EU: 6 Milliarden Euro für "Sicherheit der Regierungskommunikation"

Auch in die­sem Fall steht das Inter­es­san­tes­te des Arti­kels auf faz​.net vom 15.2. unter dem Titel "SATELLITEN GEGEN MUSK: Die EU-Kom­mis­si­on will ihr eige­nes Inter­net aus dem Welt­all auf­bau­en" ganz am Ende:

»Es dro­he eine wei­te­re Kon­zen­tra­ti­on wirt­schaft­li­cher Macht und damit ein bis­her unbe­kann­tes Maß poli­tischer Kon­trol­le über die glo­ba­len Kom­mu­ni­ka­ti­ons­net­ze. Eine Satel­li­ten­kon­stel­la­ti­on unter Kon­trol­le der EU kön­ne dem ent­ge­gen­wir­ken und zudem einen wich­ti­gen Bei­trag zur Sicher­heit der Regie­rungs­kom­mu­ni­ka­ti­on leis­ten. Wie beim Satel­li­ten­pro­gramm Gali­leo gehe es auch dar­um, Exper­ti­se in Euro­pa und damit die poli­ti­sche Hand­lungs­fä­hig­keit zu erhalten…«

Am Beginn des Arti­kels hin­ge­gen wird die Nütz­lich­keit des Plans am Bei­spiel der Flut­ka­ta­stro­phe im Ahrtal auf­ge­zeigt. Dabei geht es nicht etwa um Früh­warn­sys­te­me, son­dern dar­um, daß die Men­schen wei­ter ihre Seri­en strea­men konnten:

»Als nach der Flut­ka­ta­stro­phe im Ahrtal im Juli vie­ler­orts die Inter­net­ver­bin­dun­gen aus­fie­len, war Elon Musk zur Stel­le. In weni­gen Tagen bau­te sein Unter­neh­men Star­link drei Dut­zend Sta­tio­nen auf, mit denen sich die Men­schen per Satel­lit mit dem Inter­net ver­bin­den konn­ten. Für Musk war das die per­fek­te Wer­bung. 20 bis 30 Mil­li­ar­den Dol­lar will er in sein satel­li­ten­ba­sier­tes Inter­net stecken…

6 Milliarden Euro

Da darf die Euro­päi­sche Uni­on auf kei­nen Fall zurück­ste­hen. Davon ist zumin­dest die EU-Kom­mis­si­on und allen vor­an der fran­zö­si­sche Bin­nen­markt­kom­mis­sar Thier­ry Bre­ton über­zeugt. Knapp 6 Mil­li­ar­den Euro, davon 2,4 Mil­li­ar­den aus dem EU-Bud­get, will die Kom­mis­si­on in den Auf­bau eines eige­nen satel­li­ten­ba­sier­ten Inter­nets inves­tie­ren. Damit will sie den „wei­ßen Fle­cken“, die es bei der auch für den Mit­tel­stand wich­ti­gen Inter­net­ver­sor­gung selbst in rei­chen EU-Staa­ten wie Deutsch­land auf dem Land noch gibt, ein Ende bereiten.

Das ist aber nicht alles. „Wir wol­len ein Back-up für unse­re Infra­struk­tur schaf­fen und unse­re Unab­hän­gig­keit von Drit­ten und die Cyber-Sicher­heit stei­gern“, sagt Bre­ton. Die eige­ne Satel­li­ten­in­fra­struk­tur soll die siche­re Kom­mu­ni­ka­ti­on etwa durch Quan­ten­ver­schlüs­se­lung ermög­li­chen und damit auch für Regie­run­gen und das Mili­tär zusätz­li­chen Nut­zen bringen…

Dabei geht es auch um die Inter­es­sen der fran­zö­si­schen Welt­raum­in­dus­trie. So warnt die Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te Ange­li­ka Nie­b­ler (CSU) be­reits: „Von dem Pro­jekt darf nicht nur die fran­zö­si­sche Groß­in­dus­trie pro­fi­tie­ren, son­dern auch klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men und Start-ups.“

Um auf die 6 Mil­li­ar­den Euro zu kom­men, soll das Geld aus dem EU-Bud­get durch Mit­tel der Mit­glied­staa­ten und pri­va­tes Geld auf­ge­stockt werden… 

Kontrolle über Kommunikationsnetze

Gut fin­det die Initia­ti­ve Dani­el Voel­sen von der Stif­tung Wis­sen­schaft und Politik…

Es dro­he eine wei­te­re Kon­zen­tra­ti­on wirt­schaft­li­cher Macht und damit ein bis­her unbe­kann­tes Maß poli­tischer Kon­trol­le über die glo­ba­len Kom­mu­ni­ka­ti­ons­net­ze. Eine Satel­li­ten­kon­stel­la­ti­on unter Kon­trol­le der EU kön­ne dem ent­ge­gen­wir­ken und zudem einen wich­ti­gen Bei­trag zur Sicher­heit der Regie­rungs­kom­mu­ni­ka­ti­on leis­ten. Wie beim Satel­li­ten­pro­gramm Gali­leo gehe es auch dar­um, Exper­ti­se in Euro­pa und damit die poli­ti­sche Hand­lungs­fä­hig­keit zu erhal­ten. Im Übri­gen pro­fi­tier­ten auch US-Unter­neh­men von Staats­hil­fen. Star­link etwa wer­de aus dem Geld, das Musk für Space‑X erhal­te, unter­stützt.«

(Her­vor­he­bun­gen nicht im Original.)

12 Antworten auf „EU: 6 Milliarden Euro für "Sicherheit der Regierungskommunikation"“

  1. Um das Gel­al­le von KL auf unse­rem Pla­ne­ten zu ver­brei­ten – ver­lo­ckend. Doch der Emp­fän­ger­ho­ri­zont berei­tet mir Sor­gen. Ich nehm´ das lie­ber selbst in die Hand und geh mor­gen auf die Stra­ße – von Erde zur Erde – und wenns wen inter­es­siert dann auch ger­ne zum Him­me hoch! Wegen der Mär…( sie­he Duden: https://​www​.duden​.de/​r​e​c​h​t​s​c​h​r​e​i​b​u​n​g​/​M​aer) "Erzäh­lung, selt­sa­me Geschich­te, unglaub­wür­di­ger oder unwah­rer Bericht
    Bei­spie­le […] die Mär vom Klapperstorch "

  2. Musk-Satel­li­ten, 240 Stück und alle recht tief flie­gend und jeder­zeit absturz­ge­fähr­det und ‑gefähr­dend. Für unser­eins reicht es nicht mehr Alu­hü­te zu tra­gen, wegen der Trüm­mer­tei­le, die nicht ver­glü­hen, brau­chen wir Stahlhelme.
    -
    Und das ist nicht das Schlimms­te: hier unten zer­stört man uralten Baum­be­stand, um im Nied­rig­wind­ge­biet Rein­hards­wald ein paar zwan­zig Schreck­schrau­ben in die Land­schaft zu stel­len und
    da oben ent­steht eine gigan­to­ma­ni­sche Müllhalde.
    Ich ver­ste­he nur wenig von Phy­sik oder Astro­phy­sik. Aber mei­ne Phan­ta­sie reicht, mir ziem­lich ungu­te Sze­na­ri­en vor­zu­stel­len – irgend­was von Elek­tro­ma­gne­tis­mus hab ich mal gelesen.
    Viel­leicht kennt sich jemand von den Kom­men­ta­to­ren hier bes­ser aus und kann etwas dazu sagen!?
    Jeden­falls: dar­um küm­mern sich die grü­nen Unge­lern­ten, die Ola­fis­ten und die hüp­fen­den Gret­chens einen Scheiß drum.
    (sor­ry für mei­ne klei­nen sprach­li­chen Aus­rut­scher, ich konn­te nicht anders)

  3. Sel­ten däm­li­cher Unfug. Es mag ja sein, dass ich in der The­ma­tik ein­fach nicht tief genug drin­ste­cke um 100% up to date zu sein aber von "Quan­ten­ver­schlüs­se­lung" habe ich noch nie etwas gehört. Was ich dafür gehört habe ist, dass der Vor­teil der gan­zen Quan­ten­tech­nik soweit es um das Kna­cken von Ver­schlüs­se­lun­gen geht bei wei­tem nicht so extrem ist wie all­ge­mein ange­nom­men wird. Ich habe jetzt die exak­ten Fak­to­ren nicht im Kopf aber es ist eben nichts was der nor­mal­tech­ni­sche Vor­schritt nicht auch in abseh­ba­rer Zeit erreicht hät­te. Die durch­schnitt­li­che Ver­schlüs­se­lung ver­liert halt ein paar Jah­re Lebens­dau­er (prak­tisch alles ist knack­bar – irgend­wann) und soll­te ent­spre­chend stär­ker kon­fi­gu­riert werden.

    Naja, wie dem auch sei, Ver­schlüs­se­lung hat so oder so nichts mit der zugrun­de­lie­gen­den Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik zu tun. Spä­tes­tens da ist die dick auf­ge­tra­ge­ne Ankün­di­gung ein­deu­tig als Bull­shit­bin­go zu erken­nen. Ganz abge­se­hen davon, dass selbst wenn wir Ali­en­tech­nik ver­bau­en, die poli­ti­schen Füh­rer hier­zu­lan­de die Geschi­cke der Men­schen immer­noch ganz ordi­när und unver­schlüs­selt per SMS len­ken würden.

    So. Ein. Nonsense.

    1. Geht mir ähn­lich, doch die Annah­me, dass allein durch Beob­ach­tung, Din­gen oder auch den Leben­di­gem eine ande­re Rich­tung len­ken zu kön­nen, gefällt mir.
      z.B. mit Flie­gen, Bie­nen usw. die ich nicht in Innen­räu­men haben will, meist nur inner­lich, und len­ke sie nach drau­ßen und wün­sche viel Glück…und falls sie einem Vogel Fut­ter bieten…auch gut. Viel bes­ser als wil­des Gewe­del mit der Flie­gen­pat­sche allemal.

    2. @d: Quan­ten­ver­schlüs­se­lung ist in der Tat etwas ungüns­tig aus­ge­drückt, gemeint ist wahr­schein­lich Quan­ten­schlüs­sel­aus­tausch. Der Schlüs­sel ist klas­sisch, wird aber über ein quan­ten­me­cha­ni­sches Ver­fah­ren zwi­schen den Par­tei­en kom­mu­ni­ziert, bei dem man ein Abhö­ren der Kom­mu­ni­ka­ti­on sicher fest­stel­len kann.

      Unab­hän­gig davon gibt es den soge­nann­ten Shor-Algo­rith­mus, mit dem ein Quan­ten­com­pu­ter Schlüs­sel per Prim­fak­tor­zer­le­gung signi­fi­kant schnel­ler kna­cken kann als ein klas­si­scher Com­pu­ter. Dazu fehlt aktu­ell mei­nes Wis­sens aller­dings noch ein geeig­ne­ter Quan­ten­com­pu­ter. Das ist aus kryp­to­gra­phi­scher Sicht schon wesent­lich, da man die Leis­tungs­fä­hig­keit klas­si­scher Com­pu­ter nicht belie­big stei­gern kann, der Auf­wand zum Kna­cken der Schlüs­sel jedoch bei­na­he expo­nen­ti­ell mit der Grö­ße der Schlüs­sel wächst. Letzt­end­lich aber nur ein wei­te­rer Schritt im end­lo­sen Tech­nik­wahn die­ser Welt.

      Es han­delt sich hier um ein Wett­rüs­ten von Wahn­sin­ni­gen, die sich in der Vor­stel­lung tota­ler Kon­trol­le ver­rannt haben. Um den Preis, dass der Him­mel bald genau­so ver­dreckt ist wie die Erde.

  4. Wenn die Zer­ti­fi­ka­te als Grund­la­ge einer Wäh­rung (dem Alu­eu­ro) die­nen sol­len, dann muss die Kom­mu­ni­ka­ti­on sicher lau­fen – ins­be­son­de­re um sicher­zu­stel­len, dass kei­ne Unge­spritz­ten und sons­ti­gen Rebel­len am Leben teil­neh­men. Das Über­wa­chungs­re­gime muss über­all im Land sicher funktionieren.

    Über Jah­re wur­den die Funk­mas­ten für den Mobil­funk gut getarnt auf­ge­stellt. Fal­sche Schorn­stei­ne usw. Angeb­lich wegen der Leu­te, die gegen "5G Strah­lung" pro­tes­tie­ren wür­den. Die Qua­li­täts­me­di­en hat­ten die­se Beden­ken eine Zeit­lang inten­siv und skur­ril the­ma­ti­siert. Ich sehe ande­re Grün­de. Der Mobil­funk ist der­zeit ein wich­ti­ger Teil der Über­wa­chung mit Zer­ti­fi­ka­ten. Ohne wür­de kei­ne der "G‑Regeln" funk­tio­nie­ren. Wenn nun eini­ge Leu­te auf die Idee kämen und die Funk­mas­ten ent­fer­nen, dann wäre all die Vor­be­rei­tung umsonst. Neben­bei: Der größ­te Vor­teil von 5G gegen­über den älte­ren Tech­ni­ken ist fei­ne Netz, das man auf­spannt. Kein noch so klei­ner Raum soll uner­reich­bar bleiben.

    Ein enges Satel­li­ten­sys­tem wie das von Musk ist nicht nur zum Krieg­füh­ren geeig­net, son­dern auch zur tota­len Kon­trol­le der Men­schen, zusam­men mit den Zertifikaten.

    Nur so ein paar Gedan­ken. Kann auch sein, dass Spa­zie­ren­ge­hen wirkt. Aber die Zer­ti­fi­ka­te müs­sen weg.

  5. Inter­es­sant übri­gens, daß die letz­te Fuh­re neu­er Sky­link-Satel­li­ten bald nach dem Start einem Son­nen­sturm zum Opfer gefal­len ist… Oder war es EMP von HAARP…? (Übri­gens: Seit 7 Jah­ren ist die Son­nen­fle­cken­ak­ti­vi­tät gleich Null; die Tem­pe­ra­tu­ren welt­weit sin­ken; die­sen Win­ter ist im fünf­ten Jahr in Fol­ge die ark­ti­sche Meer­eis-Bede­ckung so dick und umfang­reich wie zuletzt 1979…)

  6. Ohne bes­se­ren (Sonnensturm)-Wetterbericht wird das nichts

    Video­auf­nah­men vom 7. Febru­ar zei­gen, wie Dut­zen­de Feu­er­bäl­le über den kla­ren Nacht­him­mel von Puer­to Rico rasen. Es sind brand­neue Star­link-Satel­li­ten, die Elon Musks Raum­fahrt­un­ter­neh­men SpaceX erst vor weni­gen Tagen ins All geschos­sen hat­te und die hier nun ein­fach ver­glü­hen. Bis zu 40 der 49 gestar­te­ten Inter­net­sa­tel­li­ten ver­fehl­ten dem Unter­neh­men zufol­ge ihre Umlauf­bahn. Grund ist eine Son­nen­erup­ti­on, die einen geo­ma­gne­ti­schen Sturm aus­ge­löst und erhitz­te Teil­chen aus der Erd­at­mo­sphä­re hoch ins All geschleu­dert hat. Dort wo die Satel­li­ten auf dem Weg in ihre fina­le Umlauf­bahn sonst nur wenig atmo­sphä­ri­schen Wider­stand über­win­den müs­sen, gab es plötz­lich Gegen­wind, der die Satel­li­ten zurück in Rich­tung Erde trieb.
    https://​www​.wiwo​.de/​t​e​c​h​n​o​l​o​g​i​e​/​f​o​r​s​c​h​u​n​g​/​e​l​o​n​-​m​u​s​k​s​-​r​a​u​m​f​a​h​r​t​p​r​o​j​e​k​t​-​a​b​s​t​u​r​z​-​v​o​n​-​4​0​-​s​p​a​c​e​x​-​s​a​t​e​l​l​i​t​e​n​-​s​c​h​u​l​d​-​i​s​t​-​d​i​e​-​w​e​t​t​e​r​v​o​r​h​e​r​s​a​g​e​/​2​8​0​5​6​4​2​0​.​h​tml

  7. Tat­säch­lich ist jedes ein­zel­ne Glied von Musks außer­ir­di­scher Tech­no­ar­ma­da bloß von kur­zer Lebens­dau­er. Um die Welt flä­chen­de­ckend mit Inter­net zu ver­sor­gen, braucht es ein mög­lichst eng­ma­schi­ges Netz an Satel­li­ten in gerin­gem Abstand zur Erd­ober­flä­che. Ent­spre­chend wer­den die Star­link-Abge­sand­ten in einer Höhe von ledig­lich rund 500 Kilo­me­tern, im „Low Earth Orbit“ (LEO), in Posi­ti­on gebracht. Wegen der dort ver­gleichs­wei­se star­ken Gra­vi­ta­ti­on sacken die Flug­kör­per all­mäh­lich ab, bis sie nach fünf bis sie­ben Jah­ren in der Erd­at­mo­sphä­re ver­glü­hen. Dabei wird, anders als bei stei­ner­nen Meteo­ri­ten, Metall, vor allem Alu­mi­ni­um frei­ge­setzt und durch Ver­bren­nung in Alu­mi­ni­um­oxid umge­wan­delt. Wis­sen­schaft­ler fürch­ten, dass so die Che­mie der obe­ren Atmo­sphä­re nach­hal­tig ver­än­dert wer­den könn­te und das Son­nen­licht anders gebro­chen und gestreut wird – mit unkal­ku­lier­ba­ren Kon­se­quen­zen für das Weltklima.
    Weil Musks Him­mels­bo­ten so schnell den Geist auf­ge­ben, muss stän­dig für Nach­schub gesorgt wer­den, wodurch sich die Risi­ken immer wei­ter hoch­schau­keln. Nach Berech­nun­gen des Phy­si­kers Aaron Boley und des Poli­to­lo­gen Micha­el Byers von der UBC wer­den mit der ers­ten Gene­ra­ti­on der Star­link-Typen täg­lich 2,2 Ton­nen „totes Satel­li­ten­ma­te­ri­al“ Rich­tung Erde stür­zen und ver­damp­fen. Das heißt auch: Die Zahl 42.000 umfasst nur die künf­tig zu einem Zeit­punkt im Orbit plat­zier­ten Satel­li­ten. Die Reser­ve­ar­mee zum Aus­tausch der aus­ge­dien­ten Gerät­schaf­ten ist dabei gar nicht berück­sich­tigt. Zum Ver­gleich: Nach einem Bericht des Wirt­schafts­ma­ga­zins „Capi­tal“ befan­den sich im Okto­ber 2019 schät­zungs­wei­se rund 20.000 künst­li­che Objek­te in Erd­um­lauf­bah­nen, dar­un­ter cir­ca 2.200 akti­ve Satelliten."
    https://​www​.nach​denk​sei​ten​.de/​?​p​=​7​3​903

  8. [ hier berich­tet bei der ]
    Uni­ver­si­ty of Gothenburg 

    2021 – 2024 

    Deci­phe­ring the pan­de­mic public sphere—DECIPHER

    Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ilmen­au and the Ger­man Fede­ral Insti­tu­te of Risk Assess­ment ( BfR ).

    Rese­ar­chers from Ger­ma­ny, Ita­ly, the Net­her­lands, Spain, Swe­den, the United King­dom and the United Sta­tes will ana­ly­ze and compa­re risk and cri­sis com­mu­ni­ca­ti­on from govern­ment agen­ci­es and the media in seven count­ries during the COVID-19 pandemic. 

    Pro­fes­sor Bengt Johans­son at the Depart­ment of Jour­na­lism, Media and Com­mu­ni­ca­ti­on (JMG), Uni­ver­si­ty of Gothen­burg, is the Swe­dish repre­sen­ta­ti­ve in DECIPHER. He is a visi­ting pro­fes­sor at the Uni­ver­si­ty of Ilmen­au, Ger­ma­ny, who runs the project. 

    He is also one of eight Mer­ca­tor Fel­lows in DECIPHER. They will part­ly con­tri­bu­te their exper­ti­se on the deve­lo­p­ment of the pan­de­mic in their respec­ti­ve count­ries, and part­ly as experts in risk and cri­sis com­mu­ni­ca­ti­on help with ever­y­thing from rese­arch design to publi­shing research. 

    gu​.se/​e​n​/​r​e​s​e​a​r​c​h​/​d​e​c​i​p​her

    GEPRIS [ GEPRIS: find DFG-foun­ded projects ] 

    Term sin­ce 2021 

    Pro­ject iden­ti­fier Deut­sche For­schungs­ge­mein­schaft (DFG) – Pro­ject num­ber 458225198 

    Deci­phe­ring the “pan­de­mic public sphe­re”: Govern­ment com­mu­ni­ca­ti­on, (social) media dis­cour­ses on and citi­zens’ respon­ses to COVID-19 in Euro­pe and the USA 

    Pro­fes­so­rin Dr. Eme­se Doma­hi­di; Dr. Seve­ri­ne Koch, sin­ce 9/2022; Pro­fes­sor Dr. Mar­tin Löf­fel­holz; Pro­fes­sor Dr.-Ing. Kai-Uwe Satt­ler; Dr. Andre­as Schwarz; Dr. Nadi­ne Steinmetz 

    Com­mu­ni­ca­ti­on Sciences
    Ope­ra­ting, Com­mu­ni­ca­ti­on, Data­ba­se and Dis­tri­bu­ted Systems
    Social Psy­cho­lo­gy, Indus­tri­al and Orga­ni­sa­tio­nal Psychology 

    This pro­ject com­pa­ra­tively ana­ly­zes how effec­tively govern­ments and health insti­tu­ti­ons in Ger­ma­ny, Ita­ly, the Net­her­lands, Spain, Swe­den, the United King­dom and the USA have infor­med their citi­zens about COVID-19 and encou­ra­ged them to adopt self-pro­tec­ti­ve beha­vi­or. The­se count­ries were sel­ec­ted accor­ding to the fol­lo­wing cri­te­ria: Seve­ri­ty of the pan­de­mic, sys­tem of govern­ment, degree of poli­ti­cal auto­no­my, trust of the popu­la­ti­on in the govern­ment, type of media sys­tem, and the respec­ti­ve "risk cul­tu­re". The pro­ject is gui­ded by three key ques­ti­ons. (1) What mes­sa­ges and expl­ana­ti­ons about COVID-19 and rela­ted pro­tec­ti­ve mea­su­res did govern­ments and health insti­tu­ti­ons com­mu­ni­ca­te to the public in the respec­ti­ve count­ries? (2) How did lega­cy media cover the pan­de­mic and govern­men­tal risk mes­sa­ges? (3) How did the public per­cei­ve the pan­de­mic and the respec­ti­ve govern­men­tal risk mes­sa­ges? Ans­we­ring the­se ques­ti­ons requi­res a mul­ti­di­sci­pli­na­ry approach, in which we com­bi­ne qua­li­ta­ti­ve, quan­ti­ta­ti­ve and com­pu­ta­tio­nal rese­arch methods from com­mu­ni­ca­ti­on sci­ence, psy­cho­lo­gy and com­pu­ter sci­ence, thus metho­do­lo­gi­cal­ly exten­ding risk and cri­sis com­mu­ni­ca­ti­on rese­arch. We have defi­ned four work packa­ges (WP). WP 1 focu­ses on the com­pa­ra­ti­ve ana­ly­sis of the com­mu­ni­ca­ti­on of govern­ments and health insti­tu­ti­ons on COVID-19, exami­ning which cri­sis com­mu­ni­ca­ti­on stra­te­gies were used due to which fac­tors, which risk and ins­truc­tion­al mes­sa­ges were deve­lo­ped to inform the popu­la­ti­on and the media, and how the­se mes­sa­ges chan­ged over the cour­se of the pan­de­mic. WP 2 com­pa­ra­tively ana­ly­zes how lega­cy media cover­ed both the pan­de­mic as well as risk mes­sa­ges from govern­ments and health insti­tu­ti­ons in terms of cau­sal attri­bu­ti­ons, moral judgments, and insti­tu­tio­nal per­for­mance of govern­ment insti­tu­ti­ons, and how the framing of COVID-19 and govern­ment com­mu­ni­ca­ti­on have influen­ced each other. WP 3 com­pa­ra­tively ana­ly­zes the ext­ent to which the ins­truc­tion­al and risk mes­sa­ges dis­se­mi­na­ted by govern­ments and health insti­tu­ti­ons about COVID-19 shaped the citi­zens’ view of the pan­de­mic, the ext­ent to which the infor­ma­ti­on needs of citi­zens were met, the ext­ent to which media covera­ge influen­ced public per­cep­ti­ons, and the reac­tions that govern­ment com­mu­ni­ca­ti­on in the social media trig­ge­red. WP 4 sum­ma­ri­zes the results and iden­ti­fies com­mo­n­a­li­ties and dif­fe­ren­ces in the risk and cri­sis com­mu­ni­ca­ti­on of govern­ments, health insti­tu­ti­ons and the media in the count­ries included in this stu­dy. Based on this, we will fur­ther deve­lop (a) theo­re­ti­cal approa­ches describ­ing the inter­play bet­ween govern­ment mes­sa­ges, media covera­ge, public per­cep­ti­on and the spread of COVID-19, (b) a stra­tegy for real-time moni­to­ring of cri­sis com­mu­ni­ca­ti­on, and © poli­cy recom­men­da­ti­ons for the com­mu­ni­ca­ti­on of govern­ments and health insti­tu­ti­ons on pandemics. 

    Coope­ra­ti­on Part­ners: Pro­fes­sor Dr. Ángel Javier Casta­ños Mar­tí­nez; Pro­fes­so­rin Dr. María Tere­sa Mer­ca­do Sáez; Jin­gyu­an Yu 

    Ehe­ma­li­ge Antrag­stel­le­rin­nen / Ehe­ma­li­ge Antrag­stel­ler: Dr. Nata­lie Ber­ger, Ph.D., from 4/2022 until 9/2022; Dr. Fre­de­rik Freu­den­stein, from 6/2021 until 4/2022

    gepris​.dfg​.de/​g​e​p​r​i​s​/​p​r​o​j​e​k​t​/​4​5​8​2​2​5​198

    Start date: Jun 1, 2021 | DECIPHER – DECIPHERING THE “PANDEMIC PUBLIC SPHERE” 

    Count­ries included: Ger­ma­ny, Spain, Ita­ly, Net­her­lands, Swe­den, UK, USA. 

    rese​arch​ga​te​.net/​p​r​o​j​e​c​t​/​D​E​C​I​P​H​E​R​-​D​e​c​i​p​h​e​r​i​n​g​-​t​h​e​-​p​a​n​d​e​m​i​c​-​p​u​b​l​i​c​-​s​p​h​e​r​e​-​G​o​v​e​r​n​m​e​n​t​-​c​o​m​m​u​n​i​c​a​t​i​o​n​-​s​o​c​i​a​l​-​m​e​d​i​a​-​d​i​s​c​o​u​r​s​e​s​-​o​n​-​a​n​d​-​c​i​t​i​z​e​n​s​-​r​e​s​p​o​n​s​e​s​-​t​o​-​C​o​v​i​d​-​1​9​-​i​n​-​E​u​r​o​p​e​-​a​n​d​-​t​h​e​-​USA


    01.06.2021 – 31.05.2024 / 06/2021–12/2024

    Bun­des­in­sti­tut für Risikobewertung
    BfR

    Deci­phe­ring the “pan­de­mic sphe­res”: Govern­ment com­mu­ni­ca­ti­on, (social) media dis­cour­ses on and citi­zens’ respon­ses to COVID-19 in Euro­pe and the USA—DECIPHER

    Fun­ding pro­gram­me / fun­ding insti­tu­ti­on: Deut­sche For­schungs­ge­mein­schaft [ DFG ] 

    Grant num­ber: 1350 / 60–0103-04

    Pro­ject description: 

    The pro­ject ana­ly­ses com­pa­ra­tively how effec­tively govern­ments, health insti­tu­ti­ons and media in Ger­ma­ny, Ita­ly, the Net­her­lands, Spain, Swe­den, the UK and the USA have infor­med their citi­zens about COVID-19 and encou­ra­ged self-pro­tec­ti­ve beha­viour. Three key ques­ti­ons gui­de the pro­ject: (1) What expl­ana­ti­ons and mes­sa­ges about COVID-19 and rela­ted pro­tec­ti­ve beha­vi­ors have govern­ments and health insti­tu­ti­ons com­mu­ni­ca­ted to the public in each coun­try? (2) How did media report on the pan­de­mic and rela­ted risk mes­sa­ges from govern­ments? (3) How did the public per­cei­ve the pan­de­mic and the risk messages? 

    Pro­ject part­ners: Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ill­men­au (TUI)

    bfr​.bund​.de/​e​n​/​d​e​c​i​p​h​e​r​i​n​g​_​t​h​e​_​p​a​n​d​e​m​i​c​_​s​p​h​e​r​e​s​_​_​g​o​v​e​r​n​m​e​n​t​_​c​o​m​m​u​n​i​c​a​t​i​o​n​_​_​_​s​o​c​i​a​l​_​_​m​e​d​i​a​_​d​i​s​c​o​u​r​s​e​s​_​o​n​_​a​n​d​_​c​i​t​i​z​e​n​s​_​_​r​e​s​p​o​n​s​e​s​_​t​o​_​c​o​v​i​d​_​1​9​_​i​n​_​e​u​r​o​p​e​_​a​n​d​_​t​h​e​_​u​s​a​_​_​d​e​c​i​p​h​e​r​_​-​2​8​7​6​3​8​.​h​tml

    01.06.2021 – 31.05.2024 / 06/2021–12/2024

    Bun­des­in­sti­tut für Risikobewertung
    BfR 

    Auf­de­ckung der "Pan­de­mie-Sphä­ren": Regie­rungs­stra­te­gien, Medi­en­rah­men, Twit­ter-Dis­kur­se und Bür­ger­re­ak­tio­nen auf COVID-19 in Euro­pa und den USA (DECIPHER)

    06/2021–12/2024

    För­der­pro­gramm / Mit­tel­ge­ber: Deut­sche For­schungs­ge­mein­schaft [ DFG ] 

    För­der­kenn­zei­chen: 1350 / 60–0103-04

    Beschrei­bung des Projektes: 

    Das Pro­jekt ana­ly­siert ver­glei­chend, wie effek­tiv Regie­run­gen, Gesund­heits­ein­rich­tun­gen und Medi­en in Deutsch­land, Ita­li­en, den Nie­der­lan­den, Spa­ni­en, Schwe­den, dem Ver­ei­nig­ten König­reich und den USA ihre Bür­ge­rin­nen und Bür­ger über COVID-19 infor­miert und zu selbst­schüt­zen­dem Ver­hal­ten ermu­tigt haben. Drei Kern­fra­gen lei­ten das Pro­jekt an: (1) Wel­che Erklä­run­gen und Bot­schaf­ten über COVID-19 und damit ver­bun­de­ne Schutz­maß­nah­men haben Regie­run­gen und Gesund­heits­ein­rich­tun­gen der Öffent­lich­keit in den jewei­li­gen Län­dern ver­mit­telt? (2) Wie haben Medi­en über die Pan­de­mie und die damit ver­bun­de­nen Risi­ko­bot­schaf­ten von Regie­run­gen berich­tet? (3) Wie hat die Bevöl­ke­rung die Pan­de­mie und die Risi­ko­bot­schaf­ten wahrgenommen? 

    Pro­jekt­part­ner: Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ill­men­au (TUI)

    bfr​.bund​.de/​d​e​/​a​u​f​d​e​c​k​u​n​g​_​d​e​r​_​_​p​a​n​d​e​m​i​e​_​s​p​h​a​e​r​e​n​_​_​_​r​e​g​i​e​r​u​n​g​s​s​t​r​a​t​e​g​i​e​n​_​_​m​e​d​i​e​n​r​a​h​m​e​n​_​_​t​w​i​t​t​e​r​_​d​i​s​k​u​r​s​e​_​u​n​d​_​b​u​e​r​g​e​r​r​e​a​k​t​i​o​n​e​n​_​a​u​f​_​c​o​v​i​d​_​1​9​_​i​n​_​e​u​r​o​p​a​_​u​n​d​_​d​e​n​_​u​s​a​_​_​d​e​c​i​p​h​e​r​_​-​2​8​7​6​3​7​.​h​tml

    TU Ilmen­au

    COVID-19: Regie­rungs­kom­mu­ni­ka­ti­on, Medi­en­dis­kur­se, Bür­ger­re­ak­tio­nen

    DFG-For­schungs­pro­jekt, 01.06.2021 – 31.05.2024

    Kurz­be­schrei­bung

    Geför­dert von der Deut­schen For­schungs­ge­mein­schaft (DFG) ana­ly­siert das Fach­ge­biet Medi­en­wis­sen­schaft gemein­sam mit den Fach­ge­bie­ten Com­pu­ta­tio­nal Com­mu­ni­ca­ti­on Sci­ence, Daten­ban­ken und Infor­ma­ti­ons­sys­te­me sowie Public Rela­ti­ons und Tech­nik­kom­mu­ni­ka­ti­on der TU Ilmen­au sowie dem Insti­tut für Risi­ko­be­wer­tung in Ber­lin, wie effek­tiv Regie­run­gen und Gesund­heits­ein­rich­tun­gen in Deutsch­land, Ita­li­en, den Nie­der­lan­den, Spa­ni­en, Schwe­den, dem Ver­ei­nig­ten König­reich und den USA ihre Bür­ge­rin­nen und Bür­ger über COVID-19 infor­miert und zu selbst schüt­zen­dem Ver­hal­ten ermu­tigt haben. Drei Kern­fra­gen ste­hen von Juni 2021 bis Mai 2024 im Fokus der Teil­pro­jek­te: (1) Wel­che Erklä­run­gen und Bot­schaf­ten über COVID-19 haben Regie­run­gen und Gesund­heits­ein­rich­tun­gen der Öffent­lich­keit in den jewei­li­gen Län­dern ver­mit­telt? (2) Wie haben Medi­en über die Pan­de­mie und die damit ver­bun­de­nen Risi­ko­bot­schaf­ten von Regie­run­gen berich­tet? (3) Wie hat die Bevöl­ke­rung die Pan­de­mie und die Risi­ko­bot­schaf­ten wahrgenommen? 

    tu​-ilmen​au​.de/​u​n​i​v​e​r​s​i​t​a​e​t​/​f​a​k​u​l​t​a​e​t​e​n​/​f​a​k​u​l​t​a​e​t​-​w​i​r​t​s​c​h​a​f​t​s​w​i​s​s​e​n​s​c​h​a​f​t​e​n​-​u​n​d​-​m​e​d​i​e​n​/​p​r​o​f​i​l​/​i​n​s​t​i​t​u​t​e​-​u​n​d​-​f​a​c​h​g​e​b​i​e​t​e​/​f​a​c​h​g​e​b​i​e​t​-​m​e​d​i​e​n​w​i​s​s​e​n​s​c​h​a​f​t​/​f​o​r​s​c​h​u​n​g​/​d​e​c​i​p​her

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