Keine Übersterblichkeit = die wahren Zahlen der „Pandemie“

Unter die­sem Titel wird auf laufpass.com die­se Grafik gezeigt.

https://laufpass.com/wp-content/uploads/2020/12/Alte_Statistik_Anteil-1280x640.jpg

Zu lesen ist:

»Die „Leitmedien“ und die Exekutive des­in­for­mie­ren die Bevölkerung sys­te­ma­tisch. Die Verwendung kumu­la­ti­ver und abso­lu­ter Zahlen soll den Anschein erwe­cken, es gäbe ein irgend­wie pan­de­mi­sches Ereignis, 

wel­ches dras­ti­sche Maßnahmen bis zur Aufgabe der per­sön­li­chen Freiheit, der Gesundheit und der wirt­schaft­li­chen Existenz erfor­de­re. Sie erzeu­gen damit Angst. Die Menschen sol­len die ver­fas­sungs­wid­ri­gen Einschränkungen, die Entmündigung und Drangsalierungen akzep­tie­ren. Eine Lüge mit Zahlen.

Seit Monaten star­ren die Menschen in der gan­zen Welt auf die Horrorzahlen der „Corona-Dashboards“. Viele fra­gen bereits nach dem Aufstehen am Morgen nach dem aktu­el­len Inzidenzwert, den Infizierten, den Toten. Gilt jetzt eine Verschärfung? Kommt ein wei­te­rer Lockdown? Sterben noch mehr Menschen? Der Zahlenschock hat eine gro­ße Macht über das Denken und Fühlen der Menschen. Sie ver­ges­sen dar­über nicht nur ihre Grundrechte, son­dern sogar die Grundrechenarten und den Gebrauch eines Taschenrechners.

Nur relative Zahlen sind gute Zahlen

In 2020 leben deutsch­land­weit fast eine Million mehr Menschen im Alter über 80 Jahre als 2016. Da die durch­schnitt­li­che Lebenserwartung bei uns über 80 Jahre beträgt, ist zu erwar­ten, dass in die­ser Altersgruppe der Anteil der Versterbenden stei­gen muss. Das tut er auch. Betrachtet man also abso­lu­te Zahlen (wie­vie­le?), wird man sehen, dass mehr Menschen in die­ser Altersgruppe verster­ben. Betrachtet man rela­ti­ve Zahlen, stellt man fest, dass mit gerin­gen Abweichungen antei­lig immer die glei­che Anzahl an Menschen ver­stirbt. Die ein­fa­che Logik: Wenn mehr Menschen im „Sterbealter“ sind, ster­ben auch mehr Menschen.

In der Titelgrafik sieht man die ver­än­der­ten Bevölkerungsanteile sehr deut­lich. Bis auf weni­ge Länder in Nord- und Mitteleuropa, ent­wi­ckeln sich die Bevölkerungsanteile sehr ähn­lich: Die euro­päi­schen Bevölkerungen altern, immer mehr Menschen leben im Alterssegment der durch­schnitt­li­chen Lebenserwartung. Die Betrachtung der rela­ti­ven Zahlen (alters­grup­pen­spe­zi­fi­sche Sterbefälle) offen­bart die Tricks der Zahlenspieler. Jenseits der Frage nach der Gefährlichkeit von SARS-CoV‑2 oder der PCR-Testpandemie belegt die Analyse, dass wir kei­ne Übersterblichkeiten fest­stel­len kön­nen. Nicht in Deutschland, nicht in der Schweiz und schon gar nicht in Schweden. Damit haben wir epi­de­mio­lo­gisch kei­ne Zahlen, wel­che auf die Anwesenheit einer Pandemie hindeuten.

Die Zahlen belegen: Wir haben keine Pandemie. Wir haben eine politisch verursachte Lockdown-Krise

Wer sich die rela­ti­ven Zahlen schau­en will, fin­det hier die umfang­rei­che PDF mit allen Daten zu Europa:«

17 Antworten auf „Keine Übersterblichkeit = die wahren Zahlen der „Pandemie““

  1. Quelle Destatis (Statist. Bundesamt)- 

    Es gibt 2020 doch eine Übersterblichkeit!

    Man muss nicht unbe­dingt rela­ti­ve Zahlen neh­men, wenn man bei­ein­an­der­lie­gen­de Jahre nimmt.
    Es gab 2017 und 2018 jeweils eine deut­li­che Grippewelle im Jan/Feb bzw Feb/Mrz.
    2019 ver­lief dage­gen ohne die­se Welle. Wenn ich jetzt die Sterbezahlen von 2020 mit denen von 2019 ver­glei­che, so ist der demo­gra­fi­sche Fehler klein. Zu berück­sich­ti­gen ist, dass in den letz­ten 4 Jahren die Zahl der über 67-Jährigen um jeweils 200.000 zuge­nom­men hat. Von die­sen ster­ben vor Erreichen des 68. Lebensjahres ca. 10.000. (das sind ca. 30/Tag).

    Es gibt 2020 doch eine Übersterblichkeit!

    Keine Übersterblichkeit in Lockdownfreien Zeiten.

    Lockdown Nr.1: Zwischen 23. März umd 30 April eine Übersterblichkeit gg 2019 von 8.000

    Lockdown Nr.2: November eine Übersterblichkeit von 6.000 gg 2019.

    Summe 14.000 Übersterblichkeit abzgl. 2.000 wegen Demografie verbleiben 

    12.000 Merkel-Tote bis Ende November 2020

      1. @aa
        Respekt, das trotz­dem ste­hen zu lassen …
        @Dr. med.
        auch wenn die Wortwahl wahr­schein­lich als (ange­mes­se­ne?) Retourkutsche (Diffamierung sämt­li­cher Maßnahmengegner als "Gefährder" etc.) gedacht ist:
        – kommt nicht gut und ent­spricht der Semantik jener, die die der­zei­ti­ge Krise mit der "Grenzöffnung"(2015) und ande­ren (tat­säch­li­chen oder ver­meint­li­chen) "Untaten" in Zusammenhang bringen;
        – wider alle Richtlinienkompetenz ist "Merkeltote" eine Verharmlosung und Relativierung der Rolle der ande­ren Scharfmacher (Spahn, Lauterbach, diver­se MinisterpräsidentInnen …).
        Wie wär's mit "Maßnahmentote"?

        1. Ich stim­me auch für "Maßnahmentote".

          (Wenn wir das in einem demo­kra­ti­schen Prozess als Konsens fest­stel­len wollten)

          "Merkeltote" ist viel­leicht tat­säch­lich ein­fach zu abschre­ckend für den "bra­ven Bürger", den wir aber ja doch gern ins Boot neh­men würden.

          (Aber bit­te nicht "Markuses", "Dominiks", "Anemaries" und die übri­gens aus der offen­sicht­li­chen Propaganda-Truppe.)

    1. Das mag schon sein wenn man mit 2019 ver­gleicht. Aber was ist die Aussagekraft eines sol­chen Vergleichs? Dafür gibt's viel­leicht nächs­tes Jahr eine Untersterblichkeit. Brauchbar ist m.E. nur ein Vergleich mit dem demo­gra­fisch berei­nig­ten Schnitt der letz­ten 20 Jahre. Sollte dann eine sta­tis­ti­sche Relevanz fest­stell­bar sein, dann wären wir schon etwas wei­ter. Selbst dann muss man schau­en, wie mas­siv ein Abweichung aus­fällt. Stichport p‑Wert, und nach mög­li­chen Gründen schau­en. Wie sich der Lockdown aus­wirkt, kann man m.E. nicht anhand der Sterblichkeit sagen. Zumal es ja kei­ne ein­heit­li­chen Lockdown-Regeln gab und noch ande­re Maßnahmen wie Masken usw. Und das gan­ze alle paar Wochen ver­än­dert wur­de. Vielleicht kann man jedoch damit das Vorgehen in den Altenheimen bewer­ten – das war ja fast über­all sehr ähn­lich und auch über die gan­ze Zeit halb­wegs ein­heit­lich. Was auch evtl. eine Bedeutung hat sind die Menschen aus der ehem. DDR die jetzt im Sterbealter sind. Dort waren die Lebensumstände ande­re (Luftverschmutzung). Das is also alles nicht so ein­fach sta­tis­tisch abzu­bil­den. Aber, da es kei­ne wirk­li­chen Ausreisser gibt, ist m.E. auch kein Hinweis auf eine wirk­lich gefähr­li­che Situation gegeben.

      1. Ich emp­feh­le die "Z‑Scores". Die sind mathe­ma­tisch so berech­net, dass sie ein Vergleichbarkeit zwi­schen unter­schied­li­chen Ländern und unter­schied­li­chen Zeiten erlau­ben sollen.
        Wie genau, kann ich natür­lich auch nicht genau ange­ben da ich kein Statistiker bin. Aber in die­sem Falle ver­traue ich (bis­her) auf die kor­rek­te und sinn­vol­le Berechnung:

        https://euromomo.eu/graphs-and-maps/

    2. "Es gibt 2020 doch eine Übersterblichkeit!"

      Die müss­te sich aber auch in den Z‑Scores wider­spie­geln, oder nicht?

      Also für Hessen und Berlin gilt wei­ter­hin: Nichts zu sehen!

      https://euromomo.eu/graphs-and-maps/

      Hessen hat mal nur ganz kurz, um KW 50, die Grenze zum "sub­stan­ti­al incre­a­se" ange­kratzt. Z‑Scores für Berlin blie­ben IMMER unterhalb.

  2. Ich über­neh­me hier mal vor­sorg­lich für Markus,Dominik und Ana-Marie:

    „Die gerin­ge Übersterblichkeit liegt doch nur an den guten Maßnahmen in Deutschland. Ohne die­se hät­ten wir Zustände wie in Bergamo, wo LKW die Leichen abtrans­por­tie­ren muss­ten. Das wollt ihr doch nicht bei uns haben, also hört auf die Pandemie zu leugnen“
    .
    Sorry AA, ich konn­te mich nicht beherrschen 😉
    .
    Aber wer weiß, viel­leicht wer­den wir ja noch mit ande­ren Dingen überrascht.

    1. @Flo
      Zum Glück gibt es Schweden.
      Ebenfalls kei­ne Übersterblichkeit.
      https://www.statista.com/statistics/525353/sweden-number-of-deaths/
      Deshalb wur­den sie so ange­grif­fen. Weil sie bewie­sen haben, dass es anders geht.
      @Dr. med. Dieter Langer
      Es gab auch eine Übersterblichkeit im Sommer – Hitzewelle – ohne Lockdown, wahr­schein­lich auch über­wie­gend alte Menschen, wahr­schein­lich alte Menschen, denen nie­mand zu trin­ken gege­ben hat
      Aber ja, ich den­ke, dass alte Menschen Vereinsamung und gestress­te Pflegekräfte nicht gut weg­ste­cken. Die ster­ben ganz schnell, wenn sie kei­ne Lust mehr haben. Ich ver­mu­te auch, dass Pfleger unbe­ob­ach­tet im Lockdown mit allen Kniffen arbei­ten, um die Gepflegten ruhig zu stel­len, das machen sie auch unter Beobachtung (weil sie es nicht anders schaf­fen oder aus Unfähigkeit/Bequemlichkeit). Wenn wir das mit dem wür­de­vol­len Leben für alte Menschen ernst neh­men, müs­sen wir in den Pflegeheimen hinschauen.

  3. und ich ant­wor­te mal gleich mit:
    "Es ist leich­ter jmd zu täu­schen als ihn davon zu über­zeu­gen, dass er getäuscht wor­den ist…"

    ich frag mich eigent­lich schon ins­ge­heim: fällt eigent­lich unse­re Regierung so auf die fake news bzw. ver­zerr­ten Bilder her­ein und erzeugt damit ihre eige­ne Panik, die sie an uns weiterleiten…?
    eigent­lich hab ich sie bis­her immer für klü­ger gehalten… 😉

    1. Die Regierung führt Regie in der Berichterstattung. Die Chefredakteure der gro­ßen Medien sind regel­mä­ßig bei Frau Merkel . Bundespressekonferenz dort wird regel­mä­ßi berich­tet was Frau Merkel so vor hat . Da soll­te man ab und an mal reinschauen.
      Auch das Parlamentsfernsehen gibt Aufschluss über die Haltung der Abgeordneten und Staatssekretäre. Corona Lage und die Kinderkommision sehr zu empfehlen.

  4. Ich ver­su­che jetzt auch mal Statistikinterpretation in der Qualität des RKI: Man sieht dass die Todeszahlen mit stei­gen­dem Alter über 80 abneh­men. D.h. wenn man das Alter 80–84 über­lebt hat, dann stirbt man mit 85–89 nur noch halb so wahr­schein­lich und mit 90–94 noch­mals nur noch halb so wahr­schein­lich. Es wird mit zuneh­men­den Alter immer leich­ter noch län­ger zu leben! Der Grund dafür kann eigent­lich nur die her­vor­ra­gen­de Qualität unse­rer Pflegeheime sein und natür­lich die aktu­el­len strengs­ten Vorkehrungen, unter denen Besuche noch statt­fin­den dürfen.

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