Joints für Spritzen

»Die Cannabis-Aktivistengruppe DC Marijuana Justice plant, den­je­ni­gen, die den COVID-19-Impfstoff in der Hauptstadt erhal­ten, Geschenktüten mit Gras anzu­bie­ten, hat die Organisation angekündigt.

"Wir suchen nach Möglichkeiten, das Ende der Pandemie sicher zu fei­ern und wir wis­sen, dass nichts die Menschen so zusam­men­bringt wie Cannabis", schrieb DCMJ-Mitbegründer Nikoas Schiller in einer Pressemitteilung für die Initiative, die "Joints für Spritzen" genannt wird.

Die Gruppe plant, an den Impfstellen in Washington, DC, kos­ten­lo­se Ganja-Baggies zu ver­tei­len, sowohl um an das hof­fent­lich bal­di­ge Ende der Coronavirus-Pandemie zu erin­nern, als auch um sich für Kiffen und Impfen einzusetzen.

"Um die­sen bedeut­sa­men Anlass zu fei­ern und den Menschen dafür zu dan­ken, dass sie sich imp­fen las­sen, wer­den Dutzende von Homegrowern (home­gro­wers) in DC legal kos­ten­lo­se Tüten mit Cannabis vor den Impfzentren ver­tei­len, sobald die Öffentlichkeit in der Lage ist, sich imp­fen zu las­sen", heißt es in der Mitteilung, die Schiller wei­ter mit den Worten zitiert: "Wenn genug Erwachsene mit dem Coronavirus-Impfstoff geimpft sind, wird es Zeit zu fei­ern – nicht nur das Ende der Pandemie, son­dern auch den Anfang vom Ende der Cannabis-Prohibition in den Vereinigten Staaten."«

Das ist am 18.1. zu lesen auf https://nypost.com/2021/01/18/how-to-get-a-free-bag-of-weed-with-your-covid-19-vaccine/.

Wieviel Tüten waren bei der Beschlußfassung im Spiel? Jedenfalls kann es sich loh­nen, mehr­fach zum Impfen zu erscheinen.

10 Antworten auf „Joints für Spritzen“

  1. Nach dem neu­es­ten Stand der Dinge dürf­te es wohl nix wer­den mit dem gemein­sa­men Feiern & Kiffen. Nur das sprit­zen(!) bleibt möglich.
    +++ 23:49 Erste Amtshandlung: Biden erlässt 100-tägi­ge Maskenpflicht +++
    Joe Biden hat für die nächs­ten 100 Tage eine Maskenpflicht an allen Orten im Zuständigkeitsbereich des Bundes ange­ord­net. Als ers­ten Erlass sei­ner Amtszeit unter­zeich­ne­te Biden im Weißen Haus eine ent­spre­chen­de Verfügung. Die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tra­gen, erstreckt sich auf alle Bereiche, in denen die Bundesregierung Hoheitsgewalt hat. Das sind bei­spiels­wei­se Gebäude von Bundesbehörden, Flugzeuge und Züge sowie Busse im Verkehr zwi­schen Bundesstaaten. Auch alle Mitarbeiter der Bundesregierung sind dazu verpflichtet.

    https://www.n‑tv.de/politik/09–11-Bolsonaro-Bin-seit-Langem-Bewunderer-der-USA–article22298404.html

    Und zu den Kiffern kann man nur bemer­ken, dass sie auch nicht mehr sind, was sie frü­her zu sein ver­spra­chen. Umherschweifende Haschrebellen gehö­ren lei­der der Vergangenheit an.

    1. @Bri : Das stimmt lei­der… Kiffen ist nicht mehr das was es frü­her mal war. Früher war es ein gesetz­lo­ser Nervenkitzel, ein Lagerfeuer im Naturschutzgebiet zu machen und dabei Joints zu rauchen.
      .
      Für das glei­che Gefühl muss man heu­te nur ohne Maske aufm Supermarktparkplatz jeman­den umar­men.… traurig 🙁

    1. @fabianus I : Ich wäre mir da nicht so sicher. Ich hab eher den Eindruck, das die meis­ten Kiffertypen eher weni­ger pro­pa­gan­da­an­fäl­lig sind als die Nicht-Kiffer. Hoffen wir sie sind nicht zu leicht bestechlich 😉

  2. Diese Art von Impfprämie wird auf brei­te Akzeptanz in der Bevölkerung stos­sen. Seit Jahren ver­su­chen wir vom Dachverband deut­scher Impfprämienberater in Zusammenarbeit mit allen gros­sen Lobbyorganisationen der deut­schen Genusshanfindustrie in die­sem Sinne auf die Verantwortlichen einzuwirken.
    Tip: Unbedingt das Gras VOR der Impfung rau­chen um so vor­zei­tig den Erhalt einer Impfunfähigkeitsbescheinigung zu erwirken.

  3. Passender wäre doch wohl ein Tütchen Heroin für die Spritze … 

    habe ich jetzt jeman­den im Lander der Opoid-Seuche auf eine Idee gebracht?

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