Drei Personen, drei Haushalte – Polizei löst Skatrunde auf

Wenigs­tens war es nicht Dop­pel­kopf oder gar Canasta.

»Kirch­berg – Die Poli­zei hat im Land­kreis Zwi­ckau eine Skat­run­de been­det. Die drei Spie­ler stamm­ten aus drei ver­schie­de­nen Haus­hal­ten – was ein Ver­stoß gegen die der­zei­ti­gen Coro­na-Regeln ist.

Die Beam­ten sei­en durch einen Hin­weis auf die Skat­run­de in einer Woh­nung in Kirch­berg auf­merk­sam gewor­den, teil­te die Poli­zei am Sonn­tag mit.

Die Män­ner im Alter von 41 und 64 Jah­ren hät­ten die Run­de dann nur wider­wil­lig auf­ge­löst. Die Skat­brü­der erwar­te nun ein Buß­geld. In Sach­sen dür­fen sich der­zeit nur Ange­hö­ri­ge aus zwei Haus­stän­den tref­fen.«

Wer Oma und Opa zu Weih­nach­ten nicht gefähr­den woll­te, leg­te seit 10 Tagen nur noch Pati­en­cen. Das gehört aber nicht mehr zur Mel­dung auf stutt​gar​ter​-zei​tung​.de vom 20.12.

2 Antworten auf „Drei Personen, drei Haushalte – Polizei löst Skatrunde auf“

  1. Wer hat sie denn rein gelas­sen, die Poli­zis­ten? Oder wuss­ten sie aus ande­rer Quel­le (ein Nach­bar als Denun­zi­ant?) wie vie­le Per­so­nen in der Woh­nung anwe­send waren?

  2. Grund­ge­setz Art. 8:
    "(1) Alle Deut­schen haben das Recht, sich ohne Anmel­dung oder Erlaub­nis fried­lich und ohne Waf­fen zu versammeln.
    (2) Für Ver­samm­lun­gen unter frei­em Him­mel kann die­ses Recht durch Gesetz oder auf Grund eines Geset­zes beschränkt werden."

    Ver­samm­lun­gen in geschlos­se­nen Räu­men kön­nen durch kein ande­res Gesetz ein­ge­schränkt wer­den und es kön­nen kei­ne Auf­la­gen von irgend­wem auf­er­legt werden.

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