"Nicht ständig über Nebenwirkungen reden" – Hirschhausen war Impfproband

In dem Beitrag vom 30.1. auf welt.de mit die­ser Überschrift steht das Erwartete. Interessanter ist der Witz, den er 2014 dem Tagesspiegel erzählte:

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/dr-med-eckart-von-hirschhausen-kleine-humorheilkunde-folge‑5/10716082.html

»Zuerst der Witz:

Die Indianer wol­len von ihrem Medizinmann das Wetter des kom­men­den Winters wis­sen. Er weiß es nicht, will aber sein Ansehen nicht ver­lie­ren und wägt ab, was er sagen soll. Einen har­ten Winter, der einen ohne Vorbereitungen trifft, ist der grö­ße­re Schaden, des­halb erzählt er laut, dass es einen eisi­gen Winter geben wird. In Panik ren­nen die Indianer los und sam­meln Holz. Am nächs­ten Tag bekommt der Medizinmann ein schlech­tes Gewissen. Er ruft in der Stadt beim Wetterdienst an: „Wissen Sie, wie der nächs­te Winter wird?“ „Ja – er wird sehr hart“. „Woher wis­sen Sie das so sicher?“ „Wir haben untrüg­li­che Zeichen.“ „Welche denn?“ „Bitte sagen Sie es nicht wei­ter – aber die Indianer sam­meln Holz …“

… Aus der „Weisheit der ande­ren“ wird manch­mal auch die Dummheit der Mitläufer. Keiner der Wirtschaftsexperten hat die Finanzkrise kom­men sehen. Aber alle kön­nen nach­her erklä­ren, war­um sie kom­men muss­te. Viel wäre schon gewon­nen, wenn Experten wie der Medizinmann die Grenzen ihrer Vorhersagen ein­se­hen. Wetter und Börse blei­ben unbe­stän­dig.«

4 Antworten auf „"Nicht ständig über Nebenwirkungen reden" – Hirschhausen war Impfproband“

  1. Wer Humor erst erklä­ren muß.….vergiß ihn. Zitat A. Einstein:
    "Zwei Dinge sind unend­lich: Das Universum und die mensch­li­che Dummheit.Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher".

  2. "Karl Lauterbach, der sich wirk­lich exzel­lent mit den aktu­el­len Studien auskennt"
    Da braucht man wohl nicht mehr dazu sagen. 

    Früher fand ich Hirschhausen mal lus­tig … dann wur­de er von der ARD gekauft.

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