Machtkampf im konservativen Lager

Die Nervosität im Lager der Herrschenden steigt. Schmutzige Wäsche wird in aller Öffentlichkeit gewa­schen, Sündenböcke müs­sen vor­ge­zeigt wer­den für das immer offen­kun­di­ge­re Desaster im Corona-Management. Der Unmut der Öffentlichkeit soll auf ein­zel­ne "Versager" oder Schmuddelkinder gelenkt wer­den, um ja kei­ne Diskussion über Ursachen und Interessen rund um Corona auf­kom­men zu las­sen. Dabei machen sich die ver­schie­de­nen Lager zunut­ze, daß ver­mut­lich alle Spieler Dreck am Stecken haben. Boris Reitschuster beschreibt das so:

»Immer, wenn jemand Angela Merkel in die Quere kam bzw. ihr poli­tisch gefähr­lich wur­de, war wie von Wunderhand das parat, was man in Russland „Kompromat“ nennt: kom­pro­mit­tie­ren­des Material.«

Putzig dabei ist, daß er hier nicht eine uralte Methode der Mächtigen aller Couleur sieht, son­dern einen

»Hinweis dar­auf, dass genau sol­che Methoden in den kom­mu­nis­ti­schen Kaderschmieden gelehrt wur­den – die auch Merkel durch­lau­fen hat, als Funktionärin der SED-Nachwuchsorganisation FDJ, die frü­her Erich Honecker selbst gelei­tet hat.«

Konkret geht es um den Chefredakteur von "Bild". Der hat­te sich ver­nehm­lich mit Merkel und Spahn ange­legt. Laut "Spiegel" erreicht ihn nun dies:

»Julian Reichelt, Chefredakteur der »Bild«-Zeitung, muss sich in einem Compliance-Verfahren inner­halb des Axel-Springer-Verlags ver­ant­wor­ten. Rund ein hal­bes Dutzend Mitarbeiterinnen hat­ten dem Medienhaus Vorfälle aus den ver­gan­ge­nen Jahren ange­zeigt, der­zeit küm­mert sich ein Team unter der Leitung von Chief Compliance Officer Florian von Götz um die Aufklärung der Sachverhalte

Ein Chief Compliance Officer wird wohl so etwas wie eine Ein-Mann-Ethik-Kommission sein.

»Unter ande­rem geht es bei der Untersuchung um Machtmissbrauch und die Ausnutzung von Abhängigkeitsverhältnissen. In ein­zel­nen Fällen soll sich Reichelt mög­li­chen Vorwürfen von Nötigung und Mobbing stel­len müs­sen, wie meh­re­re Personen, die mit der Angelegenheit ver­traut sind, berich­ten. Das genaue Ausmaß der Compliance-Untersuchung ist der­zeit noch unklar.«

Reitschuster meint:

»Intern ist er wegen eines laut sei­nen Kritikern auto­ri­tä­ren Führungsstils und dem Setzen auf aus­ge­wähl­te „Lieblinge“ umstrit­ten. Doch in mei­nen Augen ist er einer, der den Mut hat, zumin­dest nicht ganz mit dem Strom zu schwimmen… 

Einiges spricht dafür, dass wir Zeugen eines ver­zwei­fel­ten Abwehrkampfes von Merkel und ihren Paladinen gegen den eige­nen Niedergang sind: Je hef­ti­ger und offen­sicht­li­cher ihr Versagen, umso hef­ti­ger die Methoden im Umgang mit Menschen, die auf die­ses Versagen hinweisen.«

Den "Corona-SkeptikerInnen" kann es nur recht sein, wenn sich die Herrschaften zer­le­gen. Es gibt kaum gute Gründe, mit dem "Bild"-Chef Mitgefühl zu haben. Da sei­ne Positionierung gegen den Wahn der Regierenden und deren ein­sei­ti­ge Berufung auf scharf­ma­che­ri­sche "ExpertInnen" jene schwächt, sei aus­nahms­wei­se bei der Alternative Merkel-Kurs gegen Reichelt-Kurs die Parteinahme für den Vernünftigeren erlaubt.

26 Antworten auf „Machtkampf im konservativen Lager“

  1. Als Jihad-Kopfabschneider-Sympathisant und Ukro-Nazi-Kollegga durf­te der klei­ne Julian jede noch so gro­ße Lüge ver­brei­ten, ohne abge­straft zu werden. 

    Seine men­schen­ver­ach­ten­de Hetze legi­ti­mier­te sei­ner­zeit den außen­po­li­ti­schen Satrapenterror des Regimes und füt­ter­te eine von Größenwahn besof­fe­ne Kriegskanaille.

    Nun ist der Hofnarr zu weit gegan­gen. Wer die Königin von obers­ter Stelle der Springerkloake anzu­grei­fen wagt, die ihr gewohn­heits­mä­ßig doch den Allerwertesten zu pudern und Feinde in den eige­nen Reihen mit Schmutzkampagnen zu über­zie­hen hat, der bekommt es mit den Tentakeln des Tiefenstaates zu tun. 

    Ein Molloch, der sich sei­ne Gefolgschaft mit küh­ler Erpressung sichert im Kampf gegen die größ­ten Volksverhetzer der ster­ben­den Republik.

    Agonie, nichts als Agonie.

  2. Der Bild Typ ist der letz­te Mensch, den ich ach­ten wür­de. Aber schaun wir mal. Es scheint, dass die lieb­li­che Friede Springer die Mehrheit am Konzern ver­lo­ren hat. Das kommt davon, wenn man stän­dig gegen jede Vernunft die Trommeln rührt. Schaun wir mal.

  3. Ein Fähnchen im Wind! Nicht mehr, nicht weni­ger! Eine Parteinahme mit die­sem het­zen­den Unsympath ist mir aus ethi­schen Gründen nie­mals mög­lich. Möge er mit den rest­li­chen Verantwortlichen in den An(n)alen der Geschichte untergehen.

  4. Nun ja,
    Reitschuster hat recht das da Exempel sta­tu­iert werden.
    Ansonsten kann man bei ihm von einem gefes­tig­ten Weltbild ausgehen.
    Lesenswert ist er den­noch. Ich schaue mir ja auch Sendungen auf Phönix an, ein­fach um ein mög­lichst brei­tes Meinungsbild einzufangen.

  5. Fürchtet euch!
    Wichtiger Kommentar aus dem hie­si­gen Blog zur aktu­el­len Bossche-Diskussion, der nicht unter­ge­hen sollte!

    "some1
    9. März 2021 um 0:04 Uhr
    Verständlicherweise soll­ten Forscher in der Lage sein, Escape-Varianten schnell und effi­zi­ent auf­zu­spü­ren; […] Über die­sen kri­ti­schen Schritt hin­aus soll­ten Anstrengungen unter­nom­men wer­den, sol­che Varianten in Zellkulturen zu iso­lie­ren, ins­be­son­de­re wenn die­se Varianten geimpf­te Menschen infi­zie­ren. Die Isolate der vira­len Varianten wer­den somit eine Bewertung ermög­li­chen, ob die­se durch Serum aus einer geimpf­ten Bevölkerung neu­tra­li­siert wer­den kön­nen. Ein sol­ches Screening wäre not­wen­dig, um sofort beur­tei­len zu kön­nen, ob die Infektion eines geimpf­ten Patienten auf ein Versagen der anti­vi­ra­len Immunantwort im Wirt oder auf ein Versagen der durch die Impfung indu­zier­ten Immunantwort auf­grund einer Escape-Variante zurück­zu­füh­ren ist. […] Zu die­sem Zweck soll­te ein gro­ßes Panel an Serumproben von geimpf­ten Personen, die ver­schie­de­ne Populationen reprä­sen­tie­ren (unter­schied­li­ches Alter, Geschlecht usw.), für ver­schie­de­ne Referenzlaboratorien bereit­ste­hen, um die neu­tra­li­sie­ren­de Kapazität der imp­fin­du­zier­ten Immunantwort gegen das neue Isolat schnell und prä­zi­se zu bewer­ten. Darüber hin­aus soll­ten, wenn mög­lich, tie­fer gehen­de Bewertungen der T‑Zell-Immunität in die Analyse ein­be­zo­gen werden.
    Sollte SARS-CoV‑2 in der Lage sein, der impf­stoff­in­du­zier­ten Immunität per­fekt zu ent­kom­men, könn­te eine schnel­le Modifikation der mRNA-Impfstoffe einen Immunitätsschub bewir­ken, der wahr­schein­lich auch gegen die neu­en Virusstämme schützt. Es ist jedoch wich­tig, sich der Existenz und der Abfolge sol­cher Varianten in kür­zes­ter Zeit bewusst zu sein, um das Risiko zu min­dern und die Folgen zu kontrollieren.
    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kos­ten­lo­se Version)
    https://www.nature.com/articles/s41591-021–01290‑0
    (Veröffentlicht 1. März 2021)
    Bisher scheint das Virus nicht gegen COVID-19-Impfstoffe resis­tent gewor­den zu sein, sagt der Impfstoffexperte Philip Krause, der eine WHO-Arbeitsgruppe zu COVID-19-Impfstoffen lei­tet. „Die nicht so gute Nachricht ist, dass die schnel­le Entwicklung die­ser Varianten dar­auf hin­deu­tet, dass, wenn es mög­lich ist, dass sich das Virus zu einem impf­stoff­re­sis­ten­ten Phänotyp ent­wi­ckelt, dies schnel­ler pas­sie­ren könn­te, als uns lieb ist“, fügt er hin­zu. Diese Möglichkeit erhöht die Dringlichkeit, eine gute Überwachung ein­zu­rich­ten, um sol­che Ausbruchsvarianten früh­zei­tig zu erken­nen, sagt die Biostatistikerin Natalie Dean von der University of Florida.
    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kos­ten­lo­se Version)
    https://science.sciencemag.org/content/371/6527/329
    (22.01.2021)
    D.h. das Thema ist bekannt – auch bei der WHO – aber „ein­ge­preist“. Allerdings NICHT unter dem Aspekt, den Bossche anspricht – der Kausalität der Impfung für die schlim­me­ren Varianten – son­dern in der Umkehrung: man „braucht“ immer neue Impfungen gegen die Varianten. Einigkeit bei der befürch­te­ten Konsequenz: das impf­stoff­re­sis­ten­te Virus. Wie das geht, hat HIV ja schon bewiesen.
    Das nur noch als „Beleg“, das die hier geäu­ßer­ten Befürchtungen der Virenupdates mit unge­wis­ser Wirkung kein Geheimnis sind."

    1. Bossche rät zur sofor­ti­gen Beendigung der Massenimpfungen aller Altersgruppen, da eine Resistenzkatastrophe im Entstehen sei.

      Wie die­ses 3. Bossche Interview zeigt,
      gibt es da einen Interessenkonflikt:
      Er arbei­tet an einer Impfstofftechnologie, die über die T‑Zell ver­mit­tel­te Immunität zu funk­tio­nie­ren scheint. Er scheint den Natürlichen Killerzellen eine Lernfähigkeit/Gedächtnisfunktion ver­lei­hen zu wollen/können. Leider hat kaum jemand ggw. Interesse an die­ser Grundlagenforschung, da Disruption hohe Barrieren über­win­den muß in der Forschung/sfinanzierung. Eine neue, wei­te­re Katastrophe könn­te bestimmt Gelder flies­sen las­sen in die Richtung sei­ner Forschung…

      https://www.youtube.com/watch?v=N9PdZn_Yd5w

      Halte ich ihn für einen gewis­sen­lo­sen Trittbrettfahrer, der Anerkennung, Geld und Ruhm sucht?

      Eher Nein!
      Anerkennung, Geld und Ruhm wären natür­lich ange­neh­me Nebeneffekte.
      Er wirkt wie ein tief­über­zeug­ter Forscher, der aus­ser­halb des Mainsteams steht und wie er selsbt sagt, 10 bis 20 Jahre zu früh unter­wegs ist.

      Möge er sich in allen Annahmen sehr irren!!

      1. Und wie sieht das Problem der Escape-Varianteneine Lockdown- und Impfstofforientierte Virus-Phyolgenetikerin an?
        In einer funk­tio­nie­ren­den Wissenschaft gäbe es einen Austausch mit Gvd Bossche.

        "Könnte ein Selektionsdruck durch Impfstoffe die­se Varianten schnel­ler evol­vie­ren lassen?

        Hodcroft » Dafür soll­ten wir erst­mal die zwei Extreme betrach­ten. Ist nie­mand geimpft, unter­liegt das Virus kei­nem impf­be­ding­ten Selektionsdruck. Sind alle geimpft, kann es nicht zir­ku­lie­ren und somit auch nicht evol­vie­ren. Gefährlich ist das Zwischenszenario einer teil­wei­se geimpf­ten Bevölkerung. Diese Phase müs­sen wir schnell und unter gerin­gen Inzidenzraten durch­schrei­ten. Denn nur wenn SARS-CoV‑2 zir­ku­liert, kann es sich anpas­sen. Die meis­ten Länder wol­len den Großteil ihrer Bevölkerung vor dem Herbst imp­fen. Das ist, den­ke ich, die rich­ti­ge Geschwindigkeit. Wobei sich Herstellungs- und Verteilungsprobleme in solch einem logis­ti­schen Albtraum von Milliarden not­wen­di­gen Impfdosen wahr­schein­lich nicht ver­mei­den las­sen. Umso wich­ti­ger ist es, Impfpläne zu kom­mu­ni­zie­ren und auf Engpässe auf­merk­sam zu machen.

        Werden wir am Ende in einem Influenza-ähn­li­chen Szenario jähr­li­cher Impfwiederholungen landen?

        Hodcroft » Auch das hängt von der der­zei­ti­gen Fitness des Virus ab. Hat es sei­nen Höhepunkt bereits erreicht, müs­sen wir Impfstoffe viel­leicht erst in Jahren aktua­li­sie­ren. Kann es wei­ter evol­vie­ren, müs­sen wir ein Grippe-Szenario durch­spie­len. Der wich­tigs­te Aspekt ist aber erneut nicht das Virus: Die Bevölkerung Europas kön­nen wir viel­leicht bis Ende des Jahres imp­fen. Was aber ist mit den finanz­schwa­chen Ländern im Rest der Welt? Solange SARS-CoV‑2 dort zir­ku­liert, sind wir alle ver­wund­bar. Denn ent­wi­ckeln sich dort poten­zi­ell Impfstoff-immu­ne Stämme, bedro­hen sie uns alle. Deshalb hinkt der Vergleich mit Influenza. Jeder hat­te schon mal eine Grippe, wir alle sind gleich immun. Für ende­mi­sche sai­so­na­le Beta-Coronaviren gilt das zwar auch, für SARS-CoV‑2 sind aber die meis­ten Menschen anfäl­lig. Ließen wir es durch die Bevölkerung wüten, käme es irgend­wann zu einem Grippe-Szenario – aller­dings erst nach Millionen Toten. Die Frage ist: Wie errei­chen wir es ohne Tote und ohne Impfstoff-immu­ne Stämme? Nur, indem wir die Vakzinen gerech­ter und gleich­mä­ßi­ger verteilen.

        Hätten wir bis­her etwas anders machen sollen?

        Hodcroft » Europa wur­de im letz­ten Sommer selbst­ge­fäl­lig. Das ist zwar ver­ständ­lich, weil wir alle die Nase von der Pandemie voll hat­ten, aber seit Herbst bezah­len wir dafür. Wir haben Verhaltensänderungen infol­ge des Jahreszeitenwechsels nicht ernst genom­men. Wir haben neue Varianten gesät. Wir haben expo­nen­ti­el­les Wachstum unter­schätzt. Länder in Asien und Ozeanien zei­gen uns, wie es bes­ser funk­tio­niert. Die Leute dort füh­ren im Allgemeinen ein nor­ma­les Leben. Im Fall eines Ausbruchs rie­geln sie sofort alles dra­ko­nisch für zwei, drei Wochen ab. Dann set­zen sie ihr nor­ma­les Leben fort. Warum soll­te das nicht auch Europa bewerk­stel­li­gen kön­nen? Unsere halb­ga­ren Sperrmaßnahmen dage­gen haben kein Verfallsdatum. Wir haben kei­ne Ahnung, wie lan­ge wir die Fallzahlen im Auge behal­ten müs­sen. Und die­ses Nichtwissen, die­ser end­lo­se Lockdown ist men­tal schwer zu ertra­gen und wirt­schaft­lich von den Unternehmen unmög­lich zu tole­rie­ren. Lokale Lockdowns mit Verfallsdaten, um ein­zel­ne Fälle unter Kontrolle zu brin­gen, wären für die Bevölkerung ein­fa­cher zu akzep­tie­ren. Dann gäbe es nicht viel, woge­gen jemand pro­tes­tie­ren könn­te. Viel wich­ti­ger aber: Wir kämen der Ausrottung des Virus einen Riesenschritt näher."

        http://laborjournal.de/editorials/2201.php

  6. Der gute Herr Reitschuster kann auch nicht aus sei­ner Haut. Hinter jedem Unrecht muss irgend­ei­ne sozia­lis­ti­sche Diktatur stecken.
    Trotzdem gut, dass es ihn gibt (hät­te ich nie gedacht).
    Auf jeden Fall wird es unter­halt­sa­mer, jetzt, wo die Krähen begin­nen sich gegen­sei­tig die Augen auszuhacken.

    1. @D. S.
      Ja, geht mir genauso!
      Ich fin­de es nicht nur nicht ange­bracht, son­dern sogar gefähr­lich, wenn alles Unrecht was hier zur Zeit geschieht, auf Merkels sozia­lis­ti­sche Sozialisation gescho­ben wird!

      Trotzdem stellt Reitschuster genau die rich­ti­gen Fragen.

  7. Tut mir leid aber Ihre Art kann ich nicht nach­voll­zie­hen. Jede Stimme, die gegen die­sen Wahnsinn ver­nehm­lich auf­ruft ist wertvoll.

    Für Leute wie Sie gibt es offen­sicht­lich Menschen ver­schie­de­ner Güte.

    Man muss ja kein Freund des Springerchefs sein um den­noch sei­nen Mut ange­sichts erdrü­cken­der Übermacht anzu­er­ken­nen. Und ja, es ist Mut sei­nen Job, sei­ne Position, sei­ne ein­fluss­rei­chen Freunde, sei­ne Zukunft zu riskieren.

    Sicherlich rudert der Typ auch wie­der zurück. Aber den­noch bin ich über jede sol­che Stellungnahme – egal von wem – froh!

      1. Soll ich Ihnen sagen, was ich glau­be: dass die­ser Blog eine Honigfalle ist. Das glau­be ich.

        Ihre "Veröffentlichungs-Politik" hier ist all­zu selt­sam, irr­lich­ternd, unklar, Ihre Position in der Angelegenheit all­zu nebelhaft.

  8. Hier kom­me ich nicht mit:
    In der Überschrift ist die Rede vom "kon­ser­va­ti­ven Lager", wel­ches im 1. Satz zum "Lager der Herrschenden" mutiert. Zu den Konservativen gehö­ren FDP, AfD, CD(S)U. Herrschen tun CDU +SPD. Hier passDoch was nicht ?!?!?!!!!?!?!???? Im letz­ten Absatz ist dann sogar noch von den (sich zer­le­gen­den) "Herrschaften" die Rede.

  9. PASSANT: SCHREIT MASKE!!!

    ICH: Wie Maske? Ich hab doch gar kei­ne Maske auf?

    PASSANT: Darum geht es ja! Maske!

    ICH: Warum soll ich eine Maske auf­set­zen? Und war­um tra­gen Sie über­haupt eine Maske?

    PASSANT: Um Sie zu schützen!

    ICH: Das ist ja nett von Ihnen. Und das, obwohl Sie mich nicht mal ken­nen. Vielen Dank!

    PASSANT: Nein, nicht Sie per­sön­lich. Sondern alle.

    ICH: Sie wol­len alle Menschen schüt­zen? Da haben Sie sich ganz schön was vor­ge­nom­men. Vor was möch­ten Sie denn alle schüt­zen, wenn ich fra­gen darf?

    PASSANT: Vor was? Blöde Frage! Vor Corona natürlich!

    ICH: Sie haben Corona? Warum sind Sie dann nicht zu Hause im Bett?

    PASSANT: Nein, ich habe natür­lich kein Corona! Mein letz­ter Test ist gera­de mal 4 Stunden her und ich habe defi­ni­tiv kein Corona!

    ICH: Wozu dann die Maske?

    PASSANT: Um Sie zu schützen.

    ICH: Ich dach­te, Sie haben kein Corona? Haben Sie doch gera­de eben gesagt.

    PASSANT: Ich könn­te ja jeder­zeit Corona bekommen.

    ICH: Warum set­zen Sie nicht dann erst die Maske auf, wenn Sie es haben?

    PASSANT: Dumme Frage. Da es jeder­zeit so sein kann, muss man ja auch jeder­zeit dar­auf vor­be­rei­tet sein.

    ICH: Aha, ich verstehe.

    PASSANT: Setzen Sie jetzt Ihre Maske auf?

    ICH: Warum soll­te ich? Habe ja kein Corona und noch dazu Ihren Schutz davor. Denke, ich bin auf der siche­ren Seite bei so viel Vorsorge.

    PASSANT: SIE SIND ASOZIAL!

    ICH: Warum das denn jetzt?

    PASSANT: Weil Sie kei­ne Maske aufsetzen.

    ICH: Aber ich bin doch gar nicht krank.

    PASSANT: Darum geht es gar nicht! Alle set­zen die Maske auf. Das ist eine Frage der Solidarität!

    ICH: Nicht eine Frage von Corona?

    PASSANT: Nein! Um Corona geht es nur nach­ge­la­gert. Zuerst braucht man die Solidarität für alle!

    ICH: Gibt es denn kei­nen Impfstoff gegen die­ses Corona? Damit könn­ten wir uns doch die Diskussion rund um die Maske sparen.

    PASSANT: Es gibt doch eine Impfung!

    ICH: Na wun­der­bar! Lassen Sie sich imp­fen, dann kön­nen Sie die­ses alber­ne Ding ja absetzen.

    PASSANT: Ich bin geimpft.

    ICH: Und tra­gen trotz­dem noch die Maske?

    PASSANT: Die Impfung schützt ja nicht vor Corona.

    ICH: Nicht? Wovor schützt sie dann?

    PASSANT: Das weiß ich auch nicht so genau. Das wird noch erforscht. Wichtig ist aber, dass alle geimpft werden.

    ICH: Aber – wenn die Impfung nicht vor Corona schützt, wie­so ist es dann so wich­tig, die Leute zu impfen?

    PASSANT: Damit die alten Leute in Sicherheit sind.

    ICH: Aber haben Sie nicht eben gesagt, die Impfung schützt nicht vor Corona?

    PASSANT: Ja, aber es wird ange­nom­men, dass man dann kei­ne ande­ren mehr ansteckt.

    ICH: „Wird angenommen?“

    PASSANT: Ja, so genau weiß man es noch nicht.

    ICH: Warum war­tet man dann nicht solan­ge, bis man es weiß?

    PASSANT: Das weiß ich auch nicht, aber das muss schon so sein, sagt die Regierung und das RKI.

    ICH: Und des­we­gen müs­sen jetzt alle Masken tra­gen, weil man nicht weiß, ob die Impfung irgend­je­man­den schützt?

    PASSANT: Ja

    ICH: Hmmmmm….

    PASSANT: Ziehen Sie jetzt eine Maske auf?

    ICH: Denke eher nicht. Das ist mir alles zu esoterisch.

    PASSANT: DANN WERDE ICH SIE ANZEIGEN UND DER POLIZEI MELDEN!!!

    ICH: Das fin­de ich jetzt aber sehr unhöf­lich von Ihnen.

    PASSANT: Es bleibt mir nichts anders übrig, weil Sie die Menschen gefährden.

    ICH: Aber ich habe doch gar kein….

    PASSANT: Papperlapapp! Entweder Sie set­zen jetzt die Maske auf, oder ich rufe laut um Hilfe.

    ICH: Um Hilfe? Sie benö­ti­gen Hilfe, weil ich kei­ne Maske aufhabe?

    PASSANT: Ja, schließ­lich geht es um mein Leben.

    ICH: Ich dach­te, Sie sind geimpft? Wieso gefähr­de ich dann Ihr Leben?

    PASSANT: Die Impfung ist nicht sicher. Das sag­te ich bereits.

    ICH: Verstehe….. also ich muss mir eine Maske auf­set­zen, damit Sie sich siche­rer fühlen?

    PASSANT: Ja

    ICH: Verstehe

    PASSANT: Und? Was ist jetzt?

    ICH: Es ist Sonntag, vier­tel vor drei.

    PASSANT: Nein, Sie wis­sen schon, was ich meine.

    ICH: Was mei­nen Sie denn?

    PASSANT: OB SIE JETZT DIE MASKE AUFSETZEN!!!!!

    ICH: Denke eher nicht.

    PASSANT: Dann sind Sie aso­zi­al und müs­sen dafür büßen.

    ICH: Ok

    PASSANT: Ich mei­ne das ernst!

    ICH: Ok

    PASSANT: Gleich rufe ich die Polizei. Das ist mein vol­ler ernst!

    ICH: Ok

    PASSANT: Ich zäh­le bis 10

    ICH: Eins…

    PASSANT: Machen Sie sich über mich lustig???

    ICH: Wenn Sie schon so fragen……ja

    PASSANT: Das wer­den Sie noch bereuen.

    ICH: Ok

    PASSANT: Sie glau­ben mir nicht, oder?

    ICH: Ungefähr in dem Umfang, wie ich den gan­zen ande­ren Käse glau­be, den Sie da erzählen.

    PASSANT: Wegen Corona?

    ICH: Auch das.

    PASSANT: Dass Masken schützen?

    ICH: Naja, viel­leicht vor Mundgeruch, aber sonst..

    PASSANT: Mir reicht es jetzt.

    ICH: Ok

    PASSANT: Setzen Sie jetzt Ihre Maske auf?

    ICH: Nö, eher nicht.

    PASSANT: Und wenn ich Ihnen 20 Euro gebe?

    ICH: Auch dann nicht. Und war­um wol­len Sie mir 20 Euro geben???

    PASSANT: Damit Sie die Maske aufsetzen.

    ICH: Haben Sie des­we­gen die Maske auf­ge­setzt? Hat man Ihnen dafür Euro gegeben?

    PASSANT: Ja

    ICH: Ich dach­te, Sie machen das, um mich zu schützen.

    PASSANT: Das ist doch völ­lig egal jetzt. Es geht dar­um, dass Sie Ihre Maske aufsetzen.

    ICH: Verstehe….. Also das war jetzt ein sehr inter­es­san­tes Gespräch, aber ich muss jetzt wei­ter. Dort kom­men ein paar Leute ohne Maske und da kön­nen Sie ger­ne wei­ter machen.

  10. Auch wenn mich die BILD- Zeitung im Allgemeinen und im Besonderen bis­her ob ihrer Oberflächlichkeit und rech­ter Ausrichtung stets auf die Palme gebracht hat, so kam wäh­rend der Pandemie von dort aber auch man­ches erwäh­nens­wert kri­ti­sche Video- Statement ent­ge­gen des neu­en rhe­to­risch kor­rek­ten Presse- Zölibats inklu­si­ve Maulkorb- Zertifikats. 

    Das Schergen- Team unter "Chief Compliance Officer" Florian von Götz sei dar­um an "Götz von Berlechingen!" erinnert!

  11. Verstehe ich nicht. "Machtmissbrauch und die Ausnutzung von Abhängigkeitsverhältnissen" sind doch im real exis­tie­ren­den Kapitalismus – sei es inner­halb der pri­va­ten, sei es inner­halb der staat­li­chen Bürokratie – nicht nur Gang und Gäbe, son­dern gehö­ren gera­de­zu zum guten Ton. Versteckt natür­lich hin­ter aller­lei wohl­fei­len Parolen, wie Diversität, Inklusion und Teilhabe, weil es anders nicht ver­mit­tel­bar wäre.

  12. typi­scher Spiegel Artikel, wenn jemand nicht mehr mit­spielt. Frauen Belästigung macht sich immer gut, wenn man jeman­den aus­schal­ten will. Das Organisierte Verbrecher um Angela Merkel, Markus Söder, Horst Seehofer fühlt sich ertappt

  13. Ich mag Reitschusters Artikel, auch wenn ich nicht alles tei­le. Er ist für mich sowas wie die Bildzeitung für Selberdenker und Regierungskritiker.

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