Korrelationen. Politisches, Vermischtes und Medizinisches im "Ärzteblatt"

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Alte Menschen "in den Blick nehmen"

»Wies­ba­den – Hes­sens Gesund­heits­mi­nis­ter Kai Klo­se (Grü­ne) hat für einen neu­en Vor­schlag für eine Coro­naimpfpflicht für Men­schen ab 60 Jah­ren gewor­ben. Um prä­ven­tiv tätig zu sein und mit Blick auf eine mög­liche neue Virus­va­ri­an­te im Herbst kön­ne das The­ma nicht abge­hakt wer­den, sag­te der Minis­ter heu­te in Wiesbaden…

Gera­de die Men­schen, die bei einer Coro­na­in­fek­ti­on ein beson­ders hohes Risi­ko für eine schwe­re Erkran­kung in sich tra­gen, müss­ten noch­mals in den Blick genom­men wer­den. „Denn das, was wir bis­her über die Frei­willigkeit an Impf­quo­te hin­ge­kriegt haben, das reicht eben nicht.“…«
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Das für­sorg­li­che "In-den-Blick-Neh­men" habe ich bereits eini­ge Male sei­tens der Poli­zei-Video-Trupps auf den Spa­zier­gän­gen erlebt. Da brau­che ich nicht auch noch Herrn Klo­se. ("Ok, Kai­ser lügen" ist ein Ana­gramm zu "Kai Klo­se, Grüne".)


Bereits getroffene Verkaufs­vereinbarungen: Erlöse von rund 21 Milliarden Dollar erwartet

»… Unterm Strich ver­dien­te Moder­na 3,7 Mil­li­ar­den Dol­lar – mehr als drei­mal so viel wie vor einem Jahr. Die Ab­satzprognose für sei­nen Coro­na­impf­stoff hielt der Phar­ma­her­stel­ler unverändert.

Für das Geschäfts­jahr 2022 rech­net Moder­na bei sei­nem Impf­stoff auf Basis bereits getrof­fe­ner Verkaufs­vereinbarungen mit Erlö­sen von rund 21 Mil­li­ar­den Dol­lar.«
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„Es ist bekannt, dass PIMS nach Impfung auftreten kann.“

Aber nur sehr, sehr selten.

»… Wie vie­le PIMS-Fäl­le es bei Kin­dern auf­grund einer Imp­fung in Deutsch­land tat­säch­lich gibt, kann der­zeit nur abge­schätzt wer­den. Auch wenn die Betei­li­gung der Zen­tren am PIMS-Sur­vey her­vorragend sei, wer­de sicher nicht jeder ein­zel­ne Fall gemel­det, so Armann [vom Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Dres­den, der den PIMS-Sur­vey zusam­men mit ande­ren Päd­ia­tern leitet]…

Mat­thi­as Kel­ler, Chef­arzt der Kin­der­kli­nik Pas­sau, berich­te­te dem DÄ bereits Anfang März von einem 7‑jährigen Jun­gen, der nach einer 3. Imp­fung ein schwe­res PIMS ent­wi­ckelt hat­te. Die­sen Fall habe er an die DGPI gemel­det. Seit­dem hat­te er kei­ne wei­te­ren Post-Vac-Fäl­le an sei­ner Klinik.

„Es ist bekannt, dass PIMS nach Imp­fung auf­tre­ten kann.“ Die Cen­ters for Dise­a­se Con­trol and Pre­ven­ti­on (CDC) habe dies zuletzt als sehr sel­ten bewer­tet, sel­te­ner als bei der COVID-19-Erkran­kung selbst. „Hier muss aber bedacht wer­den, dass die­se Daten­ana­ly­se nach 2‑fach Imp­fung statt­ge­fun­den hat. Unser Fall hat das PIMS nach der 3. Imp­fung ent­wi­ckelt.“…«

CDC-Studie: Melderate bei "geimpften" Kindern drei mal so hoch

»… Bis zum 31. August 2021 hat­ten gut 21 Mil­lio­nen Kin­der und Jugend­li­che im Alter von 12 bis 20 Jah­ren eine oder meh­re­re Dosen eines COVID-19-Impf­stoffs erhal­ten. Die Gesamt­mel­de­ra­te für MIS‑C nach der Imp­fung lag somit bei 1,0 Fäl­len pro 1 Mil­li­on. Die Mel­de­ra­te jener, die kei­ne nach­ge­wie­se­ne SARS-CoV-2-Infek­ti­on hat­ten, lag bei 0,3 Fäl­len pro 1 Mil­li­on Geimpfter.…«

In den USA ist man nicht sehr inter­es­siert an kri­ti­schen Stu­di­en, hier zum The­ma "Long COVID"):

»Ein Bei­trag in Sci­ence (2022; DOI: 10.1126/science.ada0394) berich­te­te kürz­lich über 34 Post-Vac-Fäl­le, die das Natio­nal Insti­tu­tes of Health (NIH) unter Lei­tung von Avin­dra Nath, kli­ni­scher Direk­tor am Natio­nal Insti­tu­te of Neu­ro­lo­gi­cal Dis­or­ders and Stro­ke (NINDS) unter­sucht hatte.

Die Erkennt­nis­se zu den Pati­en­ten­fäl­len konn­te das NIH bis­her nicht ver­öf­fent­li­chen. Zwei füh­ren­de medizi­nische Fach­zeit­schrif­ten lehn­ten es ab, eine Fall­se­rie von etwa 30 Per­so­nen zu ver­öf­fent­li­chen, die Nath erst­mals im März 2021 ein­ge­reicht hatte.

Nath sag­te Sci­ence, er kön­ne die Ableh­nung nach­voll­zie­hen. Die Daten wären nicht ein­deu­tig gewe­sen, es han­del­te sich um Beob­ach­tungs­stu­di­en. Anschlie­ßend reich­ten die Wis­sen­schaft­ler eine Fall­se­rie mit 23 Per­sonen ein, die bis­her noch nicht ange­nom­men wur­de, wie die Pres­se­stel­le des Natio­nal Insti­tu­te of Neurolo­gical Dis­or­ders & Stro­ke heu­te mit­teil­te.…«

13 Antworten auf „Korrelationen. Politisches, Vermischtes und Medizinisches im "Ärzteblatt"“

  1. Holet­schek (Bay­ern) ist Klo­se ja jetzt beigesprungen.

    Ich wer­te das als unver­schäm­ten, rotz­fre­chen Ver­such, von den uner­bitt­lich ans Tages­licht kom­men­den Impf­schä­den und der eige­nen Ver­ant­wor­tung dafür abzulenken. 

    Dafür ein herz­haf­tes "Pfui, lie­be Gesund­heits­mi­nis­ter" von mir.

    1. Da könn­te man auf noch ganz ande­re Ver­mu­tun­gen kom­men, was die Kor­re­la­ti­on der hohen Todes­ra­te und den C‑Impfungen betrifft; als ob das Risi­ko an COVID zu ster­ben wirk­lich das Rus­si­sche Rou­lette- Spiel mit den Sprit­zen über­trä­fe, wenn man über 60 ist. Ich will mich jeden­falls selbst ent­schei­den und trotz KaLau­ers schwar­zer Pro­gno­sen lebe ich noch, auch ohne Schlump­fung(- gehö­re zur Welt­ex­pe­ri­ment- Kon­troll­grup­pe der bald 70- Jährigen)
      Das Covid'19- Ster­be­ri­si­ko kann sehr effek­tiv mit prä­ven­ti­ver Vit­amin D+ C+ Zink- Gabe sowie, falls nötig, einer frü­hen Behand­lung redu­ziert wer­den. Die Impf-Schä­den sind aller­dings nicht mehr rück­gän­gig zu machen.

  2. Wenn das alles nicht so trau­rig wäre, könn­te man drü­ber lachen. Aber die Wahr­heit kommt immer ans Licht – irgend­wann. Und was dann hier los sein wird…

  3. https://www.hessenschau.de/panorama/coronavirus-in-hessen-die-wichtigsten-nachrichten-im-ticker–corona-spaziergaenger-beschaeftigen-die-justiz,corona-hessen-ticker-358.html

    Der rol­len­de Euro:

    "Do. 05.05.22, 12:42 Uhr
    Son­der-Impf­ak­ti­on am Bie­be­rer Berg

    Am Mon­tag, 9. Mai, ist ein mobi­les Impf­team der Stadt Offen­bach von 10 bis 18 Uhr im Sta­di­on am Bie­be­rer Berg im Ein­satz. An der Impf­ak­ti­on kön­nen Erwach­se­ne sowie Kin­der ab zwölf Jah­ren teil­neh­men. Es wer­den sowohl die Grund­im­mu­ni­sie­rung (mit den Impf­stof­fen der Fir­men Biontech/Pfizer, Moder­na und Nova­vax) als auch die ers­te und zwei­te Auf­frisch­imp­fung (nur mit Impf­stof­fen der Fir­men Biontech und Moder­na) ange­bo­ten. Die zwei­te Auf­frisch­imp­fung wird auf Anfra­ge – ergän­zend zur Sti­ko-Emp­feh­lung – bereits ab dem Alter von 16 Jah­ren bei inter­es­sier­ten Per­so­nen durchgeführt.

    "Die Pan­de­mie ist noch nicht vor­bei. Bit­te war­ten Sie mit Ihrer Auf­fri­schungs­imp­fung nicht bis zum Herbst, son­dern las­sen sich jetzt imp­fen", sag­te Bür­ger­meis­te­rin und Gesund­heits­de­zer­nen­tin Sabi­ne Groß (Grü­ne). Der Impf­ter­min bie­te die Gele­gen­heit, ganz nah an das Spiel­feld zu kom­men. "Das mobi­le Impf­team baut sei­nen Stand direkt an der über­dach­ten Aus­wech­sel­bank der Spie­ler auf", sag­te Groß."

    und von wegen in den Blick nehmen:

    https://​www​.hes​sen​schau​.de/​g​e​s​e​l​l​s​c​h​a​f​t​/​e​r​m​i​t​t​l​e​r​-​s​u​c​h​e​n​-​o​r​g​a​n​i​s​a​t​o​r​e​n​-​z​a​h​l​r​e​i​c​h​e​-​v​e​r​f​a​h​r​e​n​-​w​e​g​e​n​-​c​o​r​o​n​a​-​s​p​a​z​i​e​r​g​a​e​n​g​e​n​,​c​o​r​o​n​a​-​d​e​m​o​-​p​r​o​z​e​s​s​e​-​1​0​0​.​h​tml

    "Ermitt­ler suchen Orga­ni­sa­to­ren Zahl­rei­che Ver­fah­ren wegen Corona-"Spaziergängen"

    Ver­öf­fent­licht am 04.05.22 um 16:54 Uhr

    Audio 00:46 Min. | 04.05.22 |Dani­jel Majic

    Zahl­rei­che Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Corona-Spaziergängen
    Eine Men­schen­mas­se geht eine Stra­ße im Dun­keln ent­lang. Im Bild­hin­ter­grund ist eine erleuch­te­te Kir­che zu sehen.
    In Ful­da fan­den zu Beginn des Jah­res zeit­wei­se die größ­ten Corona-"Spaziergänge" statt. Bild © ost​hes​sen​-news​.de

    Die meis­ten Coro­na-Ein­schrän­kun­gen sind wie­der auf­ge­ho­ben. Auch die Pro­tes­te soge­nann­ter Quer­den­ker sind abge­flaut. Die zahl­rei­chen unan­ge­mel­de­ten Demons­tra­tio­nen im ver­gan­ge­nen Win­ter beschäf­ti­gen aber wei­ter­hin die hes­si­sche Justiz.

    Von Dani­jel Majić

    Im Coro­na-Win­ter 2021/22 waren sie schon fast so etwas wie ein Ritu­al. Über Mona­te hin­weg ver­an­stal­te­ten Geg­ner der Coro­na-Maß­nah­men Mon­tag für Mon­tag "Spa­zier­gän­ge", um ihrem Miss­mut über die Pan­de­mie-Poli­tik von Bund und Land Aus­druck zu ver­lei­hen. Orga­ni­sa­to­ren gab es in den aller­meis­ten Fäl­len nicht – zumin­dest nicht offi­zi­ell. Trotz ihrer Regel­mä­ßig­keit soll­ten die Pro­tes­te den Ein­druck spon­ta­ner Unmuts­be­kun­dun­gen vermitteln.

    Eine Dar­stel­lung, die von den hes­si­schen Ermitt­lungs­be­hör­den offen­kun­dig nicht geteilt wird. Denn min­des­tens 41 Ermitt­lungs­ver­fah­ren sind in den ver­gan­ge­nen Mona­ten gegen mut­maß­li­che Orga­ni­sa­to­rin­nen und Orga­ni­sa­to­ren von Anti-Maß­nah­men-Pro­tes­ten ein­ge­lei­tet wor­den, das ergab eine Anfra­ge an die neun hes­si­schen Staatsanwaltschaften.
    Schwer­punk­te in Nord- und Südhessen

    Ein Groß­teil der Ermitt­lungs­ver­fah­ren dreht sich dabei um die Fra­ge, ob die ver­meint­lich spon­ta­nen Spa­zier­gän­ge geplant waren und somit gemäß Ver­samm­lungs­ge­setz hät­ten ange­mel­det wer­den müs­sen. Einen Schwer­punkt bil­det dabei Nord­hes­sen, wo nach Aus­kunft der Staats­an­walt­schaft Kas­sel allei­ne 18 Ver­fah­ren gegen nament­lich bekann­te Per­so­nen ein­ge­lei­tet wur­den. Die­se betref­fen Auf­zü­ge in Kas­sel sowie Melsun­gen, Fritz­lar und Span­gen­berg (alle Schwalm-Eder).

    In einem Fall wur­de das Ermitt­lungs­ver­fah­ren inzwi­schen ein­ge­stellt. Ein wei­te­res Ver­fah­ren ist noch nicht abge­schlos­sen. In allen ande­ren Fäl­len wur­den – zum Teil nach Zusam­men­le­gung meh­re­rer gegen die­sel­ben Beschul­dig­ten geführ­ten Ermitt­lun­gen – Straf­be­feh­le bean­tragt bezie­hungs­wei­se Ankla­gen erhoben.

    Mit deut­li­chem Abstand folgt der Zustän­dig­keits­be­reich der Staats­an­walt­schaft Darm­stadt, wo allein wegen der Nicht-Anmel­dung von Demons­tra­tio­nen acht Ermitt­lungs­ver­fah­ren gegen neun mut­maß­li­che Orga­ni­sa­to­rin­nen und Orga­ni­sa­to­ren ein­ge­lei­tet wur­den. Fünf davon wur­den mitt­ler­wei­le – teils unter Auf­la­gen – ein­ge­stellt. Die übri­gen drei Ermitt­lungs­ver­fah­ren sind noch nicht abgeschlossen.
    Orga­ni­sa­to­ren nicht immer identifizierbar

    Im Gegen­satz dazu ver­zeich­ne­te die Staats­an­walt­schaft in Wies­ba­den kei­ne Ermitt­lungs­ver­fah­ren im Zusam­men­hang mit Anti-Maß­nah­men-Demons­tra­tio­nen. Die Frank­fur­ter Staats­an­walt­schaft erklär­te auf hr-Anfra­ge, dass der­ar­ti­ge Ermitt­lun­gen nicht geson­dert erfasst wür­den. Die Zahl der Ermitt­lungs­ver­fah­ren könn­te somit theo­re­tisch höher lie­gen als die dem hr bestä­tig­ten 41 Fälle.

    Ein Pro­blem, vor dem alle Ermitt­ler ste­hen, ist die Iden­ti­fi­zie­rung der Orga­ni­sa­to­rin­nen und Orga­ni­sa­to­ren. In Ful­da, wo Anfang des Jah­res die hes­sen­weit größ­ten "Mon­tags­spa­zier­gän­ge" mit zeit­wei­se mehr als 1.000 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern statt­fan­den, konn­te die Poli­zei durch genaue Obser­vie­rung der Demons­tra­ti­on zwei mut­maß­li­che Orga­ni­sa­to­ren ermit­teln. Gegen bei­de hat die Staats­an­walt­schaft inzwi­schen Ankla­ge erho­ben. Der­weil muss­te die Staats­an­walt­schaft Hanau alle drei bei ihr geführ­ten Ermitt­lungs­ver­fah­ren ein­stel­len, weil die mut­maß­li­chen Orga­ni­sa­to­ren nicht mit hin­rei­chen­der Sicher­heit ermit­telt wer­den konnten."

    Ins­ge­samt wur­den 10 der 41 dem hr bestä­tig­ten Ermitt­lungs­ver­fah­ren bis­her ein­ge­stellt. Eines ende­te letz­te Woche vor dem Amts­ge­richt Mar­burg mit einem Frei­spruch für den Beschul­dig­ten. In 18 Ver­fah­ren wur­den Straf­be­feh­le erlas­sen oder Ankla­ge erho­ben. Zwölf Ermitt­lungs­ver­fah­ren sind bis­lang noch nicht abgeschlossen.

    Quel­le: hes​sen​schau​.de

    Wor­an kann es lie­gen, daß nach dem Absen­den seit eini­gen Wochen immer die Absät­ze ver­schwin­den? Papier spa­ren kann es wohl nicht sein..?
    Ich muss sie dann immer manu­ell nach­be­ar­bei­ten. Sehr nervig.

    1. @Mensch ohne Welt: Kei­ne Ahnung. Bei län­ge­ren Tex­ten ist es eh bes­ser, sie in einer Text­ver­ar­bei­tung zu schrei­ben und dann zu kopie­ren in das Kommentarfeld.

    2. @Mensch ohne Welt
      Die Absät­ze ver­schwin­den mei­nes Wis­sens nach nur in der eige­nen Brow­ser­vor­schau im Editieren-Modus.
      Wenn man spä­ter nach der Frei­ga­be den Arti­kel sieht, fin­den sich dort in mei­nem Fall die in der Edi­tier-Vor­schau nicht mehr vor­han­de­nen Absät­ze jedes­mal doch wieder!
      Viel­leicht ist das bei Ihnen ähnlich?

  4. Ich dach­te schon der Fuß­bal­ler küm­mert sich jetzt um die Vul­ner­ablen. Aber es ist ja nur ein NoNa­me, der auch mal wich­tig sein will. Mein Vor­schlag: Wir eini­gen uns auf die Spritz­pflicht ab 120, und gut ist’s!
    Noch ein Bericht aus dem ech­ten Leben: Nach mona­te­lan­ger Home­of­fice-Zeit mal wie­der län­ger im Büro gewe­sen. Und sie­he da – vor vier Wochen war ich der ein­zi­ge (!) Maul­korb­ver­wei­ge­rer. Jetzt doch schon recht vie­le, die den BS ableh­nen (mein AG ist im Klub der Coro­na­zis, bis zum bit­te­ren Ende). Inter­es­sant ist, dass die „Mana­ger“ (Man-ager) an den End­sieg glau­ben und mit Maul­korb (blau-gelb) den Mär­ty­rer­tod ster­ben wer­den. Gott oder wer auch immer hab sie selig.

  5. Ste­fan Homburg
    @SHomburg
    ·
    3 Std.
    Ab sofort ver­öf­fent­licht @rki_de
    nicht mehr die Impfeffektivität!

    Zuvor waren die Wer­te nega­tiv gewor­den: Fremd­ge­fähr­dung statt Fremdschutz …
    Tweet zitieren
    Der sub­jek­ti­ve Student
    @der_subjektive
    · 3 Std.
    UNFASSBAR!

    RKI ver­zich­tet in Zukunft kom­plett auf die Ver­öf­fent­li­chung der Inzi­den­zen nach Impf­sta­tus und der Impf­ef­fek­ti­vi­tät, nach­dem letz­te­re teil­wei­se ins Nega­ti­ve fiel. Wich­ti­ger Thread:
    (1/6)

    https://​twit​ter​.com/​s​h​o​m​b​urg

  6. @aa

    PIMS bei Kindern:

    <— Ich hal­te den Begriff PIMS für vom Akro­nym her ver­harm­lo­send und ver­nied­li­chend klin­gend. Da ich auch vor­her noch nie etwas von die­ser "Erkran­kung" gehört hat­te, schau­te ich gera­de nach:

    "PIMS (Pedia­tric Inflamm­a­to­ry Mul­ti­sys­tem Syn­dro­me) ist eine sel­te­ne, aber gefähr­li­che Ent­zün­dungs­re­ak­ti­on des Kör­pers bei Kin­dern, die sich etwa zwei bis sechs Wochen nach einer Covid-19-Infek­ti­on zeigt." (Quel­le: onmeda)

    Das klingt schon wesent­lich erschre­cken­der. Kin­der bekom­men nicht ein klei­nes PIMS (eine Ana­ly­se des Wort­klan­ges und der damit sich ein­stel­len­den Asso­zia­tio­nen wäre inter­es­sant..), sonern ein "kind­li­ches Ent­zün­dungs­syn­drom, wel­ches sich über meh­re­re Orga­ne und Kör­per­sys­te­me erschreckt", qua­si eine "Kom­plett­ent­zün­dung im kind­li­chen Kör­per". Die BILD hät­te es nicht PIMS genannt, wenn sie einen rei­ße­ri­schen Arti­kel geschrie­ben hät­te, son­dern wahr­schein­lich "KOM­PLETT-Ent­zün­dung in Kin­der­kör­pern" etc.

    Des­halb möch­te ich nicht Herrn Asch­mon­eit für die Wort­wahl kri­ti­sie­ren, son­dern die Medi­en oder Ver­ant­wort­li­chen, die sich die­ses Akro­nym aus­ge­dacht haben. Nun muss man ein AKRONYM nicht so klin­gen las­sen, dass es erschre­ckend wirkt, aber ich fin­de es bezeich­nend von den Medi­en dass bei ande­ren Din­gen mit "Hor­ror­be­grif­fen" gear­bei­tet wird, bei solch desas­trö­sen (!) Impf­fol­gen jedoch mit einem Akro­nym, wel­ches sehr harm­los daher­kommt bzw. ohne wei­te­re Erläu­te­rung über­se­hen wird a la "ach das Dings, Bims, Sim­sa­la­b­ins, das gab es doch schon immer". Nein, gab es nicht, es ist ein Begriff für ver­hee­ren­de Neben­wir­kun­gen bei Kin­der, die vor den Coro­na-Imp­fun­gen nicht auftraten!

    @aa
    Viel­leicht könn­ten Sie die eng­li­sche Über­set­zung zum Akro­nym dazu­schrei­ben, weil es sonst sehr ver­harm­lo­send klingt bzw. die meis­ten nicht wis­sen dürf­ten, was das für eine Krank­heit sein soll.

    1. PIMS war mir auch unbe­kannt, aber Organ­ver­sa­gen nach Ver­gif­tung mit Schwer­me­tal­len o.Ä. über­rascht mich nicht.
      Laut Wiki­pe­dia kön­nen auch "wide­spread ras­hes (con­sis­tent with leu­ko­cy­to­cla­s­tic vas­cu­li­tis" bzw Exan­the­me zu den Sym­pto­men gehören.
      Wäre jetzt schön, den Impf­sta­tus der Toma­ten­grip­pe­kran­ken Kin­der zu kennen.
      Und bei Leber- und Nie­ren­ver­sa­gen wüss­te ich auch ger­ne, ob die viel­leicht zusätz­lich von ihren Eltern Pax­lo­vid oder ähn­li­che "anti­vi­ra­le" "Medi­ka­men­te" ver­ab­reicht bekom­men haben.

  7. Wenn man so mit­kriegt was die unter Fach­zeit­schrif­ten ver­ste­hen möch­te man gleich gar nicht mehr zum Arzt gehen.

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