Finden die maßgeblichen politischen Kräfte eine Exit-Strategie?

Am 27.3. leg­te die "Thesenpapier-Autorengruppe" um Prof. Matthias Schrappe ihre 6. Adhoc-Stellungnahme vor. Sie geht dar­in davon aus,

»… dass die maß­geb­li­chen poli­ti­schen Kräfte eine Exit-Strategie zu fin­den ver­su­chen, die ihnen zugleich Gesichtswahrung und Nachvollzug der epi­de­mio­lo­gi­schen Entwicklung ermöglicht. 

Der Verzicht auf reprä­sen­ta­ti­ve Kohortenstudien und die Verwendung unsys­te­ma­ti­scher Tages-Stichproben hat dazu geführt, dass spä­tes­tens im Rahmen der Ausbreitung der Omikron-Variante von den vom RKI ver­öf­fent­lich­ten Zahlen kei­ner­lei Steuerungswirkung mehr ausgeht.

Weder gibt es reli­able Informationen zu zen­tra­len Inputfaktoren wie der Impfquote oder der Bevölkerungs-bezo­ge­nen Immunität noch exis­tie­ren ver­wert­ba­re Output- und Outcomeparameter (z.B. Schwere der Erkrankung), da es offen­sicht­lich in zwei Jahren nicht mög­lich war, zen­tra­le Daten wie zur Komorbidität oder teil­wei­se sogar zur Alterszusammensetzung zu inte­grie­ren und ein ver­läss­lich arbei­ten­des Datenmonitoring auf­zu­bau­en. Durch die Quarantänisierung gro­ßer Bevölkerungsteile kommt es zwar zu erheb­li­chen sozia­len und wirt­schaft­li­chen Einbußen, Daten zur Charakterisierung die­ser Personen (z.B. Alter, Impfstatus, Information, Betreuung) lie­gen jedoch nicht vor. Auch täg­li­che Angaben zur Sterblichkeit sind nicht ver­wert­bar, weil nach wie vor die klas­si­sche infek­tio­lo­gi­sche Differenzierung von durch bzw. mit SARS-CoV‑2 ver­stor­be­nen Patienten nicht beach­tet wird. Eine zen­tra­le Rolle spielt in die­ser Situation das Umgehen mit den zur Verfügung ste­hen­den Testverfahren, die von Beginn an unsys­te­ma­tisch ein­ge­setzt wur­den, eher den Quarantäne-Regeln als den medi­zi­ni­schen Erfordernissen gehor­chend und nie kri­tisch hin­sicht­lich ihrer sta­tis­ti­schen Aussagekraft bewer­tet. Wenn man zuletzt noch eine resi­dua­le Teststrategie zu erken­nen glaub­te („Freitesten“, G‑Regelungen), dann sind selbst die­se Reste zur Unkenntlichkeit ver­küm­mert, indem mit Schnelltests fal­sche Sicherheit genau­so wie fal­sche Betroffenheit insi­nu­iert wird und Bestätigungstests nur dann ein­ge­setzt wer­den, wenn man sich davon Vorteile ver­spricht. Unter dem Strich wer­den wei­ter­hin täg­li­che Zahlen kre­iert, die in ers­ter Linie die Testfrequenz wider­spie­geln und zu allem Überfluss auf die Gesamtbevölkerung umge­schla­gen wer­den, als ob dort kei­ne wei­te­ren Infektionen auf­tre­ten wür­den. Dabei stellt es nun wirk­lich einen nahe­lie­gen­den Gedanken dar, dass man z.B. mit einer Verdopplung der jet­zi­gen wöchent­li­chen Testpopulation von 2 Mill. Einwohnern auf 4 Mill. ungleich höhe­re Ergebnisse erhal­ten wür­de: statt der Hälfte der der­zei­ti­gen 1500er Melderate (wie über Weihnachten oder an den Wochenenden) hät­te man dann mit Sicherheit Werte um 3000 zu ver­ge­gen­wär­ti­gen. Auch ist wegen der unter­schied­li­chen Testregime der Vergleich der deut­schen Melderaten mit inter­na­tio­na­len Daten nicht aussagekräftig.

Unter den sich stel­len­den poli­ti­schen Fragen sei hier nur ein ein­zi­ger Punkt her­vor­ge­ho­ben, näm­lich dass die­se Situation sowohl von wei­ten Kreisen der Wissenschaft als auch im poli­ti­schen Leben klag­los akzep­tiert wur­de. Jedem Beobachter und jedem Verantwortlichen müss­te auf­sto­ßen, dass eine Angabe wie „Anstieg von 15.000 im Vergleich zum Wert vor 7 Tagen“, so wie es immer in den Verlautbarungen heißt, nicht nur kei­ne Meldung wert ist, son­dern wegen ihrer Haltlosigkeit ein­zig die Frage nach dem Rücktritt der Verantwortlichen aus­lö­sen soll­te. Es ist eine Situation ent­stan­den, in der eine Steuerung des Infektionsgeschehens, also eine Reaktion der zustän­di­gen Stellen auf ver­läss­lich erho­be­ne Messwerte mit der Option, an die­sen Messwerten auch einen Verlauf (im bes­ten Fall den Erfolg der Maßnahmen) erken­nen zu kön­nen, als rei­ne Fiktion bzw. „kyber­ne­ti­sche Illusion“ erschei­nen muss. Die Szene, die sich vor unse­ren Augen abspielt, erhält unwei­ger­lich einen gera­de­zu para­dig­ma­ti­schen Anstrich: nicht die Fiktion ist das Problem, son­dern die brei­te Bereitschaft, die­se zu tolerieren. 

Sieben Handlungsoptionen

Diese kur­ze Situationsdarstellung macht es recht ein­fach, über Alternativen zu dis­ku­tie­ren, denn die­se lie­gen eben­falls der­art gut sicht­bar an der Oberfläche, dass sie im Grunde spon­tan ergrif­fen wer­den könn­ten. Es genügt ein Blick in die euro­päi­schen Nachbarländer, denn mit Ausnahme von Österreich hat man längst von der epi­de­mio­lo­gi­schen auf die medi­zi­ni­sche Steuerung umge­stellt. Der Zustand der epi­de­mio­lo­gi­schen Instrumente wur­de vor­ste­hend geschil­dert, und auch die Steuerung nach medi­zi­ni­schen Kriterien basiert auf bekann­tem Wissen, soll hier aber zur Verdeutlichung zusam­men­fas­send dar­ge­stellt werden: 

1. Einsatz dia­gnos­ti­scher Mittel (Testung, Antikörper-Serologie u.a.) gezielt zur Abklärung sym­pto­ma­ti­scher Patienten (z.B. mit grip­pa­lem Infekt, unkla­rem Fieber, inter­s­ti­ti­el­ler Pneumonie etc.) nach den bekann­ten medi­zi­ni­schen Kriterien; 

2. Schließung der ambu­lant-sta­tio­nä­ren Lücke durch geziel­ten Ausbau der ambu­lan­ten Betreuung von Patienten mit erkann­ter SARS-CoV-2-Infektion, um z.B. anhand eines Risk-Scores2 den Zeitpunkt für eine gere­gel­te Hospitalisierung genau bestim­men zu kön­nen (ein­schließ­lich einer Klarstellung zur Behandlungspflicht von Corona-Patienten im Sinne der Sicherstellung der Krankenversorgung im ambu­lan­ten wie sta­tio­nä­ren SektStatus

3. Erstellung einer Leitlinie (u.U. zunächst auf der Basis von Expertenwissen) zum Einsatz von dia­gnos­ti­schen Methoden zur Erkennung von SARS-CoV‑2 in der ambu­lan­ten und sta­tio­nä­ren Betreuung . Parallel müs­sen die Schutzmaßnahmen für vul­nerable Bevölkerungs- und Patientengruppen aus­ge­baut und prä­zi­siert werden: 

4. Die wich­tigs­ten vul­nerablen Bevölkerungs- und Patientengruppen müs­sen unter Beachtung ihres Impfstatus spe­zi­fi­ziert wer­den (z.B. sind nicht alle Begleiterkrankungen und Prädispositionen glei­cher­ma­ßen relevant); 

5. Schutzmaßnahmen für insti­tu­tio­nell unter­ge­brach­te, betreu­te und behan­del­te Personen sind unter Wahrung derer per­sön­li­chen Bedürfnisse und Erwartungen zu ent­wi­ckeln, wobei uni­ver­sel­le Maßnahmen mög­lichst dif­fe­ren­ziert wer­den soll­ten (z.B. ent­spre­chend des Impf- und Immunstatus der Betroffenen). Verbindliche Regeln und Maßnahmen im Falle von Infektions- und Ausbruchsgeschehen (regel­haf­te Überprüfung und Durchführung von Qualifikationen und Übungsintervalle des Personals, Vorhaltung und Check erfor­der­li­cher Schutzmaterialien) sind zen­tra­le Forderungen. Hygienekonzepte und Isoliermöglichkeiten dür­fen jedoch nicht zu Abschottungen bei pfle­ge­be­dürf­ti­gen Menschen füh­ren, the­ra­peu­ti­sche Leistungen und frei­zeit­li­che Angebote sind (mit ent­spre­chen­den Hygieneregeln) fortzusetzen. 

Die Steuerung des Infektionsgeschehens und der epi­de­mio­lo­gi­schen Situation ist auf neue Füße zu stel­len, insbesondere 

6. ist von der Steuerung durch (nicht vali­de, nicht reli­able) Einzelparameter und durch kumu­la­tiv neben­ein­an­der­ste­hen­den Einzelparameter (so wie jetzt Melderate plus Hospitalisierungsrate) zu sinn­vol­len Score-Systemen (s. Vorschläge der ThesenpapierAutorengruppe ) über­zu­ge­hen, und 

7. end­lich sind die sozia­len und psy­cho­lo­gi­schen Folgen jeg­li­cher Maßnahmen gleich­be­rech­tigt neben den bio­lo­gisch-epi­de­mio­lo­gi­schen Parametern zu berück­sich­ti­gen (auch hier s. Vorschlag der Thesenpapier-AG5 ). In die­sem Zusammenhang ein Wort zu den an bzw. mit Corona Verstorbenen: letzt­lich gilt es, auch die posi­tiv getes­te­ten Verstorbenen wie­der wie nor­ma­le Tote und nicht wie Aussätzige zu behan­deln. Die Versorgung erfolgt mit ein­fa­chem Hygienestandard. Persönliche Abschiednahme und Aussegnung sind ohne wei­te­res möglich…«

Die Fußnoten des Originals wur­den hier fortgelassen.

23 Antworten auf „Finden die maßgeblichen politischen Kräfte eine Exit-Strategie?“

  1. Ich befürch­te, dass das von Leuten wie Bill Gates gesteu­er­te Politbüro der­ma­ßen ver­blö­det, kor­rupt und kri­mi­nell ist, dass die ein fried­li­ches Ende des Irrsinns sich über­haupt nicht mehr vor­stel­len kön­nen. Denen sind die Goldgrube und ihre schein­ba­re Macht wich­ti­ger als das Wohl der Menschen. Dabei mer­ken die nicht, dass sie uns alle ver­ra­ten und unser Land ruinieren.

    In Österreich wer­den inzwi­schen Gesetze still und heim­lich rück­wir­kend und will­kür­lich geändert.
    https://tkp.at/2022/03/16/teile-der-impfpflicht-weiterhin-in-kraft-rechtsanwaelte-fuer-grundrechte-schlagen-alarm/
    https://tkp.at/2022/03/26/regierung-hat-impfpflichtgesetz-geaendert/

        1. @분석: Danke. Auch an die­sem Beitrag erkennt man, daß die Sache doch ein wenig kom­ple­xer ist als die Vorstellung eines Politbüros unter Bill Gates. Auch die Pläne Elon Musks sind stu­die­rens­wert, eines Mannes, der unver­ständ­li­cher Weise für einen Guten gehal­ten wird, weil er Lobendes über die kana­di­schen Trucker erzählte.

          1. In der Tat, auch mei­ne arm­see­li­ge Welt eines Naturwissenschaftlers ist etwas kom­pli­zier­ter als ein Politbüro unter Bill Gates. Nun sind aber lei­der die Unterschiede unter den Parteien, den Politikern und den Bordellen drum her­um zu gering, um wert­vol­le Zeit damit zu ver­geu­den. Was den Bill Gates betrifft, soll­te eben­falls klar sein, dass der genau­so Teil eines Machtzirkels ist, so wie z. B. der pöse Putin.

            Der Musk hat sich vom DoD (USA) sein Satellitennetzwerk seit Beginn des Projekts finan­zie­ren las­sen. Diesem Gutmenschen dürf­te bewusst sein, wer was wofür finan­ziert. Nebenbei ist es bes­tens geeig­net, um eine glo­ba­le Überwachung vor­an zu brin­gen, so wie bei uns im Land der 5G-Mobilfunk mit sei­nen klei­nen Zellen die Überwachung ver­ein­facht. Von der deut­schen Presse wird der Musk als Messias prä­sen­tiert, der der Menschheit in der gan­zen Welt das Internet bringt.

            Norbert Härung doku­men­tiert seit eini­gen Jahren das Vorgehen des Politbüros unter Bill Gates (!) 🙂 bzgl. der Bargeldabschaffung, der "Privatisierung" (Staaten/Bürger -> Konzerne/Oligarchen) und allem was da dran hängt. Er hat unter ande­rem die finan­zi­el­le Beteiligung der Abteilung 'Bundesregierung' des Politbüros 😉 doku­men­tiert. Der Mann macht das her­vor­ra­gend. Er arbei­tet gründ­lich und belegt sei­ne Aussagen mit ordent­li­chen Quellenangaben – alles Primärquellen.

            Man kann nicht oft genug auf Norbert Häring ver­wei­sen, ins­be­son­de­re wenn es um das Politbüro unter Bill Gates geht.

  2. "Die Steuerung des Infektionsgeschehens und der epi­de­mio­lo­gi­schen Situation ist auf neue Füße zu stellen…"

    hört sich für mich so an, als wür­de man ver­zwei­felt nach neu­en Indikatoren suchen, mit denen man die "Panikzahlen" auch ohne Inzidenz oder Bettenauslastung so abge­ho­ben wie mög­lich hal­ten kann, damit die Panik nie enden möge und die Impfpflicht wie von KL erhofft, das Ende der "deut­schen Sorgen" bei die­ser Pandemie bringt.

    Der vor­ste­hen­de letz­te Halbsatz kann frei inter­pre­tiert werden!

  3. Es sieht zumin­dest in Niedersachsen nicht danach aus, als woll­ten die Verantwortlichen die Sache been­den und ihren Hals aus der Schlinge zie­hen. Auf der Homepage der Landesregierung ist zu lesen:

    "Bis ein­schließ­lich den 2. April gilt die aktu­el­le Corona-Übergangs-Verordnung, danach ent­fal­len LEIDER die meis­ten Maßnahmen. Ein Aufrechterhalten des bis­he­ri­gen Schutzstandards ist dann infol­ge der Neufassung des Infektionsschutzgesetz (IfSG) vom 20. März nicht mehr möglich.

    Trotz auch hier anstei­gen­der Werte haben wir DERZEIT NOCH kei­ne Überlastung der Krankenhäuser im Sinne des IfSG. Gleichwohl fällt eine gro­ße Zahl von Beschäftigen in den Krankenhäusern wegen COVID-19 aus, weil sie in Quarantäne oder Isolation sind. Aber auch das führt BISLANG in Niedersachsen NOCH NICHT zu einer Überlastung der Krankenhäuser. Die Anwendung der soge­nann­ten Hotspotregelung ist daher AKTUELL NOCH NICHT möglich.
    Die Landesregierung prüft aller­dings LAUFEND, ob sich die Situation zu einer ‚kon­kre­ten Gefahr im Sinne des § 28a Absatz 8 des Infektionsschutzgesetzes verdichtet."

    <—- Die Verantwortlichen schar­ren also gera­de­zu mit den Hufen, wei­ter die Bevölkerung und sich selbst ver­skla­ven zu kön­nen. Es wirkt, als müs­se unbe­dingt etwas gefun­den wer­den, damit man direkt wie­der alle Maßnahmen ein­füh­ren kann.
    Wo kommt die­se wider­li­che Lust der Deutschen am Masochismus her? Wo die­ses zwang­haf­te und bürokratische? 

    Was hat eine Landesregierung eigent­lich für per­sön­li­che Wertungen abzu­ge­ben, ob der Aufhebung der Maßnahmen? Gab es schon­mal bei­leids­be­kun­dun­gen, dass 'lei­der' die Steuern erhöht wer­den müs­sen oder lei­der die gan­ze Bevölkerung 2 Jahre ver­sklavt wurde?
    Solche per­sön­li­chen Bemerkungen haben nichts in einer Landesregierung ver­lo­ren, da sie die Bevölkerung wei­ter auf­hetzt und vor­gibt, dass es ganz schnell wie­der Maßnahmen geben muss. Sie schü­ren wei­ter Angst und Spaltung. 

    Habe auch die­ses ekel­haf­te Zeitdokument abge­spei­chert, damit sie spä­ter nicht sagen kön­nen, sie hät­ten da nicht mitgemacht…
    Jedes Land der Welt freut sich ver­mut­lich, dass die har­ten Maßnahmen über­wun­den sind, in Deutschland heult man wie­der dem Zwang und der Härte nach. Es ist ein­fach unglaublich.

    Quelle: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html
    (FETTGEDRUCKTE Worte sind von mir so editiert)

    1. Ist schon mal jeman­dem der Gedanke gekom­men, dass die­se Äußerungen gar nicht für uns Bürger gedacht sind, son­dern für die uns lei­der nur wenig oder gar nicht bekann­ten Strippenzieher im Hintergrund, die man mit die­sen Worten beru­hi­gen will, damit sie nicht den­ken, unse­re Politiker hät­ten es auf­ge­ge­ben, den Great Reset durchzuziehen? 

      Was sagt denn Weil ande­res als: lei­der müs­sen wir die Lockerungen der­zeit so hand­ha­ben, aber wir arbei­ten kon­ti­nu­ier­lich dar­an, das zu ändern.

      Und war­um soll­te er soet­was aus­ge­rech­net zu uns Bürgern sagen? Warum soll­te aus­ge­rech­net die Fortführung oder Wiedereinführung der Maßnahmen eine posi­ti­ve Nachricht für uns Bürger sein? Ich bin sicher: die Botschaft gilt jemand anderem!

  4. Die ein­zi­ge ech­te Strategie: Testerei ein­stel­len. Wenn wei­ter getes­tet wird, gibt es kein Ende… Der sofor­ti­ge Teststopp ist das Ende der Pandemie, die eigent­lich kei­ne war und ist.

  5. Das größ­te Übel sind ja die anlass­lo­sen Massentests für Schulkinder und unge­sprit­ze Personen. Mit dem Wahn "Weil die Zahlen stei­gen, muss mehr getes­tet wer­den" wur­de eine Spirale in Gang gesetzt bzw. ein Mitkopplungseffekt geschaf­fen, der irgend­wann zum Glück aus Kapazitätsgründen bei den Testungen in Sättigung geriet und damit die­se künst­li­che gene­rier­ten Wellen aus­brems­te. Gesunde Menschen zum Test nöti­gen, nur damit sie Arbeiten und Öffis nut­zen dür­fen – so was ent­behrt jeder Logik und erst recht jeder wis­sen­schaft­li­chen Vernunft. Dass die Mietmäuler, die die Regierung "bera­ten", für alles eine Ausrede haben, liegt ja im Sinn die­ses Gremiums.
    Mit Wissenschaft und gesun­dem Menschenverstand hat­te das vom ers­ten Tag an nichts zu tun, son­dern wahn­haf­te Forderungen nach Verschärfung der schon dra­ko­ni­schen Maßnahmen und poli­ti­sche Willkür bei der Umsetzung und Verfolgung präg­ten das Geschehen seit jeher.

    Ich fra­ge mich, war­um man die Maßnahmen nicht sofort been­den kann, son­dern wie­der hin­aus­zö­gert, wenn auch nur um weni­ge Tage. Verhangen wur­de es doch auch ohne jede Gnadenfrist, also "sofort und unverzüglich".

  6. Wird der glo­ba­le Pandemie-Vertrag der WHO uns den Dauer-Ausnahmezustand bringen?

    Video-Version | 28. 03. 2022 |
    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO)arbeitet mit der EU und natio­na­len Regierungen
    welt­weit an einem glo­ba­len Pandemievertrag. 

    Bei den weni­gen, die von dem Projekt wis­sen, herrscht zum Teil Alarmstimmung. 

    Es wird befürch­tet, dass Regierungen und Parlamente sich damit unter die Herrschaft der WHO bege­ben würden 

    und dass die trans­hu­mans­ti­sche Agenda des Weltwirtschaftsforums damit beför­dert wer­den könnte. 

    Eine Recherche in offi­zi­el­len Quellen ergab, dass an min­des­tens einer die­ser Befürchtungen eini­ges dran ist.

    https://norberthaering.de/macht-kontrolle/who-pandemievertrag/

  7. Text zu Fragen. die jeder an den Impfarzt stel­len sollte:

    "Wenn ich eines Tages dem Impfarzt gegen­über­sit­ze und die­ser mich nach dem Lesen des Aufklärungsmerkblattes für mRNA-Corona-Impfstoffe fragt, ob ich noch Fragen habe, wür­de ich als auf­merk­sa­mer und kri­ti­scher Bürger nicht mit einem Kopfschütteln ant­wor­ten. Für mich ist das ohne­hin nur ein theo­re­tisch mög­li­cher Sachverhalt, aber da ich ja Jurist bin, sehe ich mich in der Lage, die­se fik­ti­ve Situation ein­mal gedank­lich durch­zu­spie­len und recht­lich zu bewer­ten. Man "

    https://visionblue.info/?p=6403

  8. "dass eine Angabe wie „Anstieg von 15.000 im Vergleich zum Wert vor 7 Tagen“, so wie es immer in den Verlautbarungen heißt, nicht nur kei­ne Meldung wert ist, son­dern wegen ihrer Haltlosigkeit ein­zig die Frage nach dem Rücktritt der Verantwortlichen aus­lö­sen soll­te. Es ist eine Situation ent­stan­den, in der eine Steuerung des Infektionsgeschehens, also eine Reaktion der zustän­di­gen Stellen auf ver­läss­lich erho­be­ne Messwerte mit der Option, an die­sen Messwerten auch einen Verlauf (im bes­ten Fall den Erfolg der Maßnahmen) erken­nen zu kön­nen, als rei­ne Fiktion bzw. „kyber­ne­ti­sche Illusion“ erschei­nen muss. Die Szene, die sich vor unse­ren Augen abspielt, erhält unwei­ger­lich einen gera­de­zu para­dig­ma­ti­schen Anstrich: nicht die Fiktion ist das Problem, son­dern die brei­te Bereitschaft, die­se zu tolerieren."

    Wow, so deut­lich waren die noch nie, auch wenn man sich das schon län­ger den­ken konn­te, dass die so den­ken. Im Grunde muss sich die­ser komi­sche Expertenrat der Regierung jetzt fra­gen las­sen, wo er steht: auf der Seite der Vernunft oder der "Fiktion".

    Es kann eigent­lich jetzt auch nicht mehr sein, dass ein so ver­nich­ten­des Urteil von nie­man­dem in den Mainstreammedien auf­ge­grif­fen wird. Mit der ange­spro­che­nen "Bereitschaft, die­se zu tole­rie­ren" sind die ja auch mitgemeint. 

    Diese Gruppe macht jetzt seit zwei Jahren eigent­lich sehr gute kom­pe­ten­te Arbeit, fin­de ich. Auch das, sozu­sa­gen for the records: die kom­pe­ten­ten Stimmen, auch aus der Wissenschaft, die gab es schon, die einen ver­nünf­ti­ge­ren Weg hät­ten wei­sen können.

  9. Folgende Kriterien zur Ausrufung eines Hotspots habe ich gefunden:
    Er (KL) führ­te vier Kriterien an, die für einen Hotspot gel­ten könn­ten – wobei die­se nicht alle zugleich zutref­fen müss­ten: die Verschiebung plan­ba­rer Eingriffe in Krankenhäusern wegen Corona, die Gefährdung der Notfallversorgung, das Unterschreiten von Personal-Untergrenzen im Pflegebereich und der Zwang zur Verlegung von Patienten in ande­re Krankenhäuser.
    Wenn das stimmt haben sich die Kriterien zur Bewertung der Plandemie fast voll­stän­dig von der Verbreitung des Virus abge­kop­pelt. Man hat jetzt die Möglichkeit Maßnahmen fort­zu­füh­ren, ohne dass sie auf das Virus zurück­zu­füh­ren sind. Damit hat man vie­le Möglichkeiten der Manipulation um den Pflegekräfte-Mangel zu ver­de­cken. Dieser bestand ja schon vor der Plandemie und wird durch die Impfpflicht im Gesundheitsbereich noch zusätz­lich befeuert.
    Am Abbau von Krankenhäusern und Pflegebetten ist KL kräf­tig betei­ligt. Dies geschah auch wäh­rend der Plandemie. Nachbarländer haben dar­auf­hin die Quarantäne für Symptomlose gestri­chen und die Impfpflicht für Ärzte und Pfleger auf­ge­ho­ben. Deutschland ver­schärft die Regeln. So kön­nen Politiker und Krankenhausbetreiber mun­ter wei­ter­hin den Gesundheitsbereich kaputt spa­ren und wir kom­men nie wie­der aus der Plandemiephase heraus.
    Mich inter­es­siert, wie­vie­le von den Symptomlosen in Quarantäne Corona bekom­men haben? Ich ken­ne nur sol­che, die voll­kom­men gesund in die Quarantäne gegan­gen sind und nie Krankheitssymptome gebil­det haben.

  10. "Impfverweigerer sind Straftäter: Gesetz könnte mit hartem Zwang vorgehen"

    "Ein Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags skizziert die möglichen Strafen für Impfverweigerer. Was Genesene erwartet, ist unklar."
    berliner-zeitung

  11. Das passt mir nicht:

    "Schutzmaßnahmen für insti­tu­tio­nell unter­ge­brach­te, betreu­te und behan­del­te Personen sind unter Wahrung derer per­sön­li­chen Bedürfnisse und Erwartungen zu ent­wi­ckeln, wobei uni­ver­sel­le Maßnahmen mög­lichst dif­fe­ren­ziert wer­den soll­ten (z.B. ent­spre­chend des Impf- und Immunstatus der Betroffenen)."

    Impf- oder Immunstatus dür­fen kei­ne Maßnahmen begrün­den, wenn die IFR nicht unge­wöhn­lich hoch ist, die Impfung die kei­ne ste­ri­le Immunität erzeu­gen kann, der Schutz gegen schwe­re Erkrankung zwei­fel­haft ist (*), und die Nebenwirkungen unter den Tisch gekehrt wer­den. Hier könn­ten aller­höchs­tens ein­schlä­gi­ge Vorerkrankungen Ausschlag geben.

    Ansonsten wird das Thesenpapier wird deutlich:

    Was uns seit über zwei Jahren vom RKI, den Pharmareferenten im BMG und den Dr. Ostens der Republik als "Wissenschaft" ver­kauft wer­den soll, ist eine mit­tel­al­ter­li­che Scharlatanerie von gera­de­zu kri­mi­nel­lem Ausmaß. Es wird Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dau­ern, die­ses Desaster auf­zu­ar­bei­ten, und die Hetzer, Lügner und Mitläufer vor Gericht zu stellen.

    Vermutlich kommt es gar nicht dazu, weil vor­her eine neue Seuche durchs Dorf getrie­ben wird, dies­mal natür­lich aus Russland, oder man lässt den drit­ten Weltkrieg aus­bre­chen. Die Medien ste­hen nach Spritze im Hirn, bereits Gewehr bei Fuß.

    (*) Auch dazu gibt es kei­ne reprä­sen­ta­ti­ve Kohortenstudie

  12. Die Verfasser wol­len den Verantwortlichen einen roten Teppich aus­rol­len: "ihr habt alles rich­tig gemacht oder zumin­dest ver­ständ­li­cher Weise so gehandelt!"

    Indem die angeb­li­che Existenz einer Seuche als gege­ben ange­nom­men wird.

    Das wird auf sie zurück­fal­len – wie auf uns alle. Keine Aufarbeitung, kein Zurück – son­dern "fro­he Erwartung" der nächs­ten Fake-Pandemie, die dann von dem bis­her erreich­ten jet­zi­gen Stand aus wei­ter aus­ge­rollt wird. Bei der Nächsten wer­den alle "Maßnahmen", also Zumutungen, Übergriffigkeiten, Grundrechts-Aussetzungen, noch viel dras­ti­scher ausfallen.

    1. @Albrecht Storz: Das hat man doch auch die letz­ten Monate erlebt. Die Maßnahmen wur­den immer selbst­ver­ständ­li­cher und irgend­wann als völ­lig nor­mal und all­täg­lich kom­mu­ni­ziert. Irgendwann gip­fel­te es ja so, dass nicht mehr die Maßnahmen begrün­det wer­den muss­ten, son­dern statt­des­sen der­je­ni­ge sich erklä­ren und recht­fer­ti­gen muss­te, der auch nur sehr leich­te Lockerungen erwo­gen hatte.

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