11 Antworten auf „"Meine Pandemie mit Professor Drosten". Bestseller noch vor Erscheinen“

  1. Dar­an kann man schön sehen, wel­che finan­zi­el­len Inter­es­sen hin­ter der "Coro­na-Kri­tik" stecken. 😉 

    Und war­um es so lukra­tiv ist, sich ein Hob­by dar­aus zu machen, den Virus aus­blen­den und alles auf ande­re Ursa­chen zurück­zu­füh­ren, die es ja auch immer gibt.

    1. @Markus
      Anschei­nend ist mit Ihnen eine sach­li­che Debat­te nicht möglich.
      Ja, Men­schen die Bücher schrei­ben und PCR-Tests erfin­den ver­die­nen GELD damit – was ist nun dar­an so anrü­chig, dass Sie das immer wie­der brin­gen? Ver­die­nen Sie kei­nes? Wer ernährt Sie??

      Zum ande­ren gehö­ren für Sie wie für Kolen­da das Virus und die der­zei­ti­gen Maß­nah­men schein­bar untrenn­bar zusam­men. Und genau das ist, was ich bestreite:

      Das Virus gibt es, es kann auch gefähr­lich sein für vie­le (das Pro­blem: man weiß nicht wirk­lich im vor­aus für wen), aber weder der Test noch die Imp­fung noch die Maß­nah­men sind geeig­net, es zu bekämp­fen. Sie sind unzu­ver­läs­sig und wir­ken nicht, die­nen aus­schließ­lich der Berei­che­rung derer, die damit Hau­sie­ren und "plötz­lich Mil­li­ar­där" werden.

      Wie es anders geht, zei­gen asia­ti­sche Län­der. Nur: von denen will kei­ner lernen. 

      Sie wie auch Kolen­da begrei­fen genau das nicht: was geschieht, passt nicht zusam­men. Die Maß­nah­men haben mit dem Virus nichts zu tun und sie lösen auch nicht das Pro­blem, es ist rei­ne gewinn­ori­en­tier­te Geschäf­tig­keit bei Drosten&Co.

      1. @some1
        "Wie es anders geht, zei­gen asia­ti­sche Län­der. Nur: von denen will kei­ner lernen."

        Wie? was? Also Aus­gangs­sprren und Total­über­wa­chung wie in China?
        Oder soll man die Daten­ban­ken der Mobil­funk­fir­men (Stand­ort­da­ten) , des Innen­mi­nis­te­ri­ums und der Kran­ken­kas­sen (Gesund­heits­da­ten) mal eben beim Staat zusam­men fas­sen und Qua­ran­tä­ne per Han­dy über­wa­chen, wie in Tai­wan und Südkorea? 

        Und das alles wegen einem "Dros­ten-Test"? tzzt

        1. @Markus
          Sie ken­nen den Unter­schied zwi­schen "ler­nen" und "nach­äf­fen" wirk­lich nicht? Ich fürch­te fast, denn Sie zei­gen hier ja, dass Sie ger­ne Fer­tig­pro­duk­te im Bund­le kau­fen, ohne sich über des­sen Bestand­tei­le Gedan­ken zu machen. Ich ver­lin­ke Ihnen für Thai­land mal Tho­mas Ly, dort kön­nen Sie etwas über kon­struk­ti­ve und ziel­ori­en­tier­te Maß­nah­men ler­nen. http://​www​.tra​vel​me​di​cus​.com/​c​o​v​-​i​d​1​9​/​c​o​v​-​i​n​t​e​r​v​i​e​w​/​i​n​d​e​x​.​php

          Chi­na hat har­te Lock­downs durch­ge­führt und Krank­heits­aus­brü­che abge­schirmt und unter­sucht. Chi­nas Inter­es­se war, die eige­nen Leu­te zu schüt­zen und die Wirt­schaft schnell wie­der flott zu krie­gen. Bei­des haben sie nach weni­gen Mona­ten geschafft. Sie imp­fen, aber set­zen vor allem auf kon­ven­tio­nel­le Tot­impf­stof­fe, deren Risi­ken über­schau­bar ist.

          In Deutsch­land sieht es nach neun Mona­ten schlim­mer denn je aus. Kei­ne der belie­big ver­ord­ne­ten Maß­nah­men ist erfolg­reich, die Kran­ken­häu­ser sind mit der Behand­lung über­for­dert und beim hie­si­gen Impf­stoff ist nur eins sicher: die Fol­ge­schä­den. Wirt­schaft­li­che Schä­den hin­ge­gen sehe ich rela­tiv nüch­tern: Deutsch­land ist ohne­hin kein "Play­er" und geht nun eben etwas schnel­ler baden als es ohne Coro­na der Fall gewe­sen wäre.

        2. Ich habe das schon zu oft geschrie­ben, aber man kann nicht alles lesen: Was in der deut­schen Pres­se über Süd­ko­rea und zum Teil über Chi­na geschrie­ben wird, ist nicht zutref­fend. Was man in Süko­rea z.B. am Anfang gemacht hat, war zu ver­su­chen, mit­tels Daten wie Kre­dit­kar­ten- und Han­dy­nut­zungs­da­ten und Stra­ßen- und Shop­cams das Bewe­gungs­pro­fil der ers­ten Infi­zier­ten nach­zu­zeich­nen. Das hat man sein gelas­sen, als die Zah­len außer Kon­trol­le gera­ten sind, und beschränkt sich auf per­ma­nen­te media­le Ermah­nung, die selek­tiv igno­riert wird (Men­schen tra­gen Mas­ken in der U‑Bahn und in Geschäf­ten, igno­rie­ren das Virus aber in Restau­rants, Bars und Cafes). DIe­se Woche hat man eine neue Regel: Ab 9 Uhr abends darf man nicht mehr im restau­rant essen. (Das Virus wird offen­bar erst nach Fei­er­abend aktiv.) Und in Chi­na herrscht seit dem Som­mer wie­der wei­test­ge­hend Nor­ma­li­tät (chi­ne­si­sche Nor­ma­li­tät, natür­lich), abge­se­hen von ein paar loka­len Fäl­len, wo man ver­sucht, das einzuschränken.

    2. Der Autor muss aber auf einem frei­en Markt über­zeu­gen, um Geld zu ver­die­nen. Wenn das Publi­kum sein Buch ablehnt, dann ver­dient er auch kein Geld. Und selbst als Erfolgs­au­tor ist nicht viel Geld zu verdienen.

      Anders wäre es, hät­te der Autor das Ohr der Kanz­ler: "Zwin­gen Sie die Bevöl­ke­rung, mein Buch zu kau­fen." Sowas pas­siert im Medi­zin­be­reich stän­dig, dass irgend­wel­cher Blöd­sinn ent­schie­den wird, wor­an weni­ge Leu­te rich­tig gut ver­die­nen, obwohl bes­se­re Lösun­gen mit­un­ter bil­li­ger sind. Die gan­ze Radio­lo­gie ver­dient nur des­halb so gut, weil die Gerä­te ange­schafft sind und des­halb aus­ge­las­tet wer­den müs­sen. Dr. Ly sprach davon, dass man per Blut­test auf Tbc prü­fen kann, was bil­li­ger ist und für die Früh­erken­nung besser. 

      So ist es eben, wenn Men­schen zu Las­ten Drit­ter Ent­schei­dun­gen tref­fen (müs­sen). Des­halb sind Kon­trol­le und Trans­pa­renz so wich­tig. Der Bücher­markt ist trans­pa­rent. Was Twit­ter­kö­nig Dros­ten hin­ge­gen treibt, ist intransparent.

      1. @Johannes Schu­mann
        Da sagen Sie etwas sehr rich­ti­ges, was mei­nen Erfah­run­gen entspricht.
        Ich habe vor 2 Jah­ren zum ers­ten Mal einen Auf­trag einer Behörde/Landesregierung ange­nom­men und inzwi­schen abge­schlos­sen. Ich habe dort bereits erlebt, was ich nun in der Coro­na-Sache im deutsch­land­wei­ten Umfang sehe. Auf die maß­geb­li­chen Punk­te redu­ziert ist das folgendes:
        1. Ein wesent­li­ches Anlie­gen von Unter­neh­men ist Rechts­si­cher­heit, zumin­dest der Anschein davon. Im Gegen­satz dazu ist Behör­den egal, was sie abhef­ten – sie machen buch­stäb­lich Dienst nach Vor­schrift. Sie kön­nen gut­ach­ter­lich ein ver­nich­ten­des Urteil abge­ben – sie hef­ten es ab, kom­me nicht mal auf den Gedan­ken, das dort monier­te in Ord­nung zu brin­gen, nicht mal der Form halber.
        2. Aus­schlag­ge­bend ist dort nur die Ver­net­zung. En Unter­neh­mer ver­netzt auch, aber nach Nutz­en­er­wä­gun­gen. Bei Behör­den speilt die aus­schlag­ge­ben­de Rol­le, ob Sie "einer von uns" sind. Der Zusam­men­halt erfolgt dar­über, dass jeder Lei­chen im Kel­ler hat und jeder vom ande­ren weiß. Wenn Sie dazu­ge­hö­ren und kei­ne haben, wer­den spä­tes­tens dann wel­che erfun­den, wenn Sie aus­sche­ren. Ist mir nicht pas­siert, weil ich sowohl die Distanz gewahrt als auch die Öffent­lich­keit gemie­den habe, aber ich habe das Ver­fah­ren bei ande­ren mitbekommen.
        3. Erstaun­lich im Unter­schied zu Unter­neh­men auch der sorg­lo­se Umgang mit (Steuer-)-Geld. Als unrich­tig erkann­te Ent­schei­dun­gen wur­den mit­samt der damit ver­bun­de­nen Kos­ten per­p­etu­iert, um sich kei­ne Blö­ße zu geben, und eine Ände­rung wäre eine sol­che. Auch ich füh­re das dar­auf zurück, dass sie dort eben "nicht rech­nen müs­sen". Sie wäh­len aus den viel­fäl­ti­gen behörd­li­chen För­der­töp­fen und schrei­ben ihre Anträ­ge – mehr ist nicht nötig.
        4. Die Nei­gung, völ­lig sach­fremd zu pfu­schen, wäh­rend man die Vor­ga­ben und Regu­la­ri­en, die sich die über­ge­ord­ne­te Behör­de am grü­nen Tisch aus­ge­dacht hat, abhef­tet. Das ver­bun­den mit dem jedem bekann­ten Ver­dikt, nur ja nicht durch Vor­schlä­ge auf­zu­fal­len und den Mund zu hal­ten. Über­ge­ord­ne­te Behör­den dür­fen kei­nes­falls auf Feh­ler hin­ge­wie­sen wer­den, "das tut man nicht". Den Mit­ar­bei­tern ist das bewusst, vie­le lei­den dar­un­ter, kei­ner traut sich . Eine Obrig­keits­hö­rig­keit, wie sie sonst womög­lich schlimms­ten­falls bei einem völ­lig alt­vor­de­ren Mit­tel­ständ­ler noch denk­bar wäre – dort ist sie "nor­mal".

        Ich bin dar­über zwar noch kein Wirt­schafts­li­be­ra­ler gewor­den wie sie – dazu ken­ne ich die Män­gel in die­sem Sys­tem auch zu gut – aber ich sehe des­we­gen die links ver­brei­te­te Sehn­sucht nach Gre­mi­en und Initia­ti­ven kri­tisch, weil die­se behörd­li­che Ver­net­zungs­prin­zip schnell mal auch dort Ein­zug hält, d.h. es wird ger­ne nach Sym­pa­thie ent­schei­den. Da ist fall­wei­se die betriebs­wirt­schaft­li­che Ent­schei­dung nach Nut­zen bere­chen­ba­rer und ehrlicher.

    3. Ja! Ich wer­de das Buch auch kau­fen, aber nicht bei Amazon.
      Der schlim­me Virus setzt Ihnen unheim­lich zu, dafür habe ich volls­tes Verständnis!
      Ger­ne beglei­te ich Sie zum nächs­ten Impf­zen­trum Ihrer Wahl.

    4. Ich kann Ihnen ger­ne mal vor­rech­nen, wie viel man an einem Best­sel­ler­buch ver­dient. Spoi­ler: Impf­stof­fe und Medi­ka­men­te sind lukra­ti­ver. Und "einer der reichs­ten Deut­schen" (wie Herr Sahin von Biontech) wird man damit weder in ein paar Mona­ten noch über Jahrzehnte.

  2. Die­ser Mar­kus ist wohl die Skan­dal­nu­del vom Dienst?

    Also dass einer, der Bücher schreibt, damit hofft auch Geld zu ver­die­nen (schon ein­fach um sei­ne Arbeits­zeit ver­gü­tet zu bekom­men) ist schlimm? Dass jemand, der sei­ne gan­ze Arbeits- und viel­leicht auch noch Frei­zeit damit ver­bringt, poli­tisch tätig zu sein ohne dass ein Par­tei­ap­pa­rat dahin­ter steckt, Spen­den ein­sam­melt, schlicht um sei­ne Arbeit und auch sein Leben zu finan­zie­ren, ist natür­lich ein Skandal?

    Aber dass Mer­kel, Wie­ler, Dros­ten und Co nicht nur Geld ver­die­nen, son­dern dick absah­nen mit ihrem Geschäft, das ist völ­lig okay – zumin­dest nicht erwäh­nens­wert oder skandalträchtig.

    Wo bit­te sind denn die Gut­ver­die­ner des Coro­wahns? Gewiss nicht auf der Sei­te der Skeptiker.

    Kann eigent­lich jemand ernst­haft so lebens­fremd, erklä­rungs­re­sis­tent und naiv sein? Oder ist das mie­se Atti­tü­de, gar Trolling?

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