Härtere Maßnahmen oder noch härtere?

Eine gan­ze Zeit lang galt vie­len Menschen Jörg Schönenborn als ein bedäch­tig­ter und aus­ge­wo­ge­ner Journalist. Der von ihm mode­rier­te "pres­se­club" vom 18.4. wird ihn spä­tes­tens jetzt ent­zau­bert haben. Unter dem Motto "Intensivmediziner schla­gen Alarm: Wie bre­chen wir die drit­te Welle?" mode­rier­te er eine der übli­chen Panikveranstaltungen über die "Wucht der drit­ten Welle". Diskutiert wird ob här­te­re Maßnahmen nötig sind oder eher noch härtere.

12 Antworten auf „Härtere Maßnahmen oder noch härtere?“

  1. 5 Stimmen – eine Meinung: Die trans­at­lan­ti­sche Mafia unter sich. 

    Hinter der Kamera sicher, aber nicht ver­bürgt, 10 Chinesen, die Regieanweisungen geben!

  2. Wie ganz genau funk­tio­niert es denn bit­te, dass eine Sendung ihren eige­nen Moderator entzaubert ?
    Die Sendung hat doch kein vom Moderator unab­hän­gi­ges Eigenleben.…

  3. Tolle Logik, die da zu Tage geför­dert wird. Es gäbe grund­sätz­lich kei­nen Ausweg als den "kur­zen" har­ten Lockdown. Diese Gesprächsrunden kann man sich schen­ken und braucht die Zeit hier­für auch nicht zu ver­geu­den. Wenn alle am Tisch das glei­che reden, ist dies kei­ne Diskussion, ver­geu­det GEZ-Gebühren und kost­ba­re Sendezeit.

    Schönenborn war doch der­je­ni­ge, der im September mein­te, man müs­se auch ein­mal eine Diskussion mit den Corona-Maßnahmengegenern füh­ren. Dies schei­ter­te aber an sei­ner eige­nen Obrigkeitshörigkeit.

    Und heu­te gibt es dann noch die Aussage von jeman­dem, den ich als abso­lut unzu­rech­nungs­fä­hig für immer ein­sper­ren würde:

    "16:49 Uhr
    Lauterbach rech­net mit Wende der Lage Ende Mai

    Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält mit einem "letz­tem stren­gen Lockdown" bis Ende Mai ein star­kes Senken der Fallzahlen der Corona-Infektionen und der Sterblichkeit für erreich­bar. Erfahrungen aus Israel zeig­ten, dass dies erreicht wer­de, wenn mehr als die Hälfte der Bevölkerung die Erstimpfung habe, schrieb Lauterbach auf Twitter zu ent­spre­chen­den israe­li­schen Statistiken. Es fehl­ten also nur noch sechs Wochen."

    Entweder braucht er noch mehr Farbe oder irgend etwas anderes.

    Wir haben hier in Köln wegen einer abso­lut unfä­hi­gen und in mei­nen Augen rea­li­täts­frem­den OB'in schon seit Freitag eine Ausgangssperre. ich stel­le mir vor, was pas­siert, wenn wir Mitte Mai haben, drau­ßen ist es dann abends bis nach 22:00 Uhr hell und warm.….

    .… und eine Ausgangssperre hät­te noch Bestand. Man hat allei­ne wegen der schnell näher­rü­cken­den Bundestagswahlen sicher kei­ne "Lösung" mehr parat, wie man trotz hoher Inzidenz die Volksseele beru­hi­gen oder noch ein­schwö­ren könn­te; und dann könn­te man end­lich auch die staat­li­che Gewalt zuschla­gen las­sen – ich hal­te nichts mehr für unmöglich.

  4. Wird sind ja eh im Dauerlockdown, also wäre es dann noch die Steigerung in den Super-Lockdown. "Kurze" Lockdowns gibt es ja nicht, son­dern es gibt ja nie ein Ende, da ein Lockdown ja prak­tisch vom nächs­ten abge­löst wird.
    Wenn die­ser dann, wie Lauterbach mein­te, Ende Mai etwas auf­ge­wi­chen wer­den wür­den, kom­men sofort wie­der die Phrasen, dass man prak­tisch "in die nächs­te Welle hin­ein­lo­ckern wür­de", was über­haupt nicht gin­ge und statt­des­sen sofort wie­der mehr Lockdown nötig wäre. So geht die­ses Spielchen dann noch ewig…

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