Düsseldorf Nr. 1 in puncto Corona-Schwachsinn

"Lich­ter­zau­ber auf dem Fußballfeld
Düs­sel­dor­fer Are­na plant Dri­ve-in-Weih­nachts­markt" berich­tet heu­te rp​-online​.de:

»  Bis zu 30 Buden und ein Lich­ter­spek­ta­kel kön­nen ab dem kom­men­den Frei­tag im Auto erlebt wer­den. Ver­an­stal­ter D.Live hat bei der Stadt­spit­ze Rücken­de­ckung. Es gel­ten wegen Coro­na aber stren­ge Regeln.

Ein Advent ganz ohne Weih­nachts­markt, das kann doch nicht sein. Zwar gibt es in der Innen­stadt eini­ge Buden, aber ein Erleb­nis grö­ße­rer Art will die Stadt­toch­ter D.Live jetzt den Düs­sel­dor­fern bie­ten. Ab dem Frei­tag nächs­ter Woche soll es an und in der Are­na einen Dri­ve-in-Lich­ter­zau­ber mit Weih­nachts­markt geben.

Der Ein­fahrt­preis soll bei 20 Euro pro Auto lie­gen. Nach Coro­na-Schutz­ver­ord­nung dür­fen maxi­mal zehn Per­so­nen aus zwei Haus­hal­ten bei­sam­men sein, bei mehr als zwei Erwach­se­nen im Auto fin­den stich­punkt­ar­tig Aus­weis­kon­trol­len statt. Der Aus­stieg aus den Autos ist nur an den Toi­let­ten möglich. 

Wohl auch wegen die­ser Auf­la­gen und das rei­bungs­los von D.Live durch­ge­führ­te Auto­ki­no im Früh­jahr und Som­mer [so im Ori­gi­nal, AA] steht einer Geneh­mi­gung durch die Stadt nichts im Wege, nur noch Details müs­sen geklärt werden.

Die Fahrt durch das Weih­nachts­land soll im Schritt­tem­po von­stat­ten gehen und zwei Kilo­me­ter lang sei[so im Ori­gi­nal, AA] . Der „Bum­mel“ soll 60 bis 90 Minu­ten dau­ern, man kann die Tour aber wie­der­ho­len. An den Buden, wo Waren ver­kauft wer­den, soll es Bypäs­se bezie­hungs­wei­se Auf­stell­flä­chen geben…«


Wiki­pe­dia:

»Wärst du doch in Düs­sel­dorf geblie­ben ist ein deut­scher Schla­ger der Sän­ge­rin Dorthe Kol­lo aus dem Jahr 1968…

Quel­le: https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​c​q​O​U​I​P​N​5​2B8

Der Text han­delt von einem Play­boy aus Düs­sel­dorf, den es auf eine Ranch nach Texas ver­schla­gen hat, auf der die Ich-Erzäh­le­rin des Stü­ckes offen­bar zu Hau­se ist. Die stuft ihn zwar als „fei­nen Men­schen“ ein und ver­liebt sich „auf den zwei­ten Blick“ in ihn. Letzt­lich ist er auf der Ranch jedoch deplat­ziert, ver­stört sein Reit­pferd – wor­auf­hin er abge­wor­fen wird – und bla­miert sich, so dass „ganz Texas lacht“. Schließ­lich wäre ihn die Prot­ago­nis­tin gern wie­der los und wünscht sich, er wäre bloß in Düs­sel­dorf geblieben.

Das Stück erfuhr eini­ge deutsch­spra­chi­ge Nach­nut­zun­gen, so von Cliff Car­pen­ter (1968), der Zelt­in­ger Band (2003) und vom Duo Treib­sand (2003). Die Toten Hosen ali­as Die Roten Rosen nah­men im Jahr 1987 eben­falls eine Ver­si­on auf, die aber zunächst nicht auf dem Album Never Mind The Hosen – Here’s Die Roten Rosen lan­de­te. Einer 2007 ver­öf­fent­lich­ten Neu­auf­la­ge des Albums wur­de das Stück dann als Bonus­ma­te­ri­al hin­zu­ge­fügt. Die Jacob Sis­ters nah­men 1968 unter ihrem dama­li­gen Namen „Die Schman­ne­wit­zer Hei­de­ler­chen“ die Par­odie Wärst du Dus­sel doch im Dorf geblie­ben auf.

Das Lied wur­de 1968 auch in nie­der­län­di­scher, fran­zö­si­scher und tsche­chi­scher Spra­che inter­pre­tiert. Eine schwe­di­sche Ver­si­on ver­öf­fent­lich­te die Sän­ge­rin Siw Malmkvist im Jahr 1970.[4] In ihrer Hei­mat Däne­mark ver­öf­fent­lich­te Dorthe Kol­lo eine Ver­si­on in ihrer Mut­ter­spra­che: Gid du var i Skan­der­borg.«

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