Länderchefs Tschentscher und Ramelow in Quarantäne

Gott ist nicht tot!

»Nach einer Sitzung des Bundesrates müs­sen zwei Ministerpräsidenten und eini­ge Minister in häus­li­che Isolation. Politiker aus drei Bundesländern sind bereits betroffen. 

Nach einem Hinweis der Corona-Warn-App befin­den sich Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow in Isolation. Der Hinweis ste­he offen­bar im Zusammenhang mit der letz­ten Bundesratssitzung, nach der zahl­rei­che im Plenarsaal Anwesende einen Hinweis erhal­ten hät­ten, teil­te Senatssprecher Marcel Schweitzer am Montag in Hamburg mit. Auch Ramelow war nach eige­nen Aussagen am Freitag bei der Bundesratssitzung.

Der Linken-Politiker sag­te der Deutschen Presse-Agentur, der Amtsarzt des Saale-Orla-Kreises habe ihm auf­er­legt, alle Kontakte zu unter­bin­den. Ramelow hat in dem Ostthüringer Landkreis ein Ferienhäuschen. Er ver­las­se der­zeit nicht sein Grundstück und kön­ne daher auch nicht an Landtagssitzungen teilnehmen.

Auch mehrere Minister in Isolation – drei Bundesländer betroffen

Auch die bei­den Thüringer Minister Benjamin-Immanuel Hoff (Linke) und Dirk Adams (Grüne) ver­mei­den dem­nach wegen einer Meldung bei der Corona-Warn-App Kontakte. Ramelow will am Mittwoch einen PCR-Test machen las­sen, um Gewissheit zu bekommen.

In Hamburg haben sich neben Tschentscher auch Justizsenatorin Anna Gallina (Grüne) sowie die Außenbevollmächtigte des Senats beim Bund und der EU, Staatsrätin Almut Möller (SPD), in frei­wil­li­ge häus­li­che Isolation bege­ben. "Sie arbei­ten der­zeit im Homeoffice und las­sen am kom­men­den Mittwoch einen PCR-Test durch­füh­ren", sag­te Schweitzer.

Auch Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) begab sich am Montag nach einem Warnhinweis der App in häus­li­che Quarantäne. Sein Ministerium geht von einem Zusammenhang mit der ver­gan­ge­nen Bundesratssitzung aus. Willingmann wer­de sich im Laufe der Woche tes­ten las­sen, alle wei­te­ren Termine aber aus dem Homeoffice wahr­neh­men, sag­te ein Sprecher.«
t‑online.de

10 Antworten auf „Länderchefs Tschentscher und Ramelow in Quarantäne“

  1. Dazu fällt mir nur ein Begriff ein. Konzertierte Aktion!

    "Die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen (KAiG) wur­de mit dem Gesetz zur Dämpfung der Ausgabenentwicklung und zur Strukturverbesserung in der gesetz­li­chen Krankenversicherung (Krankenversicherungs-Kostendämpfungsgesetz – KVKG) vom 27. Juni 1977 eta­bliert (damals § 405a Reichsversicherungsordnung, spä­ter § 141 SGB V).
    Die KAiG war Ergebnis eines Kompromisses zwi­schen der sozi­al-libe­ra­len Regierung und der Opposition von CDU/CSU, die damals die Mehrheit im Bundesrat stellte.
    […]
    Sie wur­de mit dem GKV-Modernisierungsgesetz Ende 2003 wie­der abge­schafft." (Wikipedia)

  2. Die müss­ten alle in Quarantäne und min­des­tens für ein Jahr drin hocken bleiben.
    Haben sich wohl nicht an die Vorschriften gehal­ten – ohne Maske – ohne Abstand.…

    Dafür sitzt Ramelow der Linke jetzt in sei­nem "Ferienhäuschen". Der Staat zahlt ja weiter.

    Wie groß ist denn das Ferienhäuschen?
    Gibts da viel­leicht auch einen klei­nen Whirlpool ? Nein. Schade.
    Und die Merkel hat es nicht erwischt ?
    Die scheint gegen alles immun zu sein.

  3. Manch einer wür­de sich freu­en; so eine per App "ver­ord­ne­te" häus­li­che Isolation über die Osterfeiertage im eige­nen Ferienhaus, frei von unlieb­sa­men Landtagsitzungen ..
    Testen las­sen Sie sich die­ses Mal auch alle erst Mitte nächs­ter Woche.
    Das würd ich mir auch gefal­len lassen

  4. Bald schickt Merkel alle Ministerpräsident:innen in Dauer-Quarantäne, wes­halb sie dann noch beque­mer durch­re­gie­ren und nach Belieben weg­sper­ren kann.…. Sie kann das ganz allei­ne, gell!

  5. Die Quarantäne pas­send zu Ostern im Ferienhäuschen ist super PR. Der bra­ve Ramelow geht in Quarantäne. Ich nenn das hoch­be­zahl­ten, steu­er­geld­ge­för­der­ten Urlaub.

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