Kundgebung gegen „Corona-Leugner“ in Trier ein voller Erfolg

Wir wer­den den Kampf auf­neh­men, hier im Haus, aber auch drau­ßen auf der Stra­ße.“ So wird ein CDU-Spre­cher im Bun­des­tag zur Coro­na­fra­ge zitiert. Wie das aus­se­hen kann, beschreibt news​-trier​.de am Bei­spiel von 60 Per­so­nen, die gegen eine nicht vor­han­de­ne Demons­tra­ti­on mutig aufstanden:

»Die sog. „Coro­na-Rebel­len“ hat­ten um 18 Uhr zu einem Marsch mit Lich­tern durch die Trie­rer Innen­stadt auf­ge­ru­fen. Der Start war auf dem Dom­frei­hof ange­setzt. Dort posi­tio­nier­te sich die Poli­zei mit zahl­rei­chen Fahr­zeu­gen und einer star­ken Prä­senz. In Bit­burg einen Tag zuvor kamen 300 Men­schen zu zwei Demos zusam­men. Dort muss­te die Kund­ge­bung auf­ge­löst werden.

Die Gegen­de­mons­tra­ti­on ver­sam­mel­te sich mit Mas­ke und dem nöti­gen Abstand in einem mar­kier­ten Bereich auf dem Haupt­markt mit Sicht zum Dom­frei­hof. Es gab zahl­rei­che Rede­bei­trä­ge, in denen die Arbeit von Poli­zei und Ord­nungs­amt ange­mahnt und kri­ti­siert wurde. 

Auf den Kund­ge­bun­gen in Bit­burg und Witt­lich hät­te die Poli­zei und das Ord­nungs­amt zu wenig gegen die­se Coro­na-Leug­ner unter­nom­men. Regeln die bun­des­weit gel­ten, sol­len auch in Trier, Bit­burg, Witt­lich und überall.

Es wur­de ange­mahnt, dass die Men­schen sich an die Regeln hal­ten sol­len. Wenn man sie miss­ach­te, wür­de man sehen was pas­siert- wei­te­re Ein­schrän­kun­gen und ein Lock­down. Jeder wün­sche sich an Weih­nach­ten zu den Fami­li­en fah­ren zu kön­nen. Wenn man die Regeln, die der­zeit gel­ten nicht beach­te, wird das nichts…

Zur Gegen­kund­ge­bung auf dem Haupt­markt sind nach Poli­zei­an­ga­ben etwa 60 Men­schen gekom­men. Sie woll­ten zei­gen, dass die Mehr­heit sich an die Regeln hal­ten und für Gegen­wind sor­gen, wenn die „Mon­tags­spa­zier­gän­ger“ ohne Mas­ke mit ihren Lich­tern durch die Stadt ziehen.

Doch es wur­de 18 Uhr und es war nie­mand zu sehen. Es wur­de 18:30 Uhr und es kam immer noch kei­ner. Die Coro­na-Leug­ner ohne Abstand und Mas­ke mit ihren Ver­schwö­rungs­theo­rien gegen die Demo­kra­tie lie­ßen auf sich war­ten. Am Ende kamen genau zwei die­ser Men­schen zusammen.

Am Ran­de der Kund­ge­bun­gen gab es klei­ne Wort­ge­fech­te, die zwei „Coro­na-Rebel­len“ wur­den von er Poli­zei kon­trol­liert. Zu nen­nens­wer­ten Ereig­nis­sen kam es nicht.

So war der Abend für das Bünd­nis „Für ein bun­tes Trier“ ein vol­ler Erfolg.«

Sol­che Erfol­ge sei­en der CDU gegönnt.

5 Antworten auf „Kundgebung gegen „Corona-Leugner“ in Trier ein voller Erfolg“

  1. … irgend­wie put­zig : "Die CDU und ihre Block­war­te wol­len Krieg und kei­ner geht hin …"
    Lie­be Grüs­se an die beein­dru­ckend geschick­ten Coro­na-Rebel­len aus Trier …

  2. Schon absurd, dass die Sor­ge um wei­te­re Grund­rechts­ein­schrän­kun­gen schein­bar grö­ßer ist, als vor vie­len Kran­ken und Toten. Das ver­deut­licht doch den Irr­sinn ein­mal mehr. Jetzt heißt es nicht mehr: „Wegen den regel­bre­chen­den Coro­na­leug­ner ster­ben Omas“, nein, jetzt sind die nur noch schuld an wei­te­ren, mög­li­cher­wei­se wir­kungs­lo­sen Maßnahmen.

  3. ..
    Es wur­de ange­mahnt, dass die Men­schen sich an die Regeln hal­ten sol­len. Wenn man sie miss­ach­te, wür­de man sehen was pas­­siert- wei­te­re Ein­schrän­kun­gen und ein Lock­down. Jeder wün­sche sich an Weih­nach­ten zu den Fami­li­en fah­ren zu kön­nen. Wenn man die Regeln, die der­zeit gel­ten nicht beach­te, wird das nichts…

    Füh­rer befiehl, wir folgen!
    Schuld (an ein­sa­men Weih­nach­ten) sind nicht die, die däm­li­che Regeln auf­stel­len. Nein, Schuld sind die, die dage­gen protestieren.
    Dann wer­den noch däm­li­che­re Regeln auf­ge­stellt, und das war dann natür­lich nicht die Schuld der Regie­rung. Der tut das ja so schreck­lich fürch­ter­lich leid, was hier alles gera­de pas­siert. Sie muß das nur lei­der tun…

    Klar muß sie das tun. Sonst wür­de auch der letz­te Honk noch mer­ken, daß er hier ver­arscht wird.

    Wie kann man sich nur so gegen­ein­an­der auf­het­zen las­sen und es nicht mal merken.

    1. Wie kann man sich nur so gegen­ein­an­der auf­het­zen las­sen und es nicht mal merken
      Ver­such einer Aant­wort: weil es Ihnen Spaß macht, weil es ein gutes Gefühl ist, Recht zu haben, auf der rich­ti­gen Sei­te zu ste­hen, zu den Guten zu gehö­ren- und nach all dem geht es m.M. auch dar­um, das Gesicht nicht zu verlieren.
      Nor­ma­ler­wei­se, Wenn man das so fest­stellt, ist die Fra­ge, wie kom­men wir aus dem Schla­mas­sel wie­der raus, ohne die Gesich­ter zu ver­lie­ren? Ich bin jetzt so weit, dass ich ihnen die Mas­ken run­ter­rei­ßen will und hof­fe, dass das mit den Anwäl­ten um RA Füll­mich end­lich kom­men­de Woche los geht

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