Kastration per Spritze: Zweimal impfen – wie gegen Corona

Was bei Schweinen hilft, kann bei Menschen nicht schäd­lich sein. Der Stoff stammt von einer ehe­ma­li­gen Pfizer-Tochter.

kreiszeitung.de (31.1.2021)

Ferkel kommen nicht in die Pubertät

»Landkreis Diepholz –Jürgen Langhorst aus Diepholz, der 250 Sauen hält und deren Ferkel er auch selbst mäs­tet, hat sich schon vor mehr als einem Jahr auf die neue Gesetzgebung ein­ge­stellt – und setzt auf eine Immunimpfung, die soge­nann­te Immunokastration.

Botenstoff – kein Hormon

Genau die muss zwei­mal erfol­gen, um die gewünsch­te Wirkung zu ent­fal­ten. Es ist also fast wie beim Coronaschutz. Den Eberferkeln wer­de ein Botenstoff ver­ab­reicht, erklärt Langhorst, der auf das Immunsystem reagie­re. „Das ist kein Hormon“, betont der Landwirt. Die ers­te Gabe sei prak­tisch die Vorbereitung auf die Wirkung der zwei­ten. Die Tiere erhal­ten letz­te­re, wenn sie in die Geschlechtsreife kom­men – genau die wird mit dem Botenstoff ver­hin­dert. Der Landwirt aus Diepholz for­mu­liert es so: „Die Ferkel kom­men nicht in die Pubertät, die Hoden wach­sen nicht weiter.“

So kann sich vor allem der gefürch­te­te Ebergeruch nicht ver­brei­ten. Das Fleisch soge­nann­ter „Stinker“ gilt als unge­nieß­bar. Genau des­halb ist die Ferkelkastration fast so alt wie die Schweinemast selbst.

Hoden wachsen nicht weiter

Die Wirkung der Impfung hal­te etwa zehn Wochen an, berich­tet der Diepholzer Landwirt. In die­sem Zeitraum müs­sen die immu­n­o­kas­trier­ten Schweine also ver­mark­tet wer­den. Auf sei­nem Hof geschieht das in einem Zeitfenster von etwa vier bis fünf Wochen nach der ent­schei­den­den Impfung…«

Stoff von ehemaliger Pfizer-Tochter

»Die Impfungen im Stall von Jürgen Langhorst führt ein Team des Botenstoff-Herstellers Zoetis durch – und über­nimmt genau­so die regel­mä­ßi­gen Überprüfungen: „Vor der Vermarktung wird noch ein­mal kon­trol­liert, ob die Impfung gewirkt hat.“«

Zu dem Unternehmen weiß Wikipedia:

»Zoetis, Inc. ist ein US-ame­ri­ka­ni­scher Hersteller von Tierarzneimitteln und Impfstoffen für Haus- und Nutztiere…

Bis 2013 war Zoetis eine Tochterfirma des Pharmakonzerns Pfizer. Anfang 2013 brach­te Pfizer sei­ne Tiergesundheitssparte an die New Yorker Börse, damals der größ­te Börsengang seit Facebook. Seit Pfizer im Juni 2013 auch sei­nen rest­li­chen Anteil von 83 % ver­kauf­te, ist Zoetis unab­hän­gig und wur­de in den Börsenindex S&P 500 aufgenommen.«


Zoetis? Da war doch was?

Es klingt unglaub­lich, aber es ist tat­säch­lich Zufall: Der letz­te Beitrag Pfizer-Impfstoff war "defi­ni­tiv die Ursache" für Kälberkrankheit behan­delt genau die­se Firma Zoetis.

7 Antworten auf „Kastration per Spritze: Zweimal impfen – wie gegen Corona“

  1. Zoetis

    Albert Bourla (Άλμπερτ Μπουρλά) is a Greek vete­ri­na­ri­an and the chair­man and chief exe­cu­ti­ve offi­cer of Pfizer. Bourla joi­ned Pfizer in 1993, first ser­ving as a doc­tor of vete­ri­na­ry medi­ci­ne and tech­ni­cal direc­tor for the company's ani­mal health divi­si­on in Greece. In 2001, he emi­gra­ted to the United States. 

    He held mul­ti­ple exe­cu­ti­ve roles at Zoetis (then known as Animal Health) and other divi­si­ons of Pfizer. From 2005 to 2009, he ser­ved as area pre­si­dent for Animal Health's Europe, Africa and Middle East divi­si­on during. In 2009 and 2010, he over­saw the Europe, Africa, and Asia Pacific divi­si­on. In the lat­ter role, he mana­ged the mer­ger of Wyeth's Fort Dodge Animal Health busi­ness with Pfizer in the­se regions. 

    He is also credi­ted with hel­ping the deve­lo­p­ment of Improvac, which era­di­ca­tes boar taint, and for refo­cu­sing Pfizer's vac­ci­ne divi­si­on to focus on sta­phy­lo­coc­cus, clos­tri­dio­i­des dif­fi­ci­le infec­tion, infant dise­a­ses, and the Pfizer–BioNTech COVID-19 vac­ci­ne. He oppo­ses government inter­fe­rence in phar­maceu­ti­cal pri­cing, which he belie­ves would ham­per spen­ding on deve­lo­p­ment of new drugs. 

    https://en.wikipedia.org/wiki/Albert_Bourla

    Albert Bourla (* 1961) ist ein grie­chi­scher Geschäftsmann und Tierarzt, der als Vorsitzender und Chief Executive Officer (CEO) des ame­ri­ka­ni­schen Pharmakonzerns Pfizer tätig ist. Er trat 1993 in das Unternehmen ein und beklei­de­te ver­schie­de­ne Führungspositionen in den ver­schie­de­nen Unternehmensbereichen von Pfizer, dar­un­ter Zoetis (damals unter dem Namen Animal Health), das Impfstoff‑, Onkologie- und Verbrauchergesundheitsgeschäft sowie Pfizer Innovative Health. 

    https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Bourla

  2. Aus der Pfizer Zulassungsstudie für Comirnaty
    PF-07302048 (BNT162 RNA-Based COVID-19 Vaccines)
    Protocol C4591001

    Seite 132 ff.

    10.4. Anhang 4: Anleitung zur Empfängnisverhütung

    10.4.1. Reproduktive Einschlusskriterien für männliche Teilnehmer

    Männliche Teilnehmer sind teilnahmeberechtigt, wenn sie den folgenden Anforderungen während des Interventionszeitraums und für mindestens 28 Tage nach der letzten Dosis der Studienintervention zustimmen, was dem Zeitraum entspricht, der erforderlich ist, um das reproduktive Sicherheitsrisiko der Studienintervention(en) auszuschließen:
    - Verzicht auf die Spermaspende.
    PLUS entweder:
    - Abstinent sein vom heterosexuellen Geschlechtsverkehr mit einer Frau im gebärfähigen Alter als
    mit einer Frau im gebärfähigen Alter als bevorzugte und übliche Lebensweise (langfristig und anhaltend abstinent) und
    zustimmen, abstinent zu bleiben.
    ODER
    - Sie müssen zustimmen, ein Kondom zu benutzen, wenn sie eine Aktivität ausüben, bei der Ejakulat auf eine andere Person übertragen werden kann.
    - Zusätzlich zur Verwendung eines männlichen Kondoms kann eine hochwirksame Verhütungsmethode in Betracht gezogen werden eine hochwirksame Verhütungsmethode in Betracht gezogen werden (siehe die Liste der hochwirksamen Methoden unten in Abschnitt 10.4.4).

    10.4.2. Reproduktive Einschlusskriterien für weibliche Teilnehmer

    Eine weibliche Teilnehmerin ist zur Teilnahme berechtigt, wenn sie nicht schwanger ist oder stillt und mindestens eine der folgenden Bedingungen zutrifft:
    - Sie ist kein WOCBP (siehe Definitionen unten in Abschnitt 10.4.3).
    ODER
    - Sie ist eine WOCBP (Woman of Childbearing Potential) und verwendet eine akzeptable Verhütungsmethode wie unten beschrieben während des Interventionszeitraums (für einen Zeitraum von mindestens 28 Tagen nach der letzten Dosis der Studien Intervention). Der Prüfarzt sollte die Wirksamkeit der Verhütungsmethode
    Methode in Bezug auf die erste Dosis der Studienintervention bewerten.
    Der Prüfarzt ist verantwortlich für die Überprüfung der medizinischen Vorgeschichte, der Menstruationsanamnese und der jüngsten sexuelle Aktivität, um das Risiko für den Einschluss einer Frau mit einer frühen unerkannten Schwangerschaft.

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)
    https://cdn.pfizer.com/pfizercom/2020-11/C4591001_Clinical_Protocol_Nov2020.pdf

    Man könnte das im ersten Moment für "Sorgfalt" halten, aber es geht hier um eine Anweisung an die Studienteilnehmer!
    Es bedeutet daher, dass die Auswirkungen auf Fruchtbarkeit und Schwangerschaft schlicht und mit Vorbedacht in der für die Zulassung maßgeblichen Studie NICHT untersucht wurden.

    Dennoch werden Männer, Frauen, Schwangere, Kinder geimpft, kurz: alles was nicht bei 3 auf den Bäumen ist.

    Arme Schweine.

      1. @Chrissie

        Aus der EMA-Zulassung:

        4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

        Schwangerschaft
        Es liegen nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Comirnaty bei Schwangeren vor.
        Tierexperimentelle Studien lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Wirkungen in Bezug auf Schwangerschaft, embryonale/fötale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schließen (siehe Abschnitt 5.3). Die Verabreichung von Comirnaty in der Schwangerschaft sollte nur in Betracht gezogen werden, wenn der potenzielle Nutzen die möglichen Risiken für Mutter und Fötus
        überwiegt.

        Stillzeit
        Es ist nicht bekannt, ob Comirnaty in die Muttermilch übergeht.

        Fertilität
        Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität (siehe Abschnitt 5.3).

        https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/comirnaty-epar-product-information_de.pdf (Seite 4/5)

        Was gerade stattfindet, IST die Studie, die fehlte.

      2. @ Chrissie – Nachtrag:

        In der Gebrauchsinformation steht folgendes:

        Schwangerschaft und Stillzeit
        Wenn Sie schwan­ger sind oder stil­len, oder wenn Sie ver­mu­ten, schwan­ger zu sein oder beab­sich­ti­gen, schwan­ger zu wer­den, fra­gen Sie vor dem Erhalt die­ses Impfstoffes Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

        und:

        Kinder und Jugendliche
        Comirnaty wird für Kinder unter 16 Jahren nicht empfohlen.

        bei­na­he schon "tri­vi­al":

        Anwendung von Comirnaty zusam­men mit ande­ren Arzneimitteln
        Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie ande­re Arzneimittel anwen­den, kürz­lich ande­re Arzneimittel ange­wen­det haben oder beab­sich­ti­gen ande­re Arzneimittel anzu­wen­den, oder kürz­lich eine ande­re Impfung erhal­ten haben.

        (Link wie zuvor, die Gebrauchsinfo ist Bestandteil der Zulassung)

  3. Boar taint / Ebergeruch 

    Albert Bourla is also credi­ted with hel­ping the deve­lo­p­ment of Improvac, which era­di­ca­tes boar taint, and for refo­cu­sing Pfizer's vac­ci­ne divi­si­on to focus on sta­phy­lo­coc­cus, clos­tri­dio­i­des dif­fi­ci­le infec­tion, infant dise­a­ses, and the Pfizer–BioNTech COVID-19 vaccine. 

    https://en.wikipedia.org/wiki/Albert_Bourla

    Boar taint

    https://en.wikipedia.org/wiki/Boar_taint

    Ebergeruch

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ebergeruch

    Improvac does not modi­fy the expres­si­on and acti­vi­ties of the major drug meta­bo­li­zing enzy­mes cyto­chro­me P450 3A and 2C in pigs 

    In the pre­sent stu­dy, we inves­ti­ga­ted hepa­tic mRNA expres­si­on and acti­vi­ties of CYP3A and 2C in ent­i­re, sur­gi­cal­ly cas­tra­ted and pigs vac­ci­na­ted with Improvac. Additionally, we exami­ned the mRNA expres­si­on of the two nuclear recep­tors pregna­ne X recep­tor (PXR) and con­sti­tu­ti­ve and­ro­sta­ne recep­tor (CAR), known to regu­la­te CYP3A and 2C mRNA expres­si­on, respectively. 

    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22484351/

    Frage: Was sind die Komponenten von Improvac?
    Antwort: Improvac ent­hält als wirk­sa­men Bestandteil ein syn­the­tisch her­ge­stell­tes Analogon des natür­li­chen Gonadotropin-Releasing-Faktors (GnRF), eine Substanz, die die Hodenfunktion der Eber steu­ert. Dieses Analogon ist zur Steigerung der Immunogenität an ein iner­tes Trägerprotein gebun­den. Beide zusam­men bil­den das Antigen, das in der Lage ist, eine Immunreaktion auszulösen. 

    Das ver­wen­de­te Trägerprotein ist iden­tisch mit dem, das zur Herstellung von Humanimpfstoffen, ins­be­son­de­re sol­cher für Kinder, zum Einsatz kommt. 

    Das Antigen sti­mu­liert die Produktion der GnRF-neu­tra­li­sie­ren­den Antikörper, ist jedoch ver­schie­den genug, um selbst kei­ner­lei hor­mo­nel­le Aktivität zu besit­zen. Improvac ent­hält weder phar­ma­ko­lo­gisch wirk­sa­me Substanzen noch Hormone. 

    http://www.animal-health-online.de/gross/2013/01/26/eberimpfung-mit-improvac-was-man-dazu-wissen-sollte/23843/

    Zunehmend spie­len bei der Entwicklung wirk­sa­mer und ver­träg­li­cher Impfstoffe neue gen­tech­ni­sche Methoden eine Rolle. Aktuelle Forschungen zum Marek’s Disease Virus und Vektorimpfstoffen auf Basis des modi­fi­zier­ten Vacciniavirus Ankara (MVA, Pockenviren) unter­strei­chen die Bedeutung. Infektionen mit dem Virus der Marek’schen Krankheit ver­ur­sa­chen in der Geflügelproduktion welt­weit jähr­li­che Verluste zwi­schen einer und zwei Milliarden Dollar. MVA zäh­len zu den viel­ver­spre­chends­ten Vektorimpfstoffen* bei Säugetieren mit einem hohen Sicherheitspotential. Deshalb emp­fiehlt sich der Einsatz siche­rer MVA-basier­ter Vektoren gera­de auch für die Impfung Lebensmittel lie­fern­der Nutztiere. 

    Der Weg gehört zum Ziel 

    Ein wich­ti­ges Thema mit hoher Praxisrelevanz ist die Art und Weise, wie Impfstoffe ver­ab­reicht wer­den. In der Nutztiermedizin unter­schei­det man muko­sa­le (nasal/oral) und paren­ta­le (Injektion) Impftechniken.

    http://www.animal-health-online.de/gross/2015/03/11/aft-fruhjahrssymposium-2015-hoher-gesundheitsstatus-durch-impfung/29525/

    A repli­ca­ti­on-com­pe­tent ade­no­vi­rus-vec­to­red influ­en­za vac­ci­ne indu­ces dura­ble sys­temic and muco­sal immunity 

    … the intra­na­sal arm com­pa­red with eit­her the oral or ton­sil­lar arm … 

    https://www.jci.org/articles/view/140794/pdf

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