die Fra­ge nach dem Rück­tritt der Ver­ant­wort­li­chen aus­lö­sen soll­te. Es ist eine Situa­ti­on ent­stan­den, in der eine Steue­rung des Infek­ti­ons­ge­sche­hens, also eine Reak­ti­on der zustän­di­gen Stel­len auf ver­läss­lich erho­be­ne Mess­wer­te mit der Opti­on, an die­sen Mess­wer­ten auch einen Ver­lauf (im bes­ten Fall den Erfolg der Maß­nah­men) erken­nen zu kön­nen, als rei­ne Fik­ti­on bzw. „kyber­ne­ti­sche Illu­si­on“ erschei­nen muss. Die Sze­ne, die sich vor unse­ren Augen abspielt, erhält unwei­ger­lich einen gera­de­zu para­dig­ma­ti­schen Anstrich: nicht die Fik­ti­on ist das Pro­blem, son­dern die brei­te Bereit­schaft, die­se zu tolerieren. 

Sieben Handlungsoptionen

Die­se kur­ze Situa­ti­ons­dar­stel­lung macht es recht ein­fach, über Alter­na­ti­ven zu dis­ku­tie­ren, denn die­se lie­gen eben­falls der­art gut sicht­bar an der Ober­flä­che, dass sie im Grun­de spon­tan ergrif­fen wer­den könn­ten. Es genügt ein Blick in die euro­päi­schen Nach­bar­län­der, denn mit Aus­nah­me von Öster­reich hat man längst von der epi­de­mio­lo­gi­schen auf die medi­zi­ni­sche Steue­rung umge­stellt. Der Zustand der epi­de­mio­lo­gi­schen Instru­men­te wur­de vor­ste­hend geschil­dert, und auch die Steue­rung nach medi­zi­ni­schen Kri­te­ri­en basiert auf bekann­tem Wis­sen, soll hier aber zur Ver­deut­li­chung zusam­men­fas­send dar­ge­stellt werden: 

1. Ein­satz dia­gnos­ti­scher Mit­tel (Tes­tung, Anti­kör­per-Sero­lo­gie u.a.) gezielt zur Abklä­rung sym­pto­ma­ti­scher Pati­en­ten (z.B. mit grip­pa­lem Infekt, unkla­rem Fie­ber, inters­ti­ti­el­ler Pneu­mo­nie etc.) nach den bekann­ten medi­zi­ni­schen Kriterien; 

2. Schlie­ßung der ambu­lant-sta­tio­nä­ren Lücke durch geziel­ten Aus­bau der ambu­lan­ten Betreu­ung von Pati­en­ten mit erkann­ter SARS-CoV-2-Infek­ti­on, um z.B. anhand eines Risk-Score­s2 den Zeit­punkt für eine gere­gel­te Hos­pi­ta­li­sie­rung genau bestim­men zu kön­nen (ein­schließ­lich einer Klar­stel­lung zur Behand­lungs­pflicht von Coro­na-Pati­en­ten im Sin­ne der Sicher­stel­lung der Kran­ken­ver­sor­gung im ambu­lan­ten wie sta­tio­nä­ren SektStatus

3. Erstel­lung einer Leit­li­nie (u.U. zunächst auf der Basis von Exper­ten­wis­sen) zum Ein­satz von dia­gnos­ti­schen Metho­den zur Erken­nung von SARS-CoV‑2 in der ambu­lan­ten und sta­tio­nä­ren Betreu­ung . Par­al­lel müs­sen die Schutz­maß­nah­men für vul­nerable Bevöl­ke­rungs- und Pati­en­ten­grup­pen aus­ge­baut und prä­zi­siert werden: 

4. Die wich­tigs­ten vul­ner­ablen Bevöl­ke­rungs- und Pati­en­ten­grup­pen müs­sen unter Beach­tung ihres Impf­sta­tus spe­zi­fi­ziert wer­den (z.B. sind nicht alle Begleit­erkran­kun­gen und Prä­dis­po­si­tio­nen glei­cher­ma­ßen relevant); 

5. Schutz­maß­nah­men für insti­tu­tio­nell unter­ge­brach­te, betreu­te und behan­del­te Per­so­nen sind unter Wah­rung derer per­sön­li­chen Bedürf­nis­se und Erwar­tun­gen zu ent­wi­ckeln, wobei uni­ver­sel­le Maß­nah­men mög­lichst dif­fe­ren­ziert wer­den soll­ten (z.B. ent­spre­chend des Impf- und Immun­sta­tus der Betrof­fe­nen). Ver­bind­li­che Regeln und Maß­nah­men im Fal­le von Infek­ti­ons- und Aus­bruchs­ge­sche­hen (regel­haf­te Über­prü­fung und Durch­füh­rung von Qua­li­fi­ka­tio­nen und Übungs­in­ter­val­le des Per­so­nals, Vor­hal­tung und Check erfor­der­li­cher Schutz­ma­te­ria­li­en) sind zen­tra­le For­de­run­gen. Hygie­ne­kon­zep­te und Iso­lier­mög­lich­kei­ten dür­fen jedoch nicht zu Abschot­tun­gen bei pfle­ge­be­dürf­ti­gen Men­schen füh­ren, the­ra­peu­ti­sche Leis­tun­gen und frei­zeit­li­che Ange­bo­te sind (mit ent­spre­chen­den Hygie­ne­re­geln) fortzusetzen. 

Die Steue­rung des Infek­ti­ons­ge­sche­hens und der epi­de­mio­lo­gi­schen Situa­ti­on ist auf neue Füße zu stel­len, insbesondere 

6. ist von der Steue­rung durch (nicht vali­de, nicht relia­ble) Ein­zel­pa­ra­me­ter und durch kumu­la­tiv neben­ein­an­der­ste­hen­den Ein­zel­pa­ra­me­ter (so wie jetzt Mel­de­ra­te plus Hos­pi­ta­li­sie­rungs­ra­te) zu sinn­vol­len Score-Sys­te­men (s. Vor­schlä­ge der The­sen­pa­pier­Au­toren­grup­pe ) über­zu­ge­hen, und 

7. end­lich sind die sozia­len und psy­cho­lo­gi­schen Fol­gen jeg­li­cher Maß­nah­men gleich­be­rech­tigt neben den bio­lo­gisch-epi­de­mio­lo­gi­schen Para­me­tern zu berück­sich­ti­gen (auch hier s. Vor­schlag der The­sen­pa­pier-AG5 ). In die­sem Zusam­men­hang ein Wort zu den an bzw. mit Coro­na Ver­stor­be­nen: letzt­lich gilt es, auch die posi­tiv getes­te­ten Ver­stor­be­nen wie­der wie nor­ma­le Tote und nicht wie Aus­sät­zi­ge zu behan­deln. Die Ver­sor­gung erfolgt mit ein­fa­chem Hygie­ne­stan­dard. Per­sön­li­che Abschied­nah­me und Aus­seg­nung sind ohne wei­te­res möglich…«

Die Fuß­no­ten des Ori­gi­nals wur­den hier fortgelassen.

23 Antworten auf „Finden die maßgeblichen politischen Kräfte eine Exit-Strategie?“

  1. Ich befürch­te, dass das von Leu­ten wie Bill Gates gesteu­er­te Polit­bü­ro der­ma­ßen ver­blö­det, kor­rupt und kri­mi­nell ist, dass die ein fried­li­ches Ende des Irr­sinns sich über­haupt nicht mehr vor­stel­len kön­nen. Denen sind die Gold­gru­be und ihre schein­ba­re Macht wich­ti­ger als das Wohl der Men­schen. Dabei mer­ken die nicht, dass sie uns alle ver­ra­ten und unser Land ruinieren.

    In Öster­reich wer­den inzwi­schen Geset­ze still und heim­lich rück­wir­kend und will­kür­lich geändert.
    https://​tkp​.at/​2​0​2​2​/​0​3​/​1​6​/​t​e​i​l​e​-​d​e​r​-​i​m​p​f​p​f​l​i​c​h​t​-​w​e​i​t​e​r​h​i​n​-​i​n​-​k​r​a​f​t​-​r​e​c​h​t​s​a​n​w​a​e​l​t​e​-​f​u​e​r​-​g​r​u​n​d​r​e​c​h​t​e​-​s​c​h​l​a​g​e​n​-​a​l​a​rm/
    https://​tkp​.at/​2​0​2​2​/​0​3​/​2​6​/​r​e​g​i​e​r​u​n​g​-​h​a​t​-​i​m​p​f​p​f​l​i​c​h​t​g​e​s​e​t​z​-​g​e​a​e​n​d​e​rt/

        1. @분석: Dan­ke. Auch an die­sem Bei­trag erkennt man, daß die Sache doch ein wenig kom­ple­xer ist als die Vor­stel­lung eines Polit­bü­ros unter Bill Gates. Auch die Plä­ne Elon Musks sind stu­die­rens­wert, eines Man­nes, der unver­ständ­li­cher Wei­se für einen Guten gehal­ten wird, weil er Loben­des über die kana­di­schen Tru­cker erzählte.

          1. In der Tat, auch mei­ne arm­see­li­ge Welt eines Natur­wis­sen­schaft­lers ist etwas kom­pli­zier­ter als ein Polit­bü­ro unter Bill Gates. Nun sind aber lei­der die Unter­schie­de unter den Par­tei­en, den Poli­ti­kern und den Bor­del­len drum her­um zu gering, um wert­vol­le Zeit damit zu ver­geu­den. Was den Bill Gates betrifft, soll­te eben­falls klar sein, dass der genau­so Teil eines Macht­zir­kels ist, so wie z. B. der pöse Putin.

            Der Musk hat sich vom DoD (USA) sein Satel­li­ten­netz­werk seit Beginn des Pro­jekts finan­zie­ren las­sen. Die­sem Gut­men­schen dürf­te bewusst sein, wer was wofür finan­ziert. Neben­bei ist es bes­tens geeig­net, um eine glo­ba­le Über­wa­chung vor­an zu brin­gen, so wie bei uns im Land der 5G-Mobil­funk mit sei­nen klei­nen Zel­len die Über­wa­chung ver­ein­facht. Von der deut­schen Pres­se wird der Musk als Mes­si­as prä­sen­tiert, der der Mensch­heit in der gan­zen Welt das Inter­net bringt.

            Nor­bert Härung doku­men­tiert seit eini­gen Jah­ren das Vor­ge­hen des Polit­bü­ros unter Bill Gates (!) 🙂 bzgl. der Bar­geld­ab­schaf­fung, der "Pri­va­ti­sie­rung" (Staaten/Bürger -> Konzerne/Oligarchen) und allem was da dran hängt. Er hat unter ande­rem die finan­zi­el­le Betei­li­gung der Abtei­lung 'Bun­des­re­gie­rung' des Polit­bü­ros 😉 doku­men­tiert. Der Mann macht das her­vor­ra­gend. Er arbei­tet gründ­lich und belegt sei­ne Aus­sa­gen mit ordent­li­chen Quel­len­an­ga­ben – alles Primärquellen.

            Man kann nicht oft genug auf Nor­bert Här­ing ver­wei­sen, ins­be­son­de­re wenn es um das Polit­bü­ro unter Bill Gates geht.

  2. "Die Steue­rung des Infek­ti­ons­ge­sche­hens und der epi­de­mio­lo­gi­schen Situa­ti­on ist auf neue Füße zu stellen…"

    hört sich für mich so an, als wür­de man ver­zwei­felt nach neu­en Indi­ka­to­ren suchen, mit denen man die "Panik­zah­len" auch ohne Inzi­denz oder Bet­ten­aus­las­tung so abge­ho­ben wie mög­lich hal­ten kann, damit die Panik nie enden möge und die Impf­pflicht wie von KL erhofft, das Ende der "deut­schen Sor­gen" bei die­ser Pan­de­mie bringt.

    Der vor­ste­hen­de letz­te Halb­satz kann frei inter­pre­tiert werden!

  3. Es sieht zumin­dest in Nie­der­sach­sen nicht danach aus, als woll­ten die Ver­ant­wort­li­chen die Sache been­den und ihren Hals aus der Schlin­ge zie­hen. Auf der Home­page der Lan­des­re­gie­rung ist zu lesen:

    "Bis ein­schließ­lich den 2. April gilt die aktu­el­le Coro­na-Über­gangs-Ver­ord­nung, danach ent­fal­len LEIDER die meis­ten Maß­nah­men. Ein Auf­recht­erhal­ten des bis­he­ri­gen Schutz­stan­dards ist dann infol­ge der Neu­fas­sung des Infek­ti­ons­schutz­ge­setz (IfSG) vom 20. März nicht mehr möglich.

    Trotz auch hier anstei­gen­der Wer­te haben wir DERZEIT NOCH kei­ne Über­las­tung der Kran­ken­häu­ser im Sin­ne des IfSG. Gleich­wohl fällt eine gro­ße Zahl von Beschäf­ti­gen in den Kran­ken­häu­sern wegen COVID-19 aus, weil sie in Qua­ran­tä­ne oder Iso­la­ti­on sind. Aber auch das führt BISLANG in Nie­der­sach­sen NOCH NICHT zu einer Über­las­tung der Kran­ken­häu­ser. Die Anwen­dung der soge­nann­ten Hot­spot­re­ge­lung ist daher AKTUELL NOCH NICHT möglich.
    Die Lan­des­re­gie­rung prüft aller­dings LAUFEND, ob sich die Situa­ti­on zu einer ‚kon­kre­ten Gefahr im Sin­ne des § 28a Absatz 8 des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes verdichtet."

    <—- Die Ver­ant­wort­li­chen schar­ren also gera­de­zu mit den Hufen, wei­ter die Bevöl­ke­rung und sich selbst ver­skla­ven zu kön­nen. Es wirkt, als müs­se unbe­dingt etwas gefun­den wer­den, damit man direkt wie­der alle Maß­nah­men ein­füh­ren kann.
    Wo kommt die­se wider­li­che Lust der Deut­schen am Maso­chis­mus her? Wo die­ses zwang­haf­te und bürokratische? 

    Was hat eine Lan­des­re­gie­rung eigent­lich für per­sön­li­che Wer­tun­gen abzu­ge­ben, ob der Auf­he­bung der Maß­nah­men? Gab es schon­mal bei­leids­be­kun­dun­gen, dass 'lei­der' die Steu­ern erhöht wer­den müs­sen oder lei­der die gan­ze Bevöl­ke­rung 2 Jah­re ver­sklavt wurde?
    Sol­che per­sön­li­chen Bemer­kun­gen haben nichts in einer Lan­des­re­gie­rung ver­lo­ren, da sie die Bevöl­ke­rung wei­ter auf­hetzt und vor­gibt, dass es ganz schnell wie­der Maß­nah­men geben muss. Sie schü­ren wei­ter Angst und Spaltung. 

    Habe auch die­ses ekel­haf­te Zeit­do­ku­ment abge­spei­chert, damit sie spä­ter nicht sagen kön­nen, sie hät­ten da nicht mitgemacht…
    Jedes Land der Welt freut sich ver­mut­lich, dass die har­ten Maß­nah­men über­wun­den sind, in Deutsch­land heult man wie­der dem Zwang und der Här­te nach. Es ist ein­fach unglaublich.

    Quel­le: https://​www​.nie​der​sach​sen​.de/​C​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​/​v​o​r​s​c​h​r​i​f​t​e​n​-​d​e​r​-​l​a​n​d​e​s​r​e​g​i​e​r​u​n​g​-​1​8​5​8​5​6​.​h​tml
    (FETTGEDRUCKTE Wor­te sind von mir so editiert)

    1. Ist schon mal jeman­dem der Gedan­ke gekom­men, dass die­se Äuße­run­gen gar nicht für uns Bür­ger gedacht sind, son­dern für die uns lei­der nur wenig oder gar nicht bekann­ten Strip­pen­zie­her im Hin­ter­grund, die man mit die­sen Wor­ten beru­hi­gen will, damit sie nicht den­ken, unse­re Poli­ti­ker hät­ten es auf­ge­ge­ben, den Gre­at Reset durchzuziehen? 

      Was sagt denn Weil ande­res als: lei­der müs­sen wir die Locke­run­gen der­zeit so hand­ha­ben, aber wir arbei­ten kon­ti­nu­ier­lich dar­an, das zu ändern.

      Und war­um soll­te er soet­was aus­ge­rech­net zu uns Bür­gern sagen? War­um soll­te aus­ge­rech­net die Fort­füh­rung oder Wie­der­ein­füh­rung der Maß­nah­men eine posi­ti­ve Nach­richt für uns Bür­ger sein? Ich bin sicher: die Bot­schaft gilt jemand anderem!

  4. Die ein­zi­ge ech­te Stra­te­gie: Test­e­r­ei ein­stel­len. Wenn wei­ter getes­tet wird, gibt es kein Ende… Der sofor­ti­ge Test­stopp ist das Ende der Pan­de­mie, die eigent­lich kei­ne war und ist.

  5. Das größ­te Übel sind ja die anlass­lo­sen Mas­sen­tests für Schul­kin­der und unge­sprit­ze Per­so­nen. Mit dem Wahn "Weil die Zah­len stei­gen, muss mehr getes­tet wer­den" wur­de eine Spi­ra­le in Gang gesetzt bzw. ein Mit­kopp­lungs­ef­fekt geschaf­fen, der irgend­wann zum Glück aus Kapa­zi­täts­grün­den bei den Tes­tun­gen in Sät­ti­gung geriet und damit die­se künst­li­che gene­rier­ten Wel­len aus­brems­te. Gesun­de Men­schen zum Test nöti­gen, nur damit sie Arbei­ten und Öffis nut­zen dür­fen – so was ent­behrt jeder Logik und erst recht jeder wis­sen­schaft­li­chen Ver­nunft. Dass die Miet­mäu­ler, die die Regie­rung "bera­ten", für alles eine Aus­re­de haben, liegt ja im Sinn die­ses Gremiums.
    Mit Wis­sen­schaft und gesun­dem Men­schen­ver­stand hat­te das vom ers­ten Tag an nichts zu tun, son­dern wahn­haf­te For­de­run­gen nach Ver­schär­fung der schon dra­ko­ni­schen Maß­nah­men und poli­ti­sche Will­kür bei der Umset­zung und Ver­fol­gung präg­ten das Gesche­hen seit jeher.

    Ich fra­ge mich, war­um man die Maß­nah­men nicht sofort been­den kann, son­dern wie­der hin­aus­zö­gert, wenn auch nur um weni­ge Tage. Ver­han­gen wur­de es doch auch ohne jede Gna­den­frist, also "sofort und unverzüglich".

  6. Wird der glo­ba­le Pan­de­mie-Ver­trag der WHO uns den Dau­er-Aus­nah­me­zu­stand bringen?

    Video-Ver­si­on | 28. 03. 2022 |
    Die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO)arbeitet mit der EU und natio­na­len Regierungen
    welt­weit an einem glo­ba­len Pandemievertrag. 

    Bei den weni­gen, die von dem Pro­jekt wis­sen, herrscht zum Teil Alarmstimmung. 

    Es wird befürch­tet, dass Regie­run­gen und Par­la­men­te sich damit unter die Herr­schaft der WHO bege­ben würden 

    und dass die trans­hu­mans­ti­sche Agen­da des Welt­wirt­schafts­fo­rums damit beför­dert wer­den könnte. 

    Eine Recher­che in offi­zi­el­len Quel­len ergab, dass an min­des­tens einer die­ser Befürch­tun­gen eini­ges dran ist.

    https://​nor​bert​haer​ing​.de/​m​a​c​h​t​-​k​o​n​t​r​o​l​l​e​/​w​h​o​-​p​a​n​d​e​m​i​e​v​e​r​t​r​ag/

  7. Text zu Fra­gen. die jeder an den Impf­arzt stel­len sollte:

    "Wenn ich eines Tages dem Impf­arzt gegen­über­sit­ze und die­ser mich nach dem Lesen des Auf­klä­rungs­merk­blat­tes für mRNA-Coro­na-Impf­stof­fe fragt, ob ich noch Fra­gen habe, wür­de ich als auf­merk­sa­mer und kri­ti­scher Bür­ger nicht mit einem Kopf­schüt­teln ant­wor­ten. Für mich ist das ohne­hin nur ein theo­re­tisch mög­li­cher Sach­ver­halt, aber da ich ja Jurist bin, sehe ich mich in der Lage, die­se fik­ti­ve Situa­ti­on ein­mal gedank­lich durch­zu­spie­len und recht­lich zu bewer­ten. Man "

    https://​visi​onblue​.info/​?​p​=​6​403

  8. "dass eine Anga­be wie „Anstieg von 15.000 im Ver­gleich zum Wert vor 7 Tagen“, so wie es immer in den Ver­laut­ba­run­gen heißt, nicht nur kei­ne Mel­dung wert ist, son­dern wegen ihrer Halt­lo­sig­keit ein­zig die Fra­ge nach dem Rück­tritt der Ver­ant­wort­li­chen aus­lö­sen soll­te. Es ist eine Situa­ti­on ent­stan­den, in der eine Steue­rung des Infek­ti­ons­ge­sche­hens, also eine Reak­ti­on der zustän­di­gen Stel­len auf ver­läss­lich erho­be­ne Mess­wer­te mit der Opti­on, an die­sen Mess­wer­ten auch einen Ver­lauf (im bes­ten Fall den Erfolg der Maß­nah­men) erken­nen zu kön­nen, als rei­ne Fik­ti­on bzw. „kyber­ne­ti­sche Illu­si­on“ erschei­nen muss. Die Sze­ne, die sich vor unse­ren Augen abspielt, erhält unwei­ger­lich einen gera­de­zu para­dig­ma­ti­schen Anstrich: nicht die Fik­ti­on ist das Pro­blem, son­dern die brei­te Bereit­schaft, die­se zu tolerieren."

    Wow, so deut­lich waren die noch nie, auch wenn man sich das schon län­ger den­ken konn­te, dass die so den­ken. Im Grun­de muss sich die­ser komi­sche Exper­ten­rat der Regie­rung jetzt fra­gen las­sen, wo er steht: auf der Sei­te der Ver­nunft oder der "Fik­ti­on".

    Es kann eigent­lich jetzt auch nicht mehr sein, dass ein so ver­nich­ten­des Urteil von nie­man­dem in den Main­stream­m­e­di­en auf­ge­grif­fen wird. Mit der ange­spro­che­nen "Bereit­schaft, die­se zu tole­rie­ren" sind die ja auch mitgemeint. 

    Die­se Grup­pe macht jetzt seit zwei Jah­ren eigent­lich sehr gute kom­pe­ten­te Arbeit, fin­de ich. Auch das, sozu­sa­gen for the records: die kom­pe­ten­ten Stim­men, auch aus der Wis­sen­schaft, die gab es schon, die einen ver­nünf­ti­ge­ren Weg hät­ten wei­sen können.

  9. Fol­gen­de Kri­te­ri­en zur Aus­ru­fung eines Hot­spots habe ich gefunden:
    Er (KL) führ­te vier Kri­te­ri­en an, die für einen Hot­spot gel­ten könn­ten – wobei die­se nicht alle zugleich zutref­fen müss­ten: die Ver­schie­bung plan­ba­rer Ein­grif­fe in Kran­ken­häu­sern wegen Coro­na, die Gefähr­dung der Not­fall­ver­sor­gung, das Unter­schrei­ten von Per­so­nal-Unter­gren­zen im Pfle­ge­be­reich und der Zwang zur Ver­le­gung von Pati­en­ten in ande­re Krankenhäuser.
    Wenn das stimmt haben sich die Kri­te­ri­en zur Bewer­tung der Plan­de­mie fast voll­stän­dig von der Ver­brei­tung des Virus abge­kop­pelt. Man hat jetzt die Mög­lich­keit Maß­nah­men fort­zu­füh­ren, ohne dass sie auf das Virus zurück­zu­füh­ren sind. Damit hat man vie­le Mög­lich­kei­ten der Mani­pu­la­ti­on um den Pfle­ge­kräf­te-Man­gel zu ver­de­cken. Die­ser bestand ja schon vor der Plan­de­mie und wird durch die Impf­pflicht im Gesund­heits­be­reich noch zusätz­lich befeuert.
    Am Abbau von Kran­ken­häu­sern und Pfle­ge­bet­ten ist KL kräf­tig betei­ligt. Dies geschah auch wäh­rend der Plan­de­mie. Nach­bar­län­der haben dar­auf­hin die Qua­ran­tä­ne für Sym­ptom­lo­se gestri­chen und die Impf­pflicht für Ärz­te und Pfle­ger auf­ge­ho­ben. Deutsch­land ver­schärft die Regeln. So kön­nen Poli­ti­ker und Kran­ken­haus­be­trei­ber mun­ter wei­ter­hin den Gesund­heits­be­reich kaputt spa­ren und wir kom­men nie wie­der aus der Plan­de­mie­pha­se heraus.
    Mich inter­es­siert, wie­vie­le von den Sym­ptom­lo­sen in Qua­ran­tä­ne Coro­na bekom­men haben? Ich ken­ne nur sol­che, die voll­kom­men gesund in die Qua­ran­tä­ne gegan­gen sind und nie Krank­heits­sym­pto­me gebil­det haben.

  10. "Impfverweigerer sind Straftäter: Gesetz könnte mit hartem Zwang vorgehen"

    "Ein Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags skizziert die möglichen Strafen für Impfverweigerer. Was Genesene erwartet, ist unklar."
    berliner-zeitung

  11. Das passt mir nicht:

    "Schutz­maß­nah­men für insti­tu­tio­nell unter­ge­brach­te, betreu­te und behan­del­te Per­so­nen sind unter Wah­rung derer per­sön­li­chen Bedürf­nis­se und Erwar­tun­gen zu ent­wi­ckeln, wobei uni­ver­sel­le Maß­nah­men mög­lichst dif­fe­ren­ziert wer­den soll­ten (z.B. ent­spre­chend des Impf- und Immun­sta­tus der Betroffenen)."

    Impf- oder Immun­sta­tus dür­fen kei­ne Maß­nah­men begrün­den, wenn die IFR nicht unge­wöhn­lich hoch ist, die Imp­fung die kei­ne ste­ri­le Immu­ni­tät erzeu­gen kann, der Schutz gegen schwe­re Erkran­kung zwei­fel­haft ist (*), und die Neben­wir­kun­gen unter den Tisch gekehrt wer­den. Hier könn­ten aller­höchs­tens ein­schlä­gi­ge Vor­er­kran­kun­gen Aus­schlag geben.

    Ansons­ten wird das The­sen­pa­pier wird deutlich:

    Was uns seit über zwei Jah­ren vom RKI, den Phar­ma­re­fe­ren­ten im BMG und den Dr. Ostens der Repu­blik als "Wis­sen­schaft" ver­kauft wer­den soll, ist eine mit­tel­al­ter­li­che Schar­la­ta­ne­rie von gera­de­zu kri­mi­nel­lem Aus­maß. Es wird Jah­re, wenn nicht Jahr­zehn­te dau­ern, die­ses Desas­ter auf­zu­ar­bei­ten, und die Het­zer, Lüg­ner und Mit­läu­fer vor Gericht zu stellen.

    Ver­mut­lich kommt es gar nicht dazu, weil vor­her eine neue Seu­che durchs Dorf getrie­ben wird, dies­mal natür­lich aus Russ­land, oder man lässt den drit­ten Welt­krieg aus­bre­chen. Die Medi­en ste­hen nach Sprit­ze im Hirn, bereits Gewehr bei Fuß.

    (*) Auch dazu gibt es kei­ne reprä­sen­ta­ti­ve Kohortenstudie

  12. Die Ver­fas­ser wol­len den Ver­ant­wort­li­chen einen roten Tep­pich aus­rol­len: "ihr habt alles rich­tig gemacht oder zumin­dest ver­ständ­li­cher Wei­se so gehandelt!"

    Indem die angeb­li­che Exis­tenz einer Seu­che als gege­ben ange­nom­men wird.

    Das wird auf sie zurück­fal­len – wie auf uns alle. Kei­ne Auf­ar­bei­tung, kein Zurück – son­dern "fro­he Erwar­tung" der nächs­ten Fake-Pan­de­mie, die dann von dem bis­her erreich­ten jet­zi­gen Stand aus wei­ter aus­ge­rollt wird. Bei der Nächs­ten wer­den alle "Maß­nah­men", also Zumu­tun­gen, Über­grif­fig­kei­ten, Grund­rechts-Aus­set­zun­gen, noch viel dras­ti­scher ausfallen.

    1. @Albrecht Storz: Das hat man doch auch die letz­ten Mona­te erlebt. Die Maß­nah­men wur­den immer selbst­ver­ständ­li­cher und irgend­wann als völ­lig nor­mal und all­täg­lich kom­mu­ni­ziert. Irgend­wann gip­fel­te es ja so, dass nicht mehr die Maß­nah­men begrün­det wer­den muss­ten, son­dern statt­des­sen der­je­ni­ge sich erklä­ren und recht­fer­ti­gen muss­te, der auch nur sehr leich­te Locke­run­gen erwo­gen hatte.

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