Demokratur (bayerisch)

Ehrlich ist er, der Söder. Politik muß gegen die Bevölkerung steu­ern und Beschlüsse ste­hen vor der Abstimmung fest:

»Markus Söder sagt, dass auch ihn die Pandemie ner­ve, aber die Politik dür­fe die Stimmung in der Bevölkerung nicht ver­stär­ken, son­dern müs­se mit Kommunikation gegen­steu­ern. „Ich kann mich nur wun­dern, dass Berlin die Notbremse aus­setzt. Das ist ein fata­les Signal, weil es den Menschen ver­mit­telt, dass Corona vor­bei ist.“ Mit Blick auf das nächs­te Treffen der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin plä­diert Söder dafür, über das Format nach­zu­den­ken. „Es mache kei­nen Sinn Vorabstimmungen zu machen und in der gro­ßen Runde wie­der neu zu ver­han­deln. Ich will vor der nächs­ten Konferenz wis­sen, ob jeder am Ende bei den Maßnahmen mit­macht.“«
faz.net

6 Antworten auf „Demokratur (bayerisch)“

  1. In kei­nem Politiker habe ich mich in letz­ter Zeit so sehr getäuscht wie in Söder. Ich hielt ihn für einen Demokraten, der das Spiel intel­li­gent spielt. Schließlich ist es nicht nichts, als Franke baye­ri­scher Ministerpräsident zu wer­den. Aber Corona hat ihn demas­kiert. Er scheint wirk­lich der plum­pe Sack zu sein, als der er sich geriert. Für mich die größ­te poli­ti­sche Enttäuschung seit Obama.

    1. @Ehrlicher Handwerker

      Erstaunlich, wie man zu so einer Einschätzung kom­men kann.
      Söder war schon immer ein beson­ders wider­li­cher Heuchler.
      Seit min­des­tens 20 Jahren.

      Herr Obama war ein Gewächs des CFR.
      Ob der ein Manchurian Candidate war oder ein Heiliger, der etwas hät­te tun wol­len, spielt über­haupt kei­ne Rolle. Kein Einzelner kann etwas ändern. Das ist doch selbst­evi­dent. Nur die Menschen kön­nen das, aber die glau­ben nicht an sich, son­dern ans System.
      So haben die Q‑Anon-Gläubigen auf dem Sofa auf die har­te Tour gelernt, dass auch Trump sei­ner Rolle als ihr Messiahs nicht gerecht wurde.
      Das Gehirn des Präsidenten wur­de schließ­lich schon wegen weni­ger auf Autositzen verteilt.
      300 Mio. könn­te dage­gen nie­mand erschie­ßen. Aber imp­fen kann man sie.

      1. @fabianus I: Zu mei­ner Söder-Einschätzung kam ich, weil ich weiß, wie schwer sich die Franken in Bayern tun. Sie füh­len sich als unter­drück­tes Volk, das vom feind­li­chen München aus regiert wird. Nur mit List und Verstellung kann es ihnen gelin­gen, sich in Bayern poli­tisch durch­zu­set­zen. Für einen solch lis­ti­gen, dop­pel­bö­di­gen Politiker hielt ich Söder. Seit Corona ist mir klar, dass die­se Einschätzung ein Irrtum war. Söder ist nicht dop­pel­bö­dig. Er ist, wie er sich gibt. Das hat­te ich nicht gedacht.

        1. Ja, eine wirk­lich wider­li­che Mentalität, hin­ter­fot­zig, nei­disch und dabei in höchs­tem Maß unfä­hig, aber immer am Jammern und Mitleid hei­schen, paßt doch bes­tens zum Söder.

  2. Ja , stimmt natür­lich. Es macht natür­lich kei­nen Sinn,wenn Soeder sich etwas in den Kopf setzt und ande­re Menschen mit ähn­lich viel Einfluss sehen das anders, oder schlim­mer noch: Sie haben ande­re eigen­stän­di­ge Ideen . Wem nützt eine Konferenz ,wo Soeder sich nicht durch­set­zen kann ? Er hat defi­ni­tiv den fal­schen Vornamen . Ludwig oder Louis wären viel bes­ser geig­net. Allerdings muss er noch ein wenig an sich arbei­ten. Ein abso­lu­tis­ti­scher Sonnenkönig hat sich nicht zu wun­dern: er weiß es bes­ser und han­delt dementsprechend

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