Europäischer Menschenrechtsgerichtshof lehnt Eilantrag gegen Pflichtimpfung ab

Bei bür­ger­li­chen Gerichten ste­hen über­ra­schen­der­wei­se die Interessen abhän­gig Beschäftigter nicht hoch im Kurs. Auf Feuerwehrleute kann man gege­be­nen­falls genau so ver­zich­ten wie auf Gesundheitspersonal.

»Europäischer Menschenrechtsgerichtshof lehnt Eilantrag gegen Pflichtimpfung ab

15:10 Uhr: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat einen Eilantrag von 672 Feuerwehrleuten gegen die Corona-Impfpflicht in Frankreich abgewiesen.

Die Entscheidung der Straßburger Richer fiel am Dienstag, wie das EGMR am Mittwoch mit­teil­te. Die Einsatzkräfte hat­ten eine "Aussetzung der Impfpflicht" bean­tragt, die ein am 5. August in Kraft getre­te­nes Gesetz zur Bewältigung der Gesundheitskrise in Frankreich vorsieht.

Die Freiwilligen Feuerwehrleute und Berufsfeuerwehrleute hat­ten außer­dem gefor­dert, das Verbot für imp­f­un­wil­li­ge Feuerwehrleute, ihre Tätigkeit wei­ter aus­zu­üben, sowie das Einstellen der Gehaltszahlungen an die Betroffenen aus­zu­set­zen. Dabei berie­fen sie sich auf die Bestimmungen der Europäischen Menschenrechtskonvention über das "Recht auf Leben" und das "Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens".

Das Gericht beschied, dass die Antragsteller nicht in den Anwendungsbereich fal­len, der bei "der rea­len Gefahr eines irrepa­ra­blen Schadens" die Einreichung von Eilanträgen zulässt. Die Entscheidung des EGMR grei­fe jedoch "sei­nen zukünf­ti­gen Entscheidungen über die Zulässigkeit oder den Bestand der frag­li­chen Fälle nicht vor", hob das Gericht hervor.

Die Feuerwehrgewerkschaft Sud SDIS hat­te Anfang August erklärt, dass sie "nicht gegen die Impfung" gegen das Coronavirus sei, son­dern gegen die Pflicht dazu, da die­se "sehr schlecht auf­ge­nom­men" wer­de, "auch von bereits geimpf­ten Mitarbeitenden".«
gmx.net (25.8.)

14 Antworten auf „Europäischer Menschenrechtsgerichtshof lehnt Eilantrag gegen Pflichtimpfung ab“

  1. Tja, scha­de wenn es dann brennt und nie­mand löschen kommt, weil die einen nicht dür­fen und die ande­ren den Arm nicht bewe­gen können…

    "Das Gericht beschied, dass die Antragsteller nicht in den Anwendungsbereich fal­len, der bei "der rea­len Gefahr eines irrepa­ra­blen Schadens" die Einreichung von Eilanträgen zulässt."
    Verstehe ich nicht. Was soll das für ein Anwendungsbereich sein?

    1. Den Europ. Menschengerichtshof braucht man nicht zu löschen. Da sit­zen nur von Gates finan­zi­ell und im Kopfe gepam­per­te und eingenordete.
      Warum soll man dort löschen, wo man vor­her einen Tritt in den A… erhal­ten hat?

  2. Einfach auf­kün­di­gen. Ich bin auch kurz davor, mein Ehrenamt auf­zu­ge­ben, weil Gesetzgeber und Sportverbände immer neue Regeln erlas­sen. Jetzt ist 3G ange­sagt, um Sport machen zu dür­fen. Jetzt sol­len wir inner­halb einer Stunde vor Trainingsbeginn Tests abneh­men. Der Spielbetrieb star­tet in drei Wochen. Vom Regionalligaverband kam jetzt sogar die Andeutung, 2G ste­he im Raum, sobald der Spielbetrieb wie­der los­geht. Ich bin ja unter­halb der Regionalliga aktiv, aber ich habe schon ange­kün­digt, dass ich nicht zur Verfügung, dass ich dann mein Ehrenamt auf­ge­be, nichts mehr orga­ni­sie­re, kein Spiel mehr pfei­fe und auch nicht als Spieler aktiv bin. Meine Befürchtung ist: Durch die­se Testpflicht und durch 2G wird jun­ge gesun­de Leute zu einer Impfung genö­tigt, die sie nicht brau­chen und die ihnen höchst­wahr­schein­lich scha­det. Ich höre nur von Impfnebenwirkungen rings um mich her­um. Heute habe ich gehört, wie ein jun­ger Spieler und Trainer bei uns, ein Tag nach der Impfung ein komi­sches Stechen im Herzen spür­te. Das ein mög­li­ches Symptom einer Herzmuskelentzündung. Prima!

    Ich füh­re Liste über die Impfnebenwirkungen, die mir zuge­tra­gen wer­den. Auch über Leute, die geimpft wer­den und nichts haben. 60 bis 70 % haben hef­ti­ge Nebenwirkungen. Ich bin kein Verschwörungstheoretiker und ich weiß, dass das nicht reprä­sen­ta­tiv ist, aber war­um erle­ben wir nicht ähn­li­che Prozentsätze bei Promis und Politikern? Wird ihnen doch heim­lich Kochsalzlösung gespritzt?

    1. Ich bin mir nicht sicher wie viel Prozent der MdB's sich haben imp­fen las­sen, sie wer­den es im all­ge­mei­nen nicht in Impfzentren tun.

      Der hier war ent­we­der geimpft oder unge­impft infiziert:
      https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/123769/Innenminister-Seehofer-mit-Corona-infiziert
      "Anfang April hat­te die Bild-Zeitung berich­tet, Seehofer habe einen Appell von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an die älte­ren Kabinettskollegen, sich mit dem Vakzin von Astrazeneca imp­fen zu las­sen, zurück­ge­wie­sen. „Ich las­se mich nicht bevor­mun­den“, sag­te er dem­nach zu Bild.

      In sozia­len Medien hat­te es Kritik an die­ser Entscheidung gege­ben – auch weil ande­re älte­re Mitglieder des Kabinetts sich für eine Impfung mit Astrazeneca ent­schie­den. Seehofer erklär­te sei­ne Haltung so: „Es kann jeder zu jedem Impfstoff sei­ne per­sön­li­che Ansicht haben. Ich habe seit mei­ner Zeit als Gesund­heits­minister zu Sicherheit bei Arzneimitteln eine bestimm­te Einstellung, und die habe ich bis zum heu­ti­gen Tage.“
      Auf die Frage, ob er eine Wahl ver­schie­de­ner Vakzine gehabt habe, sag­te Seehofer, dort, wo er sich habe imp­fen las­sen, habe ledig­lich der Impfstoff von Biontech zur Verfügung gestan­den. Eine Auswahl habe er nicht vorgefunden. "
      Auf jeden Fall ist er jetzt defi­ni­tiv gene­sen und fein raus.
      Der hier war beim Hausarzt.
      https://www.thueringer-allgemeine.de/leben/land-und-leute/bodo-ramelow-hat-sich-impfen-lassen-id232130509.html
      Andere haben es nicht öffent­lich gemacht.
      Mein Eindruck im Moment ist: Die Leute wol­len nicht offen Widerstand leis­ten, spre­chen aber nicht mehr über die Impfungen. Ich den­ke, jeder weiß, dass es nicht ok ist bei gesund­heit­li­chen Entscheidungen Druck auszuüben.

  3. “For over a thousand generations, the Jedi were the guardians of peace and justice in the Old Republic — before the dark times. Before the Empire.” sagt:

    Wo ist der Zusammenhang zwi­schen der kör­per­li­chen Unversehrtheit und Menschenrechten – in der EU?

    Was pas­siert eigent­lich, wenn nur noch gespritz­te FeuerwehrmännerInnen (*) das EU-Parlament löschen dürfen?

    (*) @aa: Ist das gemäß Verblödungsduden kor­rekt geschrieben?

  4. French law on the manage­ment of the health cri­sis: requests for inte­rim mea­su­res rejected
    25/08/2021

    The Court deci­ded to reject the requests for inte­rim mea­su­res sub­mit­ted by 672 fire figh­ters fol­lowing the ent­ry into for­ce of the French law of 5 August 2021 on the manage­ment of the health cri­sis. It con­si­de­red that tho­se requests did not fall wit­hin the scope of Rule 39 of the Rules of Court. https://www.echr.coe.int/Pages/home.aspx?p=home&c=

    https://hudoc.echr.coe.int/app/conversion/pdf/?library=ECHR&id=003–7100382-9611614&filename=Mesures%20provisoires%20introduites%20par%20672%20sapeurs-pompiers%20contre%20la%20loi%20relative%20%E0%20la%20gestion%20de%20la%20crise%20sanitaire.pdf
    CEDH 243 (2021)
    25.08.2021
    Les deman­des de mes­u­res pro­vi­so­i­res de 672 sapeurs-pom­piers con­cer­nant la
    loi rela­ti­ve à la ges­ti­on de la cri­se sani­taire n’entrent pas dans le champ
    d’application de l’article 39 du règle­ment de la Cour
    Le 24 août 2021, la Cour euro­péen­ne des droits de l’homme, sié­ge­ant en une for­ma­ti­on de Chambre
    de sept juges, a déci­dé de reje­ter les deman­des de mes­u­res pro­vi­so­i­res intro­du­i­tes par des sapeurspompiers
    à la suite de l’entrée en vigueur de la loi no 2021–1040 du 5 août 2021 rela­ti­ve à la gestion
    de la cri­se sani­taire. La Cour a esti­mé que ces deman­des étai­ent hors du champ d’application de
    l’article 39 de son règle­ment (mes­u­res provisoires).
    La Cour avait été sai­sie le 19 août 2021 par 672 sapeurs-pom­piers (pro­fes­si­onnels et volon­taires) des
    Services dépar­te­men­taux d’incendie et de secours de France (SDIS) ou tra­vail­lant dans le milieu
    hos­pi­ta­lier. Les deman­des avai­ent été enre­gis­trées sous le numé­ro de requê­te 41950/21 (Abgrall et
    671 autres c. France).
    Invoquant l’urgence et se fondant sur les arti­cles 2 (droit à la vie) et 8 (droit au respect de la vie
    pri­vée et fami­lia­le) de la Convention euro­péen­ne des droits de l’homme, ils deman­dai­ent à la Cour :
    – À tit­re princi­pal, de « sus­pend­re l’obligation vac­ci­na­le tel­le que pré­vue par l’article 12 de la loi du
    5 août 2021 ».
    – À tit­re sub­si­di­ai­re, de « sus­pend­re les dis­po­si­ti­ons pré­voyant l’interdiction d’exercer leur activité,
    oppo­sée aux per­son­nes n’ayant pas satis­fait à l’obligation vac­ci­na­le », et de « sus­pend­re les
    dis­po­si­ti­ons pré­voyant l’interruption du ver­se­ment de leur rému­n­é­ra­ti­on pour les per­son­nes qui
    n’auraient pas satis­fait à l’obligation vac­ci­na­le, tel­le que pré­vue par l’article 12 de la loi du 5 août
    2021 ».
    La Cour rap­pel­le que les mes­u­res visées par l’article 39 du Règlement de la Cour sont pri­ses dans le
    cad­re du dérou­le­ment de la pro­cé­du­re devant la Cour et ne prés­agent pas de ses décisions
    ulté­ri­eu­res sur la receva­bi­li­té ou sur le fond des affai­res en ques­ti­on. La Cour ne fait droit aux
    deman­des de mes­u­res pro­vi­so­i­res qu’à tit­re excep­ti­on­nel, lors­que les requé­rants serai­ent exposés –
    en l’absence de tel­les mes­u­res – à un ris­que réel de dom­mages irré­pa­ra­bles. Pour plus
    d’informations, voir la fiche thé­ma­tique sur les mes­u­res provisoires.
    Rédigé par le gref­fe, le pré­sent com­mu­ni­qué ne lie pas la Cour. Les décisi­ons et arrêts ren­dus par la
    Cour, ain­si que des infor­ma­ti­ons com­plé­men­taires au sujet de cel­le-ci, peu­vent être obte­nus sur
    http://www.echr.coe.int. Pour s’abonner aux com­mu­ni­qués de pres­se de la Cour, mer­ci de s’inscrire ici :
    http://www.echr.coe.int/RSS/fr ou de nous suiv­re sur Twitter @ECHR_CEDH.
    Contacts pour la presse
    echrpress@echr.coe.int | tel: +33 3 90 21 42 08
    Inci Ertekin (tel : + 33 3 90 21 55 30)
    Tracey Turner-Tretz (tel : + 33 3 88 41 35 30)
    Denis Lambert (tel : + 33 3 90 21 41 09)
    Neil Connolly (tel : + 33 3 90 21 48 05)
    Jane Swift (tel : + 33 3 88 41 29 04)
    2
    La Cour euro­péen­ne des droits de l’homme a été cré­ée à Strasbourg par les États mem­bres du
    Conseil de l’Europe en 1959 pour con­naît­re des allé­ga­ti­ons de vio­la­ti­on de la Convention
    euro­péen­ne des droits de l’homme de 1950.

  5. Die Begründung vom EGHDM ver­ste­he ich nicht obwohl ich es 3x gele­sen habe, könn­te das Forum dies viel­leicht ver­ständ­li­cher erklä­ren, falls mög­lich? Oder ver­steht das ein ande­rer Leser bes­ser? Nun mei­ne Befürchtung ist, wenn vie­le im Gesundheitswesen und in ande­ren rele­van­ten Systemen durch NW oder Todesfälle ent­fal­len, dann haben wir ein ech­tes Systemproblem, wer über­nimmt dann die UN? Ist das ein Ziel der NWO um über­all ein­grei­fen zu kön­nen? Ich sehe buch­stäb­lich schwarz. Kann es sein, dass der EGHFMR auch nicht unab­hän­gig ent­schei­det, son­dern poli­tisch gewollt?

    1. "La Cour ne fait droit aux deman­des de mes­u­res pro­vi­so­i­res qu’à tit­re excep­ti­on­nel, lors­que les requé­rants serai­ent exposés –
      en l’absence de tel­les mes­u­res – à un ris­que réel de dom­mages irréparables. "

      = "Das Gericht lässt einst­wei­li­ge Anordnungen [zur indi­vi­du­el­len Aufhebung der Impfpflicht] nur aus­nahms­wei­se zu, wenn näm­lich die Antragsteller – bei Fehlen einer der­ar­ti­gen Anordnung – einem reel­len Risiko irrepa­ra­bler Schäden aus­ge­setzt sind."
      (per­sön­li­che Übersetzung)

      Die Argumentation ist logisch nach­voll­zieh­bar. Zwar ist die Rate schwer­wie­gen­der Impfnebenwirkungen bei Covid-Impfe 1–200mal höher als nor­mal, liegt aber objek­tiv niedrig.
      Das PEI (Sicherheitsbericht 31.7.) gibt an: "Meldungen über schwer­wie­gen­de Reaktionen 0,2 pro 1.000 Impfdosen gesamt."
      = 0,2 Promille, also die Chance, einen "irrepa­ra­blen Schaden " zu erlei­den, liegt unter 1 : 5000.

      Wahrscheinlich gilt dies in ähn­li­cher Größenordnung für die fik­ti­ve Aufforderung, eine rote Ampel inner­städ­tisch bei schwa­chem Verkehr blind­lings zu über­que­ren – aller­meis­tens wird außer Hupen nichts zu befürch­ten sein. 

      Der EMGH wür­de viel­leicht bei "Überqueren Sie eine Autobahn mit zusam­men­ge­bun­de­nen Füßen hüp­fend bei Nacht!" ein "reel­les Risiko" erken­nen (zu Recht).

  6. In den Anwendungsbereich fal­len heißt ver­mut­lich, es müs­sen erst Impftote auf den Straßen lie­gen, die Hospitäler über­füllt und die Krematorien über­las­tet sein…

    Man hält sich natür­lich eine Türe offen, im Fall der Verschlimmerung, das Urteil im Hauptverfahren zu korrigieren…

  7. Europäischer Menschengerichtshof – wenn der mal brennt, geht die Feuerwehr nicht mehr dort­hin löschen, denn die Feuerwehrleute wer­den sich erin­nern: An die fei­gen Luschen von "Richter/innen".

  8. Wer hat wohl ein geüb­tes Risikobewusstsein?
    (also: gutes Einschätzungsvermögen)
    – Feuerwehrleute?
    – Richter?
    – Pflegepersonal?
    – Journalisten?
    – Bauarbeiter?
    – "Studierte"?

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