Die bestellten Berater

Die Kommentare in eini­gen "Mainstream-Medien" wer­den bis­si­ger. Und in den Kommentaren wird es gewiß eine Debatte dar­über geben, ob sie uns ein­lul­len und ledig­lich das Bild einer weni­ger gleich­ge­schal­te­ten Öffentlichkeit zeich­nen sol­len oder ob sie ernst zu neh­men sind. Unter obi­gem Titel erscheint am 18.1. ein Kommentar auf spiegel.de:

»Heute geben Wissenschaftler Kanzlerin und Ministerpräsidenten Empfehlungen für die wei­te­re Corona-Politik. Dass sie zu neu­en Verschärfungen raten wer­den, kann als sicher gel­ten: Eingeladen sind fast nur Experten, die den Regierungskurs stützen.

Es sind acht Fachleute, auf die es maß­geb­lich ankommt, wenn Deutschland sei­nen Kurs in der Corona-Politik für die nächs­ten Wochen fest­legt. Am Tag vor der ent­schei­den­den Ministerpräsidentenschalte bera­ten sie die Länderchefs und das Bundeskanzleramt… Bereits die Auswahl der Berater ist eine poli­ti­sche Entscheidung.

Der Sinn von Expertenanhörungen soll­te es eigent­lich sein, dass ver­schie­de­ne Seiten ihre Sicht auf die Dinge dar­stel­len kön­nen. Das gilt zum Beispiel für Anhörungen im Bundestag, bei denen die Fraktionen unter­schied­li­che Fachleute aus Wissenschaft und Praxis ein­la­den. Hier aber, bei die­sem für das Land exis­ten­zi­el­len Thema, ent­schei­det letzt­lich das Kanzleramt dar­über, wer ein­ge­la­den wird – und wer nicht. Es sieht so aus, als wäre hier vor allem jene Expertise gefragt, die Merkels Regierungskurs unter­stützt: die Verschärfung der Maßnahmen.

11 Antworten auf „Die bestellten Berater“

  1. Ich den­ke mal, es ist jetzt dem letz­ten klar, dass das Ganze auf einen Wirtschaftcrash hin­steu­ert, eine staat­lich gelenk­te Erholung, wenn es gut läuft und einen Ausverkauf, wenn es schlecht läuft.
    Die Löhne sin­ken bereits in dem Sektor, in den ich Einblick habe. Es ist viel zu viel Geld unter­wegs, das nicht weiß, wo es inves­tie­ren soll und es gibt zu wenig Leute, die das Geld besit­zen und aus­ge­ben können.
    Die bei­den Sektoren, die den nächs­ten Wirtschaftsaufschwung brin­gen sol­len, Biotechnologie und künst­li­che Intelligenz, braucht wirk­lich nie­mand, außer wir wol­len lang­fris­tig auf der Couch überleben.

    1. Hier z. B. ist wohl ein beacht­li­cher Teil des umver­teil­ten Geldes geblieben:

      America's Top Owner of Farmland: Bill Gates
      https://youtu.be/ijW0G4Id3‑k

      Neben der segens­rei­chen gen­ver­än­dern­den Impfung hat Gates auch mit paten­tier­ter, gen­ver­än­der­ter Nahrung – par­don Futter – Großes für die Menschheit vor.

      Sein Saatguttresor auf Spitzbergen für natür­li­che Sorten bleibt aller­dings ihm selbst vorbehalten.

      Ein wah­rer Philanthrop eben.

  2. Die Verlängerung des Lockdown war doch schon von Beginn an geplant, zumin­dest aber ange­dacht und ernst­haft in Erwägung gezo­gen. Man muss schon sehr igno­rant sein, um dies trotz media­lem Dauerfeuer nicht sehen zu wol­len. Der Wirtschaft wer­den nun­mehr irrepa­ra­ble Schäden zuge­fügt. Neben all den ande­ren Kollateralschäden. Zero COVID. Wie welt­fremd muss man als Wissenschaftler sein? Oder: Für wie ver­blö­det hält man die Bevölkerung?

    Der aus­er­wähl­te Kreis der bera­ten­den Wissenschaftler ist, wie die Leopoldina-Stellungnahme vor eini­gen Wochen, letzt­lich offen­sicht­lich eine Art Lieferservice. Anruf, Bestellung und Lieferung. Zur Vereinfachung mög­li­cher­wei­se noch eine Art Karte zur schnel­le­ren Auswahl der emp­foh­le­nen Maßnahmen und Verschärfungen?

    1. @Clarence
      Für wie ver­blö­det man die Bevölkerung hält? Genau in der Stufe, die sich in aktu­el­len Umfragen dar­stellt. Söder als Kanzler, Impfverweigerer sind aso­zi­al usw.
      Und genau so ver­blö­det, daß sich eine über­wäl­ti­gen­de Mehrheit nicht nur auch noch an die kurio­ses­ten Auflagen hält, son­dern deren Lieblingsmedien nicht mal groß anpran­gern, daß Verweigerer denun­ziert werden.
      Und daß es ja sonst noch viel mehr Tote gäbe. Und wer ins Dschungelcamp geht. Soweit hat man das Volk bewusst ver­blö­det, da muss man es gar nicht dafür halten.
      Die Frage müss­te eher noch lau­ten: Wie hält man es wei­ter­hin blöd? Schulschließung ist schon mal ein Basisansatz…

  3. Cornelia Betsch

    Betsch wur­de 2017 Heisenberg-Professorin für Gesundheitskommunikation an der Erfurter Universität, an der sie mit Constanze Rossmann einen Masterstudiengang zu Gesundheitskommunikation ent­wi­ckelt hat. Sie forscht unter ande­rem im Feld Gesundheitskommunikation und zu sozia­len Aspekten bei Gesundheitsentscheidungen, ins­be­son­de­re im Kontext des Impfens und der Impfgegnerschaft. 

    Cornelia Betsch wur­de 2017 Heisenberg-Professorin für Gesundheitskommunikation an der Erfurter Universität, an der sie mit Constanze Rossmann einen Masterstudiengang zu Gesundheitskommunikation ent­wi­ckelt hat. Sie forscht unter ande­rem im Feld Gesundheitskommunikation und zu sozia­len Aspekten bei Gesundheitsentscheidungen, ins­be­son­de­re im Kontext des Impfens und der Impfgegnerschaft. 

    https://de.wikipedia.org/wiki/Cornelia_Betsch

  4. Wenn intel­li­gen­te Leute trotz ein­deu­ti­ger Gegenanzeigen immer wei­ter das glei­che tun, so soll­te ande­ren intel­li­gen­te­ren Leuten doch lang­sam klar wer­den, dass die Ziele der Ersteren ande­re sind als die behaupteten.

    Von prak­tisch Anfang an gab es genau nur ein Ziel ange­sichts einer nicht vor­han­de­nen Seuche: "Impfen, Impfen, Impfen!" – war­um auch immer.

    Hoffen wir mal, dass der ein­zi­ge Hintergrund die Rendite der Pharma-Giganten war.

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