Corona-Warn-App: Risiko-Begegnung ohne Risiko

»Warum ist mein Risiko immer noch nied­rig, obwohl es einen Risiko-Kontakt gab? Das fra­gen sich vie­le Nutzer der Corona-Warn-App, die mit einer gro­ßen grü­nen Fläche ver­mit­telt, dass alles okay sei. Diese unver­ständ­li­che Warnmeldung irri­tiert vie­le Nutzer. "1 Risiko-Begegnung" – das bedeutet:

        • Die Corona-Warn-App hat einen Kontakt mit einer nach­weis­lich infi­zier­ten Person fest­ge­stellt. Allerdings war die Begegnung nur kurz oder die ande­re Person weit weg.
        • Hintergrund ist, dass die App per Bluetooth misst, wie lan­ge und in wel­chem Abstand Sie sich zu ande­ren Personen mit der Corona-Warn-App befin­den. Wenn Sie einer ande­ren Person nicht näher als drei Meter kom­men und das auch nicht län­ger als fünf Minuten, kann es allen­falls ein "nied­ri­ges Risiko" in der App geben.
        • Konkret ori­en­tie­ren kön­nen Sie sich an der Farbe: Bleibt die App grün, müs­sen Sie nichts wei­ter tun.«

So infor­miert praxistipps.chip.de. Es gibt also eine Warnung, bei der man nichts tun muß, ein Risiko ohne Risiko. Apple-User wer­den noch mehr verunsichert:

»Auf der Apple Watch und dem iPhone gibt es Push-Meldungen mit einem wöchent­li­chen Update. Hier ste­hen oft­mals mehr Risiko-Begegnungen drin als in der App. Wie kann das sein?

    • Bei den wöchent­li­chen Updates wer­den zum Teil auch Kontakte mit ein­ge­rech­net, die sich mehr als acht Meter ent­fernt von einem auf­ge­hal­ten und die kür­zer als drei Minuten ange­dau­ert haben.
    • Wann es einen Risiko-Kontakt gab, ist also auch eine Frage der Definition: Die Corona-Warn-App ist nicht so streng wie die wöchent­li­chen Updates per Push-Mitteilung, die Apples Betriebssystem ver­schickt.«

Wie lau­tet die Lehre aus der "Corona-Krise": Mehr Digitalisierung!

2 Antworten auf „Corona-Warn-App: Risiko-Begegnung ohne Risiko“

  1. Was macht die warn-App? Sie warnt Idioten vor ande­ren Iodioten (denn nur ein Idiot kann so etwas ernst­lich nut­zen wol­len, ins­be­son­de­re in die Welt hinausfunken,wenn man test-posi­tiv war).

    Wenn man an die per­sön­li­chen Daten der App-Nutzer kommt, hat man also ein Verzeichnis aller Idioten Deutschlands …

    Werden die­se Leute dann spe­zi­ell ange­spro­chen und beworben?

    Ein Hoch auf alle Donald Ducks und Prinz Eisenherz' in den Restaurants.

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