Absurdität der Inzidenz

Die gan­ze Absur­di­tät, "Inzi­den­zen" als Kri­te­ri­um für Ver­bo­te und sons­ti­ge Maß­nah­men zu ver­wen­den, wird an die­ser Gra­fik aus Ber­lin deut­lich. Inzi­denz­wer­te von bis zu 2.281,1 (kom­ma­ge­nau!) sol­len ver­deut­li­chen: Aus den Maß­nah­men las­sen wir Euch nie­mals mehr heraus.

Wir sehen hier 26.769 "Fäl­le" von Men­schen unter 39 Jah­ren, von denen einer als "an und mit" Coro­na ver­stor­ben gilt.

Der Bezirk Neu­kölln mit der erschre­ckend wir­ken­den Inzi­denz von 2.042,6 hat bei mehr als 300.000 Ew. seit dem Früh­jahr 60 "an und mit" Coro­na Ver­stor­be­ne zu bekla­gen. In der Mil­lio­nen­stadt sind 274 Inten­siv­bet­ten mit "COVID-19-Pati­en­tIn­nen" belegt.

2 Antworten auf „Absurdität der Inzidenz“

  1. Was bedeu­tet auf dem Schau­bild „Fall­zahl“? Sind das nach­ge­wie­se­ne Infet­kio­nen oder nur posi­ti­ve PCR-Tests? Im letz­te­ren Fall soll­te irgend­wie erkenn­bar sein dass man die­sen amt­li­chen Schwin­del nicht zu schlu­cken bereit ist.
    Ist hier jemand in der Lage anhand der neu­es­ten Daten zu zei­gen wie­viel % der posi­ti­ven PCR-Tests über­haupt wirk­lich infi­ziert sind, wie­vie­le davon krank, wie­vie­le davon mit Sym­pto­men krank, wie vie­le hos­pi­ta­li­siert und wie­vie­le in der Inten­siv­pfle­ge? Solch eine Tabel­le müß­te eigent­lich zu jeder sol­chen Mel­dung dazu gereicht wer­den. Ziel: den Ver­stand zurück zu gewinnen.

    1. Der zwei­te "Fall" ist rich­tig. Die Ver­tre­ter sprach­li­cher Deu­tungs­set­zung haben sich für die­sen Aus­druck ent­schie­den nach­dem auch die Kri­tik aus den regie­rungs­treu­en Medi­en an der ver­schlei­ern­den Behaup­tung von Infek­tio­nen zunahm und sie sich aus dem Dilem­ma befrei­en muß­ten, mit der Bezeich­nung Test­po­si­tiv ihr "Nar­ra­tiv" nicht auf­recht erhal­ten zu kön­nen. Ob sich die Betrof­fe­nen damit anfreun­den kön­nen, nun als Fall bezeich­net zu wer­den, kon­no­tiert doch die­ses Wort eigent­lich nur in Ver­bin­dung mit ande­ren einen Inhalt: Kri­mi­nal­fall, Anfall oder Abfall, mei­net­we­gen auch Fall­obst, ist auch frag­lich. Viel­leicht soll­te man den Kri­sen­sprach­schöp­fern emp­feh­len, in Zukunft in die­sem Zusam­men­hang im Plu­ral nur noch von "Gefal­le­nen" zu reden. Schließ­lich befin­den wir uns ja im Krieg gegen ein Virus, wie man von vie­len Sei­ten schon zu hören bekam.

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