Die Reihen fest geschlossen

»Die Lage auf den Intensivstationen in deut­schen Kliniken ist laut dem Präsidenten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, für einen Sommer unge­wöhn­lich ange­spannt. „Wir müs­sen schon wie­der schau­en, dass wir unse­re Reihen geschlos­sen hal­ten, das heißt, wir müs­sen Personal ver­schie­ben, wir müs­sen Personal aus dem Frei holen, also nach zwei Wochenenden auch das drit­te Wochenende arbei­ten“, sag­te Marx am Montag im ZDF-„Morgenmagazin“…

Es stün­den auch fast 2000 Intensivbetten weni­ger zur Verfügung, und vie­le Mitarbeiter in den Kliniken sei­en krank…«
handelsblatt.com (11.7.)

Wer Personal ver­schie­ben läßt und es aus dem Frei holt, soll­te sich nicht wun­dern, wenn es krank wird. Sicher aber nicht "durch Covid", wie sein Kollege behauptet:

»Ich habe noch nie so vie­le Personalausfälle durch Covid gese­hen wie in die­ser Welle

Immer noch sind mir kei­ne Erkrankten in den zahl­lo­sen Meldungen über Ausfälle begeg­net. Zu den Lügen über feh­len­de Intensivbetten sie­he Marx Brothers mit Nachwuchs.

Update Wie in einem Kommentar erwähnt wird, war die Zahl der beleg­ten Intensivbetten seit Beginn der Erfassung noch nie so nied­rig wie jetzt:

intensivregister.de (11.7.)

6 Antworten auf „Die Reihen fest geschlossen“

  1. Diese ewi­ge Jammerei der DIVI!
    Die kli­ni­schen Angestellten sind doch alle­samt zwangs­vak­zi­niert. Wieso wer­den die krank?

  2. Was läuft falsch mit der Schulmedizin ?

    " Wussten Sie, dass eine Nation umso krän­ker wird, je mehr sie für ihr Gesundheitssystem aus­gibt? Unmöglich, sagen Sie? Die USA – das Land der unbe­grenz­ten Möglichkeiten – beweist auch auf die­sem Gebiet, dass Unmögliches durch­aus mög­lich gemacht wer­den kann. Leider han­delt es sich nicht allein um ein ame­ri­ka­ni­sches Problem: Deutschlands Gesundheit ist dem gros­sen ame­ri­ka­ni­schen Vorbild dicht auf den Fersen. .."

    https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/sonstige-informationen/medizin-und-forschung/schulmedizin

  3. Und dann wun­dern die sich, dass man­che von uns sich wie Sophie Scholl füh­len, wenn die immer wie­der auf Vokabular zurück­grei­fen, das an die dunk­le Zeit erinnert.

  4. Egal was die müs­sen oder wol­len, ein­fach das Spielchen nicht mehr mit­ma­chen. Denn nur wenn kei­ner mehr mit­spielt ist das Lieblingsspiel der Eliten schnell been­det. Wenn es wirk­lich so schlimm kommt, wie man uns ein­re­den will, gleich erst ein­mal für Wochen vor­sorg­lich krank schrei­ben las­sen, damit wir nicht so sehr krank werden.

  5. Viele fal­len nicht nur wegen Covid aus, son­dern wegen andau­ern­der Überbelastung.
    Es ist schon lan­ge bekannt, daß an und über der Belastungsgrenze gear­bei­tet wird.
    Hat aber noch nie jeman­den so wirk­lich interessiert. 

    Krankenhausreformen wur­den ver­scho­ben und das System kaputt gespart.
    Dieses System ist finanz­ori­en­tiert, d.h. auch der 98jährige Patient wird maxi­mal behan­delt, wenn's Geld bringt.
    Ethik und Moral ste­hen an letz­ter Stelle. 

    Corona hat dies nur mehr als deut­lich klar gemacht

    Warum/Wie sinn­voll war nun die Impfpflicht für die Pflege?

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