"Das deutsche Davos". "Das Meinungsführertreffen Deutschlands"

Von wegen gehei­me "Verschwörung". Von wegen "Schuld sind Gates, Schwab, Soros…".

lud​wig​-erhard​-gip​fel​.de

Eine (ganz kleine) Auswahl der Speaker 2022

Es wim­melt förm­lich von Vorstandsmitgliedern der Großindustrie und ihren Beauftragten in der Politik.

Impressionen aus 2021

Einige Loser des Jahres sind auch dabei:

Einer freut sich, denn "Ludwig Erhard fei­ert auch eine run­de Geburtstagssituation".


Im Rahmen der Veranstaltung wird der "Freiheitspreis der Medien" ver­lie­hen. Preisträger waren u.a. Sebastian Kurz, Fürst Albert II. von Monaco, Jean-Claude Juncker und Christian Lindner. Der dies­jäh­ri­ge Ausgelobte fügt sich bes­tens ein:

n‑tv.de (21.4.)

23 Antworten auf „"Das deutsche Davos". "Das Meinungsführertreffen Deutschlands"“

  1. Ja, das ist klar. Ob wir das gut fin­den oder nicht, die­se Leute bestim­men, ob wir Arbeitsplätze haben oder nicht.
    Sie bestim­men auch, ob wir Krieg füh­ren oder nicht. 

    https://www.zeit.de/gesellschaft/2022–02/sicherheitskonferenz-muenchen-topmanager-treffen-ohne-frauen?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

    Der Skandal ist nicht "kei­ne Frau", son­dern "Wirtschaftführer" auf der Sicherheitskonferenz.

    Ich bin auf mei­ner Suche nach einer sich spä­ter bewahr­hei­ten­den Verschwörungstheorie zu "Shanghai dreht durch" auf Norbert Häring gestoßen.
    "Auf das Handeln der bei­den Großmächte in den letz­ten Jahren kann ich mir am bes­ten auf Basis der fol­gen­den Hypothese einen Reim machen: Die US-Regierung geht davon aus, dass sie im offe­nen Wettbewerb um die Vorherrschaft mit dem 1,4‑Milliarden-Einwohner-Land China auf Dauer nicht bestehen kann. Da die natio­na­le Sicherheit mit glo­ba­ler Dominanz gleich­ge­setzt wird, kommt es nicht infra­ge, China die­sen Status zu über­las­sen. Die lang­fris­ti­ge Strategie – mit der sich die chi­ne­si­sche Seite not­ge­drun­gen abge­fun­den hat – besteht daher dar­in, die Einflusssphären zu tren­nen. Die chi­ne­si­schen Konzerne wer­den aus der US-Einflusssphäre aus­ge­grenzt. China macht umge­kehrt das­sel­be. Das Internet und das Finanzsystem wer­den so gut wie mög­lich in zwei Sphären aufgeteilt.“"

    Zu unse­rem gro­ßen Glück ist NATO der­zeit waf­fen­tech­nisch unter­le­gen. Hoffen wir, dass sie es nicht trotz­dem versuchen.

    1. Das klingt für mich ziem­lich naiv, die­se Herleitung. Anscheinend kön­nen ins­be­son­de­re Deutsche Autoren kei­ne Distanz vom so gewohn­ten west­lich selbst­ver­lieb­ten Blick. Wir wer­den dar­über in Bälde mehr erken­nen, neh­me ich stark an.

  2. Noch zu Norbert Häring – er hat offen­sicht­lich Recht.

    https://​www​.ber​li​ner​-zei​tung​.de/​w​e​l​t​-​n​a​t​i​o​n​e​n​/​w​e​l​t​h​a​n​d​e​l​-​n​u​r​-​w​e​r​-​s​i​c​h​-​a​n​-​w​e​r​t​e​-​h​a​e​l​t​-​d​a​r​f​-​m​i​t​m​a​c​h​e​n​-​l​i​.​2​2​3​178

    "US-Finanzministerin Janet Yellen for­dert, dass inter­na­tio­na­ler Handel künf­tig wer­te­ba­siert erfol­gen sol­le. Yellen for­der­te auf einer Veranstaltung des Atlantic Council in Washington ein neu­es Bretton-Woods-Rahmenwerk und eine Überarbeitung der IWF- und Weltbank-Institutionen. Beide hal­ten die­se Woche ihre jähr­li­chen Treffen ab. Yellen sprach erst­mals offen aus, dass der rus­si­sche Angriffskrieg gegen die Ukraine und Chinas Weigerung, sich den USA und mehr als 30 ande­ren Nationen in Sanktionen gegen Russland anzu­schlie­ßen, einen Wendepunkt der inter­na­tio­na­len Wirtschaftsordnung dar­stel­le. Die US-Handelspolitik wer­de künf­tig nicht mehr nur Märkte sich selbst über­las­sen, son­dern die Wahrung bestimm­ter Prinzipien ein­for­dern. Diese rei­chen von natio­na­ler Souveränität über eine regel­ba­sier­te Ordnung bis hin zu Sicherheit und Arbeitnehmerrechten. Amerikas Ziel, so Yellen, sei die Ablösung des Begriffs „fai­rer Handel“ durch die Idee des „siche­ren Handels“. Der Begriff „Sicherheit“ zielt in die­sem Zusammenhang auf geo­po­li­ti­sche Ziele und ist im inter­na­tio­na­len Kontext auch immer mili­tä­risch kon­no­tiert. Yellen sag­te, es dür­fe Ländern nicht gestat­tet wer­den, ihre „Marktposition bei wich­ti­gen Rohstoffen, Technologien oder Produkten zu nut­zen, um unse­re Wirtschaft zu stö­ren oder uner­wünsch­ten geo­po­li­ti­schen Einfluss auszuüben“."

    "Zu einer ers­ten Auseinandersetzung der Systeme dür­fe es bei den inter­na­tio­na­len Finanz- und Wirtschaftsgesprächen in Washington kom­men, die am Montag begon­nen haben. US-Finanzministerin Janet Yellen kün­dig­te an, die USA wür­den G20-Sitzungen boy­kot­tie­ren, wenn dort rus­si­sche Vertreter prä­sent sein soll­ten. Wie aus fran­zö­si­schen Regierungskreisen ver­lau­te­te, erwä­gen laut AFP auch Vertreter ande­rer Industrienationen einen Boykott der Sitzungen mit rus­si­schen Teilnehmern. Die Vertreter der Bundesregierung wer­den dage­gen auch an Gesprächen teil­neh­men, wenn Russland dort Präsenz zeigt. „Wir wol­len an den Sitzungen trotz der mög­li­chen Anwesenheit rus­si­scher Vertreterinnen und Vertreter teil­neh­men“, hieß es am Dienstag aus Berliner Regierungskreisen laut AFP. Man wol­le die „wich­ti­ge mul­ti­la­te­ra­le Arbeit nicht direkt oder indi­rekt von Russland sabo­tie­ren las­sen“. Vereinfacht dürf­te die Administration der Konfrontation durch die Tatsache wer­den, dass die Veranstaltungen hybrid abge­hal­ten wer­den: Nur eini­ge der Teilnehmer sind vor Ort, ande­re wer­den vir­tu­ell zugeschaltet.

    Eine gemein­sa­me Abschlusserklärung der G20 wur­de in deut­schen Regierungskreisen nicht erwar­tet, da auch Russland zum Kreis der 20 wich­tigs­ten Industrie- und Schwellenländer zählt, eben­so wie China. Stattdessen wür­den vor­aus­sicht­lich die Vertreter Indonesiens, das der­zeit die G20-Präsidentschaft inne­hat, eine Zusammenfassung schrei­ben, hieß es am Dienstag. Inwiefern eine Abschlusserklärung der IWF- und Weltbanktagung gelin­ge, sei offen."

    1. Das wür­de gut mit einem der 8 UN Ziele (oder Visionen) für 2030 har­mo­nie­ren (Sie wis­sen schon, die­se Ziele begin­nen mit der Nr. 1 "You´ll own not­hing…"); wenn ich mich recht erin­ne­re, zie­hen sie dort bereits das Ende der uni­po­la­ren Weltordnung (allei­ni­ge Weltmacht USA) in Betracht. Schwab ver­kün­det in einem Kapitel im Buch "Great Reset" fort­schrei­ten­de Deglobalisierung und Hinwendung zu einer nach­hal­ti­gen Tausch- und Reparaturwirtschaft (ich habe an Kuba den­ken müs­sen, das auf ande­re Art als wir ja auch immer unter Sanktionen lei­det). Nicht ein­mal das ewi­ge Wirtschaftswachstumsmantra erhält er auf­recht. Auch in ande­ren Publikationen sagt er übri­gens, dass Covid eine ver­gleichs­wei­se klei­ne­re Krise sei. Unsere Welt wer­de von expo­nen­ti­ell sich ver­brei­ten­den Krisen heim­ge­sucht (dies habe Covid gezeigt) und es wer­de eine sol­che (grö­ße­re) Krise sein, die (ver­mut­lich nach einem fina­len Crash) den Great (Währungs-)Reset aus­lö­sen wird. Auf einem "guten Weg" sind wir lei­der. Und mit "Cyber poly­gon" lässt er ja auch schon den groß­flä­chi­gen Blackout trainieren!

      1. @Franz Simeth: Nein, die Ziele der UN begin­nen nicht mit “You´ll own not­hing…”. Klaus Schwab hal­te ich übri­gens für einen klu­gen Analytiker, sei­ne Schlußfolgerungen sind nur verheerend.

        1. Adolf Hitler (Karl Marx oder Pippi Langstrumpfs Schimmel) hal­te ich übri­gens für einen klu­gen Analytiker, sei­ne Schlußfolgerungen sind nur verheerend.

        2. Stimmt Herr Aschmoneit, sor­ry, da habe ich mich beim Urheber ver­tan. Es sind 8 Visionen des WEF und von die­sen die Nummern 1 und 3. Quelle: https://www.weforum.org/agenda/2016/11/8‑predictions-for-the-world-in-2030/?utm_content=bufferdda7f&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer

          Dem WEF bil­li­ge ich enor­men Einfluss zu, zumal es die­sel­ben Projekte för­dert wie die ähn­lich ein­fluß­rei­chen Think Tanks/NGOs Rockefeller Foundation und BMGF. Soweit ersicht­lich, ist die "known tra­ve­ler digi­tal iden­ti­ty" bereits Realität gewor­den und die Politik will das zumin­dest auch nicht mehr (Stand heu­te) auf­wei­chen. Dann gibt es Interviews mit Schwab, z. B. ein Video zeigt, wie er vor ein paar Jahren erklär­te, das WEF pene­trie­re die Kabinette (wei­ter sinn­ge­mäß, ihm "gehö­ren" halb Kanada, Frankreich, Argentinien). Und "sei­ne" Finanzministerin ließ ja dem kanad. free­dom con­voy (und allen Unterstützern) über Bankenverband und Vermögensverwalter alle Vermögenswerte ein­frie­ren. Ein Vorgeschmack, was unse­rer Meinungsfreiheit blüht, wenn das digit. Zentralbankgeld bald ein­ge­führt wird, unter Abschaffung des Bargeldes (sie­he den illus­tren Kreis der "Partner" auf der Homepage der Better-than-cash-alli­an­ce, wo neben unse­rer Bundesregierung natür­lich die Gates Foundation gelis­tet ist!)

  3. "… Yellen sag­te, es dür­fe Ländern nicht gestat­tet wer­den, ihre „Marktposition bei wich­ti­gen Rohstoffen, Technologien oder Produkten zu nut­zen, um unse­re Wirtschaft zu stö­ren oder uner­wünsch­ten geo­po­li­ti­schen Einfluss auszuüben“." …"

    Allein an dem Satz von Jellen ist ersicht­lich, dass der welt­größ­te Aggressor die USA sind (bezie­hungs­wei­se gewis­se Kreise der USA). Diese gewis­sen Kreise der USA sind zu äch­ten. Wer mit die­sen Kreisen Geschäfte macht und Politik betreibt, ist eben­falls zu ächten.

  4. Das mei­ne ich jetzt nicht optisch, son­dern im über­tra­ge­nen Sinne :
    Hackfressen unter sich. Im Parallel-Universum.
    Und dan­ke für den Fisch…

  5. Es wim­melt förm­lich von Vorstandsmitgliedern der Großindustrie und ihren Beauftragten in der Politik.

    Ja aber die eigent­li­che Verbindung ist das Kapital. Die Personen hin­ge­gen sind austauschbar.

  6. Was hat Ludwig Erhard jetzt mit diesem.sogenannten Freiheitspreis der Medien zu tun? Gilt er nicht als Erfinder der sozia­len Marktwirtschaft mit dem Slogan "Wohlstand für Alle"? Also das genaue Gegenteil von dem, was heut­zu­ta­ge poli­tisch ver­wirk­licht wird.
    Ich war übri­gens ent­fernt mit ihm ver­wandt und könn­te mir vor­stel­len, dass er es nicht gut gefun­den hät­te sich mit sol­chen poli­ti­schen Subjekten wie die­se Rednertruppe und den obsku­ren Preisträgern in einem Raum auf­hal­ten zu müssen.

  7. Ich habe zuerst wirk­lich gedacht, Sie ver­äp­peln uns.
    Dann habe ich mir das Programm und die "Speaker" ange­schaut und habe wirk­lich sehr gelacht, mehr als heu­te den gan­zen Tag! Vielen Dank dafür!!!
    Sehr vie­le Menschen, die sich ach soooo wich­tig finden.
    Leider ist mir das Lachen am Ende ver­gan­gen, als ich gese­hen habe, wer bis­her die "Freiheitspreise" erhal­ten hat und wem der nächs­te, nach Meinung der Veranstalter, zusteht.
    Die Veranstaltung ist ja auch ein ech­tes "Schnäppchen" – geht einer von Euch hin?

  8. Ich hielt die Veranstaltungsmeldung erst für Satire. Dann mein­te ich zu erken­nen, dass sie ernst ist, bis ich das mit dem Freiheitspreis für den cha­ris­ma­ti­schen Selenskij las und es wie­der für Satire hielt. Ich habe mich geirrt.

  9. Ein Waffenstillstand und Verhandlungen, die zu einer diplo­ma­ti­schen Lösung des Krieges in der Ukraine bei­tra­gen könn­ten, wären wesent­lich sinn­vol­ler, als ein sym­bo­li­scher, völ­lig unan­ge­brach­ter "Freiheitspreis für den cha­ris­ma­ti­schen Führer Selenskij" (wel­che Freiheit, mit wel­chen Mitteln, für wen?).

    Ein offe­ner Brief, der u.a. von von Daniela Dahn und Konstantin Wecker unter­zeich­net wur­de, for­dert den Stopp der Waffenlieferungen an die Ukraine.

    https://​www​.ber​li​ner​-zei​tung​.de/​p​o​l​i​t​i​k​-​g​e​s​e​l​l​s​c​h​a​f​t​/​o​f​f​e​n​e​r​-​b​r​i​e​f​-​f​o​r​d​e​r​t​-​v​o​n​-​s​c​h​o​l​z​-​s​t​o​p​p​-​d​e​r​-​w​a​f​f​e​n​l​i​e​f​e​r​u​n​g​e​n​-​a​n​-​d​i​e​-​u​k​r​a​i​n​e​-​l​i​.​2​2​3​704

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