Pandemiebedingte Triage: Planen Lauterbach und Buschmann Legalisierung von Totschlag?

Das legen kei­ne putin­ver­ste­hen­den Coro­na­leug­ner nahe, son­dern ein Arti­kel des "Tages­spie­gel". Am 6.5. ist auf tages​spie​gel​.de zu lesen:

»Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um (BMG) unter Füh­rung des SPD-Poli­ti­kers und Arz­tes Karl Lau­ter­bach ist im Fall einer pan­de­mie­be­ding­ten Tria­ge offen­bar zu einem medi­zin­ethi­schen Tabu­bruch bereit: Bei knap­pen inten­siv­me­di­zi­ni­schen Res­sour­cen soll es künf­tig mög­lich sein, eine bereits begon­ne­ne Behand­lung abzu­bre­chen zuguns­ten eines Pati­en­ten mit höhe­rer Überlebenschance.

Das geht aus einem Geset­zes­vor­schlag des BMG für den Schutz behin­der­ter Men­schen in einer Tria­ge-Situa­ti­on her­vor, der Tages­spie­gel Back­ground vorliegt.

Nach Anga­ben eines BMG-Spre­chers befin­det sich der Ent­wurf der­zeit in der Res­sort­ab­stim­mung und soll sodann von den Ampel­frak­tio­nen als Gesetz in den Bun­des­tag ein­ge­bracht wer­den. Ärz­te dürf­ten dem­nach einem bereits beatme­ten Pati­en­ten das Gerät unter Umstän­den wie­der weg­neh­men. Nach herr­schen­der Mei­nung unter Straf­recht­lern ist ein sol­ches Vor­ge­hen („Ex-Post-Tria­ge“) unzu­läs­sig und wird als Tot­schlag gewertet…

Mit dem Geset­zes­vor­ha­ben reagiert das BMG auf einen Beschluss des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts von Ende Dezem­ber. Die Rich­ter hat­ten dem Gesetz­ge­ber damals auf­ge­ge­ben, „unver­züg­lich“ Vor­keh­run­gen zum Schutz behin­der­ter Men­schen bei der pan­de­mie­be­ding­ten Tria­ge zu tref­fen. Andern­falls sei zu befürch­ten, dass die­se bei der Zutei­lung inten­siv­me­di­zi­ni­scher Behand­lungs­res­sour­cen benach­tei­ligt wür­den. Ein kla­rer Ver­stoß gegen das Grund­ge­setz. Geklagt hat­ten meh­re­re Men­schen mit Behin­de­run­gen und Vorerkrankungen.

Deren Pro­zess­ver­tre­ter, der Ham­bur­ger Rechts­an­walt Oli­ver Tol­mein, zeig­te sich ges­tern erschüt­tert über die poli­ti­sche Umset­zung der Arbeits­an­wei­sung aus Karls­ru­he: „Das ist eine Kari­ka­tur des Schut­zes vor Benach­tei­li­gung, um den es in der Ver­fas­sungs­be­schwer­de ging“, sag­te er. Die Rege­lung der Ex-Post-Tria­ge ver­deut­li­che „die schwer­wie­gen­den ethi­schen Män­gel des gesam­ten Ent­wur­fes“. Rechts- und Ver­fah­rens­schutz sei­en erst gar nicht gere­gelt worden.

Bis­lang hat­te sich das BMG auf gesetz­li­che Vor­ga­ben im Fall einer „Ex-Ante-Tria­ge“ beschrän­ken wol­len. Dabei müs­sen Ärz­te ent­schei­den, wel­chen Pati­en­ten sie ret­ten, wenn gleich­zei­tig meh­re­re in die Kli­nik kom­men, aber nicht genü­gend Gerä­te für alle zur Ver­fü­gung stehen…

Auf Druck des FDP-Justizministers Marco Buschmann

Nach Infor­ma­tio­nen von Tages­spie­gel Back­ground wur­de die umstrit­te­ne Rege­lung nun auf Druck des FDP-Jus­tiz­mi­nis­ters Mar­co Busch­mann auf­ge­nom­men, der andern­falls eine Rege­lungs­lü­cke befürch­tet haben soll…

Dem Umstand, dass die Ex-Post-Tria­ge nach herr­schen­der Mei­nung unter Straf­recht­lern ver­bo­ten und als Tot­schlag zu wer­ten ist, begeg­net der Ent­wurf auf recht eigen­wil­li­ge Wei­se: In der Begrün­dung wird nur sol­che Juris­ten rekur­riert [sic], die eine Min­der­hei­ten­mei­nung des Fachs ver­tre­ten und die Ex-Post-Tria­ge für zuläs­sig hal­ten…«

Auf­wa­chen, "Tages­spie­gel"! Die Aus­wahl aus­schließ­lich geneh­mer "Exper­tIn­nen" prak­ti­zie­ren die Regie­rung und Du seit mehr als zwei Jahren.

23 Antworten auf „Pandemiebedingte Triage: Planen Lauterbach und Buschmann Legalisierung von Totschlag?“

  1. Die Ent­schei­dung eines Nazikrats. 

    Es war aber klar, dass das kommt und zwar mit­tel­fris­tig mit einem Gesund­heits­punk­te­kon­to, dass sie gg. Behand­lung tau­schen wer­den oder aber nicht. 

    So wol­len es die­se Dreckschweine.

  2. Und als was bezeich­net man die Tötung von Men­schen durch die Imp­fung, selbst wenn sie unter Ver­schwei­gen der Neben­wir­kun­gen frei­wil­lig den Auf­klä­rungs­bo­gen unter­zeich­nen? Die Toxi­zi­tät des Gen­zeugs ist bekannt.

    1. Ver­mut­lich wird das dann auch so umge­deu­tet, ret­te vie­le mit der Imp­fung, kol­la­te­ral­ge­schä­dig­te oder gar Tote, fal­len dann unter die Tria­ge und schon haben sich alle Ver­ant­wort­li­chen "post­hum" reha­bi­li­tiert. K Logik L.

  3. "Corona" als Mittel zum Zweck, Behinderte (angeblich) geräuschlos wieder über die Wupper gehen zu lassen. sagt:

    Damit haben sich Karl Lau­ter­bach, und Mar­co Busch­mann ein­deu­tig als der neue Karl Brandt (war Hit­lers Leib­arzt und unter­schrieb am 01. Sep­tem­ber 1939 den Erlass Hit­lers, Behin­der­te und Kran­ke umbrin­gen zu lassen).
    https://​www​.t4​-denk​mal​.de/​K​a​r​l​-​B​r​a​ndt

    Dass der Rechts­an­walt Dr. Tol­mein sich ent­setzt über die "Ambi­tio­nen" von Lau­ter­bach und Busch­mann zeigt und äußert, die­se unter­lie­fen das im Jah­re 2021 getrof­fe­ne Urteil gegen den Ein­satz der Tria­ge in der Not­fall­me­di­zin in Bezug auf "Coro­na": Viel­leicht setzt nun­mehr ein schnel­les Umden­ken von Tol­mein und bei den Behin­der­ten­ver­bän­den ein, was tat­säch­lich auch mit dem Vor­gau­keln, es wür­den med. Kapa­zi­tä­ten auf den Inten­siv­sta­tio­nen feh­len und des­halb wür­den Behin­der­ten die Atem­ge­rä­te abge­stellt, wegen der angeb­lich!!! gerin­ge­ren Über­le­bens­chan­cen Behin­der­ter (und chro­nisch Kran­ker und Alter, die­se müs­sen mit in die nazi­haf­te Vor­ge­hens­wei­se von Lau­ter­bach und Busch­mann ein­be­zo­gen wer­den) bezweckt ist.

    "Coro­na" ist nur das Mit­tel zum Zweck.

    1. @…
      So weit ich weiß, gibt es eine Ver­ord­nung (ca. 3 – 4 Moan­te alt), die für Zwe­cke der Tria­ge Behin­der­te BEVERVORZUGT! Lei­der habe ich den Namen der Ver­ord­nung nicht mehr parat. Ich fand die Doku­men­te vor einer Wei­le im Bundestagsinformationssystem.
      Beim Lesen die­ser Ver­ord­nung kam mir damals auch der Gedan­ke, dass man die Ver­ord­nung auch ganz schnell umkeh­ren könn­te, sobald man nun ein­mal die Grup­pe der 'Behin­der­ten' als Son­der­fall aus­ge­macht hat.
      Bereits bei der Impf­rei­hen­fol­ge wur­den Schi­zo­phre­ne, Obdach­lo­se, Geis­tes­be­hin­der­te und ande­re Grup­pen 'bevor­zugt'. Schon damals hat­te ich ein komi­sches Gefühl, war­um ein geis­tig Behin­der­ter unbe­dingt zuerst geimpft wer­den soll. Bei die­sem Tria­ge-Doku­ment hat­te ich ein ähn­li­ches Gefühl, denn Behin­der­te haben nor­ma­ler­wei­se Betreu­er, die sich für deren Belan­ge ein­set­zen. Ein Gesetz extra für die Tria­ge-Situa­ti­on bei Behin­der­ten kam mir merk­wür­dig vor.
      Viel­leicht fin­det jemand die Verordnung.

  4. "Corona" als Mittel zum Zweck, Behinderte (angeblich) geräuschlos wieder über die Wupper gehen zu lassen. sagt:

    Dabei arbei­tet im Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um eine schwerst­be­hin­der­te, beatmungs­pflich­ti­ge Roll­stuhl­fah­re­rin, die sel­ber Medi­zi­ne­rin ist. Die­se wäre dann genau­so von dem von Lau­ter­bach und Busch­mann und deren Minis­te­ri­al­be­am­ten, die das Mor­den salon­fä­hig machen, betroffen.

    Die Fra­ge ist nun, ob der Scholzo­mat die­se bei­den Minis­ter sofort ent­lässt. Lau­ter­bach ist als Minis­ter und als Abge­ord­ne­ter schon lan­ge nicht mehr gesell­schaft­lich ttragbar.

    Die­je­ni­gen, die Lau­ter­bach in sei­nem Wahl­kreis letz­tes Jahr ihre Stim­me gaben, hof­fent­lich wachen die auf.

  5. Zum Sich-Bele­sen:

    Qua­lys. Qua­li­ty life adjus­ted years oder so ähn­lich heißt dies.

    Der schwei­zer Dr. päd. Ric­car­do Bon­fran­chi hat hier­zu mehr geschrieben.

    Ich schrei­be heu­te Abend mehr dazu. Bin grad' auf dem Sprung nach drau­ßen in die Mai-Sonne 🙂

  6. Bes­ser wäre es viel­leicht wie­der Ethik- Unter­richt in den Schu­len ein­zu­füh­ren und den Bilds­auf­trag erst zuneh­men, dann könn­te man sol­che Geset­zes­vor­la­gen schon 15 Jah­re vor der Ent­ste­hung sinn­voll unter­bin­den? Aber in der Schu­le ist ja kei­ne Zeit für sowas, man muss den Kin­der und Jugend­li­chen ja stän­dig neue Regel erklä­ren und sie zur Soli­da­ri­tät mit den Tot­schlä­gern erziehen.

  7. Beatmungs­ge­rä­te brin­gen den Tot, da sie rei­nen Sau­er­stoff in die Lun­ge pum­pen. Die ist dafür gar nicht gemacht und des­we­gen ster­ben die Leu­te zu einem sehr hohen Pro­zent­satz. Die "Richt­li­ni­en" müss­ten geän­dert wer­den … – so habe ich da verstanden …

    1. @Angelika
      Ergän­zend hat­te ich noch gele­sen, dass bei künst­li­cher Beatmung die Beatmung genau gegen­tei­lig erfolgt wie bei nor­ma­ler Atmung: Bei nor­ma­ler Atmung erfolgt das Ein­flie­ßen der Luft offen­bar mit­tels Unter­druck, wäh­rend bei der künst­li­chen Beam­tung Luft in die Lun­gen mit (Über)druck hin­ein­ge­presst wird. Der Kör­per bzw. die Lun­gen des Men­schen sol­len sich laut Berich­ten dage­gen 'sträu­ben' weil es ein abso­lut wider­na­tür­li­cher Vor­gang sei und eine auto­ma­ti­sche vege­ta­ti­ve Abwehr erzeu­ge. Klingt für mich plausibel.

  8. Das ist doch nur eine wei­te­re Form von Angst­ma­che, nach­dem der abs­trak­te "Tria­ge-Begriff" offen­bar noch nicht genug Panik erzeugt hat und auch das ange­droh­te Ersti­cken von Coro­na-Leug­nern auf den Inten­siv­sta­tio­nen nicht zum gewünsch­ten Erfolg (Impf­stoff­ab­nah­me von allen) geführt hat.
    Nun braucht man also Bil­der, dass den Pati­en­ten auf Inten­siv der Beatmungs-Schlauch aus dem Rachen geris­sen wird und die Infu­sio­nen aus den Venen. Viel­leicht bekommt man damit noch­mal 0,02% Impf­lin­ge, die aus purer Angst zur Sprit­ze rennenn.

    Die­se Regie­rung leis­tet sich Din­ge, die ich NIEMALS für mög­lich gehal­ten hät­te. Es ist ein­fach nur noch beschä­mend, wie die Men­schen­wür­de mit Füßen getre­ten wird. Ich hof­fe, dass ich bald wei­ter an mei­ner Pati­en­ten­ver­fü­gung arbei­ten kann und ich wer­de zu ver­hin­dern ver­su­chen, dass ich irgend­wann ein­mal in solch einen Gel­derzeu­gungs­be­trieb, der vor Unmensch­lich­keit nur so strotzt, ein­ge­lie­fert werde. 

    Die sol­len ein­fach die Pri­va­ti­sie­rung der Kli­ni­ken rück­gän­gig machen. Gesund­heit nicht mehr als Ware, son­dern Dienst am Men­schen. Und die­ser ver­damm­te Spuk wäre vorbei.
    Aber nun heißt es "statt Per­so­nal ein­stel­len, zie­hen wir den Pati­en­ten die Schläu­che aus dem Rachen". Klas­se. Wirk­lich klas­se Idee.….. (Zynis­mus). Angst macht ihr mir damit kei­ne, aber ihr erhöht mei­nen Hass auf die Ver­ant­wort­li­chen jeden Tag mehr.

    Ich bin gespannt, wie weit man sich die­sem KRANKEN Sys­tem ent­zie­hen kann.

  9. Die über­wie­gen­de Mehr­heit der COVID-19-Fäl­le ver­läuft mild und ver­ur­sacht kei­ne nen­nens­wer­ten Erkran­kun­gen. Bei den bekann­ten Fäl­len gibt es eine so genann­te 80/20-Regel, nach der 80 % der Fäl­le leicht und 20 % schwer oder kri­tisch sind. Die­ses Ver­hält­nis gilt jedoch nur für bekann­te Fäl­le, nicht für alle Infek­tio­nen. Die Zahl der tat­säch­li­chen Infek­tio­nen ist viel, viel höher. Folg­lich ist die Mor­ta­li­täts- und Mor­bi­di­täts­ra­te nied­ri­ger. Aller­dings brei­tet sich COVID-19 sehr schnell aus, was bedeu­tet, dass in kur­zer Zeit eine erheb­li­che Anzahl von schwer und kri­tisch erkrank­ten Pati­en­ten auftritt.
    Bei Pati­en­ten mit kri­ti­scher COVID-19-indu­zier­ter Sep­sis, Hypo­xie, Koagul­opa­thie und ARDS sind die häu­figs­ten Behand­lungs­me­tho­den Intu­ba­ti­on, inji­zier­te Kor­ti­kos­te­ro­ide und Blut­ver­dün­ner. Dies ist nicht die rich­ti­ge Behand­lung für COVID-19. Bei schwe­rer Hypo­xie wird durch zel­lu­lä­re Stoff­wech­sel­ver­schie­bun­gen ATP zu Hypo­x­an­thin abge­baut, das bei erneu­ter Sau­er­stoff­zu­fuhr die Xan­thin­oxi­da­se ver­an­lasst, ton­nen­wei­se hoch­gra­dig schäd­li­che Radi­ka­le zu pro­du­zie­ren, die das Gewe­be angrei­fen. Dies wird als Ischä­mie-Reper­fu­si­ons­scha­den bezeich­net und ist der Grund dafür, dass die meis­ten Men­schen, die an ein Beatmungs­ge­rät ange­schlos­sen wer­den, ster­ben. In den Mito­chon­dri­en bewirkt die Suc­ci­nat-Ansamm­lung auf­grund einer Sep­sis genau das Glei­che; wenn der Sau­er­stoff wie­der zuge­führt wird, ent­ste­hen Super­oxid-Radi­ka­le. Machen Sie kei­nen Feh­ler, die Intu­ba­ti­on wird Men­schen mit COVID-19 töten.
    Quel­le: Spartacus

  10. Auf­grund der extre­men Zyto­kin­aus­schüt­tung, die durch die­se Pro­zes­se aus­ge­löst wird, ruft der Kör­per eine gro­ße Anzahl von neu­tro­phi­len Gra­nu­lo­zy­ten und von Mono­zy­ten abge­lei­te­ten Alveo­lar­ma­kro­pha­gen in die Lun­ge. Die Zel­len des ange­bo­re­nen Immun­sys­tems sind die ers­te Ver­tei­di­gungs­li­nie gegen Krank­heits­er­re­ger. Sie arbei­ten, indem sie Ein­dring­lin­ge ver­schlin­gen und ver­su­chen, sie mit Enzy­men anzu­grei­fen, die star­ke Oxi­dan­ti­en wie SOD und MPO pro­du­zie­ren. Die Super­oxid­dis­mutase macht aus Super­oxid Was­ser­stoff­per­oxid, und die Mye­loper­oxi­da­se macht aus Was­ser­stoff­per­oxid und Chlo­rio­nen hypo­chlo­ri­ge Säu­re, die viel, viel reak­ti­ver ist als Natriumhypochlorit-Bleiche.
    Neu­tro­phi­le haben einen bösen Trick. Sie kön­nen die­se Enzy­me auch in den extra­zel­lu­lä­ren Raum aus­sto­ßen, wo sie kon­ti­nu­ier­lich Per­oxid und Bleich­mit­tel in den Blut­kreis­lauf aus­spu­cken. Dies wird als neu­tro­phi­le extra­zel­lu­lä­re Fal­len­bil­dung bezeich­net, oder, wenn sie patho­gen und kon­tra­pro­duk­tiv wird, als NETo­se. Bei schwe­rer und kri­ti­scher COVID-19 kommt es tat­säch­lich zu einer ziem­lich schwe­ren NETose.
    Die sich im Blut­kreis­lauf ansam­meln­de hypo­chlo­ri­ge Säu­re beginnt, das Eisen aus dem Häm zu blei­chen und um O2-Bin­dungs­stel­len zu kon­kur­rie­ren. Die roten Blut­kör­per­chen ver­lie­ren die Fähig­keit, Sau­er­stoff zu trans­por­tie­ren, was dazu führt, dass der Betrof­fe­ne blau im Gesicht wird. Unge­bun­de­nes Eisen, Was­ser­stoff­per­oxid und Super­oxid im Blut­kreis­lauf durch­lau­fen die Haber-Weiss- und die Fen­ton-Reak­ti­on, wobei extrem reak­ti­ve Hydro­xyl­ra­di­ka­le ent­ste­hen, die den umge­ben­den Fet­ten und der DNA gewalt­sam Elek­tro­nen ent­zie­hen und sie stark oxidieren.
    Die­ser Zustand ist der medi­zi­ni­schen Wis­sen­schaft nicht unbe­kannt. Der eigent­li­che Name für all dies ist aku­te Sepsis.
    Wir wis­sen, dass dies bei COVID-19 der Fall ist, weil Men­schen, die an der Krank­heit gestor­ben sind, auf­fäl­li­ge Ferrop­to­se-Signa­tu­ren in ihrem Gewe­be sowie ver­schie­de­ne ande­re oxi­da­tive Stress­mar­ker wie Nitro­ty­ro­sin, 4‑HNE und Mal­on­di­al­de­hyd aufweisen.
    Wenn man jeman­den mit die­ser Erkran­kung intu­biert, zün­det man eine Bom­be aus frei­en Radi­ka­len, indem man die Zel­len mit O2 ver­sorgt. Das ist ein Dilem­ma, denn wir brau­chen Sau­er­stoff, um Ade­no­sin­tri­phos­phat zu bil­den (d. h. um zu leben), aber O2 ist auch die Vor­stu­fe all die­ser schäd­li­chen Radi­ka­le, die zur Lipidper­oxi­da­ti­on führen.
    Die rich­ti­ge Behand­lung für eine schwe­re COVID-19-beding­te Sep­sis ist eine nicht-inva­si­ve Beatmung, Ste­ro­ide und Anti­oxi­dan­ti­en-Infu­sio­nen. Die meis­ten der für COVID-19 umge­wid­me­ten Medi­ka­men­te, die bei der Ret­tung schwer­kran­ker COVID-19-Pati­en­ten irgend­ei­nen Nut­zen zei­gen, sind Anti­oxi­dan­ti­en. N‑Acetylcystein, Mela­to­nin, Flu­vox­amin, Bude­so­nid, Famo­ti­din, Cimet­idin und Ranit­i­din sind alle­samt Anti­oxi­dan­ti­en. Indo­me­tha­cin ver­hin­dert die eisen­be­ding­te Oxi­da­ti­on von Arach­idon­säu­re zu Iso­pro­sta­nen. Es gibt star­ke Anti­oxi­dan­ti­en wie Apo­cy­nin, die noch nicht ein­mal an COVID-19-Pati­en­ten getes­tet wur­den und die die Neu­tro­phi­len ent­schär­fen, die Lipidper­oxi­da­ti­on ver­hin­dern, die Gesund­heit der Endo­the­li­en wie­der­her­stel­len und die Sau­er­stoff­ver­sor­gung des Gewe­bes wie­der­her­stel­len könnten.
    Wis­sen­schaft­ler, die sich mit pul­mo­n­a­ler Neu­tro­phi­lie, ARDS und Redox-Bio­lo­gie aus­ken­nen, wis­sen oder ver­mu­ten vie­les davon seit März 2020. Im April 2020 bestä­tig­ten Schwei­zer Wis­sen­schaft­ler, dass es sich bei COVID-19 um eine Gefä­ßen­do­the­lii­tis han­delt. Ende 2020 kamen die Exper­ten bereits zu dem Schluss, dass COVID-19 eine Form der vira­len Sep­sis ver­ur­sacht. Sie wis­sen auch, dass Sep­sis mit Anti­oxi­dan­ti­en wirk­sam behan­delt wer­den kann. All die­se Infor­ma­tio­nen sind nicht son­der­lich neu, und den­noch wur­den sie größ­ten­teils nicht beach­tet. Ärz­te wen­den wei­ter­hin schäd­li­che Intu­ba­ti­ons­tech­ni­ken mit hohen PEEP-Ein­stel­lun­gen an, obwohl die Lun­gen­com­pli­ance hoch und die Sau­er­stoff­ver­sor­gung schlecht ist, und töten damit eine unge­zähl­te Zahl schwer­kran­ker Pati­en­ten durch ärzt­li­che Kunstfehler.
    Auf­grund ihres Auf­baus wer­den ran­do­mi­sier­te Kon­troll­stu­di­en nie­mals einen Nut­zen für irgend­ein Viro­sta­ti­kum gegen COVID-19 zei­gen. Nicht Rem­de­si­vir, nicht Kale­tra, nicht HCQ und nicht Iver­mec­tin. Der Grund dafür ist ein­fach: Bei den Pati­en­ten, die für die­se Stu­di­en rekru­tiert wur­den, wie z. B. Oxfords lächer­li­che RECO­VERY-Stu­die, kommt die Inter­ven­ti­on zu spät, um noch eine posi­ti­ve Wir­kung zu haben.
    Der kli­ni­sche Ver­lauf von COVID-19 ist so, dass zu dem Zeit­punkt, an dem die meis­ten Men­schen wegen einer Hypo­xie einen Arzt auf­su­chen, ihre Virus­last bereits fast voll­stän­dig abge­klun­gen ist. Wenn jemand etwa 10 Tage nach der Expo­si­ti­on bereits seit fünf Tagen Sym­pto­me zeigt, ist kaum noch ein Virus im Kör­per vor­han­den, son­dern nur noch eine Zell­schä­di­gung und ‑stö­rung, die eine hyper­in­flamm­a­to­ri­sche Reak­ti­on aus­ge­löst hat. In den kli­ni­schen Stu­di­en für Viro­sta­ti­ka wird fast aus­schließ­lich die­se Grup­pe untersucht.
    Quel­le: Spartacus

  11. @Angelika
    Dan­ke (!!!) für die Infor­ma­tio­nen von 'spar­ta­cus'. Die Zusam­men­hän­ge sind außer­or­dent­lich interessant!!
    Haben Sie eine URL für die Quel­le 'spar­ta­cus'? Ich kann dazu nichts in der Such­ma­schi­ne finden.

  12. Moment mal. War die Ver­hin­de­rung einer Tria­ge-Situa­ti­on (aka Über­las­tung des Gesund­heits­sys­tems) nicht DER Vor­wand für den gan­zen Maß­nah­men­zir­kus? Also wenn Tria­ge jetzt auf ein­mal offi­zi­ell ok ist, dann bricht noch ein Stütz­pfei­ler des Pan­de­mie­thea­ters weg.

  13. Die gesam­te Dis­kus­si­on zu die­sem schwie­ri­gen The­ma ist aus mei­ner Sicht zu ver­ein­fa­chend (beim Tages­spie­gel, aber lei­der auch hier) dargestellt.

    Es geht bei Tria­ge-Ent­schei­dun­gen nicht nur um den Schutz von Men­schen mit einer Behin­de­rung, son­dern ins­ge­samt um den Schutz vor Dis­kri­mi­nie­rung bei Tria­ge-Ent­schei­dun­gen bei erfor­der­li­chen inten­siv­me­di­zi­ni­schen Behand­lun­gen (auch nicht nur bei Beatmung).
    Inter­es­sant zu die­sem The­ma scheint mir der Beitrag: 

    "Über­le­gun­gen des Forums behin­der­ter Juris­tin­nen und Juris­ten (FbJJ) zu einem ver­fas­sungs­recht­lich gebo­te­nen, dis­kri­mi­nie­rungs­frei­en Triage-Gesetz".

    http://​fbjj​.de/​w​p​-​c​o​n​t​e​n​t​/​u​p​l​o​a​d​s​/​2​0​2​2​/​0​1​/​S​t​e​l​l​u​n​g​n​a​h​m​e​-​F​b​J​J​-​z​u​-​e​i​n​e​m​-​T​r​i​a​g​e​-​G​e​s​e​t​z​.​pdf

    (Über die Tat­sa­che, dass die Juris­ten in die­sem Bei­trag eine all­ge­mei­ne Impf­pflicht for­dern, die mit dem Rest über­haupt nichts zu tun hat, habe ich ein­fach mal hinweggesehen.)

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