WDR: Ärzte, die "Corona leugnen" denunzieren!

Auf wdr.de ist die­ser Aufruf zur Denunziation zu lesen:

»… Der Ärztekammer Nordrhein sind nach Angaben einer Sprecherin 17 Fälle bekannt, in denen Mediziner das Coronavirus ver­harm­lo­sen oder gar leug­nen. Das klingt wenig bei 60.000 Ärzten, die die Ärztekammer Nordrhein vertritt.

Das Positive: Die meis­ten Mediziner erken­nen das Coronavirus als eine ernst­zu­neh­men­de Gefahr für die Bevölkerung an. Das Negative: Einige weni­ge "Götter in Weiß" miss­brau­chen ihren beruf­li­chen Status, um ihre per­sön­li­che Anschauungsweise legi­tim erschei­nen zu las­sen – zum Nachteil von Patienten…

Ärzten, die Corona leug­nen, droht Geldstrafe


Mitunter kommt es auch vor, dass Ärzte Gefälligkeits-Atteste aus­stel­len, um einen Patienten von der Maskenpflicht zu befrei­en. "Von sol­chen Fällen hören wir zumeist zufäl­lig", sagt die Sprecherin der Ärztekammer Nordrhein. Zum Beispiel, wenn sich eine Schule mel­det und dar­auf hinweist.

Für den zustän­di­gen Arzt blei­ben sol­che Gefälligkeits-Atteste aber nicht ohne Folge. Laut Berufsordnung sind sie dazu ver­pflich­tet, einen Patienten vor Ausstellung von ärzt­li­chen Gutachten und Zeugnissen sorg­fäl­tig zu unter­su­chen. Wenn sich Mediziner nicht dar­an hal­ten, dro­hen – wie bei Herunterspielen oder Leugnen des Virus auch – berufs­recht­li­che Maßnahmen. Das kann eine Rüge sein oder etwa eine emp­find­li­che Geldstrafe.

Wachsam und kri­tisch sein
Was also als Patient tun, wenn der (Haus-)Arzt die Gefahr durch das Coronavirus her­un­ter­spielt oder gar leug­net? "Wachsam und kri­tisch sein", rät die Sprecherin der Ärztekammer Nordrhein.

Wer eine Arztpraxis betritt, soll­te sich umschau­en und ein Auge dar­auf haben, ob die all­ge­mei­nen Hygiene-Vorschriften ein­ge­hal­ten wer­den. Tragen alle Masken? Gibt es eine Plexiglaswand am Empfangstisch? Wird auf genü­gend Abstand geach­tet, auch im Wartezimmer? Bei Abweichungen: Unbedingt das Praxisteam anspre­chen. Und dem Arzt wider­spre­chen, falls er alles als harm­los hin­stellt. Hinweise über ent­spre­chen­de Fälle bit­te der zustän­di­gen Ärztekammer mel­den. "Wir gehen dann der Sache nach."«


Medizin im Nationalsozialismus

Aus Wikipedia:

»Durch die Verordnung über die Zulassung von Ärzten zur Tätigkeit bei den Krankenkassen vom 22. April 1933 wur­de "nicht ari­schen" Ärzten und sol­chen, die sich "im kom­mu­nis­ti­schen Sinne betä­tigt" hat­ten, die kas­sen­ärzt­li­che Zulassung entzogen…

Oberstes Ziel medi­zi­ni­scher Bemühungen soll­te nicht mehr die Behandlung ein­zel­ner Patienten sein. Die natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Medizin war zur Gesunderhaltung des "deut­schen Volkskörpers" bestimmt…

Das natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Konzept zur "Gesundheitsführung" wur­de vom stell­ver­tre­ten­den Reichsärzteführer Friedrich Bartels im Jahr 1936 aus­for­mu­liert. Es ent­hält für jeden Einzelnen gewis­ser­ma­ßen eine Verpflichtung zur Gesundheit,..

Der Ärzteschaft erfüll­te eine zen­tra­le Aufgabe im Konzept der Gesundheitsführung.«

Damit kein Mißverständnis ent­steht: Diese NS-Politik war ein­ge­bet­tet in Rassenwahn, Eugenik, Zwangssterilisation und ande­re Scheußlichkeiten. Davon kann heu­te kei­ne Rede sein. Die Beflissenheit, mit der sich Ärztefunktionäre obrig­keits­staat­li­ches Denken zu eigen machen, muß den­noch empören.

16 Antworten auf „WDR: Ärzte, die "Corona leugnen" denunzieren!“

  1. … vor­hin schon einen "Schreibauftrag" von mei­nem gros­sen Bruder erhal­ten – ich arbei­te schon an einer Buchstabenaneinanderreihungsdenunziation bezüg­lich der frag­wür­di­gen Aussagen eines Professor Dr. (?) Konjunktiv mit Labor und Arbeitsverhältnis an der Berliner Charite …

    Die Dame der Ärztekammer Nordrhein koope­riert hof­fent­lich mit der Ärztekemenate Berlin und lei­tet den Tipp weiter …

  2. Die Ärztekammer soll mal von ihren hohen Elfenbeinturm her­un­ter­kom­men und sehen, wie die Wirklichkeit ist.
    Soweit ich das ein­schät­zen kann, sehen sehr vie­le, wenn nicht gar die meis­ten Ärzte sehr kri­tisch, was hier gera­de pas­siert, bzw. kön­nen mit ihrer fach­li­chen Meinung klar ein­schät­zen, daß die soge­nann­te Pandemie Schwachsinn ist.

    Ich for­de­re alle Ärzte auf: tut euch zusam­men. Wehrt euch. Einzeln kann man euch schnell fer­tig machen, aber gemein­sam seid ihr stark. Das Land kann es sich nicht leis­ten, 30% … 50% … ja viel­leicht 90% aus dem Dienst zu ent­fer­nen, nur weil ihr die Wahrheit gesagt habt!

  3. Mal wie­der der Staatsfunk WDR, das Medium der sich gebil­det Wähnenden Viertelgebildeten, mit sei­nen Yogeshwars, DocEssers und Yvonne Willicks. 

    Differenzierung? Nein, war­um? Wir sind die Besten, WDNRW!
    WDR weiß, was Apothekenumschau- und Tiere-suchen-ein-Zuhause-Klientel wünschen.

    Was ist aus "Versöhnen statt Spalten" (Johannes Rau) gewor­den? Oder ist die­ses, in den 80ern so wich­ti­ges Leitwort, viel­leicht der Ursprung für die unsäg­li­che Gleichgültigkeit und Ignoranz in wei­ten Teilen der NRW-Bevölkerung?

    Es ist zum Mäusemelken, aber wahr­schein­lich ist es gut, wenn der NRW-Staatsfunk noch ein paar Denunzianten-Beiträge mehr raus­haut, damit auch hier wenigs­tens eini­ge Corona-Schlafschafe end­lich auf­wa­chen und auf­hö­ren, in der ver­meint­lich siche­ren und kusche­li­gen Määährheit mitzublöken.

    1. Genau DAS fra­ge ich mich auch…genau DAS.. Alle vol­ler Angst, nicht vor etwas, wo sie genau wis­sen, dass man kei­ne Angst haben muss, son­dern Angst vor etwas ganz anderem…

      Angst, irgend­wann viel­leicht für Mindestlohn arbei­ten zu müs­sen? Angst, die Wohnung nicht in einem Jahr bezahlt zu haben? Angst, Angst, Angst… Einfach mal das Maul hal­ten – so ein Lappen vorm Gesicht ist doch gar nicht so übel..

      Ich habe mich heu­te dabei ertappt mir vor­zu­stel­len, wie es ist, wenn man anstatt in die Armbeuge in den Lappen niest… und die­sen Lappen dann wei­te­re Stunden anbe­hält… boah, wie eklig… und sicher eine gute Luft, die man dann ein­at­met… ist ja immer­hin die eige­ne Luft…wie kann man solch einen Unfug frei­wil­lig ohne zu meckern so lan­ge mit­ma­chen, obwohl so gut wie nie­mand an oder mit Covid stirbt? Wie geht so was?

      1. @FMB: Ich fin­de, ange­sichts der gewal­tigs­ten Propagandaoffensive der Mächtigen und Reichen, die die Welt je gese­hen hat, eines ideo­lo­gi­schen Trommelfeuers aus allen Rohren, schla­gen wir uns ganz gut. Auch weil wir alle zusam­men nicht nach­las­sen mit Information und Aufklärung, wer­den immer mehr Menschen aus dem Lager von Wissenschaft und ärzt­li­cher Praxis muti­ger und lauter.

        Was wir erle­ben, ist doch, daß die "Verantwortlichen" nur noch mit tota­ler Verblödung und Gewalt regie­ren kön­nen. Das ist kein Zeichen von Stärke, ganz im Gegenteil! Bleiben wir am Ball, blei­ben wir gedul­dig und über­las­sen die Panik den Anderen. Wie lan­ge hat es gedau­ert, bis – jeden­falls in wei­ten Teilen der Welt – das akzep­tiert wur­de, was wir Menschenrechte nen­nen? Auch in die­sem Kampf gab es immer wie­der Rückschläge. Aber der Drang nach Wahrheit, Gerechtigkeit und Solidarität, die ihren Namen ver­dient, ist unaufhaltsam.

  4. Wenn es das nicht schon mit unse­rer von unse­ren Vätern und Großvätern hart erkämpf­ten Demokratie sein soll, ist es aller höchs­te Zeit, dass die­sem Massenwahnsinn end­lich ein Ende berei­tet wird, bevor es zu Ausschreitungen kommt, die kei­ner von uns wirk­lich möch­te. Wie kann es sein, dass die Staatsanwälte, die Gerichte bei öffent­li­chen Aufrufen zur Denunziation nicht hell­hö­rig wer­den und die­sem unge­heu­er­li­chen Begehren ein schnel­les Ende bereiten.

    Es ist schon schlimm genug, dass man einen Ausnahmezustand auf Basis von Lügen und Falschdarstellungen so lan­ge hochhält. 

    Die Statistiken sagen doch alles… 20.000 Menschen ster­ben in D jede Woche…davon 40–50 im Zusammenhang mit einem posi­ti­ven Corona-Test – scheiss egal, ob bei den weni­gen Toten die­ses bis heu­te nicht durch Extraktion nach­ge­wie­se­ne MiniVirus, oder was es auch immer sein mag, über­haupt die Todesursache war. Das ist abso­lut unters­te Schublade – so, wie damals.. nur noch schlim­mer… ange­führt von macht­hung­ri­gen Nimmersatts..

    Wenn es nur einen ein­fa­chen Schalter gäbe, um die­sen Wahnsinn ein­fach auszuknipsen…

    Jetzt, in die­sen Zeiten zeigt sich auf­dring­lich, wie kor­rupt die Politiker in Deutschland und auf der gan­zen Welt tat­säch­lich sind, dass sie sich zu die­sen nie­de­ren Handlungen hin­rei­ßen las­sen, obwohl alle Tatsachen gegen sie sprechen..

    Was für ein Wahnsinn…ich hät­te nicht gedacht, dass ich es noch erle­ben wür­de, in einer Diktatur leben zu müssen…

    An die­ser Stelle noch ein­mal der SEHR WICHTIGE AUFRUF, euch auch medi­al zu schützen…degooglen…bloss nicht die­se unsäg­li­chen Tracking – Apps… es ist aller höchs­te Zeit, die neu­en Möglichkeiten der Open Source Community zu nut­zen, um nicht das gesam­te Privatleben und ins­be­son­de­re die Verbindungen anhand der Meta-Daten in die Welt zu posau­nen.. Aufwachen Leute. Es ist ganz leicht, und immer wichtiger…Spätestens nächs­tes Jahr könn­te es öffent­lich sicht­ba­re Abzeichen geben, die die Spreu vom Weizen trennt.…wenn sich nicht bald etwas regt…

  5. ich schaue gera­de "Anne Frank"… Der Krieg ist schon so gut wie ver­lo­ren, als die Gestapo noch mal so rich­tig Gas gibt und noch ein paar Juden fin­det und abführt… die Familie Anne Franks…

    Ist das nun Zufall oder was ist das, dass es gera­de so ist, als ich die­sen Artikel hier lese über den erneu­ten öffent­li­chen Aufruf, zu denunzieren?

    Verdammte Hacke, was ist hier nur los? Warum las­sen sich das schon jetzt alle gefal­len? Wie wird es erst am Ende des Winters sein?

  6. Liebe Diskussionsteilnehmer,
    je mehr kri­ti­sche Stimmen von Ärzten, Biologen oder ande­ren Fachleuten auf­tau­chen, des­to stär­ker müs­sen sie von der media­len Propaganda zwecks Glaubwürdigkeitserhaltung der eige­nen Panikmache dis­kre­di­tiert wer­den. Protest dage­gen ist unge­mein wich­tig; aber bit­te blei­ben wir dabei sachlich.

    Vergleiche mit Diktaturen fin­de ich, bei allem sehr ver­ständ­li­chen Ärger über die Corona-Propaganda, nicht ange­bracht. In einer Diktatur wür­den sol­che Ärzte schon längst inhaf­tiert sein und auch die Seite, auf der wir hier unse­re Beiträge schrei­ben, wäre längst gesperrt und ihr Autor weg­ge­schlos­sen wor­den. Und auch das immer häu­fi­ge­re Kippen schwach­sin­ni­ger "Verordnungen" durch Gerichte zeigt, dass wir, unge­ach­tet aller frag­wür­di­gen Entwicklungen, in einem Rechtsstaat leben.

    Wenn wir als Skeptiker auf die ein­sei­ti­ge und mani­pu­la­ti­ve Dauerbeschallung der meis­ten Leitmedien unse­rer­seits durch übe­trie­ben stei­le These wie "Das Virus gibt es gar nicht" oder "Es ist bloß ein Schnupfen" reagie­ren, dann errei­chen wir, so den­ke ich, nur weni­ge, trei­ben die Spaltung aber unge­wollt wei­ter vor­an. Viel ziel­füh­ren­der kann es statt­des­sen sein, ein­fach nur fra­gen zu stel­len: wie vie­le der Testpositiven sind wirk­lich krank? Warum wer­den die "Richtwerte" und "kri­ti­schen Schwellen" immer wie­der ver­än­dert? Wo bleibt die kon­kre­te wis­sen­schaft­li­che Evidenz für die Wirksameit der Gehorsamsanzeiger-Lappen? Und war­um scheint sich nie­mand Gedanken dar­über zu machen, wann der gan­ze Wahnsinn eigent­lich enden soll?

    Umso wich­ti­ger wäre es, dass tat­säch­lich mehr Ärzte ihre Stimme erhe­ben. Einem Aufruf dazu schlie­ße ich mich aufs ent­schie­dens­te an. Informiert euch, ihr seid nicht allein!

    1. JW, Ihr Kommentar und Aufruf zur Mäßigung ist viel­leicht nett, aber mehr nicht.

      Wir sind kei­ne "Skeptiker" son­dern Menschen mit berech­tig­ten Anliegen und Meinungen.

      Ihre Unterstellungen, hier wür­den Ansichten wie "das Virus gibt es nicht" oder "nur ein Schnupfen" ver­brei­tet wer­den ist ein­fach nur daneben.

      Die Spaltung geht nicht von uns aus, und deren Ausmaß kann auch nicht von uns kon­trol­liert werden.

      Ich sehe nicht, wo man hier unsach­lich wäre. Unsachlich ist man auf der Gegenseite – und nicht in einem hin­ter­let­zen Forum son­dern auf der Bühne der "Hohen Politik" und in den Echokammern der Hauptmedien und öffent­lich-recht­li­chen Anstalten.

      1. Sehr geehr­te Herr Storz,

        falls mein, in der Tat unprä­zi­ser, Kommentar den Eindruck erweckt hat, ich wür­de die vor­ge­brach­ten Beispielaussagen kon­kret den Besuchern die­ses Forums zuschrei­ben, so war das defi­ni­tiv nicht mei­ne Absicht. Im Gegenteil, ich schät­ze die­se Seite als eine der fun­dier­tes­ten und wert­volls­ten Informationsquellen in Bezug auf den Coronawahnsinn. 

        Zwischen der Zuschreibung "Skeptiker" und dem Vorbringen berech­tig­ter Anliegen und Meinungen sehe ich aller­dings über­haupt kei­nen Widerspruch, im Gegenteil – Kern die­ser berech­tig­ten Meinungen scheint mir ja gera­de Skepsis gegen­über dem zu sein, was einem Tag für Tag von allen Leitmedien als "offi­zi­el­le Version" gepre­digt wird. In die­sem Sinne bezeich­ne ich mich selbst als "Skeptiker" und sehe in die­sem Terminus, der, wie ich fin­de, in ers­ter Linie vom eigen­stän­di­gen Denken zeugt, über­haupt nicht despektierliches.

        Gleichzeitig bin ich, um mich mög­lichst breit jen­seits des Mainstreams zu infor­mie­ren, auch auf vie­len wei­te­ren Seiten unter­wegs, die eben­falls Alternativen zur offi­zi­el­len Erzählungen dis­ku­tie­ren (Webseite von dr. Wodarg, Corona Transition, Rubikon, Multipolar und eini­ge wei­te­re etwas weni­ger seriö­se). Und lei­der gibt es dort manch­mal auch Diskutanten, die – ver­mut­lich bedingt durch den Ärger ange­sichts der media­len Dauerbeschallung – zu sol­chen extre­men Schlüssen kom­men. Dass mei­ne Beispiele nicht ein­fach aus der Luft gegrif­fen sind, soll­te durch die Tatsache belegt wer­den, dass ich das zwei­te von ihnen dem humo­ris­ti­schen Vorstellungstext die­ser Seite ent­nom­men habe.

        Um über­haupt eine Chance dar­auf zu haben, den Corona-Wahnsinn in abseh­ba­rer Zeit zu been­den, wird es, so scheint mir, not­wen­dig sein, dass sich noch viel, viel mehr kri­ti­sche Stimmen in der Öffentlichkeit erhe­ben – so vie­le, dass man sie irgend­wann nicht mehr igno­rie­ren oder dif­fa­mie­ren kann. In mei­nem klei­nen per­sön­li­chen Umkreis ver­su­che ich das schon lan­ge zu tun. Doch jeder Besucher, der die Beiträge auf die­ser und ande­ren "main­stream­kri­ti­schen" Seiten liest und ihnen lei­se zustimmt, kann zu einer wei­te­ren poten­ti­el­len Stimme der Kritik wer­den. Und dabei wird es wich­tig sein, stets sach­lich zu blei­ben – so wie das hier das Fall ist – und sich nicht von den stän­di­gen Beschimpfungen als "Leugner" oder "Querfront" pro­vo­zie­ren zu las­sen. Dafür, und nur dafür, woll­te ich mit mei­nem Beitrag appellieren.

      2. P.S. Puh, das kommt vom schnel­len Tippen, wie peinlich:

        Sehr geehr­ter*
        zu* off­zi­el­len Erzählungen
        wie das hier der* Fall ist

        Und eine the­ma­ti­sche Ergänzung noch: Sie fra­gen sich viel­leicht, war­um ich mei­nen "Aufruf" hier plat­ziert habe und nicht dort, wo tat­säch­lich Meinungen wie "Nur ein Schnupfen" vor­kom­men? Primär des­halb, weil mir die Diktatur-Aussagen wei­ter oben (nicht von Ihnen selbst­ver­ständ­lich!) ähn­lich über­trie­ben und kon­tra­pro­duk­tiv erschei­nen wie sol­che Sätze.

  7. Wie habe ich mir das vorzustellen:

    "wie bei Herunterspielen oder Leugnen des Virus auch"

    macht der Arzt das am Mikroskop, das "Herunterspielen des Virus"? Oder hat er ein App dazu? Vielleicht die­ses Corona-Spiel vom WDR bei dem man anste­cken­de Kinder erschla­gen muss?

    Und das "Leugnen des Virus" geht natür­lich gar­nicht. Sicherlich unter Ärzten ganz beson­ders weit ver­brei­tet: "Also wis­sen Sie, sie sind ja gar­nicht krank. Virenerkrankungen gibt es nicht, weil es ja kei­ne Viren gibt. Gehen Sie heim und las­sen Sie sich hier nicht mehr bli­cken, Sie Viren-Einbilder!"

  8. JW, Ihren Aufruf zur Mäßigung in allen Ehren. Ist das aber so?

    "Vergleiche mit Diktaturen fin­de ich, bei allem sehr ver­ständ­li­chen Ärger über die Corona-Propaganda, nicht ange­bracht. In einer Diktatur wür­den sol­che Ärzte schon längst inhaf­tiert sein und auch die Seite, auf der wir hier unse­re Beiträge schrei­ben, wäre längst gesperrt und ihr Autor weg­ge­schlos­sen worden."

    Eine Diktatur kann alles zulas­sen, was sie nicht in Gefahr bringt. 

    Ich glau­be, uns und vie­len ande­ren geht es dar­um, der Sorge, dass sich eine völ­lig gren­zen­lo­se Macht eta­bliert, vor­zu­beu­gen! Und Ihre Definition einer Diktatur ist auch sehr pri­mi­tiv. Wäre die Welt in "Brave new world" nach Ihrer per­sön­li­chen Definition eine Diktatur – oder nur eine bon­vo­len­te Gouvernance?

    Für mich ist die Grenze über­schrit­ten, wenn offen­sicht­lich Demokratie (kei­ne Opposition, Selbstentmachtung des Parlaments, "Stunden der Exekutive") und Rechtsstaat (Gesetzes- und Verordnungswillkür, Rechtsunsicherheit, Aushebelung der Judikative durch Exekutive, zB durch Polizei-Maßnahmen) aus­ge­he­belt wur­den – und das ist kon­kret aktu­ell der Fall.

    1. Herr Storz,
      die Sorge vor der Etablierung einer ent­grenz­ten Macht tei­le ich und sie ist auch der Grund, war­um ich auf die­ser Seite bin und etwas mache, was ich als sehr "ana­lo­ger" Mensch, der WhatsApp kaum von Instagram unter­schei­det, sonst wirk­lich nie tue – etwas online kommentiere.

      Meiner Meinung nach ist es jedoch sinn­voll, zwi­schen der gene­rel­len Existenz von Machtverhältnissen und Machtausübung und kon­kre­ten Regierungsformen, in denen die­se umge­setzt wer­den, zu unter­schei­den. Was Sie beschrei­ben, sind aus mei­ner Sicht eben pri­mär hier­ar­chi­sche, Gegenmeinungen mit unter­schied­li­chen Mitteln unter­drü­cken­de, Machtverhältnisse – sol­che sind aber kei­nes­wegs auf Diktaturen beschränkt. Das Gefährliche an Macht- und Manipulationstechniken in einer Demokratie (sol­chen, wie auch Sie sie beschrei­ben), ist ja gera­de, dass sie ohne aus Diktaturen bekann­te Maßnahmen aus­kom­men, wodurch bei man­chen der Eindruck ent­ste­hen könn­te, sie sei­en über­haupt nicht vor­han­den. Sie sind gewis­ser­ma­ßen unsicht­ba­rer, bes­ser getarnt. In Ihrem Satz "…kann alles zulas­sen, was sie nicht in Gefahr bringt" wür­de ich des­halb "Eine Diktatur" durch das all­ge­mei­ne­re "Herrschaft" oder "Regierung" ersetzen.

      Wie man die "Brave New World" herr­schafts­theo­re­tisch ein­ord­net, ist eine durch­aus span­nen­de Definitonsfrage (übri­gens habe ich in mei­nem Beitrag kei­ne "Definition" einer Diktatur for­mu­liert, son­dern nur ein Beispiel für dik­ta­to­ri­sche Maßnahmen; bit­te unter­stel­len Sie mir das also nicht). Spontan und für mich per­sön­lich (ich maße mir expli­zit nicht an, dass die­se Meinung in irgend­ei­ner Form "rich­tig" sein muss; ich kann mir sehr gut fun­dier­te Gegenmeinungen vor­stel­len – genau sol­che Diskussionen machen ja den Kern von Wissenschaft aus) wür­de ich sagen: es ist kei­ne; es ist eher ein Unterdrückungssystem, das so effi­zi­ent ist, dass es gar kei­ne dik­ta­to­ri­schen Maßnahmen mehr braucht. 

      Und irgend­wann in einem sol­chen auf­wa­chen möch­te ich eben­so wenig wie Sie…

    2. P.S. Verstehen Sie mei­ne Absichten bit­te nicht falsch: ich bli­cke sehr, sehr kri­tisch auf Vieles, was gera­de um uns her­um pas­siert. Bei zahl­rei­chen (off­line geführ­ten) Diskussionen mit Menschen, die der off­zi­el­len Leitlinie gegen­über eher unkri­tisch ein­ge­stellt sind, habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass bei stei­len Thesen und Formulierungen das Gegenüber sofort "dicht macht", wäh­rend man mit vor­sich­tem "Antriggern", etwa durch kon­kre­te Fragen oder Daten, eher ein Nachdenken errei­chen kann.

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