Keine Daten über Durchschnittsalter von Intensivpatienten

»Die Bundesregierung hat nach eige­nen Angaben kei­ne Kenntnis vom Durchschnittsalter der Covid-19-Patienten auf deut­schen Intensivstationen. Das teil­te das Bundesgesundheitsministerium auf Anfrage der FDP mit. Demnach müs­sen die Krankenhäuser zwar täg­lich ihre Behandlungskapazitäten sowie etwa die Zahl der ent­las­se­nen Patienten und Patientinnen über­mit­teln. "Daten über das (Durchschnitts-)Alter von Covid-19-Patientinnen und Covid-19-Patienten mit inten­siv­me­di­zi­ni­schem Behandlungsbedarf" fal­len aber nicht darunter.

Die FDP-Abgeordnete Judith Skudelny, die die Anfrage gestellt hat­te, kri­ti­sier­te, dass die Regierung "in Zeiten, in denen Politik und Ethikkommission über eine Impf-Priorisierung dis­ku­tie­ren", die Erhebung von simp­len Zahlen mit hoher Bedeutung ver­nach­läs­si­ge. Dazu gehö­re auch das Alter der Intensivpatienten. "Das ist hane­bü­chen und wird dem erfor­der­li­chen Weitblick zur Pandemiebekämpfung nicht gerecht." In ihrer Antwort schreibt die Regierung indes, dass die Altersangaben der Patientinnen und Patienten mit inten­siv­me­di­zi­ni­schem Versorgungsbedarf "in Kürze erho­ben" wer­den sol­len, da das Alter nun­mehr als rele­vant für die Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung in Krankenhäusern ange­se­hen wer­de.«
tagesschau.de (29.4.)


Das hält wei­te Teile der Medienwelt nicht davon ab, Propaganda für Kinder-"Impfungen" zu machen. Bei die­sem Artikel auf tagesspiegel.de muß man den Eindruck gewin­nen, das Blatt sei von Pfizer auf­ge­kauft worden:

https://www.tagesspiegel.de/wissen/es-kann-jetzt-sehr-schnell-gehen-biontech-kuendigt-impfstoff-fuer-aeltere-kinder-ab-juni-an/27142932.html

Das freund­li­che Paar hat "eige­nen Aussagen zufol­ge in den ver­gan­ge­nen Monaten mit Hochdruck an einem Impfstoff für Kinder gear­bei­tet… Jetzt hat Sahin erfreu­li­che Nachrichten für alle Eltern. „Wir sind auf gutem Weg, die­se Ziele zu errei­chen“, sag­te der Biontech-Chef dem „Spiegel“.".

16 Antworten auf „Keine Daten über Durchschnittsalter von Intensivpatienten“

  1. Woher kommt denn dann die täg­lich pro­pa­gier­te Scheißhausparole, dass das Alter der Covid-Patienten auf ITS immer gerin­ger wird? Ist das eine nicht beleg­te Vermutung, Behauptung oder nur Teil des Angst- und Panikkonzeptes, zur Untermauerung des Dauerlockdown?

  2. Solche Auswertungen konn­ten die Krankenhausinformationssysteme schon vor 20 Jahren auf Knopfdruck aus­spu­cken – wenn die­se nicht aus­gwer­tet wer­den, liegt dies ein­zig und allein am man­geln­den Interesse des BMG.

  3. In Japan soll die Impfquote ca. 1% betra­gen. Werden die japa­ner in Kürze aus­ster­ben müü­sen? (Eines der "durch­schnitt­lich am ältes­tes­ten" Völker der Welt)

    Ob sich Japan den Impfstoff nicht leis­ten kann?
    Oder nicht leis­ten WILL?

  4. Neues vom opu­lent-schi­en­tisch anmut­zen­de e Pandemieszenarien ent­wer­fen­den Zahlendeuter und Grundrechtssarg-Nagel:

    "Tim Röhn@Tim_Roehn

    Heute, rund einen Monat nach die­sem Tweet – die Inzidenz in #Deutschland liegt bei 153,4 -, wur­de Kai Nagel vom Parlamentarischen Begleitgremium Covid-19-Pandemie des Bundestags ange­hört und gab sei­ne Einschätzungen zum wei­te­ren Verlauf der Infektionszahlen ab.

    Karl Lauterbach
    @Karl_Lauterbach
    25. März
    (1) Kai Nagel TU Berlin model­liert 2000 Inzidenz im Mai. Dies wür­de mas­si­ve Zunahme der Covid Toten und Invaliden bedeu­ten, beson­ders 50–80 Jährige. Weit mehr, als in allen Wellen bis­her. Auch die Schnelltests kön­nen das nur brem­sen, nicht voll ver­mei­den https://tagesspiegel.de/wissen/koennte"

    https://twitter.com/jens_140081

    1. @Pandemieangsttreiber: So mache ich das auch immer – wenn ich mir zu einer Frage Rat hole, dann nur bei denen, die schon die letz­ten Male kata­stro­phal dane­ben lagen. Kann man sich nicht ausdenken.

  5. Das freund­li­che Paar.
    Dieser Satz hat mich vor­hin, als ich den Artikel ent­deckt hat­te, sofort auf die Palme gebracht.
    Wie per­fi­de und gleich­zei­tig offen­sicht­lich von "Journalisten"* Sprache ein­ge­setzt wird, um Vertrauen für einen Impfstoff zu wecken, spot­tet lang­sam echt jeder Beschreibung.

    *Pharmareferenten trifft es besser.

    1. @Chrissie
      Ich habe lei­der auf die Schnelle kei­ne brand­ak­tu­el­len Zahlen gefun­den, aber hier gibt es eini­ge Daten aus England, die bis in den Januar reichen.
      Es gibt dort auch kein Durchschnittsalter, aber man bekommt ein Bild.

      https://www.bbc.com/news/health-55586994

      Ganz kurz zusam­men­ge­fasst: dort stie­gen die Zahlen der Intensivpatienten zwi­schen 45 und 85 Jahren bis in den Januar par­al­lel an, inner­halb die­ser Gruppe gab es unwe­sent­li­che Unterschiede in den Steigerungsraten.
      Ende Januar im UK ent­spricht von den Auswirkungen der angeb­li­chen Mörder-Mutante B.1.1.7, die es laut Klaus-Tristan Drosten für über 50jährige Ungeimpfte uneg­müt­lich macht, in etwa unse­rem jet­zi­gen Stand in die­ser Beziehung.

      Nichts, wovor man sich fürch­ten müss­te, schon gar nicht als Mittvierziger, die laut Klabauterbach ja ganz dol­le viel ster­ben tun.

  6. Übrigens ist das Alter zwar eine sinn­vol­le Information hin­sicht­lich der Intensivpatienten, da jün­ge­re Menschen wesent­lich sel­te­ner verster­ben und daher die Betten län­ger belegt sind. Vor allem die Krankenhäuser könn­ten damit etwas anfan­gen, wobei die die­se Zahlen in der für sie rele­van­ten Region längst sam­meln und beob­ach­ten, um sich gegen­sei­tig aus­hel­fen zu können.

    Viel span­nen­der aus Sicht der Einordnung und even­tu­el­ler Maßnahmen wäre es zu erfah­ren, wann die Intensivpatienten ihren posi­ti­ven PCR-Test hat­ten – vor der Einlieferung in KH, oder bei der Einlieferung ins KH, letz­te­re mit hoher Wahrscheinlichkeit "Beifang".

    Wohlgemerkt, das alles gilt für die Betrachung aus der Perspektive der Zeugen Coronas. Dass man den PCR-Test getrost in der Pfeife rau­chen kann, die man mit Haaren von Drostens Wuschelkopf anfacht, ist klar.

  7. "Bei die­sem Artikel auf tagesspiegel.de muß man den Eindruck gewin­nen, das Blatt sei von Pfizer auf­ge­kauft worden"

    Wolfgang Wodarg hat im Corona-Ausschuß Sitzung 50 eine Einladung des Tagesspiegel zum dies­jäh­ri­gen Gesundheitsforum prä­sen­tiert, dies­mal "unter­stützt von Pfizer und Sanofi". 😉

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