Der softe Pharma-Referent

Drosten und Montgomery berei­ten das Feld mit apo­ka­lyp­ti­schen Phantasien und wüs­ten Beschimpfungen für die ein­fühl­sa­men Impfstoffberater. Auf ber​li​ner​-zei​tung​.de darf Stiko-Mitglied Rüdiger von Kries ein wenig an den Söderschen 2G-Regeln für Kinder und Jugendliche krit­teln, was zu dem Titel "Stiko-Professor: Müssen Jugendliche vor der Politik schüt­zen, nicht vor Covid" führt. Der Kern sei­ner Ausführungen ist aber die Antwort auf die Frage

»„Wie krie­gen wir denn die­se 60 Prozent unge­impf­ten Jugendlichen doch noch zur Spritze? Haben Sie eine Idee?“

Der Professor dazu: „Nicht indem wir ihnen die Hölle heiß machen und nicht, indem wir Ihnen das Leben unan­ge­nehm machen“. Sollte ihn ein Jugendlicher fra­gen, wer­de er sagen: Ja, lass Dich imp­fen.

Von Kries sagt wei­ter, dass der Benefit einer Impfung für die eige­ne Gesundheit zwar begrenzt, aber gege­ben sei. Der Hauptgewinn der Impfung für einen Jugendliche sei aber, dass ihm Dinge „erspart blei­ben“, die „Ungeimpften im Leben auf­er­legt wer­den“. Wenn ein Jugendlicher der Meinung sei, eine Erkrankung mit Corona wür­de bei ihm ver­mut­lich nicht schwer ver­lau­fen, habe er damit „wohl recht“.

Professor: Es ist besser, sich impfen zu lassen, als sich nicht impfen zu lassen

Es sei zwar bes­ser, „sich imp­fen zu las­sen, als sich nicht imp­fen zu las­sen“, so wie es auch bes­ser sei, „gesund statt krank zu sein“. Einer mög­li­chen Impfpflicht für Jugendliche erteilt der Professor der Ludwig-Maximilians-Universität München aber eine kla­re Absage. Von Kries: „Eine Impfpflicht für Jugendliche wäre schlicht absurd.“ Wenn sich die bis­her unge­impf­ten Jugendlichen nun doch imp­fen las­sen wür­den, sei das „schön, aber sicher­lich nicht das Entscheidende zum Überleben unse­rer Republik oder zum Management der Corona-Epidemie“…

Zu den hohen Inzidenzen von teils 500 und mehr bei Jugendlichen sagt der Mediziner vor: „Das ein­zi­ge Problem, was sich dar­aus erge­ben könn­te, wäre, dass jetzt plötz­lich die Kinderintensivstationen voll­lau­fen wür­den.“ Das sei aber „aus­ge­spro­chen unwahr­schein­lich“. Dann rech­net der Mediziner vor, es gebe der­zeit grob gerech­net 2,5 Millionen unge­impf­te Jugendliche. Diese wür­den sich der Reihe nach infi­zie­ren. Wenn das gesche­he, wür­de das wie­der­um dazu füh­ren, dass „einer von Zehntausend einen Intensivplatz braucht“. Hochgerechnet sei­en es also rund 200 Jugendliche oder „ein paar mehr, die einen Intensivplatz brau­chen. Aber das ist über­schau­bar“. Zum Ende des Interviews bedankt sich Rüdiger für „die Einladung, die­se Position dar­stel­len zu können“.

Den gesam­ten Beitrag der Rundschau fin­den sie hier, das Interview mit Prof. Dr. Rüdiger von Kries beginnt bei Minute 5:00.«

Selbst die weni­ger alar­mis­ti­schen Zahlen kön­nen sich nicht auf die Wirklichkeit beru­fen. Im aktu­el­len Wochenbericht des RKI vom 4.11. wer­den für den Zeitraum der Kalenderwochen 5 bis 43 gan­ze 910 Hospitalisierungen von Jugendlichen berich­tet, davon 35 auf der Intensivstation.

7 Antworten auf „Der softe Pharma-Referent“

  1. Hoppla!
    Das geht ja nun gar nicht!

    "Das Paar muss­te gan­ze 90 Minuten in der Kälte stehen."
    Da braucht man sich nicht wun­dern, wenn Personen der vul­nerablen Gruppen krank werden!

    In Baden-Württemberg
    Impf-Schikane: Rentnerin wird Booster-Impfung wegen 5 feh­len­der Tage verweigert
    https://​www​.focus​.de/​g​e​s​u​n​d​h​e​i​t​/​c​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​/​i​n​-​b​a​d​e​n​-​w​u​e​r​t​t​e​m​b​e​r​g​-​i​m​p​f​-​s​c​h​i​k​a​n​e​-​v​o​n​-​m​a​l​t​e​s​e​r​n​-​r​e​n​t​n​e​r​i​n​-​w​i​r​d​-​b​o​o​s​t​e​r​-​i​m​p​f​u​n​g​-​w​e​g​e​n​-​5​-​f​e​h​l​e​n​d​e​r​-​t​a​g​e​-​v​e​r​w​e​i​g​e​r​t​_​i​d​_​2​4​4​1​3​1​1​4​.​h​tml

    Bin gespannt, was da THE LUCHÄ sagen und wie er das sei­nem Chef THE KRETSCHMÄN erklä­ren wird.
    BW steht kurz vor der Alarmstufe und dann sowas.
    Vielleicht kann THE LUCHÄ den Malteser-Amateuren mal was über Pop-Up-Impfungen erzäh­len (oder noch bes­ser, ihnen gleich die "Impf"-Erlaubnis entziehen).
    https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/landesregierung-stockt-ab-sofort-mobile-impfteams-auf‑1/

  2. Vermutlich weiß der Professor, dass hier ein glo­ba­les Verbrechen läuft, von eini­gen Superreichen, kor­rup­ten Wissenschaftlern und gewis­sen­lo­sen Politikern geplant und initi­iert und über glo­ba­le Netzwerke koor­di­niert, von denen das WEF das wich­tigs­te sein dürf­te. Aber er weiß auch, dass er sich nicht zu weit aus dem Fenster leh­nen darf, weil er sonst mor­gen kein Stiko-Mitglied mehr ist.

  3. "Während der Corona-Pandemie wur­de mit maß­geb­li­cher Unterstützung, teil­wei­se sogar auf Betreiben von IT-Konzernen wie Microsoft und der kon­zern­na­hen Stiftungen aus dem Silicon Valley und der Wall Street eine umfas­sen­de Infrastruktur von Zugangskontrollen zu fast allen öffent­li­chen und pri­va­ten Einrichtungen und Verkehrsmitteln geschaf­fen, wo Menschen zusammenkommen.

    Noch funk­tio­niert das vie­ler­orts ana­log, aber in eini­gen Ländern, und in Berlin läuft es nur noch über den digi­ta­len Impfnachweis, für den eine Vaccination Credential Initiative von Konzernen und Stiftungen vor­ab die glo­ba­le Standardisierungsarbeit geleis­tet hat. Die WHO-Richtlinien für den digi­ta­len Impfpass haben die Gates-Stiftung und die Rockefeller-Stiftung finanziert.

    Die Infrastruktur des Impfnachweises soll offen sein für wei­te­re Gesundheitsdaten und auch für Daten jen­seits des Gesundheitswesens, wenn es etwa um Grenzübertritte geht. Die elek­tro­ni­sche Patientenakte wird im Zuge des Zeitalters der Pandemien eher frü­her als spä­ter mit den Impfnachweisen und der Infrastruktur zu deren Kontrollen ver­knüpft wer­den. Die öster­rei­chi­sche Regierung hat das schon im Mai 2021 mit einem Gesetzentwurf ein­zu­füh­ren versucht.

    Da lässt sich dann treff­lich über die Bedeutung des Wortes frei­wil­lig strei­ten, wenn man die Daten sei­ner elek­tro­ni­schen Gesundheitsdatenbank offen­le­gen muss, um in den Zug, ins Flugzeug, in einen Veranstaltungsraum oder mög­li­cher­wei­se sogar in ein Restaurant oder ein Bar zu gelan­gen. Der Rüstungs- und IT-Konzern Thales hat digi­ta­le Impfpässe als Vorreiter für uni­ver­sel­le, mobil-digi­ta­le Identitätsnachweise bezeich­net. Die Bundesregierung will – in Abstimmung mit dem Weltwirtschaftsforum – an einem sol­chen „digi­ta­len Identitätsökosystem“ arbeiten."

    https://​nor​berthae​ring​.de/​d​i​e​-​r​e​g​e​n​t​e​n​-​d​e​r​-​w​e​l​t​/​e​p​a​-​e​r​e​z​e​p​t​-​a​r​v​a​t​o​-​i​bm/

  4. Sie kön­nen ein­fach ganz offen in einem Satz sagen, dass das Spritzen der Kinder und Jugendlichen nichts nutzt, weder ihnen noch der Gesellschaft, aber dass es eine unab­wend­ba­re Notwendigkeit ist.
    Und das bleibt ein­fach so ste­hen, unhinterfragt.
    Eine Meisterleistung der Gehirnwäsche.

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