4 Antworten auf „Profiteure der Krise, reichste Deutsche, Umverteilung von unten nach oben?“

    1. @Zapata
      Ban­ken sind auch Unternehmen/Konzern. Bel­len­dorf ist dran gele­gen, das PRINZIP auf (extrem) ein­fa­che Wei­se zu illustrieren.
      Das PRINZIP ist, dass die regio­na­len, die nahe an den Ver­lie­rern agie­ren, ver­drängt wer­den von den glo­ba­len, die nahe an den Reichs­ten dran sind.
      Falls Sie das detail­lier­ter möchten:
      https://​finanz​-sze​ne​.de/​b​a​n​k​i​n​g​/​d​i​e​-​g​r​o​s​s​e​n​-​b​a​n​k​i​n​g​-​t​r​e​n​d​s​-​i​n​-​2​0​2​0​-​u​n​d​-​d​i​e​-​l​e​h​r​e​n​-​f​u​e​r​-​2​0​21/
      Inter­es­sant wäre an der Dar­stel­lung auch die Finan­zie­rung der Ver­wal­tung und der über­staat­li­chen Orga­ni­sa­tio­nen gewe­sen: sie wer­den von den Pro­fi­teu­ren (ver­steckt in NGOs) zu den ent­spre­chen­den Zwe­cken erhal­ten. Schon vor Coro­na. Wäre man böse, könn­te man sagen: FÜR Corona.

  1. Für jeden rei­cher gewor­de­nen Rei­chen wer­den tau­sen­de Arme noch ärmer.

    Komisch, dass das Sys­tem, nach­dem die Bilanz ins­ge­samt immer NULL erge­ben muss, von kei­nem ver­stan­den wird.

    So schwer ist es ja nun auch wie­der nicht:

    Jedem Gut­ha­ben steht eine ent­spre­chen­de Schuld gegenüber.

    Des Kapi­ta­lis­mus' größ­te Leis­tung ist die voll­stän­di­ge Ver­sche­leie­rung die­ser tri­via­len Tat­sa­che vor den am meis­ten dadurch nega­tiv betrof­fe­nen Menschen:

    Jeder, der weni­ger als einen bestimm­ten Ver­mö­gens­wert in der Grö­ßen­ord­nung von eini­gen hun­der­tau­send Euro besitzt (oder regel­mäß­ges Ein­kom­men ober­halb geschätzt wenigs­tens 100.000 Euro pro Jahr hat) ist Ver­lie­rer die­ses Geld­sys­tems und zahlt für die Rei­chen drauf (über Steu­ern und Zin­sen, die viel­fach jeg­li­che Zah­lung (Ein­kauf, Mie­te, Dienst­leis­tun­gen, Besitz) belas­ten und immer zu einem siche­ren Pro­zent­satz im Gros nur in eine Rich­tung flie­sen: nach oben).

    Jede Mil­li­ar­de mehr der Mil­li­ar­dä­re ist eine Mil­li­ar­de weni­ger bei uns Bürgern.

  2. "Deut­sche Bio­tech­no­lo­gie­bran­che wäh­rend der Pan­de­mie – Rekord­fi­nan­zie­rung und hohe Erwar­tun­gen an die Politik
    (Ber­lin – 14. Janu­ar 2021) Die Erwar­tun­gen der deut­schen Bio­tech­no­lo­gie­bran­che an die Poli­tik sind hoch. Das zeigt das Ergeb­nis der jähr­li­chen Trend­um­fra­ge des Bio­tech­no­lo­gie­bran­chen­ver­ban­des BIO Deutsch­land. Die Ein­schät­zung des aktu­el­len und zukünf­ti­gen poli­ti­schen Kli­mas ist im Ver­gleich zu den Vor­jah­ren deut­lich posi­ti­ver. Die Coro­na-Pan­de­mie hat zwar in Ein­zel­fäl­len einen Ein­fluss auf die aktu­el­le und zukünf­ti­ge Geschäfts­la­ge, die meis­ten Unter­neh­men füh­ren ihre Situa­ti­on aber nicht auf die Kri­se zurück. Mit über drei Mrd. Euro ein­ge­wor­be­nen Finanz­mit­teln über die Bör­se und Ven­ture Kapi­tal errei­chen die deut­schen Bio­tech­no­lo­gie-Unter­neh­men einen neu­en Rekord, wobei die zwei Impf­stoff­ent­wick­ler BioNTech und Cur­e­Vac rund die Hälf­te des Kapi­tals für sich ver­bu­chen konnten.
    Die jähr­li­che Trend­um­fra­ge, die BIO Deutsch­land seit 2006 durch­führt, ergab eine weit­ge­hend sta­bi­le Ein­schät­zung der aktu­el­len und zukünf­ti­gen Geschäfts­la­ge und kaum Ver­än­de­rung bei den Plä­nen zur Beschäf­ti­gung und Inves­ti­tio­nen in For­schung und Ent­wick­lung. Sehr deut­lich von den Vor­jah­ren wich hin­ge­gen die Ein­schät­zung des aktu­el­len und zukünf­ti­gen poli­ti­schen Kli­mas ab. 53 Pro­zent der Befrag­ten hiel­ten das Kli­ma 2020 für gut (2019: 28 Pro­zent), 58 Pro­zent gehen davon aus, dass es sich im Jahr 2021 ver­bes­sern wird (2019: 20 Pro­zent). Ins­ge­samt gaben rund 60 Pro­zent der Unter­neh­men an, dass ihre Geschäfts­la­ge nicht durch die Pan­de­mie beein­flusst sei, 40 Pro­zent spür­ten die Pan­de­mie 2020 hin­ge­gen im Guten oder im Schlech­ten. Für 2021 gehen 30 Pro­zent der Befrag­ten davon aus, dass die Pan­de­mie einen Ein­fluss auf die Geschäfts­la­ge haben wird.
    Mit mehr als drei Mrd. Euro erreich­te die Finan­zie­rung der Bran­che einen neu­en Höchstt­and (zuletzt 2018 mit rund 1,3 Mrd. Euro). 942 Mio. Euro konn­ten als Ven­ture Kapi­tal ein­ge­wor­ben wer­den, 2,11 Mrd. Euro über die Bör­se, dar­un­ter zwei Bör­sen­gän­ge der Tübin­ger Unter­neh­men Cur­e­Vac und Imma­tics an der Nasdaq in den USA. Die Hälf­te der Rekord­sum­me tru­gen die SARS-CoV-2-Impf­stoff­ent­wick­ler BioNTech und Cur­e­Vac bei.
    Oli­ver Schacht, Vor­stands­vor­sit­zen­der von BIO Deutsch­land, kom­men­tiert: „Die Bio­tech­no­lo­gie­in­dus­trie hat im ver­gan­ge­nen Jahr gezeigt, wie wich­tig sie für unse­re Gesund­heit ist, sei es durch dia­gnos­ti­sche Tests, den ers­ten zuge­las­se­nen Coro­na-Impf­stoff oder viel­ver­spre­chen­de The­ra­pie-Kan­di­da­ten. Es ist groß­ar­tig, dass wir 2020 auch erst­mals eine der­art groß­vo­lu­mi­ge Finan­zie­rung unse­rer Unter­neh­men sehen. Ich den­ke, in den letz­ten Mona­ten ist deut­lich gewor­den, dass die Inves­ti­ti­on in Bio­tech­no­lo­gie eine Inves­ti­ti­on in unse­re Zukunft ist. Wir müs­sen jetzt wei­ter an Rah­men­be­din­gun­gen arbei­ten, die mehr for­schen­den Unter­neh­men ermög­li­chen, gro­ße Finan­zie­rungs­run­den zu rea­li­sie­ren. Nur so kön­nen wich­ti­ge Inno­va­tio­nen wie Impf­stof­fe, Krebs­the­ra­pien oder nach­hal­ti­ge Pro­duk­te für unse­rer Gesell­schaft zur Ver­fü­gung gestellt werden.“
    Vio­la Bron­se­ma, Geschäfts­füh­re­rin von BIO Deutsch­land, ergänzt: „Die SARS-CoV-2-Pan­de­mie hat die Wahr­neh­mung und Wert­schät­zung unse­rer Bran­che in Poli­tik und Öffent­lich­keit schlag­ar­tig stark erhöht. Das hät­ten wir natür­lich lie­ber ohne eine Kri­se sol­chen Aus­ma­ßes erreicht. Die Ein­schät­zung unse­rer Unter­neh­men bezüg­lich des poli­ti­schen Kli­mas hat sich ent­spre­chen deut­lich ver­bes­sert. Jetzt müs­sen die poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen auch han­deln. Wenn wir die Pro­duk­te, die deut­sche Bio­tech­no­lo­gie-Unter­neh­men ent­wi­ckeln, auch in Deutsch­land pro­du­zie­ren und Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten zugu­te­kom­men las­sen wol­len, müs­sen wir bei den Rah­men­be­din­gun­gen vor allem für Eigen­ka­pi­tal-Inves­ti­tio­nen nachbessern"."

    "Über BIO Deutschland:
    Die Bio­tech­no­lo­gie-Indus­trie-Orga­ni­sa­ti­on Deutsch­land (BIO Deutsch­land) mit über 340 Mit­glie­dern – Unter­neh­men, Bio­Re­gio­nen und Bran­chen-Dienst­leis­ter – und Sitz in Ber­lin hat sich zum Ziel gesetzt, in Deutsch­land die Ent­wick­lung eines inno­va­ti­ven Wirt­schafts­zwei­ges auf Basis der moder­nen Bio­wis­sen­schaf­ten zu unter­stüt­zen und zu för­dern. Oli­ver Schacht, Ph. D., ist Vor­stands­vor­sit­zen­der der BIO Deutschland."

    "För­der­mit­glie­der der BIO Deutsch­land und Bran­chen­part­ner sind:
    AGC Bio­lo­gics, Avia, Bak­er Til­ly, Bay­er, Bio­Spring, Boeh­rin­ger Ingel­heim, Cen­to­ge­ne, Cla­ri­ant, CMS Hasche Sig­le, Deut­sche Bank, EBD Group, Ernst & Young, Evo­tec, Isen­bruck, Bösl, Hör­sch­ler, Jans­sen-Cilag, KPMG, Merck, Mil­tenyi Bio­tec, Mor­pho­Sys, Nov­ar­tis, Pfi­zer, Pri­ce­wa­ter­hous­e­Coo­pers, QIAGEN, Roche Dia­gno­stics, Sano­fi Aven­tis Deutsch­land, Ther­mo Fisher Sci­en­ti­fic, TVM Life Sci­en­ces Manage­ment, Ver­tex Pharmaceuticals."

    https://​www​.bio​deutsch​land​.org/​d​e​/​p​r​e​s​s​e​m​i​t​t​e​i​l​u​n​g​e​n​/​d​e​u​t​s​c​h​e​-​b​i​o​t​e​c​h​n​o​l​o​g​i​e​b​r​a​n​c​h​e​-​w​a​e​h​r​e​n​d​-​d​e​r​-​p​a​n​d​e​m​i​e​-​r​e​k​o​r​d​f​i​n​a​n​z​i​e​r​u​n​g​-​u​n​d​-​h​o​h​e​-​e​r​w​a​r​t​u​n​g​e​n​-​a​n​-​d​i​e​-​p​o​l​i​t​i​k​.​h​t​m​l​?​y​e​a​r​=​2​021

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